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	<title>Insel Hiddensee - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;85178abc: /* Persönlichkeiten */ chronologisch wie in anderen Ortsartikeln</title>
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		<updated>2026-04-16T08:55:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; chronologisch wie in anderen Ortsartikeln&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Gemeinde Insel Hiddensee. Zur Insel siehe [[Hiddensee]], zu weiteren Bedeutungen siehe [[Insel Hiddensee (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Name = Insel Hiddensee&lt;br /&gt;
|Wappen = Wappen Hiddensee.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 54/31/35/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 13/5/13/O&lt;br /&gt;
|Lageplan = Hiddensee in VR.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland = Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
|Landkreis = Vorpommern-Rügen&lt;br /&gt;
|Amt = West-Rügen&lt;br /&gt;
|Höhe = 2 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PLZ = 18565&lt;br /&gt;
|Vorwahl = 038300&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 13073040&lt;br /&gt;
|Adresse = Amt West Rügen&amp;lt;br /&amp;gt; Dorfplatz 2&amp;lt;br /&amp;gt;18573 Samtens&lt;br /&gt;
|Website = [http://www.seebad-hiddensee.de/system/startGem2.php?gemId=64&amp;amp;posOption=0 www.seebad-hiddensee.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister = [[Thomas Gens]]&lt;br /&gt;
|Partei = HIDDENSEEpartei&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insel Hiddensee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bis zum 2. Februar 1993 &amp;#039;&amp;#039;Hiddensee&amp;#039;&amp;#039;) umfasst die Insel [[Hiddensee]] sowie einige ihr östlich vorgelagerte [[Insel]]n. Hiddensee gehört seit 2005 zum [[Amt West-Rügen]] mit Sitz in der Gemeinde [[Samtens]]. Die Gemeinde gliedert sich in die Ortsteile [[Grieben (Insel Hiddensee)|Grieben]], [[Kloster (Insel Hiddensee)|Kloster]], [[Vitte (Insel Hiddensee)|Vitte]] und [[Neuendorf (Insel Hiddensee)|Neuendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Gemeindename „Insel Hiddensee“ bezieht sich direkt auf den Namen der Insel, welcher als „Hedinsey“ in der [[Snorra-Edda|&amp;#039;&amp;#039;Prosa-Edda&amp;#039;&amp;#039;]] und als „Hithinsö“ in den &amp;#039;&amp;#039;[[Gesta Danorum]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Saxo Grammaticus]] genannt wird. Beides bedeutet so viel wie „Insel des Hedin“ oder „Hedinsinsel“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alexander Ettenburg]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Insel Hiddensee bei Rügen und das westliche Rügen.&amp;#039;&amp;#039; Bergen auf Rügen 1912. Neu herausgegeben von Tomas Güttler, Hamburg 2014, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der legendäre Norwegerkönig &amp;#039;&amp;#039;Hedin&amp;#039;&amp;#039; soll hier um eine Frau oder auch nur um Gold gekämpft haben. Unter dänischer Herrschaft war offiziell „Hedins-Oe“ gebräuchlich. Bis 1880 hieß die Insel auch in deutschen Karten noch „Hiddensjö“, 1929 in deutschen Reiseführern noch „Hiddensöe“. Die vollständige Eindeutschung und Umdeutung zu „Hiddensee“ ist also relativ jung.&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Hiddensee.png|mini|links|hochkant=0.5|Übersichtskarte von Hiddensee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinde ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hiddensee, Dornbusch (2011-05-21).JPG|mini|hochkant=1.2|Luftbild der Steilküste am &amp;#039;&amp;#039;[[Leuchtturm Dornbusch]]&amp;#039;&amp;#039;, Nordhaken der Insel Hiddensee]]&lt;br /&gt;
