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	<title>Innerer Aufbau der Erde - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T07:05:54Z</updated>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Innerer_Aufbau_der_Erde&amp;diff=158786&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Valeee04: Änderungen von ~2026-23546-39 (Diskussion) auf die letzte Version von Invisigoth67 zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-04-16T07:07:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-23546-39&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-23546-39&quot;&gt;~2026-23546-39&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-23546-39&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-23546-39 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Invisigoth67&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Invisigoth67 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Invisigoth67&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Aufbau der Erde schematisch.svg|miniatur|hochkant=1.5|Aufbau der Erde: wichtigste Schalen und ihre durchschnittliche Tiefe (chemisches und rheologisches Modell vermischt)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;innere Aufbau der [[Erde]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, den vor allem die [[Geophysik]] untersucht, besteht idealisiert betrachtet aus [[konzentrisch]]en [[Kugelschale]]n, deren Material jeweils eine deutlich unterschiedliche [[Dichte]] hat. Die Kugelschale mit der geringsten Dichte liegt am weitesten außen und wird als &amp;#039;&amp;#039;[[Erdkruste]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Die Kugelschale mit der größten Dichte, eigentlich eine Vollkugel, liegt im Zentrum des Erdkörpers und wird &amp;#039;&amp;#039;[[Erdkern]]&amp;#039;&amp;#039; genannt. Im [[Schwerefeld]] sind die Grenzflächen dieser Schalen leicht [[Erdabplattung|abgeplattet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dichteschichtung im Erdkörper geht mit einer chemischen Differenzierung einher, d.&amp;amp;nbsp;h., jede Kugelschale hat eine charakteristische chemische Zusammensetzung. Der Kern hat einen Radius von etwa 3450&amp;amp;nbsp;km und besteht hauptsächlich aus [[Eisen]] und [[Nickel]]. Daran schließt sich nach außen der 2900&amp;amp;nbsp;km mächtige &amp;#039;&amp;#039;[[Erdmantel]]&amp;#039;&amp;#039; aus [[Silikat]]en und -oxiden mit insgesamt hohem Anteil an Eisen und [[Magnesium]] an. Die äußere Hülle des Erdkörpers wird von der relativ dünnen (ca. 5–70&amp;amp;nbsp;km) Kruste gebildet. Diese besteht ebenfalls vorwiegend aus Silikaten und Oxiden, jedoch mit geringerem Eisen- und Magnesium-Anteil sowie einem erhöhten Anteil an [[Aluminium]] und Elementen, die im Mantelgestein „unlöslich“ sind (sogenannte &amp;#039;&amp;#039;inkompatible Elemente&amp;#039;&amp;#039;). Mit ihrem Aufbau aus silikatischer Kruste und silikatischem Mantel sowie einem Eisenkern ist die Erde der Prototyp der vier [[Erdähnlicher Planet|terrestrischen Planeten]] des inneren [[Sonnensystem]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Einteilung der Kugelschalen nach chemischen Gesichtspunkten wird auch ein anderes Modell genutzt, das auf den [[Rheologie|rheologischen]] Eigenschaften des Materials im Erdkörper gründet. Dieses teilt den Erdkern in einen kristallinen inneren (Radius: 1230&amp;amp;nbsp;km) und einen dünnflüssigen äußeren Kern (Mächtigkeit: 2200&amp;amp;nbsp;km). Zudem unterscheidet es nicht zwischen Kruste und Mantel, sondern fasst die Kruste mit dem starren äußersten Teil des Mantels zur &amp;#039;&amp;#039;[[Lithosphäre]]&amp;#039;&amp;#039; zusammen, an die sich nach unten ein zähfließender Mantel anschließt. Während das chemische Modell auf der teils bekannten, teils aus indirekten Belegen geschlossenen Zusammensetzung von Gesteinen des Erdkörpers beruht, wurde das rheologische Modell auf Grundlage [[Seismologie|seismologischer]] Daten entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau der Erde ==&lt;br /&gt;
