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	<title>Inselrhein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* NSG Rheinwiesen von Oestrich-Winkel und Geisenheim */ Tippfehler entfernt</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;NSG Rheinwiesen von Oestrich-Winkel und Geisenheim: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{ Positionskarte+&lt;br /&gt;
 | Deutschland Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
 | width=200&lt;br /&gt;
 | float=right&lt;br /&gt;
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 | caption=Rheinauen (Abschnitt des Oberrheins)&lt;br /&gt;
 | places={{ Positionskarte~&lt;br /&gt;
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	  }}&lt;br /&gt;
          {{ Positionskarte~&lt;br /&gt;
	   | Deutschland Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
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	  }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Fulder Aue-Ilmen Aue- 02.jpg|mini|Rheinaue bei Bingen mit Silber-Weiden]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Inselrhein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rheinauen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Bezeichnung eines [[Rhein]]-Abschnitts mit einer Reihe von Inseln zwischen [[Mainz]] und [[Bingen am Rhein|Bingen]] von [[Flusskilometer]] 499 (unterhalb der [[Main]]mündung) bis 527,3 (oberhalb der [[Nahe (Rhein)|Nahemündung]]). Die Flussinseln in diesem Bereich werden [[Flussaue|Auen]] genannt, von der [[Petersaue]] bis zur Rüdesheimer Aue. Die Bleiau und Langenau bei Ginsheim zählen nicht dazu, da sie oberhalb der Mainmündung liegen. Auch die [[Maaraue]] oberhalb der Petersaue wird nicht mehr dazugerechnet, da sie eigentlich in der Mainmündung liegt. Durch bauliche Maßnahmen wurde sie zur [[Halbinsel]]. Die [[Krausaue]] unterhalb der Rüdesheimer Aue liegt noch im Bereich der Rheinauen, gilt jedoch nicht als Insel, sondern als [[Untiefe]]. Auch die Ingelheimer Aue und die Haderaue haben wegen der [[Rheinbegradigung]] ihre Inseleigenschaft verloren, sodass die Rheinauen aus nur noch acht echten Inseln bestehen. &amp;lt;!-- Von der Mainmündung bis zur Nahemündung:&lt;br /&gt;
 Liste von flussoben nach flussunten! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit den angrenzenden [[Leitwerk]]en, [[Stillgewässer]]n und unbefestigten Uferstreifen mit ihren [[Auwald|Auenwäldern]] bilden sie eine Kette von [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebieten]] und [[FFH-Gebiet]]en. Nur die Petersaue ist kein Naturschutzgebiet, sondern [[Wasserschutzgebiet]]. Dieser Abschnitt des Rheins ist der unterste Teil des [[Oberrhein]]s. 1800 Meter unterhalb des westlichen Leitwerks der Rüdesheimer Aue beginnt an der Nahemündung bei [[Flusskilometer]] 529,1, oberhalb des [[Binger Loch]]s, der [[Mittelrhein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stillgewässer dienen vielen [[Wasservogel|Wasservögeln]] wie [[Schellente]]n, [[Reiherente]]n und [[Gänsesäger]]n zum Überwintern. Für [[Haubentaucher]], [[Kormoran (Art)|Kormorane]], [[Graureiher]] und [[Graugans|Graugänse]] sind sie ganzjähriger Lebensraum. Auch für zahlreiche [[Regenpfeiferartige|Watvögel]] bieten die [[Feuchtwiese]]n und Sandbänke Rastmöglichkeiten auf ihrem Zug. Seit einigen Jahren gibt es an mehreren Stellen auch wieder [[Weißstorch|Weißstörche]]. Der Rheinabschnitt ist daher auch Teil des [[EU-Vogelschutzgebiet]]s &amp;#039;&amp;#039;Inselrhein&amp;#039;&amp;#039; (5914-450), das sich rheinabwärts bis nach [[Lorch (Rheingau)|Lorch]] in den Mittelrhein erstreckt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://umweltdaten.hessen.de/resources/recherche/Schutzgebiete/RPDA/GDE/5914_450/Texte/Gutachten.pdf |titel=Grunddatenerhebung für das EU-Vogelschutzgebiet „Inselrhein“ (5914-450)&lt;br /&gt;
