<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Instinkttheorie</id>
	<title>Instinkttheorie - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Instinkttheorie"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Instinkttheorie&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T13:34:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Instinkttheorie&amp;diff=234709&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Instinkttheorie&amp;diff=234709&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-11T10:30:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Instinkttheorie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, präziser: als „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;physiologische Theorie der [[Instinktverhalten|Instinktbewegungen]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;“,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Konrad Lorenz]]: &amp;#039;&amp;#039;Vergleichende Verhaltensforschung. Grundlagen der Ethologie.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Wien und New York 1978, S. 5, ISBN 978-3-7091-3098-8.&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichneten die Vertreter der [[Ethologie|klassischen vergleichenden Verhaltensforschung]] (Ethologie) ein Gesamtkonzept, mit dessen Hilfe sie sämtliche beobachtbaren und als angeboren gedeuteten Verhaltensweisen der Tiere unter einem einheitlichen Gesichtspunkt betrachteten. Die Instinkttheorie wurde in den 1930er-Jahren vor allem von [[Konrad Lorenz]] und [[Nikolaas Tinbergen]] ausgearbeitet und basiert auf der Annahme, das [[Verhalten (Biologie)|Verhalten]] der Tiere werde durch klar gegeneinander abgrenzbare [[Instinkt]]e verursacht und gelenkt. „Die konkreten Modellvorstellungen, die schon frühzeitig – vor allem im Hinblick auf die inneren ‚Antriebsenergien‘ – heftig kritisiert worden sind, haben heute nur noch historische Bedeutung.“&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Kuenzer: &amp;#039;&amp;#039;Das Schlüsselreizkonzept der klassischen Ethologie aus heutiger Sicht.&amp;#039;&amp;#039; In: Gerd-Heinrich Neumann und Karl-Heinz Scharf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verhaltensbiologie in Forschung und Unterricht. Ethologie – Soziobiologie – Verhaltensökologie.&amp;#039;&amp;#039; Aulis Verlag Deubner, Köln 1994, S. 36–37, ISBN 3-7614-1676-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modelle zur Erklärung von Verhalten ==&lt;br /&gt;
Ein Gesamtkonzept wie die &amp;#039;&amp;#039;physiologische Theorie der Instinktbewegungen&amp;#039;&amp;#039; erlaubt es zum einen, bestimmte, im Experiment gewonnene Beobachtungen mit anderen Beobachtungen in Beziehung zu setzen und hierdurch unter Umständen Zusammenhänge zwischen völlig unterschiedlichen Phänomenen zu entdecken. Zum anderen können – umgekehrt – aus den Grundannahmen einer [[Theorie]] heraus Vorhersagen und Gesetzmäßigkeiten abgeleitet werden, die Anstoß für neue Fragestellungen und Experimente geben. In diesem Sinne bereitete die Instinkttheorie letztlich auch der [[Soziobiologie]] und der [[Verhaltensökologie]] den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der große Vorteil einer umfassend ausformulierten Theorie ist zudem, dass man mit ihrer Hilfe anschauliche Modelle konstruieren kann. Die Aussagen und Ergebnisse der klassischen vergleichenden Verhaltensforschung fanden gerade dank solcher Modelle weit über das akademische Fach [[Biologie]] hinaus Beachtung und bis heute Eingang in die Lehrpläne der Schulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit der von Konrad Lorenz vertretenen Theorie war, dass er von einer strikten [[Dichotomie]] von angeborenem und gelerntem Verhalten ausging, wobei er das angeborene Verhalten als starr, unveränderlich und auch unter stammesgeschichtlichem Blickwinkel nicht als Vorstufe von gelerntem, also durch Erfahrung modifiziertem Verhalten ansah.