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	<title>Innervillgraten - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Innervillgraten&amp;diff=347636&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (Infobox Gemeinde in Österreich)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Innervillgraten&amp;diff=347636&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-31T14:10:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (Infobox Gemeinde in Österreich)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Österreich&lt;br /&gt;
|Art                = Gemeinde&lt;br /&gt;
|Name               = Innervillgraten&lt;br /&gt;
|Wappen             = Wappen at innervillgraten.png&lt;br /&gt;
|lat_deg            = 46/48/24/N&lt;br /&gt;
|lon_deg            = 12/22/23/E&lt;br /&gt;
|Höhe               = 1402&lt;br /&gt;
|PLZ                = 9932&lt;br /&gt;
|Vorwahl            = 04843&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl   = 70710&lt;br /&gt;
|NUTS               = AT333&lt;br /&gt;
|Straße             = Gasse 78&lt;br /&gt;
|Website            = [https://www.innervillgraten.at/ www.innervillgraten.at]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister      = Andreas Schett&lt;br /&gt;
|Partei             = Für Innervillgraten&lt;br /&gt;
|Gemeinderatanzahl  = 11&lt;br /&gt;
|Gemeinderat        = 8 Für Innervillgraten, 3 ÖVP-Gemeinschaftsliste&lt;br /&gt;
|Wahljahr           = 2022&lt;br /&gt;
|Bild1              = Innervillgraten - Blick auf den Ort - 2.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1  = Ortskern von Innervillgraten&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Innervillgraten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Österreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|AT|70710}} Einwohnern (Stand {{EWD|AT|70710}}) und ein Weiler im [[Tirol (Bundesland)|Tiroler]] [[Bezirk Lienz]] in [[Österreich]]. Die Gemeinde liegt im [[Gerichtsbezirk Lienz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Innervillgraten liegt im hinteren Teil des vom [[Villgratenbach]] durchflossenen [[Villgratental]]s, das vom [[Pustertal]] abzweigt. Neben dem dörflichen Zentrum, das sich um die Pfarrkirche konzentriert, besteht die Gemeinde aus den [[Rotte (Siedlung)|Rotten]] Bachlet, Berglet, Gisser, Gutnigger, Haider, Hetzwald, Högge, Kalkstein ({{Höhe|1639|AT}}), Klamperplatz, Lanser, Nolte, Schettlet, Stauder und Steinwand, den [[Zerstreute Häuser|zerstreuten Häusern]] Ahornberg, Ebene, Eggeberg, Hochberg, Kesserberg und Lahnberg sowie mehreren [[Einzelhof|Einzelhöfen]]. Die westliche und südliche Gemeindegrenze ist zugleich die Grenze zu [[Südtirol]]. Aufgrund seiner exponierten Lage (Durchbruch ins Pustertal) ist das Tal erst seit 1956 ganzjährig erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORD = [[St. Veit in Defereggen]]&lt;br /&gt;
| NORDWEST = [[Sankt Jakob in Defereggen]]&lt;br /&gt;
| NORDOST = &lt;br /&gt;
| WEST = [[Gsies]] ([[Italien|I]])&lt;br /&gt;
| OST = [[Außervillgraten]]&lt;br /&gt;
| SUEDWEST = [[Toblach]] ([[Italien|I]])&lt;br /&gt;
| SUED = [[Innichen]] ([[Italien|I]])&lt;br /&gt;