|datum=2009-09-26 |hrsg=RP Darmstadt |abruf=2026-02-20 |abruf-verborgen=1 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Auwald zählt zu den artenreichsten Gebieten in Europa. Die [[Weichholzaue]] in Ufernähe ist regelmäßiges [[Überschwemmungsgebiet]] und geprägt durch [[Weiden (Botanik)|Weiden]] und [[Pappeln]]. Die [[Hartholzaue]] – weiter im Inneren – weist [[Gemeine Esche|Eschen]], [[Ulmen]] und [[Stieleiche]]n auf. Sie ist Lebensraum von zahlreichen Vögeln wie [[Pirol]], [[Nachtigall]] und [[Schwarzmilan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ramsar-Gebiete (Europareservate) ==&lt;br /&gt;
Die folgenden Auen sind [[Europareservat]]e nach der [[Ramsar-Konvention]] über Feuchtgebiete als Lebensraum für Wasser- und Watvögel. Sie sind außerdem als Naturschutzgebiete und als [[FFH-Gebiet]]e ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mariannenaue ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Storch ilmenaue.JPG|mini|Storchenpaar auf Sandbank zwischen Ilmenaue und Fulderaue]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Krausaue.JPG|mini|Die Krausaue ist eine Untiefe mit felsigem Untergrund, der stellenweise über den Wasserspiegel ragt]]&lt;br /&gt;
Die [[Mariannenaue]] ist von Leitwerken umgeben, die naturnahe Stillgewässer bilden. Sie ist der größte Gänserastplatz im Inselrheingebiet. Vor allem an der Westspitze sind während des Vogelzugs zahlreiche [[Meerenten]] zu beobachten. Im rheinland-pfälzischen Uferstreifen findet man auch [[Eisente]]n. Mit etwas Glück kann man auch den am Himmel kreisenden [[Fischadler]] und den bedrohten [[Mittelspecht]] antreffen. Häufiger sieht man [[Pirol]] und [[Grauschnäpper]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fulderaue – Ilmenaue ===&lt;br /&gt;
[[Datei:2019 Rheinhessen 306 Ilmenaue ji lmnr2.jpg|mini|Ilmenaue mit Pfeiler der ehemaligen [[Hindenburgbrücke]]]]&lt;br /&gt;
Die Gesamtgröße des Schutzgebiets [[Fulder Aue–Ilmen Aue]] beträgt 341 ha. In den Stillwasserbereichen findet man im Winter zahlreiche [[Schellente|Schell-]], [[Eiderente|Eider-]], [[Reiherente|Reiher-]] und [[Tafelente]]n, die hier überwintern. [[Kormoran (Art)|Kormoran]], [[Haubentaucher]], [[Zwergtaucher]] und [[Gänsesäger]] gehen auch im Hauptstrom auf Fischjagd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rüdesheimer Aue ===&lt;br /&gt;
In den Auenwäldern der [[Rüdesheimer Aue]] brüten im Frühjahr zahlreiche Kormorane und [[Graureiher]]. Ganz oben in den [[Wipfel]]n bauen die Kormorane ihre Nester, die der Graureiher liegen in den tieferen Ebenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutzgebiete ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NSG Rettbergsaue bei Wiesbadener, NSG Mombacher Rheinufer ===&lt;br /&gt;
Neben Graureihern und den im Laufe der letzten Jahre eingeschleppten [[Halsbandsittich]]en brüten im NSG [[Rettbergsaue|Rettbergsaue bei Wiesbaden ]] und im NSG [[Mombacher Rheinufer]] mehrere [[Schwarzmilan]]e. Die hohen Bäume der Insel bieten im Herbst beim Vogelzug bis zu 200 Exemplaren dieser Vögel Schlafplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NSG Niederwallufer Bucht ===&lt;br /&gt;
Das Schutzgebiet [[Niederwallufer Bucht]] am Nordufer des Rheins liegt zwischen [[Niederwalluf]] und [[Schierstein]]. Das Gebiet dient der Erhaltung der naturnahen Rheinufer- und Weichholzauen im Naturraum Ingelheimer Rheinebene. Der Uferbereich der Stillwasserzone dient als Brut-, Nahrungs- und Rastbiotop für Vögel und Laichgebiet für [[Krautlaicher]] und kleine Fische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NSG Haderaue-Königsklinger Aue ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Große Gieß.JPG|mini|Rheinarm zwischen Mariannenaue und Alte Sandlache]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Turm königsklingeraue.JPG|mini|links|Aussichtsturm Königsklinger Aue (Privatbesitz)]]&lt;br /&gt;
