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	<title>Innsbrucker Platz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T01:09:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Innsbrucker_Platz&amp;diff=244447&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;44Pinguine: +aktualisiert</title>
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		<updated>2025-04-15T18:02:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Platz&lt;br /&gt;
| Name= Innsbrucker Platz&lt;br /&gt;
| Alternativnamen= &lt;br /&gt;
| Stadtwappen= DEU Berlin COA.svg&lt;br /&gt;
| Kategorie= Platz in Berlin&lt;br /&gt;
| Bild= Innsbrucker Platz.JPG&lt;br /&gt;
| Bild zeigt= Innsbrucker Platz, Blick nach Norden, 2006&lt;br /&gt;
| Ort= Berlin&lt;br /&gt;
| Ortsteil= [[Berlin-Friedenau|Friedenau]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Berlin-Schöneberg|Schöneberg]]&lt;br /&gt;
| Angelegt= 1920er Jahre&lt;br /&gt;
| Neugestaltet= 1970er Jahre&lt;br /&gt;
| Straßen= &amp;lt;br /&amp;gt;[[Hauptstraße (Berlin-Schöneberg)|Hauptstraße]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Schöneberg#Wexstraße*|Wexstraße]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Schöneberg#Innsbrucker Straße*|Innsbrucker Straße]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Schöneberg#Ebersstraße*|Ebersstraße]]&lt;br /&gt;
| Bauwerke= [[Bahnhof Berlin Innsbrucker Platz|Bahnhof Innsbrucker Platz]]&lt;br /&gt;
| Nutzergruppen= [[Fußgänger]], [[Radfahrer]], [[Straßenverkehr]], [[ÖPNV]]&lt;br /&gt;
| Platzgestaltung= &lt;br /&gt;
| Platzfläche= &lt;br /&gt;
| Baukosten= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Innsbrucker Platz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt im [[Berlin]]er [[Bezirk Tempelhof-Schöneberg]] und bildet die Nahtstelle der Ortsteile [[Berlin-Schöneberg|Schöneberg]] und [[Berlin-Friedenau|Friedenau]]. Dieser zentrale Verkehrsknotenpunkt befindet sich am Schnittpunkt der [[Hauptstraße (Berlin-Schöneberg)|Hauptstraße]] (ehemalige [[Reichsstraße&amp;amp;nbsp;1]]) mit der [[Berliner Ringbahn|Ringbahn]] der Berliner [[S-Bahn Berlin|S-Bahn]]. Im Jahr 1978 wurde unter dem Innsbrucker Platz der Autobahntunnel des Berliner Stadtrings ([[Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;100]]) in Betrieb genommen, die mit einer beidseitigen Anschlussstelle an die Hauptstraße angeschlossen ist. Von Westen kommend endet hier die [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Schöneberg#Wexstraße*|Wexstraße]], leicht versetzt laufen zusätzlich die [[Martin-Luther-Straße (Berlin)|Martin-Luther-Straße]] und die [[Rubensstraße (Berlin)|Rubensstraße]] zum Innsbrucker Platz. Außerdem enden die [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Schöneberg#Innsbrucker Straße*|Innsbrucker Straße]] und die [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Schöneberg#Ebersstraße*|Ebersstraße]] als [[Sackgasse]]n kurz vor dem Platz. Von Süden kommend endet die [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Schöneberg#Eisackstraße*|Eisackstraße]] vor der erweiterten Platzfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich des Platzes verläuft seit 1877 die Ringbahn. Der [[Bahnhof Berlin Innsbrucker Platz|S-Bahnhof Innsbrucker Platz]] wurde allerdings erst 1933 angelegt. Unter der Innsbrucker Straße liegt seit 1910 der Bahnhof der Schöneberger U-Bahn, der heutigen [[U-Bahn-Linie 4 (Berlin)|Linie