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	<title>Instanz (Recht) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T07:37:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Instanz_(Recht)&amp;diff=28777&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;IsUpper: /* Instanzenzug in Deutschland */ Unzutreffend, bzw. mindestens unklar und unbelegt.</title>
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		<updated>2026-03-02T15:42:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Instanzenzug in Deutschland: &lt;/span&gt; Unzutreffend, bzw. mindestens unklar und unbelegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Instanz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist im [[Verfahrensrecht|Prozessrecht]] das für einen bestimmten Verfahrensabschnitt gesetzlich zuständige [[Gericht]] nach dem [[Hierarchie|hierarchischen]] Aufbau der [[Gerichtsbarkeit]] in den einzelnen [[Gerichtszweig]]en. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zugang zur Gerichtsbarkeit eines bestimmten Gerichtszweigs ist der [[Rechtsweg]]. Moderne [[Rechtsordnung]]en gewähren effektiven [[Rechtsschutz]] durch ein mehrstufiges Verfahren, genannt &amp;#039;&amp;#039;Instanzenzug&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Rechtsmittelzug&amp;#039;&amp;#039;). Die [[Verfahrensordnung]]en gewähren eine Überprüfung der Beschlüsse, Verfügungen, Urteile sowie der Untätigkeit nachgesetzter Gerichte &amp;#039;&amp;#039;(nachgesetzter Gerichtsstand)&amp;#039;&amp;#039; von den diesen vorgesetzten Gerichten &amp;#039;&amp;#039;(vorgesetzter Gerichtsstand)&amp;#039;&amp;#039;, wenn die Rechtszugsvoraussetzungen erfüllt sind.  Das Hintergericht (Hinterrichter) überprüft die Entscheidung des Vordergerichts ([[Iudex a quo|Vorderrichter]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erstinstanzlich zuständigen Eingangsgerichte sind stets [[Tatsacheninstanz]]en, die [[Rechtsmittelgericht]]e (Berufungsgerichte) nur, soweit ihnen der Gesetzgeber diese Funktion zuweist. Die Revisionsgerichte sind reine Rechtsinstanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letztinstanzlichen Gerichtsentscheidungen sind im Interesse des [[Rechtsfrieden]]s unanfechtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Instanzenzug in Deutschland ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gerichtsorganisation in Deutschland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein von der [[Verfassung]] garantierter Anspruch auf mehr als eine Instanz besteht in [[Deutschland]] nicht. Der {{Art.|19|GG|dejure}} Abs. 4 [[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland|GG]] gewährt [[Effektiver Rechtsschutz|effektiven Rechtsschutz]] in einem Verfahrensgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Belege}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Gang zur nächsthöheren Instanz wird allein durch die verfahrensrechtliche Zulässigkeit eines [[Rechtsmittel]]s eröffnet und bei dessen Unzulässigkeit ausgeschlossen. Die drei Rechtsmittel sind [[Berufung (Recht)|Berufung]], [[Revision (Recht)|Revision]] und [[Beschwerde (deutsches Recht)|Beschwerde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen letztinstanzliche Entscheidungen ist in Deutschland bei Verletzung von [[Grundrecht]]en die [[Verfassungsbeschwerde (Deutschland)|Verfassungsbeschwerde]] zum [[Bundesverfassungsgericht]] zulässig. Die Verfassungsbeschwerde ist jedoch keine Erweiterung des fachgerichtlichen Instanzenzuges für das Verfahren vor den ordentlichen Gerichten oder Verwaltungsgerichten (keine sog. [[Superrevisionsinstanz]]), sondern es handelt sich um einen [[Rechtsbehelf|außerordentlichen Rechtsbehelf]], in