Die Gesamtgröße des Schutzgebietes &amp;#039;&amp;#039;[[Haderaue-Königsklinger Aue]]&amp;#039;&amp;#039; um die [[Königsklinger Aue]] bei Eltville liegt bei 165 ha. Das Gebiet wurde wegen seiner ausgedehnten Weichholzauwälder als Schutzgebiet gemäß der [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie]] (FFH-Gebiet) der Europäischen Kommission vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NSG Sandlache ===&lt;br /&gt;
Der 3 km lange Altrheinarm [[Sandlache]] ist außer bei Überflutung ein stehendes Gewässer. Typische Vögel des Auwaldes sind hier zu sehen: Pirol, [[Nachtigall]], [[Kleinspecht|Klein-]], [[Mittelspecht|Mittel-]] und [[Buntspecht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NSG Winkeler Aue ===&lt;br /&gt;
Die nur 6 ha große [[Winkeler Aue]] ist wichtiger Rastplatz für zahlreiche Durchzügler und Wintergäste. Fast alle im Europareservat rastenden Wasser- und Watvögel lassen sich hier beobachten. Neben Nachtigall und [[Gelbspötter]] beherbergt sie die Hauptbrutkolonie verschiedener einheimischer [[Gänse]], unter anderem von [[Graugans|Graugänsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NSG Rheinwiesen von Oestrich-Winkel und Geisenheim ===&lt;br /&gt;
Die Uferwiesen am nördlichen Rheinufer an der B 42 zwischen Geisenheim und Oestrich-Winkel umfassen 17,2 ha. Die Fläche ist außerdem Teil des gleichnamigen FFH-Gebiets, zu dem auch die Wiesen rund um die westlich gelegene [[Schönborn’sche Aue]] gehören. Die [[Weichholzaue]] ist Lebensraum für seltene Vogelarten wie Gelbspötter, Graugans, [[Orpheusspötter]] oder [[Flussuferläufer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Rheininseln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Christian Kühne]], [[Norbert Bartsch]], [[Ernst Röhrig (Forstwissenschaftler)|Ernst Röhrig]]: &amp;#039;&amp;#039;Waldbauliche Behandlung der Auenwälder am Oberrhein unter besonderer Berücksichtigung der Stieleiche (Quercus robur L.)&amp;#039;&amp;#039;. Schriften aus der Forstlichen Fakultät der Universität Göttingen und der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt (Band 140). [[Verlag Sauerländer]], Frankfurt am Main 2005, 137 S., ISBN 3-7939-5140-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.nabu-rheinauen.de/ NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen]&lt;br /&gt;
* [https://www.auenservice.de Auenservice] des NABU&lt;br /&gt;
* [https://map-final.rlp-umwelt.de/docs_kartendienste/BWP_2012_03_S/BWP_2012_03_S_Beitrag_Forst.pdf Steckbrief zum FFH-Gebiet 5914-303 Rheinniederung Mainz-Bingen]&lt;br /&gt;
* [https://www.regionalgeschichte.net/bibliothek/aufsaetze/letzner-rheinauen-mainz-bingen.html Reiner Letzner: Rheinauen zwischen Mainz und Bingen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Vogelschutzgebiete im Regierungsbezirk Darmstadt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Oberrhein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rheingau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Mainz-Bingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Europäisches Vogelschutzgebiet in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Europäisches Vogelschutzgebiet in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inseln]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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