U4]]. Zahlreiche Buslinien sorgen für Umsteigemöglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1979 führen die Anschlussstellen der [[Bundesautobahn 100|Stadtautobahn]] auf den Platz. Im Osten liegt die &amp;#039;&amp;#039;Anschlussstelle&amp;amp;nbsp;17 (östlich)&amp;#039;&amp;#039; des Stadtringes und von Westen führt die &amp;#039;&amp;#039;Anschlussstelle&amp;amp;nbsp;17 (westlich)&amp;#039;&amp;#039; von der südlichen Wexstraße kommend auf den Platz hin. Der nördliche Teil der Wexstraße hat hinter dem Platz mit der &amp;#039;&amp;#039;Anschlussstelle&amp;amp;nbsp;16&amp;#039;&amp;#039; eine Zufahrt zur Stadtautobahn. Die Hauptfahrbahnen des Stadtrings liegen im Tunnel komplett unter dem Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung des Platzes ===&lt;br /&gt;
Der Innsbrucker Platz befindet sich zwischen den alten Dörfern Schöneberg und [[Berlin-Steglitz|Steglitz]]. Im Zuge der heutigen Hauptstraße verlief ein Weg zwischen Berlin und [[Potsdam]], der 1792 unter [[Friedrich Wilhelm II. (Preußen)|Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;II.]] zur ersten befestigten [[Chaussee]] in [[Königreich Preußen|Preußen]] ausgebaut und später Bestandteil der [[Reichsstraße&amp;amp;nbsp;1]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Berliner Ringbahn]] wurde im Jahr 1877 vollständig in Betrieb genommen und tangierte am südlichen Rand die Fläche des heutigen Platzes. Zunächst gab es hier aufgrund der weitgehend landwirtschaftlichen Nutzung der Umgebung noch keinen Bahnhof. Dichter an den damaligen Ortslagen befanden sich die Bahnhöfe &amp;#039;&amp;#039;Schöneberg&amp;#039;&amp;#039; (heute: [[Bahnhof Berlin Julius-Leber-Brücke|Julius-Leber-Brücke]]), &amp;#039;&amp;#039;Ebersstraße&amp;#039;&amp;#039; (1933 durch den neuen [[Bahnhof Berlin-Schöneberg|Umsteigebahnhof Schöneberg]] ersetzt) und &amp;#039;&amp;#039;Wilmersdorf&amp;#039;&amp;#039; (heute: [[Bahnhof Berlin Bundesplatz|Bundesplatz]]). Mit der Inbetriebnahme der Ringbahn 1877 entstand hier nur eine kleinere Bahnbrücke über die Hauptstraße. Um 1900 wurde die Bahnbrücke mit breiteren Durchfahrten für die Hauptstraße und die verlängerte spätere Eisackstraße neu erbaut. Die Brückenträger bekamen [[Jugendstil]]geländer und waren auf [[Hartungsche Säule|Hartungschen Säulen]] aufgelagert. Die [[Widerlager (Brückenbau)|Brückenwiderlager]] waren mit weiß glasierten [[Klinker|Riemchen]] verblendet und mit Schmucktürmchen verziert. Am Brückenwiderlager zwischen den Durchfahrten zur Eisackstraße und zur Hauptstraße war ein großes steinernes Bezirkswappen angebracht, das 1979 am neugestalteten Bahnhofszugang wiederverwendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Geschichte der Straßenbahn in Berlin|Berliner Straßenbahn]] erreichte den Platz im Jahr 1888. Die Linie Nollendorfplatz&amp;amp;nbsp;– Steglitz des [[Berliner Dampfstraßenbahn-Konsortium]]s führte ab dem 23.