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingo Brigandt: &amp;#039;&amp;#039;The Instinct Concept of the Early Konrad Lorenz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of the History of Biology.&amp;#039;&amp;#039; Band 38, 2005, S. 571–608, 2005, [[doi:10.1007/s10739-005-6544-3]], [https://sites.ualberta.ca/~brigandt/instinct_centennial.pdf Volltext (PDF)].&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute gilt hingegen als gesichert, dass auch angeborene Verhaltensweisen durch Erfahrung – durch [[Lernen]] – verändert werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;[[John Alcock (Biologe)|John Alcock]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Verhalten der Tiere aus evolutionsbiologischer Sicht.&amp;#039;&amp;#039; G. Fischer, Stuttgart, Jena und New York 1996, S. 24, ISBN 978-3-437-20531-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das psychohydraulische Instinktmodell ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Psychydr.jpg|mini|400px|Das „psychohydraulisches Instinktmodell“ nach Konrad Lorenz&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lorenz78&amp;quot; /&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des von ihm so benannten „psychohydraulischen Instinktmodells“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lorenz78&amp;quot;&amp;gt;Konrad Lorenz: &amp;#039;&amp;#039;Vergleichende Verhaltensforschung. Grundlagen der Ethologie,&amp;#039;&amp;#039; S. 143.&amp;lt;/ref&amp;gt; veranschaulichte Konrad Lorenz sein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prinzip der doppelten Quantifizierung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Lorenz: &amp;#039;&amp;#039;Über den Begriff der Instinkthandlung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Folia Biotheoretica.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Nr. 17, 1937, S. 17–50, [http://klha.at/papers/1937-Instinkthandlung.pdf Volltext (PDF)].&amp;lt;/ref&amp;gt; demzufolge die Intensität einer Instinkthandlung sowohl von inneren als auch von externen, die Verhaltensweise auslösenden Faktoren abhängt: Eine [[Instinktverhalten|Instinktbewegung]] ist ihm zufolge das Ergebnis einer spontan ansteigenden (inneren) [[Handlungsbereitschaft]] (&amp;#039;&amp;#039;Wasserstand im Gefäß&amp;#039;&amp;#039;), die von einer im Nervensystem produzierten aktionsspezifischen Energie (&amp;#039;&amp;#039;Zufluss&amp;#039;&amp;#039;) gespeist wird. Ausgelöst wird die Instinktbewegung (&amp;#039;&amp;#039;abfließendes Wasser&amp;#039;&amp;#039;) normalerweise durch einen (externen) [[Schlüsselreiz]] (&amp;#039;&amp;#039;Gewicht&amp;#039;&amp;#039;), der aber erst eine [[Reizschwelle]] (&amp;#039;&amp;#039;Feder, die das Ventil gegen die Abflussöffnung drückt&amp;#039;&amp;#039;) überwinden muss. Zwischen [[Reiz]] und Reaktion vermittelt schließlich noch ein [[angeborener Auslösemechanismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar ist die Stärke der inneren Handlungsbereitschaft einer direkten Messung nicht zugänglich; Reaktionsstärke und Reizstärke können aber [[Quantität|quantitativ]] bestimmt werden und erlauben damit einen Rückschluss auf die Menge (die „Höhe“) der spezifischen Antriebsenergie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Modell zufolge besteht ein Zusammenhang zwischen Reaktionsstärke einerseits und der Stärke der Reize und inneren Faktoren andererseits:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Je stärker ein Reiz ist, umso stärker fällt die Reaktion aus.&lt;br /&gt;
* Je stärker der innere Antrieb (die [[Motivation]]) ist, umso stärker fällt die Reaktion aus.&lt;br /&gt;
* Ein sehr starker Reiz kann auch bei fehlender Motivation eine Reaktion auslösen.&lt;br /&gt;