Den größten Teil des Gemeindegebietes nimmt die langgestreckte (16,8 Kilometer lange) Insel Hiddensee ein. Begrenzt wird die Insel durch den &amp;#039;&amp;#039;[[Schaproder Bodden]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Vitter Bodden]]&amp;#039;&amp;#039; im Osten, den [[Gellenstrom]] (die Fahrrinne nach Stralsund) im Süden und die offene Ostsee nach Westen und Norden. Ebenfalls gehören einige kleinere, unbewohnte Inseln zum Gemeindegebiet: [[Fährinsel]], [[Gänsewerder]] und [[Tedingsinsel]]. Die an die Inseln angrenzenden Wasserflächen sind nicht Teil des Gemeindegebiets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insel Hiddensee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; hat vier Ortsteile (von Nord nach Süd):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteil Grieben ===&lt;br /&gt;
Grieben ist das älteste, nördlichste und kleinste Dorf auf Hiddensee und liegt am östlichen Rand des Hochlandes der Insel. Der Name leitet sich vom [[Slawische Sprachen|slawischen]] &amp;#039;&amp;#039;grib&amp;#039;&amp;#039; (für „Pilz“) ab. Grieben hat keinen eigenen Hafen. Zu den ersten prominenten Besucher zählten in den Jahren zwischen 1792 und 1804 [[Ludwig Kosegarten]] und [[Karl Lappe]]. Zwischen Grieben und Kloster befand sich zwischen 1969 und um 1990 auf der Boddenseite (am &amp;#039;&amp;#039;Schwedenhagen&amp;#039;&amp;#039;) ein Schiffsanleger aus Beton, der zunächst für die Erdöltankschiffe genutzt wurde. Nach der Einstellung der Förderung legte hier das Schubboot an. Danach diente er noch kurzzeitig als Seglerhafen. Der Anleger wurde zum Beginn des 21. Jahrhunderts beseitigt. Mit der kompletten Neugestaltung des Hafens Kloster entstand auch ein &amp;#039;&amp;#039;richtiger&amp;#039;&amp;#039; Seglerhafen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.seebad-hiddensee.de Homepage des Seglerhafens Kloster], abgerufen am 4. Juni 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteil Kloster ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kloster (Insel Hiddensee)}}&amp;lt;!-- steht kurz vor der fertigstellung // die 44Pinguine--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Hiddensee asv2022-08 img33 Kloster Inselkirche.jpg|mini|hochkant=0.7|[[Inselkirche Hiddensee|Inselkirche von Kloster]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Kloster hat seinen Namen vom ehemaligen [[Kloster Hiddensee|Kloster]] der [[Zisterzienser]], das von 1296 bis 1536 in der Nähe des heutigen Hafens von Kloster lag. Es wurde mit der [[Reformation]] aufgelöst. Heute gilt Kloster mit dem [[Gerhart-Hauptmann-Museum (Hiddensee)|Gerhart-Hauptmann-Haus]], der [[Inselkirche]] und dem Inselfriedhof mit den Grabstätten von [[Gerhart Hauptmann]], [[Walter Felsenstein]] und [[Gret Palucca]] als das kulturelle Zentrum von Hiddensee. Es liegt direkt am Hochland, dessen höchste Erhebung der Dornbusch ist. In Kloster befinden sich die [[Biologische Station Hiddensee]] und die [[Vogelwarte Hiddensee]] als Außenstellen der [[Universität Greifswald]], welche beide aus der 1930 entstandenen &amp;#039;&amp;#039;Biologischen Forschungsanstalt Hiddensee&amp;#039;&amp;#039; hervorgegangen sind. Wegen der günstigen Lage der Insel weitab vom Festland besteht im [[Dornbusch (Hiddensee)|Dornbuschwald]] eine [[Belegstelle (Bienenzucht)|Bienenbelegstelle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteil Vitte ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Vitte (Insel Hiddensee)}}&lt;br /&gt;
Vitte (sprich: &amp;#039;&amp;#039;Fitte&amp;#039;&amp;#039;) wurde erstmals 1513 urkundlich erwähnt, ist der Hauptort und zugleich der größte und zentrale Ort der Insel. Der Name ist eine Ableitung von &amp;#039;&amp;#039;„vit“&amp;#039;&amp;#039;; damit bezeichnete man früher Fischverkaufsstellen (zur Wortherkunft siehe auch [[Markt#Geschichte|Vitten]]). In Vitte steht das Rathaus mit der Gemeindeverwaltung. Außerdem ist hier der Fähranleger für die Lastenfähre, mit der die Fahrzeuge für die Ver- und Entsorgung von Schaprode auf der Insel Rügen aus übersetzen. Der Güterverkehr wird auf Anhänger, die von Elektroschleppern gezogen werden, umgeschlagen und auf der Insel an die Lebensmittelmärkte und Gaststätten verteilt. Teilweise werden kleinere Güter auch noch mit [[Pferdefuhrwerk]]en ausgeliefert. Die [[Heidelandschaft]] auf Hiddensee, zwischen Vitte und Neuendorf gelegen, zählt ebenso zu Vitte. In Vitte steht das älteste noch erhaltene Haus der Insel, das „Hexenhaus“ (ehemals Sommerhaus von [[Adolf Reichwein]]). Darüber hinaus befinden sich in Vitte das (wohl letzte) Zeltkino, die Seebühne Hiddensee ([[Figurentheater]]) und eine Holländerwindmühle, die „Schwarze Mühle“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteil Neuendorf ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hiddensee asv2022-08 img01 Neuendorf Hafen.jpg|mini|Hafen von Neuendorf]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Neuendorf (Insel Hiddensee)}}&lt;br /&gt;
Neuendorf ist der südlichste Ort auf Hiddensee. Die Einwohner von Neuendorf werden als „Die Süder“ bezeichnet. Große Teile von Neuendorf gleichen einer großen Wiese, auf der die Häuser wie an einer Schnur gezogen aufgereiht sind. Es gibt teilweise keine angelegten Wege, so dass einzelne Adressen nur direkt über die Wiese zu erreichen sind. Neuendorf hat einen eigenen Hafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuendorf besteht aus zwei ursprünglich eigenständigen Orten: Dem älteren, wohl schon aus dem 13. Jahrhundert stammenden &amp;#039;&amp;#039;Plogshagen&amp;#039;&amp;#039; im Süden und dem eigentlichen Neuendorf, das um 1700 durch die Absiedlung aus der Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Glambek&amp;#039;&amp;#039; entstand. Überreste dieser Siedlung sind noch heute nordöstlich des Neuendorfer Ortsgebietes zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich von Neuendorf liegt der so genannte [[Gellen]], dessen Südteil, ein bedeutendes Vogelschutzgebiet, zur Schutzzone I des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft gehört und somit für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Hiddensee#Geschichte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orte auf der Insel Hiddensee bildeten bis in die 1930er Jahre die drei Gemeinden &amp;#039;&amp;#039;Kloster-Grieben&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Vitte&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Neuendorf-Plogshagen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Reepel: &amp;#039;&amp;#039;Pommern. Das Handbuch für Reisen und Wandern im Pommerland&amp;#039;&amp;#039;, Verkehrsverband für Pommern, Stettin 1932, Nachdruck in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Reiseführer von Anno dazumal&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Gerhard Rautenberg, Leer 1988, S. 175.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen 1937 und 1939 vereinigten sie sich zur Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Hiddensee&amp;#039;&amp;#039;, die damit das gesamte Inselgebiet umfasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde gehörte seit der Gründung der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] im Oktober 1949 bis 1990 zum [[Kreis Rügen]] im [[Bezirk Rostock]] und wurde nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] Teil des Landes [[Mecklenburg-Vorpommern]]. Seit den 1990er Jahren trägt sie den Namen &amp;#039;&amp;#039;Insel Hiddensee&amp;#039;&amp;#039;. 1996 erkämpfte sich die Gemeinde die [[Gemeinde (Deutschland)#Gemeinden ohne Kreisaufgaben|Amtsfreiheit]], die sie jedoch im Jahr 2005 bei der Gebietsreform in Mecklenburg-Vorpommern wieder verlor. Seitdem gehört sie zum [[Amt West-Rügen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2005 trägt die Gemeinde Insel Hiddensee den Namenszusatz &amp;#039;&amp;#039;Seebad&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hauptsatzung der Gemeinde Seebad Insel Hiddensee&amp;#039;&amp;#039;, nach Beschluss der Gemeindevertretung vom 15. September 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 1261&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 1274&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 1196&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 