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	<title>Innstadt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T19:41:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Innstadt&amp;diff=953593&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rkendlbacher: /* Lage */ Hochwasser Brückensperrungen Erreichbarkeit</title>
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		<updated>2025-10-01T14:53:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Lage: &lt;/span&gt; Hochwasser Brückensperrungen Erreichbarkeit&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Innstadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil der Universitätsstadt [[Passau]] im bayerischen [[Regierungsbezirk Niederbayern]] mit 6081 Einwohnern (Stand: 2005). Als einziger Stadtteil Passaus liegt die Innstadt rechts des [[Inn]]s, der ansonsten ab der [[Salzach]]mündung bei [[Haiming (Oberbayern)|Haiming]] die Grenze zu [[Österreich]] darstellt.&lt;br /&gt;
[[Bild:Passau Innstadt und Mariahilf 050715.jpg|mini|Blick vom linken Ufer des Inns auf die Innstadt]]&lt;br /&gt;
[[Bild:StadtteilePassauInnstadt.PNG|mini|Schemazeichnung der Passauer Stadtteile, die Innstadt ist blau hervorgehoben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Innstadt wird begrenzt durch den Inn und die Staatsgrenze zu Österreich. Der nördlichste&amp;lt;!--festländische, denn im Wasser der Donau geht&amp;#039;s noch etwas weiter nach WNW--&amp;gt; Grenzpunkt liegt auf dem [[Kräutelstein]]. Als einziger Passauer Stadtteil befindet sie sich auf der rechten Seite des Inn. Mit den anderen Stadtteilen ist sie über die [[Marienbrücke (Passau)|Marienbrücke]], den [[Innsteg]] (Fußgängerbrücke), sowie der [[Kaiserin-Elisabeth-Brücke (Passau)|Kaiserin-Elisabeth-Brücke]] und die [[Kräutelsteinbrücke|Kräutlsteinbrücke]] (Eisenbahnbrücken) verbunden. Bei Hochwasser ist der Stadtteil mitunter wegen Brückensperrungen von der Kernstadt abgeschnitten und nur über den oberösterreichischen Bezirk Schärding erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Lederergasse Passau.jpg|mini|hochkant|Die Lederergasse in der Innstadt]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Innstadtfriedhof Passau.jpg|mini|Das Portal des [[Innstadtfriedhof]]s, einem der ältesten Friedhöfe im deutschen Kulturraum]]&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Siedlungskern wurde um das Jahr 270 n.&amp;amp;nbsp;Chr. von den [[Römisches Reich|Römern]] errichtet. Sie bauten das [[Kastell Boiotro]] in den Bereich der heutigen Lederergasse. Ab 450 n.&amp;amp;nbsp;Chr. wirkte der heilige [[Severin von Noricum|Severin]] in der Innstadt. Er gründete in der Umgebung des [[Römische Militärlager|Kastells]] eines der ersten Klöster in Bayern. Die wahrscheinlich daraus hervorgegangene Kirche [[St. Severin (Passau-Innstadt)|St. Severin]] ist die älteste im Mauerwerk erhaltene Kirche Passaus und war bis 1787 Sitz der Pfarrei Passau-Innstadt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrei-innstadt.de&amp;quot;&amp;gt;[[Franz Mader (Heimatforscher)|Franz Mader]], &amp;#039;&amp;#039;[https://www.pfarrei-innstadt.de/uber-uns/geschichte/ Geschichtlicher Rückblick der Innstadt – Pfarrei]&amp;#039;&amp;#039;, auf pfarrei-innstadt.de, Zugriff am 26. September 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang des 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde die zeitweise zum [[St. Ägidius (Passau)|St. Ägidien-Spital]] gehörende [[Spitalskirche]] [[St. Gertraud (Passau)|St.&amp;amp;nbsp;Gertraud]] am heutigen Kirchplatz gebaut. Die Befestigungsanlagen, zu denen auch das [[Severinstor (Passau)|Severinstor]] gehörte, wurden 1408 bis 1414 errichtet. Ab etwa 1500 entwickelten sich, bedingt durch die Auslagerung bestimmter Risikoberufe aus der Altstadt, erste Gewerbezentren. So siedelten sich Schmiede, Lederer und Rotgerber in dem Gebiet der heutigen Lederergasse und der Löwengrube an. In den Jahren 1624 bis 1627 wurde die [[Wallfahrtskirche Mariahilf (Passau)|Wallfahrtskirche Mariahilf]] errichtet, die bis heute ein wichtiger Anziehungspunkt für Touristen ist. Am 27.