* Eine sehr hohe Motivation kann auch bei fehlendem Reiz eine Reaktion auslösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Beispiel:&amp;#039;&amp;#039; Die Aufnahme von Nahrung ist abhängig von zwei Einflussgrößen: zum einen von den äußeren Bedingungen, d. h. von der Attraktivität der vorhandenen Nahrungsmittel; zum anderen von den inneren Bedingungen, d. h. vom Hungergefühl. Bei großem Hunger wird auch relativ unattraktive Nahrung aufgenommen; bei sehr kleinem Hunger wird allenfalls noch extrem attraktive Nahrung aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Intentionsbewegung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Andeutungsbewegung) ist eine schwache Reaktion, die durch schwache Reize beziehungsweise eine geringe Antriebsenergie ausgelöst werden kann. „Sie ist Ausdruck der jeweiligen Stimmungslage eines Tieres und kann damit der gegenseitigen Verständigung von Artgenossen dienen, indem sie die Bereitschaft zu einer bestimmten Handlung anzeigt.“&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag &amp;#039;&amp;#039;Intentionsbewegung&amp;#039;&amp;#039; in: [[Klaus Immelmann]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Grzimeks Tierleben]], Ergänzungsband Verhaltensforschung.&amp;#039;&amp;#039; Kindler Verlag, Zürich 1974, S. 629.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Beispiel&amp;#039;&amp;#039;: Nähert sich eine Person auf einer Brücke einer Gruppe von [[Möwen]], die nebeneinander auf dem Brückengeländer sitzen, so fliegen die der Person am nächsten sitzenden davon, weiter entfernt sitzende Möwen wippen ein bisschen hin und her (= Intentionsbewegungen), und noch weiter entfernt sitzende Möwen zeigen (noch) keine erkennbare Reaktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird eine Instinktbewegung – der Instinkttheorie zufolge – längere Zeit nicht durchgeführt, „senkt sich nach längerem Nichtgebrauch nicht nur die Schwelle der Reize, die eine bestimmte Bewegungsweise auslösen, vielmehr versetzt die ungebrauchte Verhaltensweise den Organismus als Ganzes in Unruhe und veranlaßt ihn, aktiv nach den sie auslösenden Reizkombinationen zu suchen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Lorenz: &amp;#039;&amp;#039;Vergleichende Verhaltensforschung. Grundlagen der Ethologie,&amp;#039;&amp;#039; S. 104.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der von [[Wallace Craig]] geprägten Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;appetitive behaviour&amp;#039;&amp;#039; (abgeleitet von [[Latein|lat.]] &amp;#039;&amp;#039;appetens&amp;#039;&amp;#039;, „begierig nach etwas sein“) bezeichnete Lorenz diese Verhalten als [[Appetenzverhalten]]. Führt diese Suche nicht zum Erfolg, staut sich Lorenz zufolge soviel aktionsspezifische Energie auf, dass die Instinktbewegung infolge einer [[Schwellenwert (Instinkttheorie)|Schwellenwerterniedrigung]] auch ohne auslösenden Schlüsselreiz ausgeführt wird. Konrad Lorenz war der erste Forscher, der solche Instinktbewegungen ohne Auslöser beschrieb und als [[Leerlaufhandlung]]en bezeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich gehören zum Konzept der Instinkttheorie noch Instinktbewegungen, die in Konfliktsituationen spontan auftreten – wenn zum Beispiel zwei unterschiedliche Reize zugleich auf das Individuum einwirken – und vom Beobachter als den Reizen nicht angemessen gedeutet werden; das Individuum reagiert also weder mit der vom einen noch der vom anderen Reiz üblicherweise ausgelösten, arteigenen Instinktbewegung, sondern mit einer dritten, genannt [[Übersprungbewegung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 modifizierte Konrad Lorenz sein Modell:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lorenz78&amp;quot; /&amp;gt; Der bis dahin einzige Zufluss wurde durch mehrere Zuflüsse (äußere Reize) ersetzt, wobei jeder Zufluss allein zu keiner Verhaltensweise führt, wohl aber deren Summe. Das Gewicht, welches den Schlüsselreiz symbolisierte, wurde durch einen Becher mit Wasser ersetzt, der die Tankfüllung bzw. den Wasserdruck erhöht und damit das Ventil öffnet. In dieser modifizierten Version wurden somit exogene Faktoren, die auf die Motivation wirken, berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das kybernetische Modell ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Instinktmodell Hassenstein 1.png|mini|hochkant=1.4|Vereinfachtes, idealisiertes Funktionsschaltbild für die Steuerung des Verhaltens bei der Nahrungsaufnahme zum Beispiel eines Hundes.&amp;lt;br /&amp;gt;Nach [[Bernhard Hassenstein|Hassenstein]] (1973)]]&lt;br /&gt;