1092&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 1034&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 1002&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 992&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 994&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 943&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 926&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 913&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand: 31. Dezember des jeweiligen Jahres&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.laiv-mv.de/Statistik/Ver%C3%B6ffentlichungen/Statistische-Berichte/A Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern: Statistischer Bericht. Bevölkerungsstand. Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden]&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeindevertretung von Insel Hiddensee besteht aus zehn Mitgliedern und dem Bürgermeister. Die [[Kommunalwahlen in Mecklenburg-Vorpommern 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://votemanager.kdo.de/20240609/130735362/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=1881&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-2963_id_3439 Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe || Stimmenanteil&amp;lt;br /&amp;gt;2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://votemanager.kdo.de/20190526/130735362/html5/Wahl_der_Gemeindevertretung_einer_Mitgliedsgemeinde_MV_86_Mitgliedsgemeinde_Seebad_Insel_Hiddensee.html Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; || Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2019 || || Stimmenanteil&amp;lt;br /&amp;gt;2024 || Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Allianz für Hiddenseer (AlfH) || – || – || ||  37,7 % || 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Bürger für Hiddensee (BfH) || 38,8 % || 3 || ||  17,2 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | WG Hiddensee || – || – || ||  17,2 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || 10,7 % || 1 || ||  16,5 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Einzelbewerber]] Daniel Wolter || – || – || || 10,4 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Freie Demokratische Partei|FDP]] || – || – || ||  {{0}}0,9 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Achtsame Demokraten HIDDENSEEpartei || 50,5 % || 4 || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;8&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|  &amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung&amp;#039;&amp;#039; || colspan=2 | &amp;#039;&amp;#039;59,7 %&amp;#039;&amp;#039; || || colspan=2 | &amp;#039;&amp;#039;70,1 %&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
[[Thomas Gens]] (Allianz für Hiddenseer) ist seit 2010 Bürgermeister der Gemeinde. Er wurde am 26. Mai 2019 ohne Gegenkandidat mit 55,1 % der gültigen Stimmen wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://votemanager.kdo.de/20190526/130735362/html5/Buergermeisterwahl_Mitgliedsgemeinde_MV_110_Mitgliedsgemeinde_Seebad_Insel_Hiddensee.html Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 9. Juni 2024 wurde er mit 58,3 % der gültigen Stimmen in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://votemanager.kdo.de/20240609/130735362/praesentation/ergebnisgrafik.html?wahl_id=1890&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-2982_id_3458 Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Gespalten von Blau und Gold; [[Heraldisch rechts|rechts]] ein nach [[Heraldisch links|links]] gewendetes goldenes Seepferdchen; links eine blaue [[Hausmarke]], bestehend aus Sparrenkopfschaft, Mittelkreuzsprosse und erhöhter Mittelkreuzsprosse sowie einer vorderen Fußabstrebe.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.amt-westruegen.de/Seebad%20Insel%20Hiddensee/pdf/Hauptsatzung.PDF |wayback=20120201041004 |text=Hauptsatzung § 2 Abs.1 }} (PDF; 264&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die linke Flanke hat einen hellblauen Hintergrund mit einem gelben [[Seepferdchen]] (Silhouette der Insel), die rechte Flanke hat einen gelben Hintergrund, auf dem eine für Hiddensee typische Hausmarke in Hellblau erscheint. Die Farbgebung Blau-Gelb dokumentiert die Zugehörigkeit zum schwedischen Königreich zwischen 1648 und 1815.&lt;br /&gt;
