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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Inode</id>
	<title>Inode - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-20T09:28:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Inode&amp;diff=17049&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nolispanmo: /* Weblinks */ lf, -404, -1 ohne MW</title>
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		<updated>2025-12-16T09:35:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; lf, -404, -1 ohne MW&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Inode in der Informatik; zur österreichischen Marke Inode für Breitband-Internet siehe [[UPC Austria#Geschichte|UPC Austria]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Inode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|&amp;#039;&amp;#039;index node&amp;#039;&amp;#039;}}, gesprochen „eye-node“)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor=Æleen Frisch| Titel=Essential System Administration| Auflage=2.| Verlag=O’Reilly Verlag| Jahr=1995| ISBN=1-56592-127-5| Seiten=37}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist die grundlegende [[Datenstruktur]] zur Verwaltung von [[Dateisystem]]en mit [[Unixartig|unixartigen Betriebssystemen]]. Jeder Inode wird innerhalb eines [[Dateisystem|Dateisystems]] eindeutig durch seine &amp;#039;&amp;#039;Inode-Nummer&amp;#039;&amp;#039; identifiziert. Jeder Namenseintrag in einem [[Verzeichnisstruktur|Verzeichnis]] verweist auf genau einen Inode. Dieser enthält die Metadaten der Datei und verweist auf die Daten der [[Datei]] beziehungsweise die Dateiliste des Verzeichnisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Anwendungssoftware]] unterscheidet beim [[Eingabe (Computer)|Lesen]] oder [[Ausgabe (Computer)|Schreiben]] von Daten nicht mehr zwischen [[Gerätetreiber]]n und regulären Dateien. Durch das Inode-Konzept gilt bei den Unixvarianten alles als Datei ({{lang|en|“On UNIX systems it is reasonably safe to say that [[Everything is a file|&amp;#039;&amp;#039;everything&amp;#039;&amp;#039; is a file…]]”}}).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor=Æleen Frisch| Titel=Essential System Administration| Auflage=2.| Verlag=O’Reilly Verlag| Jahr=1995| ISBN=1-56592-127-5| Seiten=38}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dadurch unterscheiden sich solche [[Betriebssystem]]e in der Verwaltung ihres [[Datenspeicher]]s von anderen Systemen wie [[Microsoft Windows|Windows]] mit [[NTFS]], aber auch von [[Virtual Memory System|VMS]] oder [[Multiple Virtual Storage|MVS]]. &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Handelt es sich bei »Æleen Frisch: Essential … 1. Auflage. …, 1995, ISBN 1-56592-127-5, …« wirklich um die *erste* Auflage (Ausgabe)? Meine Recherche (u. a. bei Amazon.co.uk) ergab: 1. Aufl. (1991) ISBN-10: 0-937-17580-3, ISBN-13: 978-0-937-17580-4; 2. Aufl. (1995) ISBN-10: 1-56592-127-5, ISBN-13: 978-1-56592-127-6; 3. Aufl. (2002) ISBN-10: 0-596-00343-9, ISBN-13: 978-0-596-00343-2 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundsätzliches ==&lt;br /&gt;
Speichert man eine Datei auf einem [[Computer]] ab, so muss nicht nur der Dateiinhalt ([[Nutzdaten]]) gespeichert werden, sondern auch [[Metadaten]] wie zum Beispiel der Zeitpunkt der Dateierstellung oder der Besitzer der Datei. Gleichzeitig muss der Computer einem Dateinamen – inklusive Dateipfad – die entsprechenden Nutzdaten und Metadaten effizient zuordnen können.&lt;br /&gt;
