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	<title>Innerer Wert - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T14:39:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Innerer_Wert&amp;diff=716678&amp;oldid=prev</id>
		<title>2001:9E8:5056:6400:F10C:5808:B3F5:351C: /* Effizienz von Finanzmärkten */ Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2024-10-15T14:40:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Effizienz von Finanzmärkten: &lt;/span&gt; Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den inneren Wert in der Finanzanalyse. Zum inneren Wert in der Philosophie siehe [[Wertvorstellung]].}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;innere Wert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|intrinsic value}}) gibt in der [[Finanzanalyse]], insbesondere der [[Fundamentalanalyse]], den rechnerischen Wert eines [[Unternehmen]]s oder eines [[Finanzinstrument]]s an, der diesem aufgrund von [[betriebswirtschaftliche Kennzahl|betriebswirtschaftlichen Kennzahlen]] oder [[Bilanzierungsregelwerk]]en beigemessen wird („angemessener Wert“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Der innere Wert ist stets ein rechnerischer, theoretischer Wert, der sich vom [[Börsenpreis]], [[Kurswert]] oder [[Marktwert]] unterscheiden kann, zu dem ein Finanzinstrument aktuell etwa an der [[Börse]] gehandelt wird. Während sich diese Werte aus [[Angebot (Volkswirtschaftslehre)|Angebot]] und [[Nachfrage]] ergeben, ist der innere Wert das Ergebnis einer mathematischen Berechnung oder Prognose.&amp;lt;ref name=&amp;quot;securityanalysis&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Simon Cottle, Roger Murray, Frank Block |Titel=Graham and Dodd&amp;#039;s Security Analysis |Sprache=en |Datum=1988 |Auflage=5 |Verlag=McGraw-Hill |ISBN=978-0070132351 |Seiten=41 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Konzept lässt sich auch auf jedes andere [[Ökonomisches Gut|ökonomische Gut]], auf ökologische [[Ressource]]n und auf [[Materielles Gut|materielle]] wie [[Immaterielles Gut|immaterielle Güter]] übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liegt ein Kurs- oder Marktwert unter dem inneren Wert, spricht man von &amp;#039;&amp;#039;Unterbewertung&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|[[Underperformer|underperformance]]}}), im umgekehrten Fall von &amp;#039;&amp;#039;Überbewertung&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|[[Overperformer|overperformance]]}}). Es besteht die [[Tendenz]], dass sich unter- oder überbewertete Finanzinstrumente zum inneren Wert hinbewegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer von Arnim, Die &amp;#039;&amp;#039;Warentermineinlage&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, 1981, S. 57&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei [[Marketperformer]]n stimmen Kurs- oder Marktwert mit dem inneren Wert überein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Numismatik ==&lt;br /&gt;
Ausgangspunkt des inneren Wertes ist die [[Numismatik]] gewesen. Hier war 1839 der „innere Geldwert“ rechtlich das in [[Münze]]n enthaltene und aus ihrem Gesamtgewicht ([[Schrot und Korn|„Schrot“]]) und seinem Edelmetallfeingehalt ([[Fein- und Raugewicht|„Korn“]]) bestimmte [[Feingehalt|Edelmetallfeingewicht]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Friedrich Ludwig Göschen]], &amp;#039;&amp;#039;Das gemeine Civilrecht&amp;#039;&amp;#039;, Band II, 1839, S. 47&amp;lt;/ref&amp;gt; Volkswirtschaftlich wurde im [[Metallismus]] der „innere Tauschwert“ des Geldes diskutiert,&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Menger, &amp;#039;&amp;#039;Geld&amp;#039;&amp;#039;, in: Handwörterbuch der Socialwissenschaften, 2. Auflage, Band 4, 1900, S. 90 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; wobei sich dieser Wert allein aus dem [[Metallwert]] des in Münzen vorhandenen [[Edelmetall]]s bestimme. Am inneren Wert orientiert sich heute der [[Nennwert]] einer Münze. Liegt der Nennwert erheblich unter dem inneren Wert, so verliert die Münze ihren Charakter als [[gesetzliches Zahlungsmittel]] und wird zur [[Anlagemünze]].&amp;lt;ref&amp;gt;So ist etwa der [[American Gold Eagle]] in den [[USA]] offiziell ein gesetzliches Zahlungsmittel, das jedoch einen weit über seinem Nennwert liegenden Metallwert besitzt und sich deshalb nicht in Umlauf befindet.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ermittlung des inneren Wertes ==&lt;br /&gt;
=== Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Die gebräuchlichste Methode zur Ermittlung des inneren Wertes eines Unternehmens in der [[Finanzanalyse]] ist das [[Discounted Cash-Flow]]-Verfahren (DCF). Der [[Unternehmenswert]] wird hierbei in Form des [[Barwert]]es von Zukunftserfolgen definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei zu [[Liquidation|liquidierenden]] Unternehmen entspricht der Unternehmenswert hingegen dem [[Substanzwert]], der sich bilanziell aus der Differenz zwischen dem Marktwert der [[Aktiva]] und den [[Verbindlichkeit]]en ([[Reinvermögen]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=jNv0DwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA78&amp;amp;dq=Innerer+Wert+Unternehmensbewertung&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiTos7vi-XtAhUxlosKHQm7BW0QuwUwAnoECAQQBw#v=onepage&amp;amp;q=Innerer%20Wert%20Unternehmensbewertung&amp;amp;f=false Hans Geldern, &amp;#039;&amp;#039;Unternehmensbewertung&amp;#039;&amp;#039;, 2017, S. 78 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;  Die Aktiva setzen sich aus [[materielles Gut|materiellen]] und [[immaterielles Gut|immateriellen]] [[Realgut|Realgütern]] und [[Nominalgut|Nominalgütern]] zusammen. Der Substanzwert eines Unternehmens ergibt sich aus der Summe der Einzelwerte aller betrieblichen [[Vermögensgegenstand|Vermögensgegenstände]] zum [[Fair value]] des [[Stichtag|Bewertungsstichtages]] abzüglich der [[Schulden]] und [[Rückstellung]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=4VNK4qAwxbYC&amp;amp;pg=PA251&amp;amp;dq=Substanzwert&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjY4O-foLHXAhWERCYKHSvjBkMQ6AEIODAD#v=onepage&amp;amp;q=Substanzwert&amp;amp;f=false Gerrit Brösel/Rainer Kasperzak (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Internationale Rechnungslegung, Prüfung und Analyse&amp;#039;&amp;#039;, 2004, S. 251]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bilanzierung einer [[Unternehmensübernahme]] ergibt sich im Rahmen der [[Kaufpreisallokation]] eine Differenz aus dem inneren Wert beziehungsweise [[Kaufpreis]] und dem Substanzwert, welche als [[Firmenwert]] und/oder sonstiger immaterielle Vermögenswert aktiviert wird. Diese Differenz fügt dem Substanzwert die [[Marktpotenzial]]e des Unternehmens hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die verschiedenen Bewertungsmethoden (etwa [[Sachwertverfahren|Sachwert-]] oder [[Ertragswertverfahren]]) zu verschiedenen Ergebnissen führen, kann man bei Unternehmen nicht von einem absoluten inneren Wert sprechen, sondern nur von einer Bewertungsspanne (siehe auch: [[Kursziel]]). Durch Kombination mehrerer Analysemethoden lässt sich die Zuverlässigkeit der Bewertung erhöhen. Bei komplexen [[Mischkonzern]]en liegt deren [[Börsenwert]] häufig unter einem theoretischen inneren Wert. Diese Differenz wird [[Konglomeratsabschlag]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktien ===&lt;br /&gt;
Der innere Wert des [[Eigenkapital]]s (Marktwert) entspricht theoretisch dem Barwert der erwarteten künftigen Netto-[[Dividende]]n, diskontiert mit dem [[Eigenkapitalkostensatz]] der [[Aktionär]]e.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=gBodBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA548&amp;amp;dq=Innerer+Wert+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjtpNXy9eTtAhVSx4sKHU_FCCEQuwUwBnoECAkQBg#v=onepage&amp;amp;q=Innerer%20Wert%20%20&amp;amp;f=false Wolfgang Breuer/Thilo Schweizer/Claudia Breuer (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Gabler Lexikon Corporate Finance&amp;#039;&amp;#039;, 2003, S. 478]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Bilanzkurs]] ermittelt den inneren Wert einer Aktie auf Grundlage der Eigenkapitalsubstanz einer [[Aktiengesellschaft]]. Der Bilanzkurs ist die Messzahl des inneren Werts.