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	<title>Innsbrucker Küchenschelle - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T07:06:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Innsbrucker_K%C3%BCchenschelle&amp;diff=581900&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DerMaxdorfer: fix</title>
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		<updated>2026-02-03T18:00:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Innsbrucker Küchenschelle&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Pulsatilla oenipontana&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Karl Wilhelm von Dalla Torre|Dalla Torre]] &amp;amp; [[Ludwig von Sarnthein|Sarnth.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Kuhschellen&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Pulsatilla&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Anemoneae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Ranunculoideae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Hahnenfußgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Ranunculaceae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Hahnenfußartige&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Ranunculales&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Pulsatilla oenipontana (4 1).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Innsbrucker Küchenschelle (&amp;#039;&amp;#039;Pulsatilla oenipontana&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Innsbrucker Küchenschelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Pulsatilla oenipontana&amp;#039;&amp;#039;) ist eine taxonomisch umstrittene [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] aus der Familie der [[Hahnenfußgewächse]] (Ranunculaceae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pulsatilla oenipontana.jpg|mini|Innsbrucker Küchenschelle in [[Thaur]]]]&lt;br /&gt;
Die ausdauernden Pflanzen verfügen über ein [[Rhizom]], dessen Länge und Verzweigungsgrad variabel ist. Die zwei bis sechs grundständigen Laubblätter sind einfach gefiedert und in einer Rosette angeordnet. Oft sind sie zur Blütezeit erst unvollständig entwickelt. Die Laubblätter besitzen 80 bis 120 Abschnitte, die 4 bis 7 Millimeter breit sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|9783854741879|Seite=274}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Allgemeinen ist der Blütenstand auf eine Blüte reduziert. Die meist lila, rot- bis dunkelviolette Blüte wird von einem einfachen [[Perigonblatt|Perigon]] gebildet, welches sich in der Regel aus sechs, in Größe und Farbintensität gleichen Tepalen zusammensetzt, deren Anzahl jedoch variieren kann. Bei der Reife geht aus ihnen eine Sammelfrucht hervor, die sich aus vielen Einzelfrüchten, einsamigen Nüsschen, zusammensetzt. Die langen, stark behaarten „Fruchtschwänze“ entstehen durch das Auswachsen des Griffels während der Fruchtreife und dienen als Verbreitungs- und Bohrorgan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Diese [[Endemit|endemische]] Art kommt nur in der Umgebung von [[Innsbruck]] in [[Kalkmagerrasen]] (oder Halbtrockenrasen) vor. Sie dürfte nacheiszeitlich vermutlich durch [[Hybride|Hybridisierung]] der von Deutschland bis Südschweden, Schweiz und Frankreich verbreiteten [[Gewöhnliche Kuhschelle|Gewöhnlichen Kuhschelle]] (&amp;#039;&amp;#039;Pulsatilla vulgaris&amp;#039;&amp;#039;) mit der osteuropäisch verbreiteten [[Große Kuhschelle|Großen Kuhschelle]] (&amp;#039;&amp;#039;Pulsatilla grandis&amp;#039;&amp;#039;) im Grenzgebiet dieser beiden [[Tetraploidie|tetraploiden]] Arten im [[Inntal]] entstanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Autoren schlagen der [[Pflanzensippe|Sippe]] allerdings auch die Küchenschellen des angrenzenden bayrischen Voralpenlandes zu.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://daten.bayernflora.de/de/info_pflanzen.php?taxnr=27030 Innsbrucker Gewöhnliche Küchenschelle] Botanischer Informationsknoten Bayern, Steckbriefe zu den Gefäßpflanzen Bayerns.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung ==&lt;br /&gt;