dem nur die Verletzung spezifischen Verfassungsrechts geprüft wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesverfassungsgericht.de/DE/Verfahren/Wichtige-Verfahrensarten/Verfassungsbeschwerde/verfassungsbeschwerde_node.html &amp;#039;&amp;#039;Verfassungsbeschwerde&amp;#039;&amp;#039;] bundesverfassungsgericht.de, abgerufen am 4. Mai 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sachliche Zuständigkeit der Gerichte wird durch das [[Gerichtsverfassungsgesetz|Gesetz über die Gerichtsverfassung]] (GVG) bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Benennungen der Gerichte im Instanzenzug sind &amp;#039;&amp;#039;Untergericht&amp;#039;&amp;#039; (Unterrichter, früher &amp;#039;&amp;#039;Aftergericht, Afterrichter&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;Mittelgericht&amp;#039;&amp;#039; (Mittelrichter), &amp;#039;&amp;#039;Obergericht&amp;#039;&amp;#039; (Oberrichter), &amp;#039;&amp;#039;Oberstgericht&amp;#039;&amp;#039; (Oberstrichter, nur in [[Bayern]] vorhanden) und Höchste Gerichte als Bundesgerichte (Bundesrichter als höchste Richter).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Instanzenzüge in Deutschland sind nach allen Verfahrensordnungen der Gerichtszweige entweder zweistufig oder dreistufig. Die [[ordentliche Gerichtsbarkeit (Deutschland)|ordentliche Gerichtsbarkeit]] umfasst das [[Zivilrecht]] und das [[Strafrecht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zivilrecht ===&lt;br /&gt;
In bürgerlich-rechtlichen Streitigkeiten ist Gericht erster Instanz in der Regel das [[Amtsgericht]], wenn der [[Streitwert]] 10.000 Euro nicht übersteigt ({{§|23|GVG|dejure}} [[Gerichtsverfassungsgesetz|GVG]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gesetz zur Änderung des Zuständigkeitsstreitwerts&amp;quot;&amp;gt;Geändert durch Gesetz zur Änderung des Zuständigkeitsstreitwerts der Amtsgerichte, zum Ausbau der Spezialisierung der Justiz in Zivilsachen sowie zur Änderung weiterer prozessualer Regelungen vom 8. Dezember 2025 ({{BGBl|2025 I Nr. 318}}), Änderung in Kraft getreten am 1. Januar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Amtsgericht ist in den Fällen des §&amp;amp;nbsp;23 Nr.&amp;amp;nbsp;2 GVG streitwertunabhängig zuständig. Die Berufungsinstanz ist das [[Landgericht]] ({{§|72|GVG|dejure}} Abs.&amp;amp;nbsp;1 GVG). Die [[Berufung (Recht)|Berufung]] in Zivilsachen ist zulässig, wenn der Wert des Beschwerdegegenstandes 1000 Euro übersteigt oder das Gericht des ersten Rechtszuges die Berufung im Urteil zugelassen hat ({{§|511|ZPO|dejure}} [[Zivilprozessordnung (Deutschland)|ZPO]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gesetz zur Änderung des Zuständigkeitsstreitwerts&amp;quot;/&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Streitigkeiten über Ansprüche, deren Gegenstand an Geld oder Geldeswert die Summe von 10.000 Euro übersteigt, ist im ersten Rechtsgang das Landgericht zuständig (mehrere Ausnahmen im Sinne einer erstinstanzlichen Zuständigkeit, {{§|71|GVG|dejure}} GVG). Berufungsinstanz ist das [[Oberlandesgericht]] ({{§|119|GVG|dejure}} Abs.&amp;amp;nbsp;1 Nr.&amp;amp;nbsp;2 GVG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Revision (Recht)|Revisionsinstanz]] ist der [[Bundesgerichtshof]] ({{§|133|GVG|dejure}} GVG). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für [[Musterfeststellungsklage|Musterfeststellungsverfahren]] liegt die erstinstanzliche Zuständigkeit bei den Oberlandesgerichten ({{§|3|VDuG|dejure}} [[Verbraucherrechtedurchsetzungsgesetz|VDuG]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird die Berufungsinstanz übersprungen, spricht man von [[Sprungrevision]] ({{§|566|ZPO|dejure}} ZPO).