&amp;amp;nbsp;April 1662 wurde ein großer Teil der Gebäude durch ein Feuer vernichtet. Sowohl Mariahilf als auch St.&amp;amp;nbsp;Gertraud konnten nicht vor den Flammen geschützt werden. 1787 wurde der Sitz der Innstadtpfarrei von St. Severin  nach [[St. Gertraud (Passau)|St. Gertraud]] verlegt, seit 1968 ist St. Gertraud auch offiziell Pfarrkirche. Die Pfarrei Passau-Innstadt behielt jedoch weiterhin das Patronat St. Severin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarrei-innstadt.de&amp;quot; /&amp;gt; Die heutige Prägung erhielt die Innstadt erst nach dem Großbrand Passaus im Jahre 1809.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Frieden von Teschen]] 1779 kamen die östlich des Inn gelegenen Gebiete des [[Kurfürstentum Bayern|Kurfürstentums Bayern]], die bis dahin „Innbaiern“ geheißen hatten, als „[[Innviertel]]“ zu Österreich. Dies hatte auch Auswirkungen auf die Passauer Innstadt, da sich dadurch die politische Zugehörigkeit des unmittelbar an die Innstadt angrenzenden Umlandes änderte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Gemeinde Beiderwies ===&lt;br /&gt;
1816 wurde die Gemeinde Beiderwies errichtet, deren Name auf das Kastell Boiotro zurückgeht. Sie umfasste das gesamte Gebiet außerhalb der Stadtmauern rechts des Inn, das 1803 zu Bayern kam und zog sich wie ein breiter Gürtel um die ursprüngliche, zu Passau gehörige Innstadt. Sowohl die damalige [[Pfarrkirche]] [[St. Severin (Passau-Innstadt)|St.&amp;amp;nbsp;Severin]], das [[St. Ägidius (Passau)|St. Ägidien-Spital]] als auch die Wallfahrtskirche Mariahilf gehörten zu Beiderwies, während St.&amp;amp;nbsp;Gertraud auf Passauer Gebiet lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits [[Gemeindeedikt#Zweites Gemeindeedikt|1818]] schnitt man das Mühltal aus Beiderwies heraus und gliederte es in die Stadt Passau ein. 1897 stellten einzelne Bürger den Antrag auf Eingemeindung nach Passau. Stattdessen wurde vom Bezirksamt die Eingliederung der Gesamtgemeinde zur Abstimmung vorgelegt. Die Abstimmung vom 8.&amp;amp;nbsp;Juli 1898 ergab 25 Pro- und 25 Kontrastimmen, womit der Antrag abgelehnt war. 1912 wurde die [[Freiwillige Feuerwehr]] Beiderwies gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28.&amp;amp;nbsp;März 1922 legte der Passauer Bürgermeister [[Carl Sittler]] dem Gemeinderat von Beiderwies ein Gutachten vor, das auf die engen Verflechtungen zwischen Beiderwies und Passau verwies. Am 21.&amp;amp;nbsp;Mai 1922 fand die nach dem Gesetz erforderliche Volksabstimmung über eine [[Eingemeindung]] von Beiderwies nach Passau statt. 379 Gemeindemitglieder befürworteten die Angliederung, 127 waren dagegen. Am 1. Juli 1923 kam die Gemeinde Beiderwies, die zuletzt 1860 Mitglieder zählte, zur Stadt Passau.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=602}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name der Gemeinde Beiderwies wurde nach dem gleichnamigen Ortsteil im Bereich Lindental, Kühberg, Voglau und Am Severinstor benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wortstamm &amp;#039;&amp;#039;Beider&amp;#039;&amp;#039; geht auf die keltische Ortsbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;[[Boiodurum]]&amp;#039;&amp;#039;, später &amp;#039;&amp;#039;[[Boiotro]]&amp;#039;&amp;#039; bzw. das gleichnamige römische Grenzkastell zurück, was sich später über &amp;#039;&amp;#039;Peiter&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Peichter&amp;#039;&amp;#039; zu &amp;#039;&amp;#039;Beider&amp;#039;&amp;#039; weiterentwickelt hat.&lt;br /&gt;