| SUEDOST = [[Sillian]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Villgraten wurde ersturkundlich 788 als &amp;#039;&amp;#039;alpis Ualgratta&amp;#039;&amp;#039; in einer (allerdings im 12. Jahrhundert gefälschten) Schenkungsurkunde Herzog [[Tassilo III.|Tassilos III.]] für [[Kloster Innichen]] erwähnt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= [[Martin Bitschnau]], [[Hannes Obermair]] |Titel=Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Band 1: Bis zum Jahr 1140 |Verlag=Universitätsverlag Wagner |Ort=Innsbruck |Datum=2009 |ISBN=978-3-7030-0469-8 |Seiten=38–39, Nr. 58}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; das Tal wurde hauptsächlich als [[Weide (Tierhaltung)|Weidegebiet]] genutzt. Die Besiedlung erfolgte vermutlich in der Mitte des 12. Jahrhunderts, als 1140 das [[Stift Innichen|Kloster Innichen]] dem Vogt Graf Arnold III. von Morit-[[Burg Greifenstein (Südtirol)|Greifenstein]] einen Wald zur Rodung und Besiedlung übergab. Ab dem 13. Jahrhundert hatten auch die Grafen von Tirol Grundbesitz in der Region.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Michael Fritz: {{GeschichteTirol|ort}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Unabhängig von einigen wenigen Verleihurkunden sind sehr viele Urhöfe ([[Schwaighof (Hofform)|Schwaighöfe]]) ab 1400 explizit nachweisbar, und zwar vor allem in Kalkstein, Hoch- und Lahnberg und Unterfelden in [[Außervillgraten]]. Hier hat wohl auch die Erstbesiedlung, also talauswärts, stattgefunden. Ebenso reicht die Almwirtschaft bis in früheste Zeit zurück, denn sie war notwendige Lebensgrundlage. Und so sind die Almrechte seit damals mit den Urhöfen verbunden. Ein besonderes Beispiel dafür ist das Arntal mit seinen Almdörfern (Oberstaller und Unterstaller Alm) sowie hoch über dem Eingang ins Arntal die Karmelisen-Alm.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Rauchegger, [[Josef Schett]]: &amp;#039;&amp;#039;Villgrater Natur – Villgrater Kultur. Eine anthropogene Landschaft. Besiedlungsgeschichte, Almhistorie, demographische Entwicklung und Handwerkskunst&amp;#039;&amp;#039;. Innsbruck 2021, ISBN 978-3-99105-016-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine eigenständige Gemeinde wurde Innervillgraten im Jahr 1817. Im [[Drittes Reich|Dritten Reich]] wurden 1939 Inner- und Außervillgraten zur Gemeinde Villgraten zusammengeschlossen, zehn Jahre später jedoch wieder unabhängig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsstruktur ===&lt;br /&gt;
2012 lebten in der Gemeinde Innervillgraten 974 Menschen. Ende 2001 waren 99,1 Prozent der Bevölkerung österreichische Staatsbürger (Tirol: 90,6 Prozent), bis zum Jahresbeginn 2012 sank der Wert unbedeutend auf 98,8 Prozent. Zur [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]] bekannten sich 2001 98,9 Prozent der Einwohner (Tirol: 83,4 Prozent), keine Person hatte kein religiöses Bekenntnis.&amp;lt;ref name=&amp;quot;statistik&amp;quot;&amp;gt;[http://www.statistik.at/blickgem/gemDetail.do?gemnr=70710 Statistik Austria] Gemeindedaten von Innervillgraten&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Altersdurchschnitt der Gemeindebevölkerung lag 2001 weit unter dem Landesdurchschnitt. 22,4 Prozent der Einwohner von Innervillgraten waren jünger als 15&amp;amp;nbsp;Jahre (Tirol: 18,4 Prozent), 57,0 Prozent zwischen 15 und 59&amp;amp;nbsp;Jahre alt (Tirol: 63,0 Prozent). Der Anteil der Einwohner über 59&amp;amp;nbsp;Jahre lag mit 20,6 Prozent leicht über dem Landesdurchschnitt von 18,6 Prozent. Der Altersdurchschnitt der Bevölkerung von Innervillgraten stieg in der Folge insbesondere in der mittleren Bevölkerungsgruppe, jedoch weit weniger stark als im Vergleich zu anderen Osttiroler Gemeinden. Der Anteil der unter 15-Jährigen stieg per 1. Jänner 2012 leicht auf 22,8 Prozent, während sich der Anteil der Menschen zwischen 15 und 59 