Angelehnt an das psychohydraulische Instinktmodell von Konrad Lorenz hat [[Bernhard Hassenstein]] ein [[Kybernetik|kybernetisches]] Modell über den Aufbau komplexer Verhaltensabläufe entwickelt. In seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Verhaltensbiologie des Kindes&amp;#039;&amp;#039; hat er 1973 die [[Steuerungstechnik|Steuerung]] des Verhaltens von Tieren am Beispiel von [[Ernährung]] und [[Fortpflanzung]] mit Hilfe mehrerer [[Schaltplan|Schaltbilder]] veranschaulicht. Hassenstein fasste darin zum einen das allein aus innerem Antrieb auftretende, ungerichtete Suchen nach dem angestrebten Objekt und die gezielte Annäherung an dieses Objekt als Appetenzverhalten zusammen. Zum anderen grenzte er das Appetenzverhalten gegen jene Verhaltensweise ab, die die Annäherung abschließt – die sogenannte Endhandlung. Appetenzverhalten und Endhandlung werden dem Modell zufolge vom gleichen Antrieb gesteuert, jedoch wirkt nur die Endhandlung auf den Antrieb zurück. Im Unterschied zum (zumindest anfänglichen) Appetenzverhalten wird die Endhandlung zudem – über einen angeborenen Auslösemechanismus – auch von Umweltreizen ausgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Beispiel:&amp;#039;&amp;#039; Verhaltenssteuerung der Nahrungsaufnahme:&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernhard Hassenstein]]: &amp;#039;&amp;#039;Verhaltensbiologie des Kindes.&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage. Edition MV-Wissenschaft, Münster 2006, S. 207, ISBN 978-3-938568-51-4. (Erstauflage: Piper, München und Zürich 1973).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Der äußere Reiz, d.&amp;amp;nbsp;h. die Nahrung, (1) wird im [[Koinzidenz]]element (2) mit der Stärke der [[Motivation]] verrechnet. Sind beide hoch genug, wird das Verhalten der Nahrungsaufnahme ausgelöst (3). Über einen Fühler (4) wird das Ausführen des Verhaltens an das Instinktzentrum zurückgemeldet und die Motivation gesenkt. Zugleich werden dem Körper durch die Nahrungsaufnahme [[Nährstoff]]e zugeführt (5), dies erhöht die [[Regelgröße]], d.&amp;amp;nbsp;h. den Versorgungszustand. Ein [[Messfühler]] (6) registriert den Versorgungszustand und leitet den Wert an das Instinktzentrum weiter, das den Wert „auswertet“ und die Motivation zur Nahrungsaufnahme bestimmt. D.&amp;amp;nbsp;h., dass bei einem ausreichenden Versorgungszustand und – in gewissem Maße – auch bei länger anhaltendem „Ausführen des Verhaltens der Nahrungsaufnahme“, siehe Fühler (4), welcher (und welches) die Motivation verringert(/-n), der äußere Reiz (Attraktivität) der Nahrung entsprechend stark sein muss, um im Koinzidenzelement das Verhalten der (weiteren) Nahrungsaufnahme auszulösen. Verschlechtert sich der Versorgungszustand (wieder), meldet der Messfühler (6) dies an das Instinktzentrum, woraufhin die Motivation zur Nahrungsaufnahme (wieder) steigt, womit auch der äußere Reiz der Nahrung entsprechend geringer sein „darf“, damit die Nahrung als attraktiv genug zur Nahrungsaufnahme eingestuft wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während man selbst beim Menschen für Antriebe wie &amp;#039;&amp;#039;[[Hunger]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Durst]]&amp;#039;&amp;#039;, die im Zusammenhang mit [[Stoffwechsel]]vorgängen im Körper stehen, aber auch für &amp;#039;&amp;#039;[[Müdigkeit]]&amp;#039;&amp;#039; und „[[Libido|sexuelle Appetenz]]“ Verhaltensweisen beschreiben kann, die die Funktion von Endhandlungen erfüllen ([[Ernährung des Menschen|Essen]], [[Trinken]], [[Schlaf]]en, [[Geschlechtsverkehr]] oder [[Masturbation]]), sperren sich andere Verhaltensweisen gegen eine Einbindung in dieses Modell: „Auf Verhaltensabläufe, wie wir sie beim [[Nest]]bau, bei der [[Körperpflege]], beim [[Erkundungsverhalten|Erkunden]], beim [[Agonistisches Verhalten|Kampf]], bei der [[Fluchtverhalten|Flucht]] beobachten, ist dieses Modell dagegen nicht anwendbar, da sich bei diesen Verhaltensfolgen keine Verhaltensweise als Endhandlung mit einer entsprechenden Rückwirkung auf den Antrieb interpretieren lässt.