Beiderwies ist als Ortsbezeichnung im Sprachgebrauch heute unüblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bach, der das Lindental durchfließt und zwischen Innsteg und [[Severinstor (Passau)|Severinstor]] in den [[Inn]] mündet, heißt noch heute &amp;#039;&amp;#039;Beiderbach&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innstadt-Brauerei ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Innstadt-Brauerei in Passau, Bayern.jpg|miniatur|Die Innstadt-Brauerei]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Innstadt Brauerei]] Bierspezialitäten GmbH&amp;#039;&amp;#039; war bis 2013 mit ihren 60 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 8,1 Millionen Euro ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im Stadtteil. Die Marke Innstadt wurde 2012 in einer gemeinsamen geplanten strategischen Zielsetzung von dem regionalen Marktführer Brauerei Hacklberg übernommen.&lt;br /&gt;
Die Innstadt Bierspezialitäten werden weiterhin wie bisher als Marke Innstadt in den Originalrezepturen bei Hacklberg produziert und vertrieben. Des Weiteren befinden sich insbesondere in der Lederergasse und der Löwengrube viele Kneipen und Bars, die sich bei Studenten großer Beliebtheit erfreuen. 2015 wurde ein Teil des Brauereigebäudes abgerissen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pnp.de/region_und_lokal/stadt_und_landkreis_passau/passau_stadt/1776471_Innstadt-Brauerei-Gutachter-bereitet-sauberen-Abriss-vor.html &amp;#039;&amp;#039;Innstadt-Brauerei Gutachter bereitet sauberen Abriss vor&amp;#039;&amp;#039;], auf www.pnp.de, abgerufen am 18. Januar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; und bis Ende 2018 mit einer Wohnanlage neu bebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch die Innstadt führen mit der Staatsstraße 2625 in Richtung Mariahilf und der Staatsstraße 2125 in Richtung Achleiten zwei wichtige Straßenverbindungen nach Österreich. Beide treffen sich an der Marienbrücke. Aufgrund von [[Tanktourismus]] ist die Verkehrsbelastung durch Straßenverkehr in der Innstadt hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiters führen zwei Eisenbahnlinien durch den Stadtteil: Die [[Bahnstrecke Wels–Passau]] führt circa zwei Kilometer durch die Innstadt (keine Haltestelle im Stadtteil).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dieser zweigt in der [[Spitzkehre (Eisenbahn)|Spitzkehre]] Voglau die [[Bahnstrecke Passau-Voglau–Hauzenberg]] ab. Diese hat mit Passau-Innstadt (derzeit aufgelassen) und Passau-Rosenau zwei Bahnhöfe in der Innstadt. Die Strecke wurde von der [[DB Netz]] 2014 an die [[Bayerische Regionaleisenbahn]] verkauft. Nach intensiven Bemühungen und Investitionen konnte die Strecke unter dem Markennamen „[[Bahnstrecke Passau-Voglau–Hauzenberg|Granitbahn]]“ 2020 reaktiviert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://lokalbahn-hauzenberg.de/s/Lokalbahn-Hauzenberg-Geschichte_12112023.pdf Die Granitbahn {{!}} Eine kurze (Bild-)Geschichte der Lokalbahn von Passau nach Hauzenberg] (PDF, S. 50), auf lokalbahn-hauzenberg.de, abgerufen am 19. März 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innstädter Faschingsfreunde ==&lt;br /&gt;
Die Innstädter Faschingsfreunde wurden 1987 gegründet&amp;lt;ref&amp;gt;[https://m.buergerblick.de/nachrichten/passau-innstadt-granitbahn-auf-kuschelkurs-mit-gaudiwurm-a-67231.html Faschingsfahrt {{!}} Passau-Innstadt: Granitbahn auf Kuschelkurs mit Gaudiwurm], auf m.buergerblick.de&amp;lt;/ref&amp;gt; und gestalten jährlich mehrere Faschingsveranstaltungen. Der jährliche Gaudiwurm am Faschingsdienstag ist dabei die größste Veranstaltung und seit einigen Jahren der einzige Faschingsumzug in Passau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Passau}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=DMS |NS=48.566667 |EW=13.466667 |type=city |pop=6081 |dim=3000 |region=DE-BY }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Passau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rkendlbacher</name></author>
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