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	<title>Innocence in Danger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T20:38:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Innocence in danger.svg|mini|Logo von „Innocence in Danger“]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Innocence in Danger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (englisch für &amp;#039;&amp;#039;Unschuld in Gefahr&amp;#039;&amp;#039;) ist eine international operierende [[Nichtregierungsorganisation]], die sich gegen [[Sexueller Missbrauch von Kindern|sexuellen Missbrauch von Kindern]], insbesondere die Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen ([[Kinderpornografie]]) durch die [[Neue Medien|Neuen Medien]] positioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele ==&lt;br /&gt;
Innocence in Danger setzt sich für [[Prävention]]sprojekte ein, die die [[Medienkompetenz]] bzw. vor allem die digitale Beziehungskompetenz von Kindern und Jugendlichen verbessern. Um die Rechte von Opfern in Gerichtsverfahren zu stärken, engagiert sich Innocence in Danger auch für die gezielte Ausbildung von Polizisten, Therapeuten und Rechtsanwälten, die Kinder beispielsweise in [[Vernehmung]]ssituationen begleiten. Ein weiteres Ziel von Innocence in Danger ist die [[Verjährung (Deutschland)|Unverjährbarkeit]] von [[Verbrechen]], die an Kindern begangen werden, da viele Opfer erst nach vielen Jahren Anzeige erstatten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.innocenceindanger.de/ziele/ |titel=Über uns – Ziele |werk=IID |datum=2014-05-19 |abruf=2019-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.innocenceindanger.de/fuer-medien-politik-wir-fordern/ |titel=Für Medien &amp;amp; Politik – Wir fordern |werk=IID |datum=2014-05-22 |abruf=2019-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Während einer UNESCO-Konferenz in [[Paris]] schloss sich 1999 eine Gruppe &amp;#039;&amp;#039;Innocence en danger/Innocence in Danger&amp;#039;&amp;#039; zusammen, die sich 2000 als international ausgerichtete Organisation gründete. Die Aktivitäten erfolgen über nationale Vereine in der [[Schweiz]], [[Deutschland]], [[Kolumbien]], [[Frankreich]], dem [[Vereinigtes Königreich|Vereinigten Königreich]] und den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]]. Die Organisation ist dem europäischen Dachverband [[European NGO Alliance for Child Safety Online]] angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsche Sektion ==&lt;br /&gt;
Im September 2003 wurde die deutsche Sektion &amp;#039;&amp;#039;Innocence in Danger e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; (IID) gegründet. [[Soscha zu Eulenburg]] brachte sowohl [[Stephanie zu Guttenberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;Stephanie zu Guttenberg, Anne-Ev Ustorf: &amp;#039;&amp;#039;Schaut nicht weg! Was wir gegen sexuellen Missbrauch tun müssen.&amp;#039;&amp;#039; Kreuz, Freiburg 2010, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; als auch [[Julia von Weiler]]&amp;lt;ref&amp;gt;Julia von Weiler, Christine Gerber, Doris Mendlewitsch: &amp;#039;&amp;#039;Im Netz. Tatort Internet – Kinder vor sexueller Gewalt schützen.&amp;#039;&amp;#039; Kreuz, Freiburg 2011, S. 178.&amp;lt;/ref&amp;gt; dazu, in dem Projekt mitzuarbeiten. Die Zielsetzung der deutschen Sektion ist die Aufklärung und Prävention im Bereich des sexuellen Missbrauchs von Kindern mit Fokus auf das Internet. Dabei wird gefordert, dass die Themen in die Lehrpläne und die Lehrerausbildung aufgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präsidentin der deutschen Sektion ist die Mitgründerin Dorothea von Eberhardt. Geschäftsführerin ist seit 2025 Christina Khosrowi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinnützigkeit|gemeinnützige]] Verein hat seit Anfang 2011 seinen Sitz in [[Berlin-Charlottenburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.innocenceindanger.de/ Das Büro von Innocence in Danger zieht um!]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