Die Spezifikation, wie diese Daten organisiert und auf einem Datenträger gespeichert werden, nennt man Dateisystem. Dabei gibt es abhängig von Einsatzbereich und Betriebssystem unterschiedliche Dateisysteme. Umgesetzt wird die Dateisystemspezifikation von einem [[Treibersoftware|Treiber]], der wahlweise als ein [[Kernel-Modul]] des Betriebssystemkerns (Kernel) oder seltener als gewöhnliches Programm im [[Userspace]] umgesetzt sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unix-dateisystem.gif|mini|400px|Grobe Struktur des Unix-Dateisystems]]&lt;br /&gt;
Dateisysteme unixoider Betriebssysteme – wie [[Linux]] und [[macOS]] – verwenden sogenannte Inodes. Diese enthalten die Metadaten sowie Verweise darauf, wo Nutzdaten gespeichert sind.&lt;br /&gt;
An einem speziellen Ort des Dateisystems, dem [[Superblock]], wird wiederum die Größe, Anzahl und Lage der Inodes gespeichert. Die Inodes sind durchnummeriert und an einem Stück auf dem Datenträger gespeichert. Das Wurzelverzeichnis eines Dateisystems besitzt eine feste Inodenummer. Unterordner sind „gewöhnliche“ Dateien, welche eine Liste der darin enthaltenen Dateien mit der Zuordnung der dazugehörenden Inodenummern als Nutzdaten enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll also beispielsweise die Datei /bin/ls geöffnet werden, so läuft dies, vereinfacht, wie folgt ab:&lt;br /&gt;
* Der Dateisystemtreiber liest den Superblock aus. Dadurch erfährt er die Startposition der Inodes und deren Länge. Somit kann nun jeder beliebige Inode gefunden und gelesen werden.&lt;br /&gt;
* Nun wird der Inode des Wurzelverzeichnisses geöffnet. Da dies ein Ordner ist, befindet sich darin ein Verweis auf die Speicherstelle der Liste aller darin enthaltenen Dateien mitsamt ihren Inodenummern. Darin wird das Verzeichnis bin gesucht.&lt;br /&gt;
* Nun kann der Inode des bin-Verzeichnisses gelesen werden und analog zum letzten Schritt der Inode der Datei ls gefunden werden.&lt;br /&gt;
* Da es sich bei der Datei ls nicht um ein Verzeichnis, sondern um eine reguläre Datei handelt, enthält ihr Inode nun einen Verweis auf die Speicherstelle der gewünschten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Jedem einzelnen von einem [[Schrägstrich]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;code&amp;gt;/&amp;lt;/code&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;slash&amp;#039;&amp;#039;)  begrenzten Namen ist genau ein Inode zugeordnet. Dieser speichert folgende [[Metainformation]]en zur Datei, aber nicht den eigentlichen Namen:&lt;br /&gt;
* Die Art der Datei (reguläre Datei, Verzeichnis, Symbolischer Link, …), siehe unten;&lt;br /&gt;
* die numerische Kennung des Eigentümers (UID, &amp;#039;&amp;#039;user id&amp;#039;&amp;#039;) und der Gruppe (GID, &amp;#039;&amp;#039;group id&amp;#039;&amp;#039;);&lt;br /&gt;
* die [[Unix-Dateirechte|Zugriffsrechte]] für den Eigentümer (&amp;#039;&amp;#039;user&amp;#039;&amp;#039;), die Gruppe (&amp;#039;&amp;#039;group&amp;#039;&amp;#039;) und alle anderen (&amp;#039;&amp;#039;others&amp;#039;&amp;#039;);&amp;lt;br /&amp;gt;Die klassische [[Unix-Kommando#Benutzer- und Rechteverwaltung|Benutzer- und Rechteverwaltung]] geschieht mit den Programmen &amp;lt;code&amp;gt;[[chown (Unix)|chown]]&amp;lt;/code&amp;gt; (&amp;#039;&amp;#039;change owner&amp;#039;&amp;#039;), &amp;lt;code&amp;gt;chgrp&amp;lt;/code&amp;gt; (&amp;#039;&amp;#039;change group&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;lt;code&amp;gt;[[chmod]]&amp;lt;/code&amp;gt; (&amp;#039;&amp;#039;change mode&amp;#039;&amp;#039;). Durch [[Access Control List#Unix und Linux|Access Control Lists]] (ACL) wird eine feinere Rechtevergabe ermöglicht.&lt;br /&gt;
* verschiedene [[Unixzeit|Zeitpunkte]] der Datei: Erstellung, Zugriff (&amp;#039;&amp;#039;access time&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;atime&amp;#039;&amp;#039;) und letzte Änderung (&amp;#039;&amp;#039;modification time&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;mtime&amp;#039;&amp;#039;);&lt;br /&gt;