Jahren auf 61,0 Prozent erhöhte. Der Anteil der über 59-Jährigen fiel stark auf 16,2 Prozent. Nach dem Familienstand waren 2001 58,0 Prozent der Einwohner von Innervillgraten ledig, 37,7 Prozent verheiratet, 4,0 Prozent verwitwet und 0,3 Prozent geschieden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;statistik&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/statistik-budget/statistik/downloads/vz-2001.pdf Landesstatistik Tirol (VZ 2001)] (PDF; 3,9&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{Einwohner B Diagramm|width=450|float=none|Name=Innervillgraten|maxEinwohner=1100&lt;br /&gt;
|werte=(1869,858)(1880,815)(1890,806)(1900,743)(1910,754)(1923,705)(1934,817)(1939,829)(1951,859)(1961,934)(1971,1019)(1981,1042)(1991,973)(2001,984)(2011,974)(2021,907)(2025,905)&lt;br /&gt;
|quelle=[[Statistik Austria]], Gebietsstand 1.1.2021&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Einwohnerentwicklung der Gemeinde Innervillgraten lag im späten 19. Jahrhundert unter dem durchschnittlichen Bevölkerungswachstum des Bezirks Lienz bzw. des Bundeslandes Tirol und entwickelte sich auch danach unterdurchschnittlich. Bereits zwischen 1869 und 1900 musste Innervillgraten eine Schrumpfung der Einwohnerzahl von 13 Prozent hinnehmen, wobei im Jahr 1900 mit 743 Einwohnern ein erstmaliger Tiefststand verzeichnet wurde. Danach stagnierte die Einwohnerzahl zunächst, um 1923 auf nur mehr 705 Personen, den bisherigen absoluten Tiefststand zu sinken. Danach stieg die Einwohnerzahl bis 1981 durchgehend, wobei die Gemeinde zwischen 1923 und 1934 am stärksten wuchs. Nach einem Rückgang der Bevölkerung in den 1990er Jahren stagniert die Bevölkerung. Innervillgraten leidet bereits seit Jahrzehnten unter einer stark negativen [[Wanderungsbilanz]]. Konnte diese in den 1970er Jahren noch durch eine stark positive [[Geburtenbilanz]] ausgeglichen werden, so wirkten sich danach eine wachsende negative Wanderungsbilanz und eine sich mehr als halbierende positive Geburtenbilanz stark negativ auf die Einwohnerzahl aus. In den 1990er Jahren reduzierte sich die negative Wanderungsbilanz, während sich der Geburtenüberschuss wieder erhöhte. Dadurch konnte die Einwohnerzahl praktisch gehalten werden. Seit 2002 verzeichnete die Gemeinde in jedem Jahr eine negative Wanderungsbilanz, während die Geburtenbilanz überwiegend positiv ausfiel. Diese war jedoch zuletzt zwischen 2009 und 2012 in drei von vier Jahren ebenfalls negativ.&amp;lt;ref name=&amp;quot;statistik&amp;quot; /&amp;gt; Seit 2021 leben nur mehr etwa 910 Menschen in Innervillgraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Innervillgraten - Pfarrkirche St Martin - 02.jpg|mini|[[Pfarrkirche Innervillgraten]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kalkstein - Expositurkirche Maria Schnee.jpg|mini|[[Expositurkirche Kalkstein]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Innervillgraten-Eggeberg - Maxerkapelle - 1.jpg|mini|[[Maxerkapelle (Innervillgraten)|Maxerkapelle]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Innervillgraten-Kamelisenalm - Fatimakapelle - 3.jpg|mini|Fatimakapelle auf der Kamelisenalm]]&lt;br /&gt;
{{weitereBDA}}&lt;br /&gt;
* Katholische [[Pfarrkirche Innervillgraten]] hl. Martin&lt;br /&gt;
* Katholische [[Expositurkirche Kalkstein]] Maria Schnee&lt;br /&gt;
* [[Maxerkapelle (Innervillgraten)|Maxerkapelle]] hl. Johannes Nepomuk&lt;br /&gt;
* [[Freilichtmuseum Wegelate Säge]]&lt;br /&gt;