Innocence in Danger fordert seit langem, Smartphones für unter 14-Jährige zu verbieten. „Mit dem Internetzugang über das Smartphone geben wir den Kindern etwas in die Hand, dessen gigantische Folgen sie überhaupt noch nicht abschätzen können“, sagte die frühere Geschäftsführerin Julia von Weiler der Berliner Morgenpost.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Julia Emmrich |url=https://www.morgenpost.de/politik/article216444459/Kinderpornos-bei-Schuelern-Expertin-fordert-Smartphone-Verbot.html |titel=Kinderpornos bei Schülern: Smartphone-Verbot könnte helfen |datum=2019-02-15 |abruf=2019-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; „Wir sollten deswegen den Jugendschutz ausdehnen: So, wie wir Kinder vor Alkohol oder anderen Drogen schützen, sollten wir sie auch vor den Risiken einer zu frühen Smartphone-Nutzung schützen. So lange Smartphones und ihre Apps nicht kindersicher sind, müssten wir sie für Kinder unter 14 Jahren verbieten.“ Die Forderung wurde vielfach aufgegriffen, u.&amp;amp;nbsp;a. von der FAZ,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gegen Missbrauch: Smartphone-Verbot für Kinder unter 14? |Datum= |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/regierungsberaterin-fordert-smartphone-verbot-fuer-kinder-unter-14-16042386.html |Abruf=2019-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; dem Tagesspiegel,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/pornografie-in-kinderhaenden-kinderschutz-durch-handyverbot/23993802.html |titel=Kinderschutz durch Handyverbot? |abruf=2019-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der Deutschen Welle&amp;lt;ref name=&amp;quot;dw&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dw.com/en/ban-smartphones-for-under-14s-says-german-government-adviser/a-47528254 |titel=Ban smartphones for under-14s, says German government adviser |werk=[[Deutsche Welle]] |datum=2019-02-15 |sprache=en-GB |abruf=2019-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Washington Post.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.washingtonpost.com/technology/2019/02/15/german-government-adviser-recommends-ban-smartphones-children-younger-than/ |titel=A German government adviser recommends a ban on smartphones for children younger than 14 |sprache=en |abruf=2019-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Idee entspricht weitgehend den Nutzungsregeln,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jonas Jansen |Titel=Nutzung von Smartphones: Hilfe, was macht mein Kind auf Instagram? |Datum= |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/digitec/nutzung-von-smartphones-hilfe-was-macht-mein-kind-auf-instagram-16043013.html |Abruf=2019-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die etwa Facebook oder Youtube für Jugendliche vorschlagen – frühestens ab dem 14. bzw. dem 18. Lebensjahr. Der Unabhängige Beauftragte für sexuellen Kindesmissbrauch, [[Johannes-Wilhelm Rörig|Johannes Rörig]], und Bundesfamilienministerin [[Franziska Giffey]] ging der Vorschlag zu weit. Rörig sagte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;dw&amp;quot; /&amp;gt; ein Smartphoneverbot beseitige nicht die Gefahren des Netzes für Kinder. Sie wolle sichere Kommunikationsräume für Kinder, sagte Giffey der dpa.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/Nacktvideos-per-Whatsapp-Regierungsberaterin-fordert-Smartphone-Verbot-fuer-Kinder-bis-14-Jahre |titel=Regierungsberaterin fordert Smartphone-Verbot für Kinder bis 14 Jahre |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190216095653/http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/Nacktvideos-per-Whatsapp-Regierungsberaterin-fordert-Smartphone-Verbot-fuer-Kinder-bis-14-Jahre |archiv-datum=2019-02-16 |abruf=2019-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Unterstützung der [[Aktion Mensch]] und der [[Auerbach-Stiftung]] hat der Verein das Präventionsmodell „Smart user“ durchgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;faz&amp;quot; /&amp;gt; Neben der Aufklärung über sexuelle Gewalt gegen Kinder im Internet, unterstützt der Verein Familien und Kinder, die Opfer sexueller Gewalt geworden sind. Das Projekt „Smart User“ beinhaltet eine Vielfalt von verschiedenen Übungen und Sachinhalten. Diese beinhalten auch das Thema [[Cyber-Mobbing|Cybermobbing]], eigene Grenzen, Täterstrategien, „Was macht Freundschaft aus?