* die Zeit der letzten Status-Änderung des Inodes (&amp;#039;&amp;#039;status&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;ctime&amp;#039;&amp;#039;);&lt;br /&gt;
* die Größe der Datei;&lt;br /&gt;
* den [[Referenzzählung|Linkzähler]] (siehe [[#Harte und symbolische Links|unten]]);&lt;br /&gt;
* einen oder mehrere Verweise auf die Blöcke, in denen die eigentlichen Daten gespeichert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reguläre Dateien ===&lt;br /&gt;
Reguläre Dateien (engl. &amp;#039;&amp;#039;regular files&amp;#039;&amp;#039;) sind sowohl Anwenderdaten als auch ausführbare [[Computerprogramm|Programme]]. Letztere sind durch das e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ecutable-Recht gekennzeichnet und werden beim Aufruf durch das System in einem eigenen Prozess gestartet. Als „ausführbar“ gelten nicht nur [[kompiliert]]e Programme, sondern auch [[Skriptsprache|Skripte]], bei denen der [[Shebang]] den zu verwendenden [[Interpreter]] angibt. Bei „dünnbesetzten Dateien“, sogenannten [[Sparse-Datei|sparse files]], unterscheidet sich die logische Größe vom durch die Datenblöcke tatsächlich belegten Festplattenplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verzeichnisse ===&lt;br /&gt;
Verzeichnisse sind Dateien, deren „Dateiinhalt“ aus einer tabellarischen Liste der darin enthaltenen Dateien besteht. Die Tabelle enthält dabei eine Spalte mit den Dateinamen und eine Spalte mit den zugehörigen Inodenummern. Bei manchen Dateisystemen umfasst die Tabelle noch weitere Informationen. So speichert [[ext4]] darin auch den Dateityp aller enthaltenen Dateien ab, so dass dieser beim Auflisten eines Verzeichnisinhalts nicht aus den Inodes aller Dateien ausgelesen werden muss.&lt;br /&gt;
Für jedes Verzeichnis existieren immer die Einträge &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;code&amp;gt;.&amp;lt;/code&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;code&amp;gt;..&amp;lt;/code&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; als Verweise auf das aktuelle bzw. übergeordnete Verzeichnis.&amp;lt;!-- vielleicht {{man|1|stat|gnu|Anzeige des Datei- oder Dateisystemstatus}} mit {{man|1|stat|bsd|Adisplay file status}} veranschaulichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ stat --terse ~user/example&lt;br /&gt;
 /home/user/example 4096 8 41fd 1001 1000 805 1298589 3 0 0 1396424085 1396424082 1396424082 0 4096&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Harte und symbolische Links ===&lt;br /&gt;
Bei [[Symbolischer Link|symbolischen Links]] handelt es sich um spezielle Dateien, die anstelle von Daten einen Dateipfad enthalten, auf den der Link verweist. Je nach Dateisystem und Länge des Dateipfads wird der Link entweder direkt im Inode gespeichert oder in einem Datenblock, auf welchen der Inode verweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Harter Link|harten Links]] hingegen handelt es sich nicht um spezielle Dateien. Von einem harten Link spricht man, wenn auf einen Inode mehrfach von verschiedenen Verzeichnissen oder verschiedenen Dateien verwiesen wird. Alle Verweise (Links) auf den Inode sind gleichwertig; es gibt also kein Original. Im Inode gibt der Linkzähler an, wie viele Dateiennamen auf diesen verweisen. Er steht nach dem Anlegen einer Datei also bei 1 und wird erhöht, sobald weitere Hardlinks für diese Datei erstellt werden. Bei einem Verzeichnis beträgt er zwei mehr, als Unterordner darin enthalten sind, da neben dem Eintrag im Ordner darüber und dem Eintrag &amp;#039;.&amp;#039; im Ordner selbst noch die Einträge &amp;#039;..&amp;#039; in allen Unterordnern darauf verweisen.&lt;br /&gt;