&amp;amp;nbsp;Dezember 1888 über den Platz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Arne Hengsbach |Titel=Die Berliner Dampfstraßenbahn. Ein Beitrag zur Verkehrsgeschichte des 19. Jahrhunderts |Sammelwerk=Böttchers Kleine Eisenbahnschriften |Band=Heft 39 |Verlag=Verlag Werner Böttcher |Ort=Dortmund |Datum=1966 |Seiten=1–19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1898 betrieb die [[Westliche Berliner Vorortbahn]] die Linie, deren Elektrifizierung kurze Zeit später erfolgte. Etwa zeitgleich berührten die Linien der [[Große Berliner Straßenbahn|Großen Berliner Straßenbahn]] sowie ab 1907 der [[Südliche Berliner Vorortbahn|Südlichen Berliner Vorortbahn]] den Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Eröffnung der [[Geschichte der Berliner U-Bahn#Schöneberg: Die erste kommunale U-Bahn|Schöneberger U-Bahn]] im Jahr 1910 entstanden weitere Straßen in diesem als ein „Tiroler Viertel“ geplanten Bereich. Zusammen mit dem U-Bahn-Bau wurden die Innsbrucker Straße und dann die Wexstraße angelegt. Der U-Bahnhof hieß damals noch &amp;#039;&amp;#039;Hauptstraße&amp;#039;&amp;#039; und wurde am südlichen Ende der Innsbrucker Straße direkt unter der Straßenoberfläche gebaut. Der Tunnel wurde unter der Hauptstraße hindurchgeführt, um eine Verbindung zur Betriebswerkstatt an der Eisackstraße zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] entstanden hier einzelne prachtvolle viergeschossige Wohnhäuser mit Läden im Erdgeschoss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauliche Entwicklung in den 1920er und 1930er Jahren ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|Informationen zur Entwicklung der zum Teil herausragenden Gebäude, zum Beispiel der Hochhäuser, und zur Platzgestaltung|In diesem und im folgenden Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Hier sind noch einige Themen offen: Wann begann der Reformwohnungsbau in der Innsbrucker Straße (nach Entwürfen von Paul Mebes und Paul Emmerich), wann wurde das erste Hochhaus am Platz gebaut (1950, s. Disk., Paul+Jürgen Emmerich), wann entstand der große Kreisverkehr? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren &amp;lt;!-- wann genau, siehe Kreisverkehr --&amp;gt; wurde der Zugang zur U-Bahn in die Mitte des neu entstandenen Kreisverkehrsplatz verlegt, auf der sich auch eine Straßenbahnhaltestelle befand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. September 1927 wurde der Platz nach der Stadt [[Innsbruck]] benannt als Anfangspunkt der schon seit 1907 gewidmeten Innsbrucker Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1930 wurden in Schöneberg mehrere neue S-Bahnhöfe gebaut, darunter auch der S-Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Innsbrucker Platz&amp;#039;&amp;#039; an der Ringbahn, der im Jahr 1933 eröffnet wurde. Infolgedessen wurde auch der U-Bahnhof in &amp;#039;&amp;#039;Innsbrucker Platz (Hauptstraße)&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Die Ringbahn sollte zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] als eine letzte große Verteidigungslinie von den [[Wehrmacht|deutschen Truppen]] gehalten werden. Im Zuge der [[Schlacht um Berlin|Kampfhandlungen]] waren schließlich viele Gebäude am Innsbrucker Platz stark beschädigt oder zerstört. Einige Gebäude, wie das ehemals viergeschossige Haus am S-Bahnhof wurde mit drei Geschossen notdürftig instand gesetzt und noch einige Jahre genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem auch der U-Bahnhof im Krieg schwer beschädigt worden war, baute man von 1953 bis 1955 den Zugang zum Bahnhof komplett um. Der Zugang auf der Mittelinsel wurde geschlossen, stattdessen wurde nördlich des Platzes in der Innsbrucker Straße ein neuer Zugang in einem rundherum verglasten Pavillon im typischen Stil der 1950er Jahre geschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://signalarchiv.de/Meldungen/10000591 &amp;#039;&amp;#039;Ein Akt der Daseinsvorsorge – von Liberalen: Vor hundert Jahren ging in Schöneberg bei Berlin Deutschlands erste kommunale U-Bahn in Betrieb (mit Bild des Eingangspavillons des U-Bahnhofs Innsbrucker Platz aus dem Jahr 1954).