* 2010 wurde das &amp;#039;&amp;#039;[[Sternsingen im Villgratental]]&amp;#039;&amp;#039; zum [[Immaterielles Welterbe|Immateriellen Welterbe]], wie es die UNESCO deklariert, in der [[Immaterielles Kulturerbe in Österreich|Österreichliste (Nationales Kulturgut)]] aufgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;unesco.at&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv |url=http://nationalagentur.unesco.at/cgi-bin/unesco/element.pl?eid=13 |text=Sternsingen im Villgratental |wayback=20131226203257 |archiv-bot=2018-04-16 02:13:45 InternetArchiveBot}}.&amp;#039;&amp;#039; nationalagentur.unesco.at&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die 1993 gegründete Musikgruppe [[Franui]] stammt aus Innervillgraten, der Name ist von einer Almwiese in Innervillgraten abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Arbeitsstätten und Beschäftigte ===&lt;br /&gt;
Die im Rahmen der Volkszählung durchgeführte [[Arbeitsstätte]]nzählung ergab 2001 in Innervillgraten 30 Arbeitsstätten mit 119 Beschäftigten (ohne Landwirtschaft), wobei 79 Prozent unselbstständig Beschäftigte waren. Die Anzahl der Arbeitsstätten war dabei gegenüber dem Jahr 1991 um zwei Betriebe (plus 7 Prozent) gestiegen, die Anzahl der Beschäftigten um 16 Personen (plus 16 Prozent) gewachsen. Wichtigster Wirtschaftszweig war 2001 die Sachgütererzeugung mit acht Betrieben und 42 Beschäftigten (35 Prozent der Beschäftigten in Innervillgraten). Dahinter folgten das Beherbergungs- und Gaststättenwesen mit sieben Arbeitsstätten und 28 Beschäftigten und die Öffentliche Verwaltung bzw. Sozialversicherung sowie das Verkehrswesen mit je 10 Beschäftigten. 40 Prozent der in Außervillgraten Beschäftigten waren Arbeiter, 31 Prozent Angestellte oder Beamte und 22 Prozent Betriebsinhaber.&amp;lt;ref name=&amp;quot;statistik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den 2010 in Innervillgraten lebenden 484 Erwerbspersonen waren 6,8 % arbeitslos. Von den 451 Erwerbstätigen waren 124 in der Sachgütererzeugung (27 Prozent), 105 in der Land- und Forstwirtschaft (33 Prozent) und 41 im Bauwesen (9 Prozent). Weitere wichtige Branchen waren der Handel mit 38 Beschäftigten (8 Prozent) und das Beherbergungs- und Gaststättenwesen mit 30 Beschäftigten (7 Prozent). Von den 443 Erwerbstätigen aus Innervillgraten (ohne temporär von der Arbeit abwesende Personen erwerbstätigen Einwohnern) gingen 2010 215 Personen in Innervillgraten ihrer Beschäftigung nach. 228 mussten zur Arbeit auspendeln. Von den Auspendlern hatten 82 Prozent ihre Arbeitsstätte im Bezirk Lienz, wichtigste Auspendlergemeinden waren dabei Sillian, Heinfels, Lienz und Abfaltersbach. benachbarten Ballungszentrum Lienz, weitere 21 Prozent pendelten nach [[Sillian]], 17 Prozent in die Nachbargemeinde [[Heinfels]]. Weitere 12 bzw. 4 Prozent pendelten nach Nordtirol oder in ein anderes Bundesland, fünf der Einwohner mussten ins Ausland auspendeln. Im Gegenzug arbeiteten 2010 nur 27 Einpendler in Innervillgraten, die alle aus dem Bezirk stammten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;statistik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tourismus hat für die Gemeinde Innervillgraten insbesondere während der Sommersaison eine sehr wichtige Bedeutung. Die Tourismusintensität (Nächtigungen pro Einwohner) erreicht dabei im Sommer einen doppelt so hohen Wert wie im Bezirksdurchschnitt, im Winter kommt die Gemeinde immerhin noch auf eine Tourismusintensität, die dem Bezirksschnitt entspricht. Im Vergleich lagen jedoch zahlreiche Osttiroler Gemeinden bezüglich ihrer