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hanna-Maria Zippelius]]: &amp;#039;&amp;#039;Die vermessene Theorie. Eine kritische Auseinandersetzung mit der Instinkttheorie von Konrad Lorenz und verhaltenskundlicher Forschungspraxis.&amp;#039;&amp;#039; Vieweg, Braunschweig und Wiesbaden 1992, S. 239, ISBN 3-528-06458-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Instinkttheorie aus heutiger Sicht ==&lt;br /&gt;
Die Erkenntnisse der [[Neuropsychologie]] und der [[Hirnforschung]] haben spätestens seit den 1970er-Jahren deutlich gemacht, dass die Steuerung von Verhalten wesentlich komplexer ist, als in den Modellen von Lorenz und Hassenstein dargestellt. Vor allem Lorenz’ Triebstaumodell gilt heute als überholt, da dessen zentrale [[Hypothese|Grundannahme]] – die Existenz von aktionsspezifischen Energien – durch die Methoden der [[Neurobiologie]] nicht verifiziert werden konnte: Das Modell hat „keine Entsprechung im Organismus“ ([[Franz Huber (Biologe)|Franz Huber]], 1988).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Schleidt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis um Konrad Lorenz. Ideen, Hypothesen, Ansichten.&amp;#039;&amp;#039; Paul Parey, Berlin und Hamburg 1988, S. 67, ISBN 3-489-63336-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daher hatte [[Klaus Immelmann]] bereits 1986 gewarnt:&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus Immelmann]] et al.: &amp;#039;&amp;#039;Was ist Verhalten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Funkkolleg]] [[Psychobiologie]]. Studienbegleitbrief 1.&amp;#039;&amp;#039; Beltz, Weinheim 1986, S. 29.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Selbstverständlich darf ein solches Instinktmodell aus der Frühzeit der vergleichenden Verhaltensforschung – was häufig vergessen wurde – wirklich nur als &amp;#039;&amp;#039;Modell&amp;#039;&amp;#039; verstanden werden. Es vermag keineswegs eine echte Erklärung der zugrundeliegenden Vorgänge zu geben und soll lediglich darauf hinweisen, dass es im Verhalten über- und untergeordnete Instanzen gibt [...].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich distanziert äußerte sich 1988 der britische Verhaltensforscher [[Robert Hinde]] in einer Festschrift zum 85. Geburtstag von Konrad Lorenz über dessen „‚psycho-hydraulisches‘ Energie-Modell der Motivation“, mit dem Hinde erstmals 1950&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Lorenz: &amp;#039;&amp;#039;The comparative method in studying innate behavior patterns.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Symposia of the Society for Experimental Biology.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Physiological mechanisms in animal behavior.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, Cambridge 1950, S. 221–268, [http://klha.at/papers/1950-InnateBehavior.pdf Volltext (PDF)]&amp;lt;/ref&amp;gt; in einem Vortrag von Lorenz konfrontiert worden war:&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Schleidt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis um Konrad Lorenz,&amp;#039;&amp;#039; S. 61.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Ich war von dieser Idee enorm beeindruckt. Sie schien so viele Fakten des Verhaltens von Tieren zu vereinen und regte zu systematischen Experimenten an. Als es mir möglich wurde, mit eigenen Untersuchungen [...] zu beginnen, beschloß ich die Dimensionen des ‚Reservoirs‘ dieses Modell auszumessen. Heute kann man naürlich sagen, daß dieses Vorhaben naiv war [...]