&amp;#039;&amp;#039;] Auf: &amp;#039;&amp;#039;www.signalarchiv.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab März 1961 begann mit der Einstellung der Straßenbahnlinie 88 (Ersatz durch die Buslinie &amp;lt;small&amp;gt;A&amp;lt;/small&amp;gt;75) das Ende der Straßenbahn am Innsbrucker Platz. Es folgten zum Mai 1962 die Straßenbahnlinie 73 (Ersatz im Südabschnitt durch die Buslinie A53) sowie zum Mai 1963 schließlich die Straßenbahnlinien 66 und 74 (Ersatz durch die Buslinien &amp;lt;small&amp;gt;A&amp;lt;/small&amp;gt;83 und &amp;lt;small&amp;gt;A&amp;lt;/small&amp;gt;84). Nach dem [[Berliner Mauer#Mauerbau|Mauerbau]] im Jahr August 1961 und dem daraus resultierenden S-Bahn-Boykott im [[West-Berlin|Westteil Berlins]] wurde der Busverkehr auf der parallel zur [[Wannseebahn]] verlaufenden Haupt- und [[Rheinstraße (Berlin)|Rheinstraße]] und damit auch über den Innsbrucker Platz deutlich intensiviert. Nun bestimmten die Doppeldeckbusse der BVG das Stadtbild.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Wann entstand das Hochhaus der Bank, wann entstand das NWK-Hochhaus (Neue Wohn-Kultur) südlich des Platzes, wie und wann wurden die übrigen Kriegsschäden beseitigt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umbau des Innsbrucker Platzes zur Anschlussstelle der Stadtautobahn ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Innsbrucker Platz Autobahntunnel 18.11.2010 11-42-57.jpg|mini|Westliche Ausfahrt aus dem und Einfahrt in den Autobahntunnel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1971 und 1979 wurde der Platz im Rahmen der Verlängerung der Stadtautobahn als Bestandteil der Konzeption „[[Autogerechte Stadt]]“ vollkommen umgestaltet. In diesem Zusammenhang wurde auch die [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;1]], die viele Jahre lang im Zuge der Hauptstraße den Innsbrucker Platz kreuzte, auf die parallel verlaufende [[Bundesautobahn 103|Westtangente]] umgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Bauphase wurde der Autoverkehr von der zwischen [[Autobahndreieck Funkturm|Funkturm-Dreieck]] und einer provisorischen Rampe in Höhe der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Schöneberg#Kufsteiner Straße*|Kufsteiner Straße]] in Betrieb befindlichen Stadtautobahn zum Teil über Nebenstraßen in Richtung [[Sachsendamm]] umgeleitet. Diese Umleitungsstrecke führte in östlicher Fahrtrichtung mit zwei Fahrstreifen über [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Schöneberg#Erfurter Straße*|Erfurter Straße]], [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Schöneberg#Heylstraße*|Heylstraße]], Innsbrucker Straße, [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Schöneberg#Fritz-Elsas-Straße*|Fritz-Elsas-Straße]] zur [[Dominicusstraße]]. In der Gegenrichtung verlief die Umleitungsstrecke ebenfalls mit zwei Fahrstreifen von der Dominicusstraße über Fritz-Elsas-Straße, Erfurter Straße, verlängerte Heylstraße (im Bereich einer ehemaligen Kleingartenkolonie) und [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Schöneberg#Wexstraße*|Wexstraße]] zur provisorischen Auffahrt. Hierzu wurden diese Stadtstraßen zur Aufnahme