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=Qz_if7FNy2UC&amp;amp;pg=PA310&amp;amp;dq=Innerer+Wert+bilanzkurs&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiViJjx_uTtAhXCAxAIHTy-Cy8QuwUwAXoECAIQBw#v=onepage&amp;amp;q=Innerer%20Wert%20bilanzkurs&amp;amp;f=false Jörg Wöltje, &amp;#039;&amp;#039;Betriebswirtschaftliche Formelsammlung&amp;#039;&amp;#039;, 2011, S. 310]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der &amp;#039;&amp;#039;relative Bilanzkurs&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;math&amp;gt;BK_\text{rel}&amp;lt;/math&amp;gt; ist das Verhältnis zwischen Eigenkapital &amp;lt;math&amp;gt;EK&amp;lt;/math&amp;gt; und [[Grundkapital]] &amp;lt;math&amp;gt;GK&amp;lt;/math&amp;gt;:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=2h82LJYXxzoC&amp;amp;pg=PT76&amp;amp;dq=Innerer+Wert+bilanzkurs&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiViJjx_uTtAhXCAxAIHTy-Cy8QuwUwAHoECAEQBw#v=onepage&amp;amp;q=Innerer%20Wert%20bilanzkurs&amp;amp;f=false Jan vom Brocke, &amp;#039;&amp;#039;Betriebswirtschaftliche Formelsammlung&amp;#039;&amp;#039;, 2009, o. S.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;BK_\text{rel} = \frac{EK}{GK}\cdot 100&amp;lt;/math&amp;gt;,&lt;br /&gt;
während der &amp;#039;&amp;#039;absolute Bilanzkurs&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;math&amp;gt;BK_\text{abs}&amp;lt;/math&amp;gt; dem Produkt aus &amp;lt;math&amp;gt;BK_\text{rel}&amp;lt;/math&amp;gt; und Nominalwert der Aktie &amp;lt;math&amp;gt;NW&amp;lt;/math&amp;gt; entspricht:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;BK_\text{abs} = BK_\text{rel} \cdot NW&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Optionen ===&lt;br /&gt;
Der innere Wert bezeichnet bei Optionen den Teil des [[Optionspreistheorie|Optionspreises]], den die Option bei sofortiger [[Ausübung]] erzielen würde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=KLBZWO0wtosC&amp;amp;pg=PA65&amp;amp;dq=Innerer+Wert+optionen&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjH7avxg-XtAhXJy6QKHTLiBZIQuwUwAHoECAAQCA#v=onepage&amp;amp;q=Innerer%20Wert%20optionen&amp;amp;f=false Benjamin Feingold/Roland Lang, &amp;#039;&amp;#039;Handeln mit Futures und Optionen&amp;#039;&amp;#039;, 2004, S. 65]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der innere Wert ist die Differenz aus dem aktuellen [[Kurswert]] des [[Basiswert]]s und dem [[Ausübungspreis]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=yoCe7A2lzJUC&amp;amp;pg=PA62&amp;amp;dq=Innerer+Wert+optionen&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjH7avxg-XtAhXJy6QKHTLiBZIQuwUwAXoECAEQBw#v=onepage&amp;amp;q=Innerer%20Wert%20optionen&amp;amp;f=false Jürgen Stauber, &amp;#039;&amp;#039;Finanzinstrumente im IFRS-Abschluss&amp;#039;&amp;#039;, 2009, S. 62]&amp;lt;/ref&amp;gt; Liegen die Optionsprämien über dem inneren Wert, wird vom [[Zeitwert]] gesprochen; ist der innere Wert Null, besteht der Optionspreis nur aus dem Zeitwert.&amp;lt;ref&amp;gt;Benjamin Feingold/Roland Lang, &amp;#039;&amp;#039;Handeln mit Futures und Optionen&amp;#039;&amp;#039;, 2004, S. 66&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der innere Wert &amp;lt;math&amp;gt;IW&amp;lt;/math&amp;gt; errechnet sich bei [[Kaufoption]]en aus dem aktuellen Kurswert des Basiswerts &amp;lt;math&amp;gt;BW&amp;lt;/math&amp;gt; abzüglich Basispreis &amp;lt;math&amp;gt;BP&amp;lt;/math&amp;gt;:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;IW = BW - BP&amp;lt;/math&amp;gt;,&lt;br /&gt;
bei [[Verkaufsoption]]en entsprechend&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;IW = BP - BW&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Nur bei Optionen „im Geld“ gibt es einen inneren Wert, die übrigen („am Geld“ und „aus dem Geld“) haben einen inneren Wert von Null;&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Gerke (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Gerke Börsen Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 2002, S. 593&amp;lt;/ref&amp;gt; weil sie nicht ausgeübt werden, kann ihr innerer Wert nicht negativ sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei jederzeit ausübungsfähigen Optionen ([[amerikanische Option]]) ist der