. Daß meine Ergebnisse dazu führten, daß ich das Modell verwarf, tut hier nichts zur Sache – die Geschichte führte, glaube ich, zu einem besseren Verstehen der Vielschichtigkeit der Prozesse, die sich abspielen, wenn ein Tier mit einem Reiz konfrontiert wird.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wolfgang Wickler]], ein Schüler von Konrad Lorenz, merkte 1990 sogar an:&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Wickler]]: &amp;#039;&amp;#039;Von der Ethologie zur Soziobiologie.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Jost Herbig]], Rainer Hohlfeld (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die zweite Schöpfung. Geist und Ungeist in der Biologie des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Hanser, München 1990, S. 176, ISBN 3-446-15293-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Die aktionsspezifische Energie erwies sich als modernes [[Phlogiston]] und das psychohydraulische Modell trotz raffinierter Veränderungen als untauglich, die Bereitschafts- und Zustandsänderungen im Tier adäquat abzubilden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine eingehende Begründung blieb Wickler schuldig, sie wurde 1992 aber von der Bonner Verhaltensbiologin und Lorenz-Schülerin [[Hanna-Maria Zippelius]] nachgeliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hanna-Maria Zippelius]]: &amp;#039;&amp;#039;Die vermessene Theorie. Eine kritische Auseinandersetzung mit der Instinkttheorie von Konrad Lorenz und verhaltenskundlicher Forschungspraxis.&amp;#039;&amp;#039; Vieweg, Braunschweig und Wiesbaden 1992, ISBN 3-528-06458-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Prekär an der Instinkttheorie sei, dass die Gefahr von [[Zirkelschluss|Zirkelschlüssen]] bestehe: Dann nämlich, wenn nur untersucht werde, was aus den Grundannahmen der Theorie abzuleiten sei, und wenn die Ergebnisse danach einzig im Licht der theoretischen Annahmen gedeutet würden. So machte Zippelius 1992 beispielsweise in ihrem Buch &amp;#039;&amp;#039;Die vermessene Theorie&amp;#039;&amp;#039; darauf aufmerksam, dass die von Konrad Lorenz in die [[Verhaltensbiologie]] eingeführte [[Leerlaufhandlung]] einerseits eine unmittelbare Folge der Instinkttheorie sei, andererseits aber auch zu ihrer Bestätigung diene.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zippelius p.71&amp;quot;&amp;gt;Hanna-Maria Zippelius, &amp;#039;&amp;#039;Die vermessene Theorie,&amp;#039;&amp;#039; S. 71.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich verhalte es sich mit der von Lorenz und anderen postulierten [[Übersprungbewegung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zippelius&amp;#039; Buch führte 1992/93 es zu einer nennenswerten öffentlichen [[Hanna-Maria Zippelius#Reaktionen|Debatte über diese Problematik]], da sie für diese Publikation diverse klassische Verhaltensstudien wiederholt hatte und danach zu dem Schluss gelangt war, dass von einer glaubwürdigen experimentellen Grundlage der Arbeitsergebnisse von Lorenz (und auch von Nikolaas Tinbergen) nicht gesprochen werden könne. Einige Ergebnisse der Studien von Zippelius legten – ihrer Einschätzung zufolge – sogar den Verdacht nahe, dass Lorenz und Tinbergen experimentelle Daten selektiv veröffentlichten oder wegließen, damit sie zu ihrer Theorie „passten“. Zur Abwendung von Lorenz trug auch bei, dass er zeitlebens das evolutionsbiologische Konzept der [[Arterhaltung]] verteidigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lorenz’ Instinkttheorie des Verhaltens war in den 1930er-Jahren auf der Basis relativ weniger und zudem anfangs eher anekdotisch interessanter Tierbeobachtungen entstanden. Es fehlte – vergleichbar mit den Theorien [[Sigmund Freud]]s – von Beginn an eine breite [[Empirie|empirische]] Unterstützung der Theorie. Daher wurde die Instinkttheorie – Zippelius zufolge – zu einem herausragenden Beispiel für das Erzeugen von Pseudoerklärungen innerhalb einer Wissenschaftsdisziplin: So sei beispielsweise die Übersprungbewegung eine unmittelbare