des zusätzlichen Umleitungsverkehrs umgebaut. In der Erfurter Straße und Teilabschnitten der Fritz-Elsas-Straße wurden [[Einbahnstraße]]n eingerichtet. Der Autobahnabschnitt bis zur Erfurter Straße wurde am 17. Dezember 1969 eröffnet. Zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit erhielt die Dominicusstraße im Rahmen einer Ausnahmegenehmigung pro Richtung vier Fahrstreifen mit nur 2,50&amp;amp;nbsp;Meter Breite, da sie zusätzlich auch noch den Verkehr von der [[City West (Berlin)|westlichen Innenstadt]] in Richtung [[Berlin-Tempelhof|Tempelhof]] aufnehmen musste. Im Zuge der Hauptstraße wurde 1967–1968 eine umsetzbare Stahlhochstraße über die Dominicusstraße gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Größe des zu bauenden Tunnelbauwerks und der gewählten [[Tunnelbau#Offene Bauweise|offenen Bauweise]] musste auch die Hauptstraße für mehrere Jahre verschwenkt werden. Hierzu schwenkte sie in Höhe der Einmündung [[Rubensstraße (Berlin)|Rubensstraße]] nach Osten ab, um wieder auf die Achse der Eisackstraße zurückzuschwenken. Der Innsbrucker Platz war in diesen Jahren stark durch diese Großbaustelle geprägt; die genannte Umleitungsstrecke war ebenso stark durch den Verkehr belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die als &amp;#039;&amp;#039;Stadtring&amp;#039;&amp;#039; projektierte heutige [[Bundesautobahn 100|Stadtautobahn A&amp;amp;nbsp;100]] wurde unter dem Platz mit einem Tunnel hindurchgeführt. Zwischen der Straßenoberfläche und dem Autobahntunnel wurde ein großes Fußgängerverteilergeschoss angeordnet. Dabei musste der Tunnel der bestehenden U-Bahn-Linie 4 durchtrennt werden, sodass ein Weiterbau der Linie in Richtung Süden nun nicht mehr möglich ist. Auch die Abstellanlage südlich des Innsbrucker Platzes konnte nicht mehr benutzt werden. Stattdessen wurde ein Bahnhofsrohbau für die geplante [[U-Bahn-Linie U10 (Berlin)|U-Bahn-Linie&amp;amp;nbsp;U10]] im Zuge der Hauptstraße unter dem Autobahntunnel errichtet. Außerdem wurden der in den 1950er Jahren gebaute verglaste Zugangspavillon abgerissen und der alte U-Bahnhof mit dem neuen Fußgängerverteilergeschoss verbunden. Das Fußgängerverteilergeschoss wurde einige Jahre nur teilweise genutzt, deshalb waren zunächst auch nur zwei Zugänge auf der westlichen Seite der Hauptstraße realisiert worden. Später zog in die Restfläche ein Discountmarkt ein; parallel hierzu wurden auch die Zugänge auf der Ostseite der Hauptstraße sowie ein Personenaufzug gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Inbetriebnahme des Autobahntunnels und der Autobahnanschlussstelle im Jahr 1978 dominiert der Autoverkehr mit starkenden Abbiegerverkehrsströmen den Platz. Trotz der Inanspruchnahme großer Flächen ist es den Planern nicht gelungen, durchgehende Fahrradwege oder Fahrradstreifen im Verlauf der Hauptstraße anzuordnen, um die Radfahrer vor den abbiegenden Kraftfahrzeugen zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Fertigstellung des Platzes Ende der 1970er Jahre wurden die Fußgängerbereiche des Platzes mit Kleinsteinpflaster aus dem für Berlin unüblichen rotem [[Granit]]&amp;lt;!--(wer weiß etwas über den Hintergrund – Bezug zur Region Innsbruck?)