innere Wert stets höchstens so hoch wie der theoretische Wert. Ist die frühzeitige Ausübung der Option nicht möglich ([[europäische Option]]), dann kann der innere Wert auch über dem theoretischen Wert liegen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wilhelm Schmeisser |Titel=Corporate Finance und Risk-Management |Datum=2010 |Verlag=Oldenbourg Wissenschaftsverlag |ISBN=978-3-486-59752-3 |Seiten=174 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Franz-Joseph Busse |Titel=Grundlagen der betrieblichen Finanzwirtschaft |Datum=2003 |Verlag=Oldenbourg Wissenschaftsverlag |ISBN=978-3486254068 |Seiten=523&amp;amp;nbsp;ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der theoretische Wert von Optionen wird mit Hilfe von Optionspreismodellen berechnet (siehe [[Optionspreistheorie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Effizienz von Finanzmärkten ==&lt;br /&gt;
Es gibt umfangreiche ökonomische Debatten über das Verhältnis von innerem Wert und [[Marktwert]]. Die [[Markteffizienzhypothese]] geht davon aus, dass an [[Finanzmarkt|Finanzmärkten]] die Marktwerte stets gleich den inneren Werten sind. Hierfür gibt es praktische Gegenbeispiele in Form von dokumentierten Marktineffizienzen, zum Beispiel aus der Zeit des [[Neuer Markt|Neuen Marktes]]. Außerdem bleibt unklar, welcher innere Wert hier angesichts der verschiedenen Bewertungsmethoden gemeint ist. [[Reinhard Schmidt (Betriebswirt)|Reinhard Schmidt]] ging von ineffizienten Märkten aus und interpretierte den inneren Wert von Aktien als eine Art der Kursprognose.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Schmidt, &amp;#039;&amp;#039;Aktienkursprognose&amp;#039;&amp;#039;, 1976, S. 420&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Waren geht die Fachliteratur davon aus, dass deren [[Fundamentaldaten]] dem normalen oder inneren Wert entsprechen, so dass jede Änderung der Fundamentaldaten zu einer Änderung des inneren Wertes führe. Unterscheidet sich der [[Marktpreis|Markt-]] oder [[Börsenpreis]] von diesem inneren Wert, so habe der Markt- oder Börsenpreis die [[Tendenz]], sich in Richtung des inneren Wertes zu bewegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer von Arnim, &amp;#039;&amp;#039;Die Warentermineinlage&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, 1981, S. 57&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theorie der [[Behavioral Finance]] liefert [[Marktpsychologie|psychologische]] und [[Marktsoziologie|soziologische]] Erklärungen für die zu beobachtenden Unterschiede zwischen Marktwerten und inneren Werten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strategie des [[Value Investing]] und die Anwendbarkeit der Fundamentalanalyse beruhen auf der Annahme, dass der Marktwert eines Wertpapiers sich mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit und innerhalb eines mehr oder weniger langen Zeitraums einem inneren Wert annähert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;securityanalysis&amp;quot;/&amp;gt; Als Beweis für diese Hypothese werten Value-Investoren den Erfolg von Investoren wie [[Warren Buffett]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
Der „beizulegende Zeitwert“ ({{enS|[[Fair Value]]}}) darf nicht mit dem inneren Wert verwechselt werden, denn er ist im angelsächsischen [[Rechnungswesen]] ein [[Wertkonvention|Wertkonzept]] zur [[Bewertung (Rechnungswesen)|Bewertung]] von [[Vermögenswert]]en und [[Schulden]] ([[IFRS]] und [[US GAAP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Simon Cottle/Roger Murray/Frank Block |Titel=[[Benjamin Graham|Graham]] and Dodd&amp;#039;s Security Analysis |Sprache=en |Datum=1988 |Auflage=5 |Verlag=McGraw-Hill |ISBN=978-0070132351}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzanalyse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzmarkt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzmathematik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapitalmarkttheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensbewertung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2001:9E8:5056:6400:F10C:5808:B3F5:351C</name></author>
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