[[Datei:Flagge Hiddensee.svg|mini|hochkant|{{FIAV|100000}} Flagge der Gemeinde Insel Hiddensee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das durch den Weimarer Heraldiker [[Michael Zapfe]] gestaltete Wappen wurde am 29. Januar 1998 durch das Innenministerium genehmigt und unter der Nr. 141 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge der Gemeinde ist gleichmäßig und quer zur Längsachse des Flaggentuches von Gold (Gelb) und Blau gestreift. Auf der Mitte des Flaggentuchs liegt, auf jeweils ein Drittel der Länge des goldenen (gelben) und blauen Streifens übergreifend, das Gemeindewappen. Die Länge der Flagge verhält sich zur Höhe wie 5:3.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.amt-westruegen.de/Seebad%20Insel%20Hiddensee/pdf/Hauptsatzung.PDF |wayback=20120201041004 |text=Hauptsatzung § 2 Abs.2 }} (PDF; 264&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Logo ===&lt;br /&gt;
Das offizielle Signet des Seebades Hiddensee beruht auf einem Entwurf des Berliner Malers [[Torsten Schlüter]] aus dem Jahr 1996. Es stellt den Schriftzug Hiddensee und eine abstrahierte Küstenlinie auf weißem Grund dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Hiddensee#Sehenswürdigkeiten und Museen}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Insel Hiddensee}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die Bewohner der Insel leben hauptsächlich vom [[Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern|Tourismus]]. Der Großteil der Besucher sind Tagestouristen, jährlich hat Hiddensee etwa 50 000 Besucher.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ndr.de/ratgeber/reise/ruegen_hiddensee/Urlaub-an-der-Ostsee-Tipps-fuer-die-Insel-Hiddensee,hiddensee24.html &amp;#039;&amp;#039;Urlaub an der Ostsee, Tipps für die Insel Hiddensee&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon vor 1990 war Hiddensee ein beliebter Urlaubsort, in den 1970er Jahren befanden sich in der Hauptsaison täglich bis zu 4000 Urlauber und 3000 Tagesausflügler auf der Insel.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Auto Straßenverkehr|Der deutsche Straßenverkehr]], Heft 8/1979&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund der angestrebten Naturbelassenheit wurde der Tourismussektor kaum weiter ausgebaut, an den Besucherzahlen hat sich seither kaum etwas geändert&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPON-208949&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.spiegel.de/reise/europa/hiddensee-kein-platz-fuer-hektik-a-208949.html |titel=Hiddensee: Kein Platz für Hektik |autor= |werk=[[Spiegel Online]] |datum=2002-08-10 |zugriff=2018-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein erheblicher Teil der Fläche Hiddensees wird für landwirtschaftliche Zwecke genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Straßen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hiddensee-Kutsche.jpg|mini|Personentransport mit einer Pferdekutsche]]&lt;br /&gt;
Der private Kfz-Verkehr ist bereits seit 1927 auf der gesamten Insel untersagt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Auto Straßenverkehr]] Heft 8/1979.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für öffentliche Aufgaben, Lieferverkehr und landwirtschaftliche Nutzung sind einige Kraftfahrzeuge zugelassen, seit dem 21.