Nächtigungszahlen und der Tourismusintensität vor Innervillgraten. Innervillgraten konnte im Tourismusjahr 2011/12 rund 50.000 Übernachtungen zählen. Im Sommerhalbjahr 2012 verzeichnete Innvillgraten 33.944 Übernachtungen, im Winterhalbjahr 2011/12 16.593 Übernachtungen. Während die Gemeinde dabei gegenüber der Jahrtausendwende in der Sommersaison leichte Gewinne erzielte, konnte sie ihre Nächtigungszahlen in der Wintersaison um rund 50 % steigern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tirol.gv.at/statistik-budget/statistik/publikationen/ Amt der Tiroler Landesregierung, Tiroler Landesstatistik]&amp;lt;/ref&amp;gt; Gemeinsam mit Außervillgraten erhielt die Gemeinde 2008 die Auszeichnung als [[Bergsteigerdörfer|Bergsteigerdorf Villgratental]] und setzt insbesondere auf eine nahezu „unberührte“ Natur- bzw. Kulturlandschaft, die von Almdörfern und bergbäuerlichem Handwerk geprägt ist.  Im Sommer ist Innervillgraten ein Ziel für Wanderer und Mountainbikefahrer. In der Gemeinde bestehen mehrere Privatzimmervermieter und Ferienwohnungen sowie Gasthöfe und Pensionen, jedoch kein Hotel. Zahlreiche Almhütten werden im Sommer als spartanisch eingerichtete Ferienhäuser – ohne Strom und teilweise nur mit kaltem Fließwasser – vermietet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bergsteigerdoerfer.org/557-0-Villgratental-ueber-das-Bergsteigerdorf.html |titel=Über das Bergsteigerdorf Villgratental |hrsg=Österreichischer Alpenverein |abruf=2019-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemeinde verfügt lediglich über einen kurzen Schlepplift und bewirbt im Winter vor allem Schitourengeher und Schneeschuhwanderer, die eine hohe Dichte an möglichen Touren vorfinden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bergsteigerdoerfer.org/571-0-Skitouren-Villgratental.html |titel=Skitouren im Bergsteigerdorf Villgratental |hrsg=Österreichischer Alpenverein |abruf=2019-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bergsteigerdoerfer.org/572-0-Villgratental-Schneeschuhwandern.html |titel=Winter- und Schneeschuhwandern im Villgratental |hrsg=Österreichischer Alpenverein |abruf=2019-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem bestehen im Winter eine Langlaufloipe&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bergsteigerdoerfer.org/1505-0-Villgratental-Langlaufen.html |titel=Die Loipe von Innervillgraten |hrsg=Österreichischer Alpenverein |abruf=2019-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und zwei Naturrodelbahnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bergsteigerdoerfer.org/573-0-Villgratental-Rodeln.html |titel=Rodeln im Bergsteigerdorf Villgratental |hrsg=Österreichischer Alpenverein |abruf=2019-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vermarktet wird die Gemeinde wie alle Osttiroler Gemeinden über den Tourismusverband Osttirol, wobei Innervillgraten über die „Ferienregion Hochpustertal“ organisiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet von Innervillgraten wird verkehrstechnisch von der [[Villgratenstraße]] (L 273) erschlossen, die in Heinfels im Pustertal von der [[Drautalstraße]] (B 100) abzweigt und über die Nachbargemeinde Außervillgraten in das Dorf Innervillgraten sowie weiter bis nach Kalkstein führt. An das überregionale, öffentliche Verkehrsnetz ist Innervillgraten durch die [[Postbus]]linie 966&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://efa.vvt.at/vvtadr/TTB/D_00000992_TP.pdf |titel=Postbus 966 |format=PDF (151 kB) |offline=1 |abruf=2022-06-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; angeschlossen, die Innervillgraten über [[Panzendorf]] und Außervillgraten mit dem [[Bahnhof Sillian]] der [[Drautalbahn]] verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abwasserverband ===&lt;br /&gt;