“. Die „Smart User“ werden ausgebildet, um an ihrer Schule erste Ansprechpartner zu sein, den Betroffenen psychisch beizustehen und sie zu einer ausgebildeten Person / Vertrauenslehrer oder einer Fachstelle zu schicken. Die geschulten „Smart User“ können auch selber an ihrer Schule Vorträge halten oder Kurse an Projektwochen erstellen und führen. IiD kooperiert mit Schulen und veranstaltet Sommercamps und Kunstwochen. Außerdem ist geplant, Jugendliche zu „Online-Beratern für Jugendliche“ auszubilden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rnz&amp;quot;&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.rnz.de/zusammen10/00_20110322060000_Vielleicht_bringt_sie_im_Herbst_ihren_Mann_mit.php |text=&amp;#039;&amp;#039;Vielleicht bringt sie im Herbst ihren Mann mit&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2018-04-16 02:15:37 InternetArchiveBot}} in: [[Rhein-Neckar-Zeitung]] vom 22. März 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Innocence hat für seine Projekte „offline“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.innocenceindanger.de/projekte/offline-praeventionsadventure/ |text=offline |wayback=20140411014547}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und „smart user“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.innocenceindanger.de/projekte/smart-user-peer2peer-praevention/ |text=smart user |wayback=20130523201008 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; den Berliner Präventionspreis und den Bündnis für Kinder-Preis gewonnen (jeweils 3. Platz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2013 veröffentlichte der Verein die kostenlose Präventions-App „Clever im Netz“, die Kindern im Alter von 9 bis 11 Jahren das Thema „sexueller Missbrauch von Kindern im Internet“ mittels niederschwelliger Comics nahezubringen versucht. Neben den Kindern fanden auch Erziehungsberechtigte und andere Vertrauenspersonen Informationen und Hilfestellungen für einen cleveren Umgang mit dem Internet. Die europaweit erste Präventions-App dieser Art stand für [[Apple iOS|iOS]] zur Verfügung, eine [[Android (Betriebssystem)|Android]]-Version ist angekündigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.allgemeine-zeitung.de/ratgeber/frauen_familie_senioren/meldungen/13390174.htm |text=Clever im Netz: Kinder vor Web-Gefahren schützen |wayback=20131023182348}} in [[Allgemeine Zeitung (Mainz)|Allgemeine Zeitung]] vom 27. August 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurde [[pro bono]] von der IT-Firma axxessio entwickelt&amp;lt;ref&amp;gt;axxessio GmbH: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv |url=http://www.axxessio.com/downloads/presse/130827_Pressemitteilung_IID.pdf |text=Pressemitteilung |wayback=20130928234316}} (PDF; 1,7&amp;amp;nbsp;MB)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; und ist vom [[TÜV Rheinland]] hinsichtlich des Datenschutzes zertifiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.morgenweb.de/region/mannheimer-morgen/heidelberg/comics-sollen-missbrauch-verhindern-1.1175595 Comics sollen Missbrauch verhindern] in: [[Mannheimer Morgen]] vom 28. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein prägte für die Atmosphäre des Umgangs von Jugendlichen im Netz den Begriff des [[Digitaler Exhibitionismus|digitalen Exhibitionismus]]. „Die Grundlage der sozialen Netzwerke ist der Exhibitionismus“, schrieb von Weiler in der FAS.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Julia von Weiler |Titel=Digitaler Exhibitionismus: Selfies als pädokriminelle Handelsware |Datum= |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/selfies-von-kindern-als-paedokriminelle-handelsware-12849419.html |Abruf=2019-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; „Die digitale Vernetzung und die sogenannten sozialen Medien verändern unser Miteinander. Will ich dabei sein, so muss ich Aufmerksamkeit herstellen. Ich muss mich digital exhibitionieren, sonst werde ich übersehen. In sozialen Netzwerken und Chaträumen, bei Online-Spielen und Messenger-Diensten – überall muss ich mich präsentieren. Mit Foto, Beschreibung, besonders cool, lässig, interessant. Irgendwie – aber in jedem Fall öffentlich. Auch bei Bewerbungsportalen veröffentliche ich ein Profil.“ Innocence in Danger setzte sich früh für die Sperrung von kinderpornografischen Inhalten im Netz ein.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/panorama/die-freifrau-gibt-sich-zugeknoepft--38299286.html Die Freifrau gibt sich zugeknöpft]&amp;#039;&amp;#039; [[Badische Zeitung]] vom 30. November 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.heise.de/newsticker/meldung/Heftiger-Lobbybetrieb-vor-Anhoerung-zu-Web-Sperren-220083.html Heftiger Lobbybetrieb vor Anhörung zu Web-Sperren]&amp;#039;&amp;#039; [[Heise online|Heise]] vom 26. Mai 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interaktive Lernveranstaltung zum Thema „Cybergrooming“ ===&lt;br /&gt;