Wird eine Datei gelöscht, so wird ihr Eintrag aus dem übergeordneten Verzeichnis entfernt und der Linkzähler um eins reduziert. Beträgt der Linkzähler dann 0, wird gegebenenfalls abgewartet, bis die Datei von keinem Programm mehr geöffnet ist und erst anschließend der Speicherplatz freigegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Arten von Dateien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesen üblichen Dateien existieren weitere Dateitypen:&lt;br /&gt;
* Block-orientierte [[Gerätedatei]]en&lt;br /&gt;
* Zeichen-orientierte Gerätedateien&lt;br /&gt;
* [[Pipe (Informatik) #Pipe-Varianten|benannte Pipes]]&lt;br /&gt;
* [[POSIX local inter-process communication socket|Sockets]]&lt;br /&gt;
* Doors (nur unter [[Solaris (Betriebssystem)|Solaris]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verweis auf die Daten ==&lt;br /&gt;
Bei älteren Dateisystemen enthält der Inode üblicherweise eine begrenzte Anzahl von Einträgen auf Datenblöcke, in welchen sich die Nutzdaten der Datei befinden. Da die Anzahl der Einträge im Inode somit die Dateigröße stark begrenzen würde, wird für größere Dateien im Inode ein Verweis auf einen Datenblock gespeichert, in welchem anstatt Nutzdaten wiederum eine Liste mit Verweisen auf Datenblöcken gespeichert ist. Dieses Prinzip kann theoretisch beliebig ineinander verschachtelt wiederholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modernere Dateisysteme haben alternativ dazu sogenannte [[Extent]]s, dabei werden im Inode nur die Nummer des ersten und die des letzten Blocks eines zusammenhängenden Bereichs an Datenblöcken gespeichert. Ist die Datei also nicht fragmentiert, so müssen unabhängig von der Dateigröße nur zwei Block-Ids gespeichert werden: die Nummer des ersten Datenblocks und die Nummer des letzten Datenblocks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel ===&lt;br /&gt;
Bei dem Dateisystem [[ext2]] beträgt die Größe eines Inodes standardmäßig 128 Byte&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nongnu.org/ext2-doc/ext2.html#S-INODE-SIZE The Second Extended File System, Internal Layout] von Dave Poirier, Abschnitt s_inode_size&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin verweisen bis zu 12 Einträge einer regulären Datei auf je einen Datenblock, in dem der eigentliche Inhalt gespeichert ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ext2_i_block&amp;quot;&amp;gt;[http://www.nongnu.org/ext2-doc/ext2.html#I-BLOCK The Second Extended File System, Internal Layout] von Dave Poirier, Abschnitt i_block&amp;lt;/ref&amp;gt; Reichen diese 12 Blöcke nicht aus, zeigt ein Eintrag im Inode auf einen Cluster, der dann die Verweise zu den eigentlichen Datenclustern enthält.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ext2_i_block&amp;quot;/&amp;gt; Ein solcher Verweis wird als &amp;#039;&amp;#039;einfach indirekter Block&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Bis zu dreifach indirekte Blöcke sind möglich, so dass die maximale Dateigröße je nach Blockgröße zwischen 16&amp;amp;nbsp;[[Binärpräfix|GiB]] und 4&amp;amp;nbsp;[[Binärpräfix|TiB]] liegen kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ext2_i_block&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel einer Inode-Struktur mit 12&amp;amp;nbsp;[[Binärpräfix|KiB]] in direkt adressierten Datenblöcken und ungefähr 16&amp;amp;nbsp;Millionen KiB + 65536&amp;amp;nbsp;KiB + 256&amp;amp;nbsp;KiB in indirekt adressierten Datenblöcken/Clustern mit jeweils einem KiB Größe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 256 Einträge in den Blöcken, auf die verwiesen wird, ergeben sich daraus, dass ein 1-KiB-Block genau 256 Adressen der Länge 4&amp;amp;nbsp;Byte (32-Bit-Adressraum) enthalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Inode Struktur.svg|450px|zentriert|Inode Struktur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxis ==&lt;br /&gt;