Innervillgraten gehört dem Abwasserverband Oberes Pustertal an. Der Abwasserverband betreibt in Anras eine 1990 in Betrieb genommene Kläranlage die für acht Gemeinden die Abwässer reinigt und als Vorfluter die Drau nutzt. Die Kanalisierung der Gemeinde Innervillgraten war im Jahr 2002 noch nicht abgeschlossen. Insgesamt waren 2002 von den 238 abwasserproduzierenden Objekte 76 % an die Kanalisation und die Kläranlage angeschlossen. Zu diesem Zeitpunkt war der Verbandskanal Heinfels – Innervillgraten bereits in Betrieb und die Ortskanalisation für Kalkstein im Bau. Die Kanalisierung des Ortsteils Lahnberg befand sich im Bewilligungsverfahren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/umwelt/wasser/abwasser/downloads/158-174lz.pdf Land Tirol, Abwasserentsorgung im Bezirk Lienz] (PDF; 7,2&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Abfall, der in der Gemeinde anfällt, wird über den Abfallwirtschaftsverband Osttirol (AWVO) entsorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Gesundheitswesen ===&lt;br /&gt;
Die [[Freiwillige Feuerwehr]] Innervillgraten wurde am 7. Dezember 1901 gegründet und war in den umliegenden Futterhäusern im Dorfzentrum untergebracht. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde 1947 das „Spritzenhaus“ im alten Wirts-Futterhaus eingeweiht. Nach dem Abriss dieses Hauses im Jahr 1953 fanden die Gerätschaften im alten Jugendheim einen Platz, ab 1956 wurden die Geräte im heutigen Schulhaus untergebracht. Auch in Kalkstein wurde im Jahre 1970 ein kleines Feuerwehrhaus eingerichtet. Erst ab 1991 wurde mit dem Bau eines eigenen [[Feuerwehrhaus]]es begonnen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://members.aon.at/gemeinde.innervillgraten/ff/index.html Freiwillige Feuerwehr Innervillgraten]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bezüglich des Gesundheitswesens ist Innervillgraten gemeinsam mit den Gemeinden [[Außervillgraten]], [[Heinfels]], [[Sillian]], [[Strassen (Tirol)|Strassen]], [[Kartitsch]], [[Obertilliach]] und [[Untertilliach]] im Sozialsprengel Osttiroler Oberland organisiert. Im Gesundheitssprengel werden beispielsweise Gesundheitsleistungen wie Alten- und Pflegehilfe, Heim- und Haushaltshilfe, Palliativpflege und Familienhilfe organisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sozialsprengel.info/die-sprengel/osttiroler-oberland Sozialsprengel Osttiroler Oberland]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der nächste praktische Arzt befindet sich in Sillian, das nächstgelegene Krankenhaus in Lienz. Auch die nächstgelegene Polizeistation hat ihren Sitz in Sillian.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Innervillgraten - Gemeindeamt und Tourismusbüro.jpg|mini|Gemeindeamt und Tourismusbüro in Innervillgraten]]&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat hat 11 Mitglieder.&lt;br /&gt;
* Nach den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Tirol 1998 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 8 ÖVP-Gemeinschaftsliste und 3 Die Liste für Gewerbe, Tourismus und Landwirtschaft.{{Gemeinderatswahl Tirol Ref|Jahr=1998|Abruf=2024-12-27}}&lt;br /&gt;