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert meist mit Elektroantrieb. Dadurch ist die Insel nahezu [[Autofreiheit|autofrei]]. Ein Teil des Personen- und Warenverkehrs wird mit Pferdefuhrwerken durchgeführt. Die stetig anfallenden Hinterlassenschaften der Pferde werden von Gemeindemitarbeitern oder Einwohnern meist schnell beseitigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Ortsteilen Grieben, Kloster, Vitte und Neuendorf verkehrt wochentäglich zwischen 7 und 17&amp;amp;nbsp;Uhr ein E-Linienbus (&amp;#039;&amp;#039;Liniensprinter&amp;#039;&amp;#039;), eigentlich der Schulbus der [[Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen]] (VVR). Eine Halbtageskarte kostet 4,10&amp;amp;nbsp;Euro (Stand August 2024).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.seebad-hiddensee.de/informationen/inselbus-hiddensee/ |titel=Inselbus Hiddensee |hrsg=Seebad Hiddensee |datum=2024-02-25 |sprache=de |abruf=2024-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wichtigste individuelle Fortbewegungsmittel auf der Insel ist das [[Fahrrad]]. In jedem Ortsteil haben sich private Fahrradverleiher etabliert, die Kinderfahrräder, Tandems, Fahrräder mit Kinderanhängern, Rikschas bis zu hochwertigen [[E-Bike]]s stunden- oder tageweise vermieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zustand der Geh- und Fahrwege auf der Insel ist mittlerweile hochwertig. Alle Verbindungswege, auch die Deichwege, zwischen den Ortschaften sind befestigt. Die Betonplatten aus DDR-Zeit sind kaum noch vorzufinden. In Vitte und Grieben sind fast alle Wege gepflastert. In Kloster und Neuendorf gibt es dagegen noch viele unbefestigte, naturbelassene Sandwege, die von den Touristen sehr geschätzt werden. Betonplattenwege existieren nur noch zwischen Kloster und der Pension Klausner am Leuchtturm und hinter Grieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schiffe ===&lt;br /&gt;
Zu erreichen ist die Insel von [[Stralsund]] (saisonal abhängig) sowie von [[Schaprode]] auf [[Rügen]] mit [[Fähre|Personenfähren]] der [[Weiße Flotte (Stralsund)|&amp;#039;&amp;#039;Reederei Hiddensee&amp;#039;&amp;#039;]], die in den Häfen Kloster, Vitte und Neuendorf anlegen. Die Fähre &amp;#039;&amp;#039;Vitte&amp;#039;&amp;#039;, die auch Fracht transportieren kann, läuft von Schaprode aus Vitte an. In der Sommersaison bestehen weitere unregelmäßig verkehrende Schiffsverbindungen mit [[Ralswiek]], [[Breege]], [[Wiek]] und [[Zingst]]. Außerdem gibt es [[Wassertaxi]]verbindungen mit Stralsund und Schaprode. Vitte wird seit den 2010er Jahren auch zunehmend von kleineren Kreuzfahrtschiffen für einen mehrstündigen Inselaufenthalt der Passagiere angefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Häfen von Kloster und Neuendorf sowie im privaten Seglerhafen Vitte-Langeort können auch private Segel- und Motoryachten festmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Auf der Insel wird seit 1788 unterrichtet. Am Anfang übernahm dies der [[Küster]]. Die erste Schule in Vitte wurde am 2. November 1887 gegründet. 1990 wurde die Vitter Schule zu einer [[Realschule]] mit Haupt- und Grundschulteil, später „[[Regionale Schule]] mit Grundschule“. 2022/23 werden circa 50 Schüler in der ersten bis zehnten Klasse unterrichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.schule-insel-hiddensee.de/klassen_lehrer_statistik.htm Statistik der Schule 2016/2017] bei schule-hiddensee.de, abgerufen am 13. Juni 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste|anzahl=3|&lt;br /&gt;
* [[Oskar Kruse]] (1847–1919), Maler, Bauherr der &amp;#039;&amp;#039;[[Lietzenburg]]&amp;#039;&amp;#039;, die später sein Bruder [[Max Kruse (Bildhauer)|Max]] mit Ehefrau [[Käthe Kruse]] übernahm&lt;br /&gt;
* [[Alexander Ettenburg]] (1858–1919), Schauspieler und Dichter, bekannt als „Einsiedler von Hiddensee“&lt;br /&gt;
* [[Hermann Muthesius]] (1861–1927), Architekt, besaß seit 1912 ein Haus am Süderende in Vitte.&lt;br /&gt;
* [[Gerhart Hauptmann]] (1862–1946), Schriftsteller, wohnte zwischen 1896 und 1899 jeden Sommer im &amp;#039;&amp;#039;Gasthof zur Ostsee&amp;#039;&amp;#039; in Vitte, danach in der ehemaligen Pension &amp;#039;&amp;#039;Haus am Meer&amp;#039;&amp;#039; in Kloster, erwarb 1930 das Haus &amp;#039;&amp;#039;Seedorn&amp;#039;&amp;#039; in Kloster (seit seinem Tod Gedenkstätte), auf dem Inselfriedhof begraben&lt;br /&gt;
