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	<title>Inoue Kowashi - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Fraxinus2: /* Leben */</title>
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		<updated>2023-03-14T12:19:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Inoue Kowashi 2.jpg|mini|Inoue Kowashi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Inoue Kowashi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{jaS|井上 毅}}; * [[Japanische Zeitrechnung|18. Tag des Zwölften Monats]] im Jahr [[1843]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;EOS&amp;quot;&amp;gt;{{EOS|Inoue Kowashi|437|Shibata Shin’ichi|12. April 2006}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ([[Tempō]] 14) bzw. am [[6. Februar]] [[1844]] in Takebe&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pittau254&amp;quot;&amp;gt;Pittau 1965, S. 254.&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Kumamoto (Han)|Kumamoto-han]], [[Provinz Higo]]; † [[17. März]] [[1895]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;EOS&amp;quot; /&amp;gt;) war ein bedeutender [[japan]]ischer [[Staatsmann]], der sich insbesondere in den Bereichen der Verfassungskunde und der Bildungspolitik der [[Meiji-Zeit]] erfolgreich engagiert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Inoue Kowashi stammt aus einer [[Samurai]]-Familie und war der dritte Sohn von Iida Kengoei&amp;lt;ref name=&amp;quot;EOS&amp;quot; /&amp;gt; bzw. Gongobei ({{lang|ja-Hani|飯田 権兵衛}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pittau254&amp;quot; /&amp;gt;, einem Vasallen des &amp;#039;&amp;#039;[[Nagaoka kenmotsu]]&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ja-Hani|長岡監物}}) im [[Han (Japan)|Han]] (Lehen) [[Kumamoto (Han)|Kumamoto]]. 1866 wurde er von Inoue Shigesaburō ({{lang|ja-Hani|井上 茂三郎}}) adoptiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EOS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inoue zeigte schon früh eine hohe intellektuelle Begabung, so soll er bereits als Kleinkind das &amp;#039;&amp;#039;[[Hyakunin Isshu]]&amp;#039;&amp;#039; auswendig aufsagen gekonnt haben. Im Alter von vierzehn Jahren wurde er zur Unterrichtung zum [[Konfuzianismus|konfuzianischen]] Gelehrten [[Kinoshita Saitan]] ({{lang|ja-Hani|木下 犀潭}}; 1805–1867) geschickt, der schon [[Yokoi Shōnan]] ({{lang|ja-Hani|横井 小楠}}; 1809–1869) und [[Motoda Nagazane]] (1818–1891) ausgebildet hatte. 1862 begann Inoue ein Studium am Jishūkan ({{lang|ja-Hani|時習館}}), der konfuzianischen Hochschule des Kumamoto-han, wo er sein Interesse für das Verhältnis von Religion und Politik entwickelte.&amp;lt;ref&amp;gt;Pittau 1965, S. 254f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1867 wurde Inoue von der Han-Regierung nach [[Edo]] geschickt, um dort [[Französische Sprache|Französisch]] zu lernen. Wegen der politischen Wirren der [[Meiji-Restauration]] verließ er Edo jedoch und setzte von Dezember 1867 bis April 1868 sein Studium am Sankeijuku ({{lang|ja-Hani|三計塾}}) in [[Yokohama]] unter dem anti-christlichen Konfuzianer [[Yasui Sokken]] (1799–1876) fort. Danach kehrte er kurzfristig nach Kumamoto zurück, studierte einige Monate in [[Nagasaki]] und kehrte schließlich zum Abschluss seiner Studien nach [[Tokio|Tōkyō]] zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Pittau 1965, S. 255.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 begann Inoue seinen Dienst im Justizministerium unter [[Etō Shimpei]] ({{lang|ja-Hani|江藤 新平}}; 1834–1874). Im folgenden Jahr nahm Inoue an einer von Etō organisierten Mission teil, bei der er in Europa ausländische Rechtssysteme studierte. So hörte er für drei Monate Vorlesungen von [[Gustave Emile Boissonade]] (1825–1910) an der [[Sorbonne]] und lernte das [[Preußen|preußische]] Verfassungswesen schätzen. Nach seiner Rückkehr nach Japan im November 1873 übersetzte Inoue mehrere europäische Rechtstexte, darunter das französische Strafgesetzbuch.&amp;lt;ref&amp;gt;Pittau 1965, S. 256.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Etō von seinem Regierungsamt zurücktreten musste, begann Inoue für [[Ōkubo Toshimichi]] zu arbeiten, dem er in den diplomatischen Belangen bezüglich der von [[Saigō Tsugumichi]] ({{lang|ja-Hani|西郷 従道}}, 1843–1902) militärisch geführten, japanischen Taiwan-Expedition von 1874 half und zusammen mit Boissonade nach Peking begleitete.&amp;lt;ref&amp;gt;Pittau 1965, S. 257f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1875 trat Inoue als Berater in den Dienst von [[Itō Hirobumi]]. Im selben Jahr begleitete Inoue [[Mori Arinori]] ({{lang|ja-Hani|森 有礼}}, 1847–1889) auf einer Mission zur Beilegung der Korea-Problematik nach China.&amp;lt;ref&amp;gt;Pittau 1965, S. 258.