Die Inodenummer einer Datei lässt sich mit dem Befehl &amp;lt;code style=&amp;quot;white-space: nowrap&amp;quot;&amp;gt;[[ls (Unix)|ls]] -i &amp;lt;Dateiname&amp;gt;&amp;lt;/code&amp;gt; anzeigen.&lt;br /&gt;
Das Programm &amp;lt;code&amp;gt;find&amp;lt;/code&amp;gt; bietet die Option &amp;lt;code&amp;gt;-inum&amp;lt;/code&amp;gt;, um nach Dateien mit einer speziellen Inodenummer zu suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in einem Inode gespeicherten Metadaten können mit dem Befehl &amp;lt;code&amp;gt;stat&amp;lt;/code&amp;gt; angezeigt werden. Das Tool &amp;lt;code&amp;gt;[[debugfs]]&amp;lt;/code&amp;gt; kennt den Befehl &amp;lt;code&amp;gt;stat &amp;lt;[inodenumer]&amp;gt;&amp;lt;/code&amp;gt;, um die im Inode gespeicherten Daten anzuzeigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &amp;lt;code&amp;gt;stat -f /&amp;lt;/code&amp;gt; erkennt man den freien Speicherplatz im Datenträger, die Maximalanzahl der inodes und die Anzahl noch verfügbarer inodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Maximal-Anzahl der Inodes legt  man bei Dateisystemen bei [[Formatierung|deren Erstellung]] fest. Sie lässt sich i.&amp;amp;nbsp;d.&amp;amp;nbsp;R. anschließend nicht ändern. Diese Maximal-Anzahl begrenzt somit die maximale Anzahl an Dateien, die das Dateisystem speichert (einschließlich aller Ordner und Spezialdateien).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wird die Maximalanzahl erreicht, lässt sich keine weitere Datei anlegen. Beim Erstellen von ext2/ext3/ext4-Dateisystemen lässt sich die Anzahl der Inodes wählen. Bei Datenträgern mit sehr vielen kleinen Dateien muss man beim Formatieren die Maximal-Anzahl der Inodes hoch genug wählen. Das Programm &amp;lt;code&amp;gt;[[df (Unix)|df]]&amp;lt;/code&amp;gt; (&amp;#039;&amp;#039;display free disk space&amp;#039;&amp;#039;, Anzeige der Festplattenbelegung) zeigt mit der Option &amp;lt;code&amp;gt;-i&amp;lt;/code&amp;gt; die Anzahl der belegten und verfügbaren Inodes auf allen gemounteten Dateisystemen an.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Dies ist bedeutsam, wenn man mit dem Kommando df oder vdf erkennt, dass der Datenträger &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; voll ist, aber dennoch die Meldung &amp;lt;br&amp;gt;No free space left on device&amp;lt;br&amp;gt; erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dateisysteme haben in der Regel eine Software, welche unter anderem Inodes auf Inkonsistenzen überprüft. Unter Linux und ähnlichen Systemen wird dafür &amp;lt;code&amp;gt;[[fsck]]&amp;lt;/code&amp;gt; eingesetzt. &amp;lt;code&amp;gt;fsck&amp;lt;/code&amp;gt; versucht, den Dateisystemtyp zu ermitteln und prüft danach alle Inodes auf ihre Richtigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
  |Autor=Æleen Frisch&lt;br /&gt;
  |Titel=Essential System Administration&lt;br /&gt;
  |Auflage=3.&lt;br /&gt;
  |Verlag=O’Reilly Media&lt;br /&gt;
  |Jahr=2002&lt;br /&gt;
  |ISBN=978-0-596-00343-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.fh-wedel.de/~si/seminare/ws01/Ausarbeitung/3.journalfs/glossar.html Inode: Begriffe und Erläuterungen], [[Fachhochschule Wedel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dateiverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unix-Betriebssystemkomponente]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nolispanmo</name></author>
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