--&amp;gt; befestigt. Nördlich der Kreuzung auf dem Mittelstreifen der Hauptstraße wurde der Nachbau eines großen [[Königreich Preußen|preußischen]] [[Meilenstein]]s aufgestellt. Das ursprünglich am alten [[Widerlager (Brückenbau)|Brückenwiderlager]] angebrachte steinerne Wappen des Berliner [[Bezirk Schöneberg|Bezirks Schöneberg]] wurde am neuen Zugangsbauwerk zum S-Bahnhof angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Kalter Krieg|Kalten Kriegs]] war die Fahrt mit der von der [[Deutsche Reichsbahn (1945–1993)|Deutschen Reichsbahn]] betriebenen S-Bahn im Westen Berlins verpönt. Als es im Sommer 1980 zu einem großen Streik der West-Beschäftigten der S-Bahn kam, wurden im Anschluss mehrere S-Bahn-Linien stillgelegt, so auch der westliche Teil der Ringbahn mit dem S-Bahnhof Innsbrucker Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|politischen Wende]] wurde am 17.&amp;amp;nbsp;Dezember 1993 das erste Teilstück des sanierten Südrings schließlich wieder eröffnet, darunter auch der S-Bahnhof Innsbrucker Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nördlichen Bereich befindet sich auf dem Mittelstreifen der Hauptstraße ein preußischer Meilenstein mit der Angabe „1&amp;amp;nbsp;Meile bis Berlin“ (dies entspricht 7,53&amp;amp;nbsp;Kilometern bis zum [[Dönhoffplatz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Park am Platz ==&lt;br /&gt;
Am Innsbrucker Platz befindet sich ein kleiner, bisher namenloser, [[Parkanlage|Park]]. Dieser erhält nach Beschluss der BVV Tempelhof-Schöneberg auf Antrag der bezirklichen [[SPD]]-Fraktion den Namen der [[Judentum|jüdischen]] [[Jurist]]in [[Erna Proskauer]]. Die Namensgebung folgt auch der Initiative „Frauen haben Vorrang“ – bezogen auf Benennungen von Straßen und Plätzen in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Grünanlage bekommt neuen Namen&amp;#039;&amp;#039;, [[Berliner Zeitung]], 15. April 2025, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gudrun Blankenburg: &amp;#039;&amp;#039;Friedenau – Künstlerort und Wohnidyll. Die Geschichte eines Berliner Stadtteils&amp;#039;&amp;#039;. Frieling, Berlin 2006, ISBN 3-8280-2350-9 (mit Register sowie beiliegender Denkmalkarte).&lt;br /&gt;
* Christel und Heinz Blumensath: &amp;#039;&amp;#039;Das andere Friedenau – Spaziergänge durch 125&amp;amp;nbsp;Jahre Kunst-, Literatur- und Baugeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Bezirksamt Schöneberg, Berlin 1996.&lt;br /&gt;
* Alfred Bürkner: &amp;#039;&amp;#039;Friedenau – Straßen, Häuser, Menschen&amp;#039;&amp;#039;. Stapp-Verlag, Berlin 1996, ISBN 3-87776-065-1.&lt;br /&gt;
* Stefan Eggert: &amp;#039;&amp;#039;Spaziergänge in Schöneberg.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Berlinische Reminiszenzen.&amp;#039;&amp;#039; Band 78). Haude&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Spener, Berlin 1997, ISBN 3-7759-0419-0.&lt;br /&gt;
* Peter Hahn, Jürgen Stich: &amp;#039;&amp;#039;Friedenau – Geschichte &amp;amp; Geschichten&amp;#039;&amp;#039;. Oase Verlag 2016, ISBN 978-3-88922-107-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Innsbrucker Platz (Berlin-Schöneberg)}}&lt;br /&gt;
* {{LuiseLexStr|art=a|bez=11|id=I107|zlb98=934|kaupert=Innsbrucker-Platz-10827-Berlin|name=Innsbrucker Platz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/28/43/N |EW=13/20/38/E |type=landmark |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Schöneberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Friedenau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;44Pinguine</name></author>
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