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	<title>Integrated Electronics Piezo-Electric - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T14:32:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Integrated_Electronics_Piezo-Electric&amp;diff=1399353&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-25T11:45:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die Abkürzung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IEPE&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht für &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Integrated Electronics Piezo Electric&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Sie bezeichnet einen [[Industriestandard]] für [[Piezoelektrischer Sensor|piezoelektrische Sensoren]] mit eingebauter Impedanzwandler-Elektronik. Dabei kann es sich um [[Beschleunigungssensor|Beschleunigungs]]-, [[Kraftsensor|Kraft]]- und [[Drucksensor]]en handeln. Auch für [[Messmikrofon]]e wird der IEPE-Standard angewandt. Bei unterschiedlichen Herstellern wird das IEPE-Prinzip auch unter propriäteren Bezeichnungen wie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ICP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;integrated circuit piezoelectric&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CCLD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;constant-current line-drive&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IsoTron&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DeltaTron&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; vermarktet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die IEPE-Sensorelektronik, meist als [[Feldeffekttransistor|FET]]-Schaltung realisiert, wandelt das [[Impedanz|hochimpedante]] Signal des piezoelektrischen Materials in ein Spannungssignal mit einer geringen Impedanz von etwa 100&amp;amp;nbsp;[[Ohm (Einheit)|Ω]]. Ein niederimpedantes Sensorsignal ist vorteilhaft, weil es sich verlustarm über lange Leitungen übertragen lässt. Außerdem kann auf die bei piezoelektrischen  Sensoren sonst erforderlichen störarmen Spezialkabel verzichtet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besonderheit des IEPE-Prinzips liegt darin, dass der Versorgungsstrom und das Sensorsignal gemeinsam über ein einfaches Koaxialkabel übertragen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sensorelektronik wird mit einem [[Konstantstromquelle|Konstantstrom]] versorgt, der üblicherweise zwischen 2 und 20&amp;amp;nbsp;[[Ampere|mA]] liegt. Je höher der Strom, desto größer die zulässige Leitungslänge. Die meisten Messgeräte mit IEPE-Eingängen stellen 4 mA bereit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über dem Sensor bildet sich bei Speisung mit Konstantstrom eine positive [[Arbeitspunkt]]spannung, die typischerweise 8 bis 12&amp;amp;nbsp;[[Volt (Einheit)|V]] beträgt. Das eigentliche Messsignal des Sensors überlagert sich als Wechselspannung mit dieser Arbeitspunktspannung. Die Vorspannung der Stromquelle liegt meist zwischen 24 und 30 V, so dass eine symmetrische [[Aussteuerung|Aussteuerbarkeit]] in positive und negative Richtung erreicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine typische IEPE-Versorgung mit 4 mA Konstantstrom aus einer Spannungsquelle mit 25 V hat eine [[Bedarf an elektrischer Energie|Leistungsaufnahme]] von etwa 100 mW. In batteriebetriebenen Messgeräten kann dies von Nachteil sein. Daher existieren Low-Power-IEPE-Sensoren, die bereits mit 0,1 mA Konstantstrom aus 12 V arbeiten. Die Leistungsaufnahme kann damit um bis zu 90 % reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:IEPE-Ausgangssignal.gif|Ausgangssignal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeitspunktspannung wird in Messgeräten mit IEPE-Eingang oft zur Sensorerkennung genutzt. Liegt sie nahe der Konstantstromquellen-Versorgungsspannung, ist kein Sensor vorhanden oder das Kabel unterbrochen. Liegt sie bei der Sättigungsspannung, liegt ein Kurzschluss im Sensor oder Kabel vor. Im Bereich dazwischen wird ein funktionierender Sensor erkannt.&lt;br /&gt;
Vom Messgeräteeingang wird die Arbeitspunktspannung mit einem [[Kondensator (Elektrotechnik)#Filteranwendungen|Koppelkondensator]] ferngehalten und nur die Signalspannung des Sensors wird weiterverarbeitet. Die IEPE-Konstantstromversorgung ist in die Eingänge vieler Messgeräte integriert, die mit piezoelektrischen Sensoren oder Messmikrofonen arbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:IEPE-Prinzip.gif|Prinzip]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Piezoelektrische Sensoren ohne IEPE-Elektronik, das heißt mit Ladungsausgang, bleiben Anwendungen vorbehalten, bei denen sehr tiefe Frequenzen, hohe Betriebstemperaturen, ein extrem großer Dynamikumfang, ein sehr energiesparender Betrieb oder eine extrem kleine Bauform gefordert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Einheitssignal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.mmf.de/iepe-standard.htm  Metra Mess- und Frequenztechnik über IEPE]&lt;br /&gt;
* [http://www.esensors.net/ Sensor-Lexikon über IEPE]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Standard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sensor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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