* [[Henni Lehmann]] (1862–1937), Malerin, lebte am Wiesenweg 2 in Vitte&lt;br /&gt;
* [[Julie Wolfthorn]] (1864–1944), Malerin, Zeichnerin und Grafikerin sowie Opfer des NS-Regimes, lebte und arbeitete in Vitte&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Büchsel]] (1867–1957), Malerin, Sommerwohnung im Haus der Familie Gau in Vitte&lt;br /&gt;
* [[Käthe Kollwitz]] (1867–1945), weilte in den 1920er Jahren oft auf Hiddensee und war zu Gast bei dem Maler [[Leo Klein von Diepold]] in Kloster&lt;br /&gt;
* [[Arnold Gustavs]] (1875–1956), Pfarrer auf Hiddensee, Heimatchronist und Autor&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus Niemeier]] (1876–1934), Kunstmaler und Dichter, wohnte ab den 1920er Jahren in einem eigenen Haus am Norderende in Vitte, schuf die Blumenmalerei in der Inselkirche in Kloster&lt;br /&gt;
* [[Otto Gebühr]] (1877–1954), Schauspieler, besaß ein Haus in Kloster, 1934 erstmals auf Hiddensee als „Kaffeetrinker“ im &amp;#039;&amp;#039;Gasthaus zur Heiderose&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Käthe Löwenthal]] (1878–1942), Malerin, weilte 1912–1935 regelmäßig im Sommer in Vitte&lt;br /&gt;
* [[Albert Einstein]] (1879–1955), Physiker, mehrfacher Aufenthalt auf Hiddensee, Gedenkplatte an der Vogelwarte der Universität Greifswald in Kloster&lt;br /&gt;
* [[Asta Nielsen]] (1881–1972), [[Filmstar|Stummfilmstar]], Haus &amp;#039;&amp;#039;Karusel&amp;#039;&amp;#039; in Vitte, Am Seglerhafen&lt;br /&gt;
* [[Erich Heckel]] (1883–1970), Maler und Mitglied der [[Brücke (Künstlergruppe)|Brücke-Gruppe]], verbrachte 1912 einen Sommerurlaub in Grieben, schuf insgesamt 35 Bilder nach Landschaften von Hiddensee&lt;br /&gt;
* [[Käthe Kruse]] (1883–1968), Puppenherstellerin&lt;br /&gt;
* [[Joachim Ringelnatz]] (1883–1934), Dichter, häufig Gast bei [[Asta Nielsen]]&lt;br /&gt;
* [[Felix Emmel]] (1888–1960), erwarb 1921 ein Haus in Vitte am Hafen&lt;br /&gt;
* [[Hans Fallada]] (1893–1947), Schriftsteller, schrieb 1933 im Gasthaus Freese „Hotel am Meer“ in Neuendorf seinen Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Kleiner Mann – was nun?]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Walter Felsenstein]] (1901–1975), [[Regisseur|Opernregisseur]], eigenes Landhaus &amp;#039;&amp;#039;Pjerregard&amp;#039;&amp;#039; am Hügelweg 19 in Kloster, auf dem Inselfriedhof begraben&lt;br /&gt;
* [[Gret Palucca]] (1902–1993), Tänzerin, besaß ab den 1960er Jahren ein Sommerhaus am Norderende in Vitte, auf dem Inselfriedhof in Kloster beerdigt&lt;br /&gt;
* [[Erich Arendt]] (1903–1984), Lyriker und Übersetzer, besaß ein Haus auf Hiddensee&lt;br /&gt;
* [[Rosemarie Reichwein]] (1904–2002) und ihr Mann [[Adolf Reichwein]] (1898–1944), Reformpädagoge und Mitglied des [[Kreisauer Kreis]]es, besaßen ab den 1930er Jahren ein Sommerhaus auf Hiddensee, das &amp;#039;&amp;#039;Hexenhaus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Robert Rompe]] (1905–1993), Physiker, besaß ein Sommerhaus in Kloster, auf dem Inselfriedhof beerdigt&lt;br /&gt;
* [[Eggert Gustavs]] (1909–1996), Maler, in Kloster geboren, lebte auf Hiddensee&lt;br /&gt;
* [[Günter Fink]] (1913–2000), Maler, stellte seit 1949 in Vitte am Norderende und in der Blauen Scheune aus, die er 1955 erwarb&lt;br /&gt;
* [[Werner Klemke]] (1917–1994), Maler und Illustrator, eigenes Haus auf Hiddensee&lt;br /&gt;
* [[Hanns Cibulka]] (1920–2004), Schriftsteller, zwischen 1970 und 1985 häufiger Gast in Kloster, Verfasser von Büchern über Hiddenseer Landschaften, z. B. „Sanddornzeit“, „Seedorn“&lt;br /&gt;
* [[Paul Herbert Freyer]] (1920–1983), Schriftsteller und Theaterintendant, lebte im Sommer in Neuendorf, verstarb in Neuendorf&lt;br /&gt;
* [[Brigitte Köhler-Kliefert]] (1924–2001), malte auf der Insel&lt;br /&gt;
* [[Hanns Dieter Hüsch]] (1925–2005), Kabarettist und Autor, weilte im Sommer seit den 1990er Jahren mehrfach auf Hiddensee, mehrere Programme in der Inselkirche&lt;br /&gt;