Folge der Lorenz’schen Grundannahme, im Konfliktfall setze sich jeweils der „stärkere“ von zwei gleichzeitig aktivierten Instinkten im Verhalten durch; da jedoch der Fall zweier genau gleich stark aktivierter Instinkte denkbar sei, habe der Instinkttheorie eine Art Kompromiss für diesen Spezialfall beigegeben werden müssen – die Übersprungbewegung sei somit eher eine &amp;#039;&amp;#039;Konsequenz&amp;#039;&amp;#039; der Theorie als das Ergebnis empirischer Befunde. Die sehr wenigen „empirischen Belege“ seien dann rasch „entdeckt“ oder – genauer gesagt – bestimmte Beobachtungen im Licht der theoretischen Annahmen entsprechend gedeutet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ein häufig angeführtes und oft auch auf den Menschen übertragenes Beispiel&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article117510937/Wozu-Uebersprungshandlungen-eigentlich-gut-sind.html &amp;#039;&amp;#039;Wozu Übersprungshandlungen eigentlich gut sind.&amp;#039;&amp;#039;] Auf &amp;#039;&amp;#039;welt.de&amp;#039;&amp;#039; vom 27. Juni 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; sind zwei Hähne, die ihre [[Rangordnung (Biologie)|„Hackordnung“]] auskämpfen, und einer von ihnen pickt plötzlich auf dem Boden herum, als würde er Futter aufnehmen. Dieses Pickverhalten kann vor dem Hintergrund der Instinkttheorie gedeutet werden als Ausdruck eines gleich starken Aggressions- und Flucht-Instinkts, was als Übersprungbewegung Futterpicken hervorruft. Es kann aber beispielsweise auch – und aus Sicht der [[Verhaltensökologie]] sehr viel plausibler – als soziales Signal gedeutet werden, das dem Rivalen möglicherweise anzeigt, dass der pickende Hahn sich so überlegen fühlt, dass er selbst in dieser prekären Situation noch Futter aufnehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ähnlich ist die von Lorenz bei einem von Hand aufgezogenen Star „entdeckte“ [[Leerlaufhandlung]] (Fliegenfangen ohne ersichtliche Fliege)&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Lorenz: &amp;#039;&amp;#039;Vergleichende Verhaltensforschung. Grundlagen der Ethologie,&amp;#039;&amp;#039; S. 102.&amp;lt;/ref&amp;gt; eine &amp;#039;&amp;#039;Folge&amp;#039;&amp;#039; der Behauptung, dass Instinktenergien stetig vom Körper produziert werden; das hat Lorenz 1978 sogar selbst eingeräumt, als er davon schrieb, „Leerlaufaktivitäten“ seien „theoretisch zu fordernde Epiphänomene der Instinktbewegung.“&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Lorenz: &amp;#039;&amp;#039;Vergleichende Verhaltensforschung. Grundlagen der Ethologie,&amp;#039;&amp;#039; S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Geht der Beobachter hingegen von der theoretischen Überlegung aus, dass ein Verhalten dann und nur dann auftritt, wenn die Bereitschaft &amp;#039;&amp;#039;und&amp;#039;&amp;#039; die spezifische Umweltsituation gegeben ist, dann müsste er „Überlegungen darüber anstellen, ob er die auslösende Situation nur unvollständig beschrieben hat.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zippelius p.71&amp;quot; /&amp;gt; Zudem seien (im wörtlichen Sinne) ins Leere laufende Instinkthandlungen „[[Teleonomie|dysteleonomisch]]“, d.&amp;amp;nbsp;h. ihr Entstehen aus evolutionsbiologischer Sicht unerklärlich: Selbst eine  [[Pollution]] dient ja noch der Entsorgung überalterter Spermien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obsolet geworden ist die Lorenz’sche Instinkttheorie allerdings nicht allein aufgrund wissenschaftstheoretischer Mängel, sondern vor allem weil die moderne Hirnforschung keinerlei physiologisches Korrelat zu den unterstellten Instinkten auffinden konnte. Daher geriet die von Lorenz repräsentierte Forschung – wie die Schweizer Wissenschaftshistorikerin Tania Munz in einer Studie über die &amp;#039;&amp;#039;[[Martina (Graugans)|Gans Martina]]&amp;#039;&amp;#039; schrieb – im „wissenschaftliche Klima“ der 1980er-Jahre „ins Abseits“.