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	<title>Intel 8259 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T21:33:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Intel_8259&amp;diff=2296500&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Antonsusi: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2026-02-04T21:47:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Intel 8259A IRQ chip.JPG|mini|{{center|1=Intel 8259A}}]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Intel 8259.svg|mini|{{center|1=Pinbelegung des 8259}}]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Intel 8259&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein programmierbarer Unterbrechungs-Steuerbaustein ([[Programmable Interrupt Controller]], PIC), der primär für die [[Intel 8080|Intel-8080]]/[[Intel 8085|8085]]-Prozessoren entwickelt wurde. Später wurde der [[Integrierter Schaltkreis|Chip]] auch zusammen mit dem [[Intel 8086]]/[[Intel 8088|8088]] und seinen Nachfolgern eingesetzt. Der Baustein wird hauptsächlich im 28-Pin-[[Dual in-line package|DIL-Gehäuse]] geliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er besitzt 8 Interrupt-Eingänge und einen Interrupt-Ausgang. Er wird seit den ersten PCs ([[IBM-PC XT]]) eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Technische Universität Chemnitz: {{Webarchiv |url=http://www.tu-chemnitz.de/informatik/RA/news/stack/kompendium/vortraege_96/Motherboard/section1.html |text=Der Aufbau des Original-IBM-PC-Motherboards |wayback=20111208002843}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Eingänge sind dabei mit den Interrupt-Pins der Geräte im System verbunden (Tastatur, Timer, Drucker usw.), der Ausgang mit der CPU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Die 8 Eingänge reichten aufgrund der wachsenden Anzahl der Geräte im System schon bald nicht mehr aus, und es wurden stattdessen zwei Bausteine verwendet. Dabei wird der Ausgang des einen Bausteins (&amp;#039;&amp;#039;Slave&amp;#039;&amp;#039;) mit einem Eingang des anderen Bausteins (&amp;#039;&amp;#039;Master&amp;#039;&amp;#039;) verbunden (normalerweise am Eingang #2).&amp;lt;ref&amp;gt;Technische Universität Chemnitz: {{Webarchiv |url=http://www.tu-chemnitz.de/informatik/RA/news/stack/kompendium/vortraege_96/Motherboard/section2.html |text=Das Motherboard des AT |wayback=20120106115724}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Funktionalität dieser beiden Bausteine ist längst nicht mehr in separaten Chips auf modernen Mainboards implementiert, sondern wird in den Chipsatz integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Intel 8259 image.svg|thumb|left|Kaskadierung und Beispielbelegung der Eingänge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Eingänge sind dabei von der Architektur des PCs festgelegt und werden nicht von anderen Geräten verwendet, selbst wenn kein entsprechendes Gerät vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Interrupts werden in einer bestimmten Reihenfolge abgearbeitet, die beim 8259 durch den Eingang festgelegt ist. Im Normalfall hat der Eingang 0 die höchste, der Eingang 7 die niedrigste Priorität. Damit ergibt sich folgende Reihenfolge: 0, 1, (2), 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 3, 4, 5, 6, 7. Die IRQ-Nummerierung wird dabei vom Mainboard vorgegeben: der 8259 addiert die Nummer des Eingangs zu einem konfigurierbaren Wert, und übergibt diesen dann der CPU. Die Nummerierung erfolgt aber üblicherweise wie in der Skizze angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der IRQ 2 wird selbst nicht belegt, er ist die „Durchreiche“ für die IRQs des zweiten 8259 (sog. [[Kaskadenschaltung|Kaskade]], man spricht bei dieser Funktionsweise von Kaskadierung des 8259).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die begrenzte Anzahl der Eingänge, die unflexible und langsame Programmierung und vor allem die fehlende [[Multiprozessor|Mehrprozessorsystemunterstützung]] haben zur Entwicklung eines Nachfolgers, dem [[APIC]]-System, geführt. Obwohl der PIC in aktuellen Chipsätzen zwar aus Kompatibilitätsgründen noch neben dem APIC vorhanden ist, wird er von modernen Betriebssystemen nicht mehr verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbauten ==&lt;br /&gt;
Der Intel 8259 wurde u.&amp;amp;nbsp;a. an [[NEC Corporation|NEC]] und [[Siemens]] lizenziert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
D8259AC-2.jpg|NEC μPD 8259&lt;br /&gt;
Siemens SAB8259AP.jpg|Siemens SAB 8259 im [[Deutsches Museum|Deutschen Museum]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Datenblätter ==&lt;br /&gt;
* Josef Koller: &amp;#039;&amp;#039;16 Bit Microcomputer.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage, Hofacker Verlag, München 1981, ISBN 3-921682-80-0, Kap. 4.2.1 „Interruptcontroller 8259A“, S.&amp;amp;nbsp;191–201.&lt;br /&gt;
* Martin Ernst, Andreas Stiller: &amp;#039;&amp;#039;PC-Bausteine. Interrupts: Der lange Weg einer Anforderung bis zur Bedienung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;c’t.&amp;#039;&amp;#039; Heft 8, 1988, S.&amp;amp;nbsp;174–187.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mikrocomputer Bausteine, Datenbuch 1979/80.&amp;#039;&amp;#039; Band 3, Peripherie, Siemens AG, Bestellnummer B&amp;amp;nbsp;2049, S.&amp;amp;nbsp;193–229.&lt;br /&gt;
* NEC Electronics (Europe) GmbH, 1982 Catalog, S.&amp;amp;nbsp;675–692.&lt;br /&gt;
* Intel-Datenblatt: &amp;#039;&amp;#039;8259A Programmable Interrupt Controller (8259A/8259A-2).&amp;#039;&amp;#039; ([http://bochs.sourceforge.net/techspec/intel-8259a-pic.pdf.gz bochs.sourceforge.net] [[Gzip|GZIP]]; 257&amp;amp;nbsp;kB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:8259}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Intel-I/O-Chip]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Antonsusi</name></author>
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