* [[Hans-Joachim Stoll]] (1931–2015), Archäologe, lebte ab 1994 in Vitte, verfasste mehrere Bücher über Hiddensee&lt;br /&gt;
* [[Renate Seydel]] (* 1935), Schriftstellerin, Herausgeberin von Anthologien über Hiddensee, Inhaberin der Buchhandlung &amp;#039;&amp;#039;Koralle&amp;#039;&amp;#039; in Vitte&lt;br /&gt;
* [[Klaus Müller (Autor)|Klaus Müller]] (* 1941), Autor, segelte seit den 1980er Jahren regelmäßig auf den Gewässern um Hiddensee, floh 1988 von Neuendorf mit einem Segelboot nach Dänemark&lt;br /&gt;
* [[Gisela Peschke]] (1942–1993), Malerin, lebte auf Hiddensee&lt;br /&gt;
* [[Richard Hayer]] (* 1947), Physiker und Romanautor&lt;br /&gt;
* [[Aljoscha Rompe]] (1947–2000), DDR-Punk-Musiker, veranstaltete Strandkonzerte auf Hiddensee&lt;br /&gt;
* [[Werner Buhss]] (1949–2018), Dramatiker und Übersetzer, lange Jahre in Kloster mit dem Verfassen von Nachdichtungen der Dramen Gorkis, Shakespeares oder Tschechows befasst&lt;br /&gt;
* [[Thomas Wilkening]] (1956–2005), Fernsehproduzent, starb auf Hiddensee&lt;br /&gt;
* [[Torsten Schlüter]] (* 1959), Maler, hat auf Hiddensee sein zweites Atelier, arbeitet seit 1983 auf Hiddensee&lt;br /&gt;
* [[Paul-Joachim Timm]] (* 1990), Politiker ([[Alternative für Deutschland|AfD]]), Gemeinderat in der Gemeinde Hiddensee&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur über die Insel ==&lt;br /&gt;
* [[Andreas H. Apelt]] und [[Cornelia Klauß]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Hiddensee - die Insel der Anderen - Geschichten von Zeitzeugen&amp;#039;&amp;#039;. Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale), 2015, ISBN 978-3-89812-876-6.&lt;br /&gt;
* Gunter Preuß: &amp;#039;&amp;#039;Die Gewalt des Sommers&amp;#039;&amp;#039;, neobooks, 2017.&amp;lt;ref&amp;gt;Gunter Preuß: &amp;#039;&amp;#039;[https://books.google.de/books?id=yTwuDwAAQBAJ&amp;amp;dq=Norwegerk%C3%B6nig+Hedin&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_navlinks_s Die Gewalt des Sommers]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Manfred Faust: &amp;#039;&amp;#039;Hiddensee. Die Geschichte einer Insel.&amp;#039;&amp;#039; Demmler Verlag, Ribnitz-Damgarten 2009, ISBN 978-3-910150-67-6.&lt;br /&gt;
* Marion Magas (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Versteckte Insel im verschwundenen Land.&amp;#039;&amp;#039; Mit Texten von G. Kunert, V. Braun und anderen, Eigenverlag, 2001, ISBN 3-00-018132-6.&lt;br /&gt;
* Hermann Fraude: &amp;#039;&amp;#039;Bilder von der Insel Hiddensee.&amp;#039;&amp;#039; Omnitypie-Gesellschaft Nachf. L. Zechnall, Stuttgart, 1924&lt;br /&gt;
* Willi Berger: &amp;#039;&amp;#039;Insel Hiddensee [Unser Kleines Wanderheft, Heft 116]&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig, VEB F.A.Brockhaus Verlag, 1966.&lt;br /&gt;
* {{LBMV SWW|hiddensee}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hiddensee}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Die Insel Hiddensee|Die Insel Hiddensee – Sage zur Entstehung.}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Hiddensee}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|2165054-8}}&lt;br /&gt;
* [http://www.seebad-hiddensee.de/ Website des Seebades Hiddensee] (&amp;#039;&amp;#039;Hiddenseer Hafen- und Kurbetrieb&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [http://www.norddeutsche-kuenstlerkolonien.de/ Norddeutsche Künstlerkolonien] – Verbund der Orte Ahrenshoop, Hiddensee und Schwaan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=2165054-8|VIAF=160296345}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel Hiddensee| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autofreier Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Vorpommern-Rügen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seebad in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstlerkolonie]]&lt;/div&gt;</summary>
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