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Familiensache (Recht)|Familiensachen]] und in der Regel in Sachen der [[Freiwillige Gerichtsbarkeit (Deutschland)|freiwilligen Gerichtsbarkeit]] ist das Amtsgericht erste Instanz ({{§|23a|GVG|dejure}} GVG). Beschwerdegericht ist in Familiensachen und bis auf einzelne Ausnahmen in Sachen der freiwilligen Gerichtsbarkeit das Oberlandesgericht ({{§|119|GVG|dejure}} GVG). [[Rechtsbeschwerde #Familiensachen und freiwillige Gerichtsbarkeit|Rechtsbeschwerdegericht]] ist der Bundesgerichtshof ({{§|133|GVG|dejure}} GVG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausnahmen gelten für Bayern, das das [[Bayerisches Oberstes Landesgericht|Bayerische Oberste Landesgericht]] unterhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strafrecht ===&lt;br /&gt;
[[Berufung (Recht)|Berufung]]sinstanz gegen die erstinstanzlichen [[Urteil (Deutschland)|Urteile]] der [[Strafrichter]] bzw. [[Schöffengericht]]e des [[Amtsgericht]]s ist das [[Landgericht]] ({{§|312|StPO|dejure}} [[Strafprozessordnung (Deutschland)|StPO]], {{§|74|GVG|dejure}} Abs.&amp;amp;nbsp;3 [[Gerichtsverfassungsgesetz|GVG]]). [[Revision (Recht)|Revision]]sinstanz ist in diesen Fällen das [[Oberlandesgericht]] ({{§|333|StPO|dejure}} StPO, {{§|121|GVG|dejure}} Abs.&amp;amp;nbsp;1 Nr.&amp;amp;nbsp;1b GVG). [[Sprungrevision]]en zum Oberlandesgericht sind zulässig ({{§|335|stpo|dejure}} StPO, {{§|121|GVG|dejure}} GVG).&amp;lt;ref&amp;gt;OLG Karlsruhe: [https://oberlandesgericht-karlsruhe.justiz-bw.de/pb/site/pbs-bw-rebrush-jum/get/documents_E735098390/jum1/JuM/OLG%20Karlsruhe/Sonstiges/Schaubild%20Rechtszug%20Strafsachen.pdf &amp;#039;&amp;#039;Strafprozessualer Instanzenzug.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 2. Juni 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ausnahmen gelten für Bayern, das das [[Bayerisches Oberstes Landesgericht|Bayerische Oberste Landesgericht]] unterhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Revisionsgericht gegen Urteile nach erstinstanzlicher Zuständigkeit des Landgerichts oder des Oberlandesgerichts ist der [[Bundesgerichtshof]], {{§|333|StPO|dejure}} StPO, {{§|135|GVG|dejure}} Abs.&amp;amp;nbsp;1 GVG; Ausnahme nach {{§|121|GVG|dejure}} Abs.&amp;amp;nbsp;1 Nr.&amp;amp;nbsp;1c GVG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fachgerichtsbarkeit ===&lt;br /&gt;
Die Gerichtszweige auf besonderen Rechtsgebieten werden [[Fachgerichtsbarkeit]]en genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Arbeitsgerichtsbarkeit&lt;br /&gt;
Die Gerichtsbarkeit in Arbeitssachen wird ausgeübt durch die Arbeitsgerichte, die [[Landesarbeitsgericht]]e und das [[Bundesarbeitsgericht]] (Gerichte für Arbeitssachen). In dem dreistufigen Gerichtsaufbau die üblichen Berufungs-, Beschwerde- und Revisionsinstanzen. [[Sprungrevision]] vom Arbeitsgericht zum Bundesarbeitsgericht ist zulässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Sozialgerichtsbarkeit&lt;br /&gt;
Das Gericht erster Instanz in der [[Sozialgerichtsbarkeit]] ist das [[Sozialgericht]]. Berufung zum [[Landessozialgericht]]. Revisionsinstanz ist das [[Bundessozialgericht]]. Sprungrevision ist zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Sonderfall:&amp;#039;&amp;#039; Das Bundessozialgericht entscheidet in erster und letzter Instanz über nichtverfassungsrechtliche Streitigkeiten zwischen [[Bundesebene (Deutschland)|Bund]] und Ländern oder zwischen verschiedenen [[Bundesland (Deutschland)|Bundesländern]] in [[Sozialversicherung]]sangelegenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Finanzgerichtsbarkeit&lt;br /&gt;