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Ende der 1870er half Inoue als Verfasser von zwei maßgeblichen Gedenkschriften, die er mit zusammen mit [[Hermann Roesler]] schrieb, [[Iwakura Tomomi]] bei dessen Bestrebungen, die geplante [[Meiji-Verfassung]] inhaltlich am preußischen System auszurichten. Inoue argumentierte hierin damit, dass die [[Preußische Verfassung (1848/1850)|preußische Verfassung]] eher dem japanischen [[Kokutai]] entspräche als die englische und dass die vollständige Souveränität des japanischen Staates in der Person des [[Tennō]] liegen müsse.&amp;lt;ref&amp;gt;Pittau 1965, S. 260f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1886 bis 1888 beteiligte sich Inoue aktiv an konkreten Entwürfen zur Verfassung, wobei seine Entwürfe in wesentlichen Punkten liberaler als die schließlich tatsächlich verkündete Meiji-Verfassung waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Pittau 1965, S. 267.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inoue engagierte sich ab 1878 auch aktiv in der japanischen Bildungspolitik, worin er sich ebenfalls stark am Kokutai-Ideal orientierte. Im Sinne einer starken japanischen [[Nation]] argumentierte er in einer für [[Yamagata Aritomo]] geschriebenen Rede für einen durch staatliche Erziehung geförderten [[Patriotismus]].&amp;lt;ref&amp;gt;Pittau 1965, S. 270, 272f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitte 1890 beteiligte sich Inoue unter dem neuen Bildungsminister [[Yoshikawa Akimasa]] ({{lang|ja-Hani|芳川 顕正}}; 1842–1920) an der Ausarbeitung des [[Kaiserliches Erziehungsedikt|Kaiserlichen Erziehungsedikts]]. Inoues unter Beteiligung von Yamagata Aritomo und Motoda Eifu zustande gekommener Entwurf wurde schließlich maßgeblich für das im Oktober desselben Jahres erlassene Edikt.&amp;lt;ref&amp;gt;Pittau 1965, S. 273–6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1893 wurde Inoue zum Bildungsminister im zweiten Kabinett von Itō Hirobumi ernannt. In seiner kurzen Amtszeit machte er sich stark für moralische Erziehung im konfuzianischen Sinn, die Bereitstellung gleicher [[Bildungschance]]n für alle japanischen Untertanen und die Stärkung praktischer Ausbildung, insbesondere im technisch-industriellen Sektor.&amp;lt;ref&amp;gt;Pittau 1965, S. 276.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus gesundheitlichen Gründen musste Inoue am 29. August 1894 zurücktreten und zog sich auf eine Residenz zurück, ohne sich jedoch bis zu seinem Tod wieder zu erholen. Im Januar 1895 wurde er mit dem Titel [[Shishaku]] geehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;Pittau 1965, S. 278.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 17. März desselben Jahres verstarb er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joseph Pittau: „Inoue Kowashi, 1843–1895 And the Formation of Modern Japan“, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Monumenta Nipponica]]&amp;#039;&amp;#039;, Vol. 20, No. 3/4 (1965), pp. 253–282.&lt;br /&gt;
* George Akita und Hirose Yoshihiro: „The British Model. Inoue Kowashi and the Ideal Monarchical System“, in: &amp;#039;&amp;#039;Monumenta Nipponica&amp;#039;&amp;#039;, Vol. 49, No. 4, (Winter, 1994), pp. 413–421.&lt;br /&gt;
* S. Noma (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Inoue Kowashi&amp;#039;&amp;#039;. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S.&amp;amp;nbsp;609.&lt;br /&gt;
* Yoshimitsu Khan: „Inoue Kowashi and the Dual Images of the Emperor of Japan“, in: &amp;#039;&amp;#039;Pacific Affairs&amp;#039;&amp;#039;, Vol. 71, No. 2 (Summer, 1998), pp. 215–230.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{EOS|Inoue Kowashi|437|Shibata Shin’ichi|12. April 2006}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ndl.go.jp/portrait/e/datas/236.html Porträt] auf der Website der [[Nationale Parlamentsbibliothek|Nationalen Parlamentsbibliothek]] – Englisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Japanischer Name|Inoue|Kowashi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1193152291|LCCN=n/83/34598|NDL=00019601|VIAF=3842844}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Inoue, Kowashi}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungsminister (Japanisches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Japaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1844]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Inoue, Kowashi&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=井上 毅 (japanisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=japanischer Staatsmann&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Februar 1844&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kumamoto]], [[Provinz Higo]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. März 1895&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fraxinus2</name></author>
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