Der Verein bietet zahlreiche Workshop- und Fortbildungsformate für Schüler, Eltern und Fachkräfte an. Seit 2019 unterhält er außerdem die Ausstellung „Klick Clever. Wehr Dich. Gegen Cybergrooming.“, die von Innocence in Danger entwickelt und von der Berliner Landeskommission gegen Gewalt finanziell gefördert wird. Über 2.800 Schülerinnen und Schüler besuchten die Ausstellung im Jahr 2024.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://innocenceindanger.de/wp-content/uploads/2025/01/2024_Taetigkeitsbericht-1.pdf|titel=Tätigkeitsbericht 2024|abruf=2026-01-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Social Media Kamagne und Workshops zum Thema „Sexuelle Gewalt unter Jugendlichen“ ===&lt;br /&gt;
Seit Dezember 2022 bietet der Verein das &amp;#039;&amp;#039;#UNDDU?&amp;#039;&amp;#039; Online Portal und die App &amp;#039;&amp;#039;#UNDDU? Fachkräfte&amp;#039;&amp;#039; (android / IOS) an. Sie klären Jugendliche, Eltern und Profis umfassend über das Thema „sexuelle Gewalt unter Jugendlichen“ auf – und bieten Hilfe an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|sprache=de-DE|werk=Innocence in Danger|url=https://innocenceindanger.de/projekte/unddu/|abruf=2026-01-31|titel=#UNDDU?}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die App #UNDDU? Fachkräfte bietet haupt- und ehrenamtlichen Fachkräften eine „erste Hilfe to go.“ In der App befindet sich u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einen animierten Handlungsleitfaden, der sie im Umgang mit Fällen unterstützt.&lt;br /&gt;
* die Schnittstelle zum Hilfe-Portal Missbrauch, die in der App direkt zu Hilfsangeboten in der jeweiligen Region führt.&lt;br /&gt;
* neben kurzen Wissensmodulen eine Powerbox mit Material für die Arbeit mit Jugendlichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://unddu-portal.de/de/wissensportal/wissensmodule |titel=Wissensmodule DE {{!}} #unddu-portal |werk=unddu-portal.de |hrsg=Innocence in Danker |abruf=2026-03-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Inhalte der App können heruntergeladen werden und sind so auch offline zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung ==&lt;br /&gt;
Der Verein finanziert sich durch Spenden, die beispielsweise durch die Teilnahme am Prominenten-Spezial der RTL-Sendung [[Wer wird Millionär?]] (500.000 Euro) im Jahr 2010&amp;lt;ref name=&amp;quot;faz&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/innocence-in-danger-man-muss-nur-die-richtige-frage-stellen-1582039.html |text=Melanie Mühl (Frankfurter Allgemeine Zeitung): „Innocence in Danger“ - Man muss nur die richtige Frage stellen |wayback=20130331040350 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die [[Radio Regenbogen|Radio-Regenbogen]]-Spenden-Gala „A Helping Hand“ (100.000 Euro) im Jahr 2011 eingenommen wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rnz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Der Verein löste Anfang 2010 eine heftige öffentliche Debatte aus, weil er sich an der Sendung &amp;#039;&amp;#039;[[Tatort Internet – Schützt endlich unsere Kinder]]&amp;#039;&amp;#039; beteiligte. Dabei wurden mit versteckter Kamera und anonymisiert Männer gefilmt, wie sie minderjährige Mädchen treffen wollten, mit denen sie sich vorher in Chats verabredet hatten. Andrian Kreye etwa geißelte in der [[Süddeutsche Zeitung|SZ]] die TV-Produktionsfirma, weil sie „ähnlich wie eine Bürgerwehr auf eigene Faust und ohne Rücksicht auf rechtsstaatliche Prinzipien auf Verbrecherjagd geht“.&amp;lt;ref&amp;gt;Süddeutsche Zeitung: [http://www.sueddeutsche.de/politik/tv-tatort-internet-stephanie-zu-guttenberg-ploetzlich-selbst-am-pranger-1.1013268 „Frau zu Guttenberg am Pranger“] Süddeutsche Zeitung, 19. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende November 2010 wurden unter anderem in Veröffentlichungen aus dem [[M. DuMont Schauberg|DuMont-Verlagshaus]] unter Berufung auf Interviewpartner über Kritikansätze zu verschiedenen Punkten der Vereinsaktivitäten berichtet. So bemängelte die [[Frankfurter Rundschau]], dass der Verein weder durch die Veröffentlichung der Finanzen noch durch ein [[DZI-Spendensiegel]] eine seriöse Mittelverwendung belegen würde, kein Präventionskonzept verfolge und auch keine [[Beratungsstelle]]n unterhalte. Der Fokus liege beim sexuellen Missbrauch im Internet und damit außerhalb der Familien, die als primäres Tatumfeld beim sexuellen Missbrauch von Kindern gelten.