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	<title>Inscriptio - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-18T03:30:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Inscriptio&amp;diff=1504259&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-04-14T15:21:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Inscriptio521.jpg|mini|Zisterzienserrundschreiben [[Alexander IV. (Papst)|Alexanders IV.]] von 1256]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Inscriptio&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adresse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, ist diejenige Formel im [[Protokoll (Diplomatik)|Protokoll]]  eines Urkundenformulars, die den oder die Empfänger, die im Dativ aufgeführt werden, benennt. Sie steht fast immer in syntaktischer Verbindung mit der [[Salutatio (Urkunde)|Salutatio]]. In Ausnahmefällen kann die Inscriptio vor der [[Intitulatio]] stehen, wenn die Rücksicht auf die Rangordnung das erfordert: so etwa bei Suppliken oder bei dem Schreiben Kaiser [[Friedrich II. (HRR)|Friedrichs II.]] an Papst [[Gregor IX.]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.regesta-imperii.de/id/1233-08-14_1_0_5_1_1_2918_2029 Regesta Imperii V Nr. 2029]; [[Vatikanisches Apostolisches Archiv]], AA. Arm. 1-18 n. 29.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während bei Papsturkunden und [[Mandat (Diplomatik)|Mandaten]] eine Inscriptio die Regel ist, wird der eigentliche Empfänger in den Diplomen der Könige und Kaiser in der [[Narratio]] genannt; eine meist allgemeine Öffentlichkeit, die vom Inhalt einer Urkunde Kenntnis erhalten soll, wird in der [[Promulgatio]] angesprochen. Im Falle der Mandate ist der Adressat nicht derjenige, der aus den rechtlichen Verfügungen Nutzen zieht und der die Urkunde erbeten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:AdresseSteno.jpg|mini|Adresse einer Urkunde des Dogen [[Michele Steno|Michael Steno]] von 1402]]&lt;br /&gt;
Bei verschlossenen Schreiben ([[litterae clausae]]) und bei [[Breve (Schriftstück)#Breve als Papsturkunde|Breven]] wird der Empfänger der Urkunde in einer Außenadresse angegeben, die in der Regel in der Mitte der [[Verso]]seite steht, wo sie ohne Beschädigung des [[Siegel]]s eingesehen werden kann. Auf der Urkunde Stenos lautet sie: &amp;#039;&amp;#039;Egregiis et nobilibus viris Iuratis et Universitati Nobilis civitatis Messane&amp;#039;&amp;#039; („An die hervorragenden und edlen Männer, die Geschworenen, und der Gesamtheit der edlen Stadt [[Messina]]“). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Geschäftsgang der päpstlichen Kanzlei dienen die [[Kanzleivermerk|Vermerke]] der [[Prokurator#Kirchenrecht|Prokurator]]en der Beschleunigung der Zuordnung an den zuständigen Vertreter des Antragstellers für eine Urkunde. Vereinzelt finden sich hier auch Außenadressen bei nicht verschlossenen Schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anredeformen wurden in den Schriften der [[Ars dictandi]] eingehend behandelt. In den Schreibregeln und &amp;#039;&amp;#039;Notulae,&amp;#039;&amp;#039; die in den Handbüchern für die Skriptoren der päpstlichen Kanzlei enthalten sind, werden die unterschiedlichen Formen &amp;#039;&amp;#039;venerabili fratri&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;dilecto filio&amp;#039;&amp;#039; sowie ihre Anwendung erläutert (&amp;#039;&amp;#039;Dilectis filiis .. Abbati Cistercii eiusque coabbatibus universis Cisterciensis ordinis&amp;#039;&amp;#039; „Den geliebten Söhnen, dem Abt von Citeaux und allen seinen Mitäbten des Zisterzienserordens“ lautet die Formel in der Urkunde [[Alexander IV. (Papst)|Alexanders IV.]] von 1256). Die Anrede &amp;#039;&amp;#039;venerabilis frater&amp;#039;&amp;#039; war Bischöfen vorbehalten, alle anderen Christen wurden mit &amp;#039;&amp;#039;dilectus filius/dilecta filia&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Für [[Häresie|Häretiker]] und nichtchristliche Empfänger gab es abweichende Formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Reverenzpunkte}}&lt;br /&gt;
In Justizbriefen, Exekutionsmandaten und denjenigen Gnadenbriefen, die nicht für eine konkrete Person bestimmt sind, wird bei Klerikern seit dem Ende des 12. Jahrhunderts der Name oder die Namens[[Sigel|sigle]] durch die sogenannten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reverenzpunkte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ersetzt, zwei nebeneinander gesetzte Punkte. Damit sollten prozessuale Einreden gegen möglicherweise unzutreffende Namen ausgeschlossen werden: Gemeint war immer derjenige, der zum Zeitpunkt der Präsentation des Dokuments Inhaber der genannten Stelle war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LexMA|5|446|447|Inscriptio|[[Walter Koch (Historiker)|Walter Koch]]}}&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Fichtenau]]: &amp;#039;&amp;#039;Adressen von Urkunden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Römische Historische Mitteilungen]]&amp;#039;&amp;#039; 18 (1976), {{ISSN|0080-3790}}, S. 15–29.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.hist-hh.uni-bamberg.de/hilfswiss/Urkundenformulare.html Urkundenformular von der Universität Bamberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diplomatik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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