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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Inokulation</id>
	<title>Inokulation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-22T07:29:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Inokulation&amp;diff=710290&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2026-04-19T12:43:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Inokulation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (umgangssprachlich auch &amp;#039;&amp;#039;Animpfen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Beimpfung&amp;#039;&amp;#039;) wird in der [[Mikrobiologie]] und [[Zellbiologie]] das Hinzufügen eines [[replikation]]sfähigen &amp;#039;&amp;#039;Inokulums&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Inokulat&amp;#039;&amp;#039;; z. B. eine [[Zellkultur]] oder [[Pathogen]]e wie [[Viren]] oder [[Prion]]en) auf eine Zellkultur bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Das Ziel einer Inokulation ist meistens eine maximale [[Zellteilung]]srate. Bei einer Inokulation wird – meist von einer Startkultur ausgehend – ein größeres Volumen eines [[Nährmedium]]s bzw. [[Kulturmedium]] inokuliert. Die Anzahl der Partikel in einem Inokulum ist für die erfolgreiche Kultur in Großansätzen entscheidend. Viele Bakterien benötigen für das [[Bakterielles Wachstum|bakterielle Wachstum]] eine bestimmte Zelldichte, um in die exponentielle Wachstumsphase (auch: logarithmische Wachstumsphase bzw. log-Phase) einzutreten. Ist das Inokulum zu klein, wächst die Kultur nicht oder nur sehr langsam an. Um Zellen in großen Volumen zu kultivieren, verwendet man in der [[Biotechnologie]] eine Serie immer größerer Vorkulturen, bis schließlich der eigentliche [[Fermenter]] angeimpft wird. Die Zellen befinden sich dann von Anfang bis Ende in einer ununterbrochenen exponentiellen Wachstumsphase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Inokulum einer mikrobiellen Kultur kann aus allen drei phylogenetischen Domänen der [[Lebewesen]]: [[Archaebakterien]] ([[Archaea]]), [[Bakterien]] ([[Bacteria]]) und [[Eukaryoten]] ([[Eukarya]]) stammen. Falls das Inokulum aus dem [[Reich (Biologie)|Reich]] der vielzelligen Eukaryonten ([[Pilze]], [[Pflanzen]] und [[Tiere]]) entstammt, wird die mikrobielle Kultur Gewebe- oder [[Zellkultur]] genannt (ein Inokulum von [[Protisten]] und ein- bis wenigzelligen Tieren, Pilzen und Pflanzen wird oft nach wie vor mikrobielle Kultur genannt). Sie können ein Wild- oder ein kultivierter Typus sein. Das Material, das auf ein Medium übertragen wird, heißt Inokulum. Von ihm und von der Qualität des [[Kulturmedium]]s hängt der Erfolg der Inokulation ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parameter ==&lt;br /&gt;
Ein gutes Inokulum ist frisch, ausreichend groß (Volumen des Inokulums / Volumen der Kultur) und hat eine gute Zelldichte (Anzahl der Zellen / Volumen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gute Kultur ist frisch, besteht aus einem Medium, das alle Bedingungen für das Wachstum oder der Vermehrung des verwendeten mikrobiellen [[Stamm (Biologie)#Stämme innerhalb einer prokaryotischen Art und bei Viren|Stammes]] erfüllt, hat eine optimale Umgebung für das Wachstum oder die Vermehrung der verwendeten Kultur und ist für die Erfordernisse des Nährmediums und des Inokulums ausreichend desinfiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Inokulum ist ausreichend frisch, wenn es nicht zu lange unter schlechten Bedingungen (z.&amp;amp;nbsp;B. Temperatur, Nahrungsversorgung) gelagert worden ist. Ausnahme sind Untersuchungen der [[Sporen|Überdauerungsstadien]]. Falls das Inokulum zu klein ist, wächst die Kultur nur sehr langsam. Deswegen ist das Größenverhältnis des Inokulums gegenüber der Kultur sehr wichtig. Neben dem Volumen (Größe) ist die Zelldichte des Inokulums für eine erfolgreiche Kultur wichtig. Manche große Inokulume, die nur wenige Zellen beinhalten, sind für diverse mikrobielle Stämme, die eine gewisse Zelldichte (Zellen pro Volumen) benötigen, um in die exponentielle Wachstumsphase einzutreten, kein ausreichendes Startmedium. In diesen Fällen verwendet man Vorkulturen. Sie können, wie in der [[Biotechnologie]], in immer größer werdenden Serien geschaltet werden, damit die ausreichende Größe und Dichte des Startmediums gewährt wird. Sie können aber auch in bestimmten inokulatsbedingten Zeitabständen immer