* Nach den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Tirol 2004 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 8 ÖVP-Gemeinschaftsliste und 3 Die Liste für Gewerbe, Tourismus und Landwirtschaft.{{Gemeinderatswahl Tirol Ref|Jahr=2004|Abruf=2024-12-27}}&lt;br /&gt;
* Nach den [[Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Tirol 2010]] hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 7 ÖVP-Gemeinschaftsliste, 3 Liste für Gewerbe, Tourismus und Landwirtschaft und 1 Bürgerliste Innervillgraten.{{Gemeinderatswahl Tirol Ref|Jahr=2010|Abruf=2024-12-27}}&lt;br /&gt;
* Nach den [[Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Tirol 2016]] hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 7 ÖVP-Gemeinschaftsliste und 4 Für Innervillgraten.{{Gemeinderatswahl Tirol Ref|Jahr=2016|Abruf=2024-12-27}}&lt;br /&gt;
* Nach den [[Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Tirol 2022]] hat der Gemeinderat folgende Verteilung: 8 Für Innervillgraten und 3 ÖVP-Gemeinschaftsliste.{{Gemeinderatswahl Tirol Ref|Jahr=2022|Abruf=2024-12-27}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Jahr–Jahr Vorname Nachname (Partei) chronologisch ergänzen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1996–2022 Josef Lusser (ÖVP-Gemeinschaftsliste)&lt;br /&gt;
* seit 2022 Andreas Schett (Für Innervillgraten)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.innervillgraten.at/politik/ |titel=Politik • Gemeinde Innervillgraten - Osttirol, Tirol, Austria |werk=Gemeinde Innervillgraten |sprache=de |abruf=2022-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde führt seit 1967 folgendes Wappen: In Schwarz auf goldenem Dreiberg einen aufgerichteten, golden bewehrten silbernen Greif, einen goldenen Krummstab haltend.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.innervillgraten.at/dorf/gemeinde/gemeindewappen/ |titel=Gemeindewappen • Gemeinde Innervillgraten - Osttirol, Tirol, Austria |werk=Gemeinde Innervillgraten |sprache=de |abruf=2020-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Jahr der Verleihung Vorname Nachname chronologisch ergänzen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2024 Josef Mair, Dekan&amp;lt;ref name=&amp;quot;osttirolerbote-2024&amp;quot;&amp;gt;[https://osttirolerbote.at/aktuelles/aktuelle-audio-beitraege/auszeichnung-zwei-neue-ehrenbuerger-in-innervillgraten Auszeichnung - Zwei neue Ehrenbürger in Innervillgraten.] [[Osttiroler Bote]], 15. Juli 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2024 Josef Lusser, Altbürgermeister&amp;lt;ref name=&amp;quot;osttirolerbote-2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- chronologisch nach Geburtsjahr ergänzen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Karl Fürhapter]] (1802–1883), Bildschnitzer&lt;br /&gt;
* [[Pius Walder]] (1952–1982), Holzfäller und Wilderer&lt;br /&gt;
* [[Josef Schett]] (* 1960), Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.innervillgraten.at/ Webpräsenz der Gemeinde Innervillgraten]&lt;br /&gt;
* [https://www.osttirol.com/osttirol-erleben/osttirol-das-ganze-jahr/sehenswertes-ausflugsziele/wegelate-saege.html Bericht über die Wegelate Säge]&lt;br /&gt;
* {{GeschichteTirol|ort}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Bezirk Lienz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4520790-2|VIAF=235217998}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innervillgraten| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weiler in Italien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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