Obwohl die Innsbrucker Küchenschelle seit 1939 geschützt ist, gehört sie inzwischen zu den am stärksten gefährdeten Pflanzenarten Nordtirols. Der Gesamtbestand der kleinen Populationen bei Arzl, [[Rum (Tirol)|Rum]] und [[Thaur]] ging von 1990 bis 2000 von etwa 1600 blühenden Individuen auf nur noch etwa 180 zurück. Als verantwortlich für die Gefährdung gilt zum einen die Ausdehnung des Siedlungsgebiets, wodurch zahlreiche Wuchsorte erloschen sind, zum anderen die Änderung der landwirtschaftlichen Praxis, die mit Düngung von Mist, [[Jauche]] und [[Mineraldünger]] einherging. Eine herbstliche Nachweide unterblieb, so dass nicht mehr genutzte Hänge zunehmend [[Verbuschung|verbuscht]] sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Romed Josef Unterasinger &amp;amp; Brigitta Erschbamer (2002): Populationsentwicklung der Innsbrucker Küchenschelle (Pulsatilla oenipontana) und Maßnahmen zu ihrer Erhaltung. Berichte des naturwissenschaftlich-medizinischen Vereins Innsbruck 89: 71–85.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Erhaltung der Sippe wurde im Jahr 1981 das 3490&amp;amp;nbsp;m² große [[Naturschutzgebiet (Österreich)|Naturschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;Innsbrucker Küchenschelle&amp;#039;&amp;#039; bei Arzl begründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Schutzgebiet Tirol|name=Innsbrucker Küchenschelle|typ=Naturschutzgebiet |abruf=2024-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie und Systematik ==&lt;br /&gt;
Schon die Unterscheidung der Arten &amp;#039;&amp;#039;Pulsatilla vulgaris&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Pulsatilla grandis&amp;#039;&amp;#039; ist schwierig, da es neben klar unterscheidbaren Lokalsippen zahlreiche unklar definierte Übergangsformen gibt. Da beide Sippen frei und unbeschränkt kreuzbar sind und auch die genetische Differenzierung schwierig ist,&amp;lt;ref&amp;gt;Jelena Mlinarec, Damjan Franjević, Luka Bočkor, Višnja Besendorfer (2016): Diverse evolutionary pathways shaped 5S rDNA of species of tribe Anemoneae (Ranunculaceae) and reveal phylogenetic signal. Botanical Journal of the Linnean Society 182 (1): 80–99. [[doi:10.1111/boj.12452]]&amp;lt;/ref&amp;gt; sind viele Taxonomen dazu übergegangen, beide als [[Unterart]]en einer weit gefassten Art &amp;#039;&amp;#039;Pulsatilla vulgaris&amp;#039;&amp;#039; (oder alternativ, bei anderer Gattungsauffassung: &amp;#039;&amp;#039;Anemone pulsatilla&amp;#039;&amp;#039;) zu fassen. Die Innsbrucker Küchenschelle, die schon von früheren Systematikern oft nur als Unterart oder Varietät aufgefasst worden ist,&amp;lt;ref&amp;gt;D. Aichele, H.‐W. Schwegler (1957): Die Taxonomie der Gattung Pulsatilla. Feddes Repertorium 60 (1–3): 1–230.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Zimmermann: Pulsatilla, Werden und Wandeln einer Gattung (Genetische Untersuchungen an Pulsatilla IX). Schriften des Vereines zur Verbreitung naturwissenschaftlicher Kenntnisse in Wien 103: 99–122. ({{ZOBODAT |pfad=pdf/SVVNWK_103_0099-0122.pdf |abruf=2022-01-15}})&amp;lt;/ref&amp;gt; wird nach dieser Auffassung nicht mehr als Art gefasst, sondern als taxonomisch bedeutungslose Lokalsippe der Gewöhnlichen Küchenschelle. Folgt man dieser Auffassung, ist der Artname &amp;#039;&amp;#039;Pulsatilla oenipontana&amp;#039;&amp;#039; ein [[Synonym (Taxonomie)|Synonym]].&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Beispiel {{Webarchiv|url=http://www.catalogueoflife.org/col/details/species/id/356460beb7c14d9efa51c4f3a7d0c75f/synonym/cc9328da6fa2823dee5fb3d7de7f38c0 |wayback=20180524003916 |text=Pulsatilla oenipontana |archiv-bot=2024-11-08 15:22:33 InternetArchiveBot }} in Hassler M. (2018). World Plants: Synonymic Checklists of the Vascular Plants of the World (version Dec 2017). In: Roskov Y., Abucay L., Orrell T., Nicolson D., Bailly N., Kirk P.M., Bourgoin T., DeWalt R.E., Decock W., De Wever A., Nieukerken E. van, Zarucchi J., Penev L., eds. (2018). Species 2000 &amp;amp; ITIS Catalogue of Life, 28th March 2018. Digital resource at www.catalogueoflife.org/col. Species 2000: Naturalis, Leiden, the Netherlands.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Pulsatilla oenipontana flower.jpg|Einzelne Blüte.&lt;br /&gt;
Pulsatilla oenipontana cluster.jpg|Pflanzen am natürlichen Standort in [[Arzl (Innsbruck)|Arzl]].&lt;br /&gt;
Naturschutzgebiet Innsbrucker Kuechenschelle.jpg|Hinweisschild „Naturschutzgebiet Innsbrucker Küchenschelle“.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Pulsatilla oenipontana|Innsbrucker Küchenschelle (&amp;#039;&amp;#039;Pulsatilla oenipontana&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* [http://kuechenschelle.info/ Ausführliche Informationen zur Innsbrucker Küchenschelle.]&lt;br /&gt;
* [http://flora.nhm-wien.ac.at/Seiten-Arten/Pulsatilla-oenipontana.htm Innsbruck-Küchenschelle]. Botanik im Bild, Flora von Österreich, Liechtenstein und Südtirol, zuletzt überarbeitet am 14. März 2017.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kuhschellen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innsbruck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Endemische Pflanze Österreichs]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DerMaxdorfer</name></author>
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