&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Thieme: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.fr.de/politik/serioese-vereine-legen-ihre-finanzen-offen-11694964.html „Seriöse Vereine legen ihre Finanzen offen“]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Frankfurter Rundschau]], 27. November 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Thieme und Katja Tichomirowa: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.fr.de/politik/undurchsichtige-finanzen-dubiose-methoden-11694936.html Stephanie zu Guttenbergs Verein – Im Spendensumpf]&amp;#039;&amp;#039; [[Frankfurter Rundschau]] vom 27. November 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Frankfurter Allgemeine Zeitung]] bezeichnete die Veröffentlichungen aus dem DuMont-Verlag als eine Kampagne. Auch [[Greenpeace]] oder die [[Deutsche Krebshilfe]] hätten kein Spendensiegel des [[Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen|Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen]]. Dies sei zudem freiwillig und mit Kosten verbunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;faz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein reagierte auf die Vorwürfe der Intransparenz: „Wir haben die Kriterien des Deutschen Spendensiegels nicht gefürchtet, sondern wir haben ganz bewusst auf das Siegel verzichtet.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/1/netz/netzpolitik/artikel/1/wir-haben-nichts-zu-verbergen/ Julia von Weiler über Netzsperren und Spender: „Wir haben nichts zu verbergen“]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner kündigte der Verein eine Strafanzeige gegen Journalisten sowie Redakteure des DuMont-Verlagshauses&amp;lt;ref&amp;gt;Innocence in Danger: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv |url=http://www.innocenceindanger.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Pressemitteilungen/PM_Stellungnahme_Innocence_in_Danger.pdf |text=Pressemitteilung |wayback=20101214044348}} (PDF; 133&amp;amp;nbsp;kB)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; an und legte seine Finanzen offen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.wiwo.de/politik-weltwirtschaft/guttenbergs-frau-gibt-oeffentlichem-druck-nach-448995/ Spendenorganisationen: Guttenbergs Frau gibt öffentlichem Druck nach]&amp;#039;&amp;#039; [[Wirtschaftswoche]] vom 2. Dezember 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Das DZI erklärte schließlich, das Auskunftsverhalten von IID sei transparent. „Bei der Durchsicht der vorliegenden Materialien haben sich für das DZI bisher keine kritischen Anhaltspunkte ergeben.“&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen: {{Webarchiv |url=http://www.dzi.de/spenderberatung/datenbanksuchmaske/suchergebnisse/?8720 |text=Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen – Suchergebnisse |wayback=20131017054131 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die damalige Geschäftsführerin des Vereins erklärte dazu am 7. Dezember 2010 in der [[die tageszeitung|taz]]: „Wir haben die Zahlen in Rücksprache mit unserem Steuerberater vorgelegt, und das hat länger als einen Tag gedauert. Bei einem überschaubaren Budget von knapp über 420.000 Euro im Jahr 2009 haben wir ohnehin nichts zu verbergen.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/1/netz/netzpolitik/artikel/1/wir-haben-nichts-zu-verbergen/ Julia von Weiler über Netzsperren und Spender: „Wir haben nichts zu verbergen“]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://innocenceindanger.de/ Innocence in Danger – Deutsche Sektion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Paris)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Association (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sexueller Missbrauch von Kindern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinderpornografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinsgründung 2000]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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