wieder neu angesetzt werden, damit die ausreichende Frische des Inokulums über längere Zeiträume aufrechterhalten werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kultur ist frisch, wenn die Nährstoffe im Medium nicht verbraucht und noch ausreichend vorhanden sind. In Abhängigkeit vom verwendeten mikrobiellen Stamm wird das Nährmedium gewählt. Manche Stämme benötigen spezielle Mikrokomponenten wie verschiedene Ionen, Mineralien, [[Vitamine]], manche wiederum enge pH-Bereiche. Damit eine Kultur gut gedeihen kann, ist für sie eine Umgebung zu schaffen, bei der alle notwendigen physikalischen (Temperatur, Feuchtigkeit, [[Luftdruck]]), chemischen (Zusammensetzung des Mediums, [[pH-Wert]]) und biologischen (Nährstoffversorgung, ihren Zugang, mögliche Symbionten) Parameter auf einem Optimum für den verwendeten Stamm oder die Zellkultur gehalten werden können. Keimfreiheit ist ebenfalls eine Voraussetzung für den Erfolg einer Kultur. Sie wird über die [[Sterilisation]]skontrolle geprüft und kann in der Abhängigkeit von Nährmedium und Inokulum unterschiedlich streng gehalten werden. Im Allgemeinen gilt jedoch, je steriler die Kulturrahmenbedingungen sind, desto höher sind die Chancen für eine erfolgreiche Kultur. Die Haltung eines hohen Sterilitätslevels ist allerdings mit hohen Kosten verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Bedeutungen ==&lt;br /&gt;
Sinn der [[Impfung]] ist die Krankheitsvermeidung durch abgeschwächte Erreger. Zu Zeiten von [[Robert Koch]] wollte man dagegen erst einmal durch eine Impfung mit [[virulent]]en Krankheitserregern die betreffende Krankheit im [[Tierexperiment]] auslösen (&amp;#039;&amp;#039;ätiologischer Unikausalismus der Bakteriologie&amp;#039;&amp;#039;). So kam es bei der Impfung zum diametralen [[Bedeutungswandel]] von der Inokulation zur [[Vakzination]],&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Probst: &amp;#039;&amp;#039;Robert Koch&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;quot;Über bedeutende Ärzte der Geschichte&amp;quot;, Band II, Sonderdruck, [[Droemer Knaur|Droemersche Verlagsanstalt]], München 1982, ISBN 3-426-03919-2, S. 69–99.&amp;lt;/ref&amp;gt; also von der Animpfung zur Durchimpfung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Impfungen mit [[Lebendimpfstoff]]en wurden früher als Inokulation bezeichnet. z. B. die [[Variolation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sozialpsychologie wird mit der [[Inokulationstheorie]] ein Verfahren beschrieben, mit dem [[Einstellung (Psychologie)|psychologische Einstellungen]] bereits im Vorfeld resistent gegenüber Änderungsversuchen gemacht werden. In jüngster Zeit wird diese Praktik zur Resilienz gegenüber „Fake News“ verfeinert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nature.com/articles/s41598-023-32962-1]&amp;lt;/ref&amp;gt; Theoretisch kann genauso auch umgekehrt gegenüber unerwünschten Informationen Resilienz erzeugt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Reuters, 14. Juni 2024: [https://www.reuters.com/investigates/special-report/usa-covid-propaganda/ &amp;#039;&amp;#039;Pentagon ran secret anti-vax campaign to undermine China during pandemic&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Technik der Inokulation wird im Rahmen von &amp;#039;&amp;#039;kognitiver Kriegsführung&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;cognitive warfare&amp;#039;&amp;#039;) der NATO („pre-bunk“) ebenso angewandt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. NATO (2023): [https://www.nato.int/cps/en/natohq/topics_219728.htm &amp;#039;&amp;#039;NATO’s approach to countering disinformation&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Inokulationsstrategie steht im [[Marketing]] für das Konzept, die Zielgruppe durch aktive Kommunikation (im Sinne einer Impfung) gegen Kontra-Argumente zu immunisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eckhard Bast: &amp;#039;&amp;#039;Mikrobiologische Methoden: Eine Einführung in grundlegende Arbeitstechniken.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage 2001, Spektrum. ISBN 978-3-8274-1072-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mikrobiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biotechnologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biochemische Methode]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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