Die [[Finanzgerichtsbarkeit]] ist zweistufig.&amp;lt;ref&amp;gt;Justiz NRW: [https://www.justiz.nrw.de/Gerichte_Behoerden/fachgerichte/Finanzgericht/grundsaetze/struktur_3 &amp;#039;&amp;#039;Struktur der Finanzgerichtsbarkeit.&amp;#039;&amp;#039;] Stand 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erste Instanzen sind die [[Finanzgericht]]e der Länder als obere Landesgerichte (§&amp;amp;nbsp;2 FGO). Zweite Instanz als Revisionsinstanz ist der [[Bundesfinanzhof]] in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Verwaltungsgerichtsbarkeit&lt;br /&gt;
Gerichte erster Instanz in der [[Verwaltungsgerichtsbarkeit (Deutschland)|Verwaltungsgerichtsbarkeit]] sind die [[Verwaltungsgericht (Deutschland)|Verwaltungsgerichte]] der Länder. [[Berufung (Recht)|Berufung]] zum Oberverwaltungsgericht. In einigen Ländern werden die Oberverwaltungsgerichte auch [[Oberverwaltungsgericht|Verwaltungsgerichtshöfe]] genannt. Letzte Instanz (Revisionsinstanz) ist das [[Bundesverwaltungsgericht (Deutschland)|Bundesverwaltungsgericht]]. Die Verwaltungsgerichtsordnung gewährt das Rechtsmittel der Sprungrevision.&amp;lt;ref&amp;gt;Justizportal Hamburg: [https://justiz.hamburg.de/resource/blob/637690/4f7ee088e5ce1334a4ebb65ea9473691/instanzenzug-data.pdf &amp;#039;&amp;#039;Instanzenzug in der Verwaltungsgerichtsbarkeit.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 2. Juni 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Sonderfälle:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# Ist das Oberverwaltungsgericht oder der Verwaltungsgerichtshof erste Instanz (nach {{§|47|VwGO|dejure}}, {{§|48|VwGO|dejure}} [[Verwaltungsgerichtsordnung|VwGO]]), so besteht lediglich die Möglichkeit der Revision zum Bundesverwaltungsgericht.&lt;br /&gt;
# Das Bundesverwaltungsgericht kann erste und letzte Instanz nach {{§|50|VwGO|dejure}} VwGO sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Instanzenzug in Österreich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gerichte sind auch in [[Österreich]] in mehreren Stufen [[Gerichtsorganisation in Österreich|organisiert]]. Die Gerichtsorganisation in Österreich ist durch eine Zweiteilung in die ordentliche Gerichtsbarkeit (für Straf- und Zivilrecht) und die Gerichte des öffentlichen Rechts (für Verfassungs- und Verwaltungsrecht) gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straf- und Zivilrecht ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ordentliche Gerichtsbarkeit gliedert sich in [[Bezirksgericht (Österreich)|Bezirksgerichte]], [[Landesgericht (Österreich)|Landesgerichte]] und [[Oberlandesgericht (Österreich)|Oberlandesgericht]]e sowie den Obersten Gerichtshof. Entscheidungen von Gerichten können grundsätzlich mit Rechtsmitteln angefochten werden. Rechtsmittel sind [[Berufung (Recht)|Berufung]], [[Rekurs]] und [[Beschwerde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich entscheidet über ein Rechtsmittel das im Instanzenzug übergeordnete Gericht. In Zivilsachen ist gegen die Entscheidung des Rechtsmittelgerichts unter bestimmten Voraussetzungen noch ein weiteres Rechtsmittel an den [[Oberster Gerichtshof (Österreich)|Obersten Gerichtshof]] vorgesehen. In Strafsachen ist grundsätzlich nur ein zweistufiger Instanzenzug eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliches Recht ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gerichte des öffentlichen Rechts, der [[Verfassungsgerichtshof (Österreich)|Verfassungsgerichtshof]] und der [[Verwaltungsgerichtshof (Österreich)|Verwaltungsgerichtshof]], arbeiten einzügig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Instanzenzug in der Schweiz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gerichte sind in der [[Schweiz]] überwiegend auf kantonaler Ebene organisiert. Sie umfassen alle den Bundesgerichten vorgeschalteten Instanzen. Im Zivil- und Strafrecht sind dies&lt;br /&gt;
* [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksgerichte]] als erste Instanz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: je nach Kanton auch &amp;#039;&amp;#039;Kantonsgericht&amp;#039;&amp;#039; (in gewissen kleineren Kantonen mit nur einem einzigen Gericht erster Instanz), &amp;#039;&amp;#039;Kreisgericht,&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Landgericht,&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Regionalgericht&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Zivilgericht&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Strafgericht&amp;#039;&amp;#039; genannt. Ihnen vorgeschaltet sind im Zivilrecht die oft auf kommunaler Ebene angesiedelten [[Friedensgericht|Friedensrichter]] oder &amp;#039;&amp;#039;Vermittler&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [[Obergericht (Schweiz)|Obergerichte]] als zweite Instanz in vielen Kantonen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:in anderen &amp;#039;&amp;#039;Kantonsgericht&amp;#039;&amp;#039;, daher kann dieser Begriff je nach Kanton ein Gericht erster oder zweiter Instanz bezeichnen. Im Kanton Basel-Stadt &amp;#039;&amp;#039;Appellationsgericht,&amp;#039;&amp;#039; im Kanton Tessin &amp;#039;&amp;#039;Appellationsgericht&amp;#039;&amp;#039; (zivilrechtliche Streitigkeiten) bzw. &amp;#039;&amp;#039;Appellationshof&amp;#039;&amp;#039; (strafrechtliche Streitigkeiten) und im Kanton Genf &amp;#039;&amp;#039;Cour de justice&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* eine dritte Instanz, nämlich das &amp;#039;&amp;#039;Kassationsgericht&amp;#039;&amp;#039;, wie sie einige wenige Kantone (Zürich, St. Gallen) kannten, ist mit den 2011 in Kraft getretenen eidgenössischen Prozessordnungen ([[Zivilprozessordnung (Schweiz)|ZPO]] und [[Strafprozessordnung (Schweiz)|StPO]]) entfallen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bestehen vielfach auch Fach- oder Spezialgerichte, teilweise auch mit eigenem Instanzenzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Judikative]] auf Schweizer Bundesebene besteht aus dem [[Bundesgericht (Schweiz)|Bundesgericht]] (BGer) mit Sitz in [[Lausanne]] und [[Luzern]] (zwei sozialrechtliche Abteilungen), dem [[Bundesstrafgericht]] in [[Bellinzona]] (seit April 2004) sowie dem [[Bundesverwaltungsgericht (Schweiz)|Bundesverwaltungsgericht]] (seit Januar 2007) und dem Bundespatentgericht (seit Januar 2012) in [[St. Gallen]].&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Linienorganisation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Weblinks ==&lt;br /&gt;
* BMJV: [https://www.bmjv.de/SharedDocs/Downloads/DE/Themen/Nav_Themen/Schaubild_Gerichtsaufbau_Deutsch.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=4 Übersicht über den Gerichtsaufbau in der Bundesrepublik Deutschland] (PDF-Datei; 34 kB; Stand Februar 2011)&lt;br /&gt;
* Justizministerium: [https://www.justiz.gv.at/web2013/html/default/8ab4a8a422985de30122a927b1fc6340.de.html Übersicht über den Instanzenzug in Österreich]&lt;br /&gt;
* Robert Hauser, Erhard Schweri, Viktor Lieber: &amp;#039;&amp;#039;GOG. Kommentar zum zürcherischen Gesetz über die Gerichts- und Behördenorganisation im Zivil- und Strafprozess.&amp;#039;&amp;#039; Schulthess, Zürich 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4177282-9}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gerichtsorganisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;IsUpper</name></author>
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