&amp;lt;ref&amp;gt;Tania Munz: &amp;#039;&amp;#039;„My Goose Child Martina“: The Multiple Uses of Geese in the Writings of Konrad Lorenz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historical Studies in the Natural Sciences.&amp;#039;&amp;#039; Band 41, Nr. 4, 2011, S. 405–446 [hier S. 411], {{ISSN|1939-1811}}, [[doi:10.1525/hsns.2011.41.4.405]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Biografen, [[Klaus Taschwer]] und [[Benedikt Föger]], hoben zudem hervor, Lorenz’ Untersuchungsmethoden seien „auch deshalb rar geworden, weil sie viel zu aufwendig sind, ehe sie Ergebnisse zeitigen. Das Verhaltensrepertoire eines Tieres zu beschreiben, nimmt Jahre in Anspruch – im Forschungsbetrieb des 21. Jahrhunderts mit seiner Maxime des ‚publish or perish‘, also des ‚Publizierens oder Verlierens‘, ein schieres Ding der Unmöglichkeit.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus Taschwer]] und [[Benedikt Föger]]: &amp;#039;&amp;#039;Konrad Lorenz. Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Zsolnay, Wien 2003, S. 289, ISBN 3-552-05282-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Daniel S. Lehrman]]: &amp;#039;&amp;#039;A Critique of Konrad Lorenz&amp;#039;s Theory of Instinctive Behavior.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The Quarterly Review of Biology.&amp;#039;&amp;#039; Band 28, Nr. 4, 1953, S. 337–363, [https://courses.cit.cornell.edu/bionb4240/Reprints/Lehrman_1953.pdf Volltext (PDF)].&lt;br /&gt;
* [[Robert Hinde]]: &amp;#039;&amp;#039;Ethological models and the concept of ‚drive‘.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039; The British Journal for the Philosophy of Science.&amp;#039;&amp;#039; Band 6, Nr. 24, 1956, S. 321–331, [[doi:10.1093/bjps/VI.24.321]].&lt;br /&gt;
* Robert Hinde: &amp;#039;&amp;#039;Energy models of motivation.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Symposium of the Society for Experimental Biology.&amp;#039;&amp;#039; Band 14, 1960, S. 199–213. PMID 13714429.&lt;br /&gt;
* Uwe Jürgens und [[Detlev Ploog]]: &amp;#039;&amp;#039;Von der Ethologie zur Psychologie. Die Grundbegriffe der Vergleichenden Verhaltensforschung anhand repräsentativer Beispiele.&amp;#039;&amp;#039; Kindler Verlag, München 1974, ISBN 3-463-18124-X.&lt;br /&gt;
* Theo J. Kalikow: &amp;#039;&amp;#039;History of Konrad Lorenz&amp;#039;s ethological theory, 1927–1939. The role of meta-theory, theory, anomaly and new discoveries in a scientific ‚evolution‘.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Studies in History and Philosophy of Science Part A.&amp;#039;&amp;#039; Band 6, Nr. 4, 1975, S. 331–341, [[doi:10.1016/0039-3681(75)90027-8]].&lt;br /&gt;
* Theodora J. Kalikow: &amp;#039;&amp;#039;Konrad Lorenz&amp;#039;s ethological theory: Explanation and ideology, 1938–1943.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of the History of Biology.&amp;#039;&amp;#039; Band 16, Nr. 1, 1983, S. 39–72, [[doi:10.1007/BF00186675]].&lt;br /&gt;
* [[Konrad Lorenz]]: &amp;#039;&amp;#039;Vergleichende Verhaltensforschung. Grundlagen der Ethologie.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Wien und New York 1978, ISBN 978-3-7091-3098-8, [https://monoskop.org/images/e/e7/Lorenz_Konrad_Vergleichende_Verhaltensforschung_Grundlagen_der_Ethologie_1978.pdf Volltext (PDF)].&lt;br /&gt;
* [[Hanna-Maria Zippelius]]: &amp;#039;&amp;#039;Die vermessene Theorie. Eine kritische Auseinandersetzung mit der Instinkttheorie von Konrad Lorenz und verhaltenskundlicher Forschungspraxis.&amp;#039;&amp;#039; Vieweg, Braunschweig und Wiesbaden 1992, ISBN 3-528-06458-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Reaktionskette]]&lt;br /&gt;
* [[Reiz-Reaktions-Modell]]&lt;br /&gt;
* [[S-O-R-Paradigma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verhaltensbiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überholte Theorie (Biologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konrad Lorenz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
	</entry>
</feed>