[[Datei:RadialDensityPREM.jpg|miniatur|hochkant=1.5|Radialer Dichteverlauf der Erde nach dem [[PREM]]. Die stärkste Dichteänderung erfolgt an der Kern-Mantel-Grenze (Core-Mantle-Boundary, CMB)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:EarthGravityPREM.jpg|miniatur|hochkant=1.5|Gravitationsfeld der Erde nach dem [[PREM]] und für grobe Näherungen (grün). Die [[Fallbeschleunigung]] hat ihren Maximalwert an der Kern-Mantel-Grenze mit ihrem großen Dichtesprung. Die lineare Näherung der Dichte reproduziert ein Maximum im Inneren, während mit konstanter Dichte das Feld linear bis zur Oberfläche zunähme.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich die Bereiche unterhalb von wenigen Tausend Metern Tiefe einem direkten Zugriff des Menschen durch [[Bohrung (Geologie)|Bohrungen]] entziehen, fußt das Wissen um den Aufbau des Erdinneren zu einem Großteil auf der [[Seismik]], das heißt, der Aufzeichnung und Auswertung von mechanischen [[Welle]]n, die sich durch den Erdkörper bewegen, ausgelöst z.&amp;amp;nbsp;B. durch Erdbeben oder Atomwaffentests. Das daraus resultierende seismische Profil des Erdkörpers ist durch zwei markante [[Diskontinuität (Geologie)|Diskontinuitäts]]&amp;amp;shy;flächen gekennzeichnet. Diese gelten als Grenzflächen zwischen Erdkruste und Erdmantel bzw. Erdmantel und Erdkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über andere geophysikalische Messungen kann auf das mechanische Verhalten des &amp;#039;&amp;#039;gesamten&amp;#039;&amp;#039; Erdkörpers geschlossen werden. So kann die Elastizität des Erdkörpers aus der Messung der [[Erdgezeiten]] (&amp;#039;&amp;#039;tidal response&amp;#039;&amp;#039;) abgeschätzt und durch [[Love-Zahlen|Love’sche Zahlen]] beschrieben werden. Infolge der Erdgezeiten hebt und senkt sich die Erdkruste zweimal täglich um bis zu 50 cm. Auch die astronomisch feststellbare [[Polbewegung]] verlängert sich dadurch von 305 Tage (Euler-Periode) auf etwa 430 Tage (Chandler-Periode).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erdkern ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Erdkern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der [[Kern-Mantel-Grenze|Grenze vom Kern zum Mantel]] ändert sich die Dichte materialbedingt von 10 auf 5&amp;amp;nbsp;g/cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;. Die [[Differenzierung (Planetologie)|Differenzierung]] in Kern- und Mantelmaterial geschah innerhalb der ersten paar Millionen Jahre nach Entstehung des Staubes im [[Sonnennebel|solaren Urnebel]] durch Aufschmelzen bei Kollisionen von [[Protoplanet]]en. Einige zehn Millionen Jahre später entstand erneut und zuletzt ein tiefer Magmaozean bei der Kollision zwischen Protoerde und [[Theia (Protoplanet)|Theia]], deren metallische Kerne sich vereinigten, siehe [[Entstehung der Erde]]. Der Kern war damals noch vollständig flüssig. Einige 100 Millionen Jahre später – unklar ist, ob vor oder nach Einsetzen der tiefen Mantelkonvektion – begannen im Zentrum Eisen und Nickel auszukristallisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Innerer Erdkern: Der feste innere Kern der Erde reicht vom Erdmittelpunkt bis 5100&amp;amp;nbsp;km unter die Erdoberfläche. Der [[Druck (Physik)|Druck]] beträgt hier bis zu 3,64 Millionen Bar und die [[Temperatur]] wird bei rund 6000&amp;amp;nbsp;[[Kelvin|K]] vermutet. &lt;br /&gt;
* Äußerer Erdkern: Der äußere Kern liegt in einer Tiefe zwischen rund 2900&amp;amp;nbsp;km und 5100&amp;amp;nbsp;km. Bei einer Temperatur zwischen 3000&amp;amp;nbsp;°C und etwa 5000&amp;amp;nbsp;°C ist dieser Teil des Kerns flüssig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;allgeo_1&amp;quot;/&amp;gt; Er besteht aus einer Nickel-Eisen-Schmelze („NiFe“), die möglicherweise auch geringe Anteile von [[Schwefel]] oder [[Sauerstoff]] (vgl. [[Eisen(I)-oxid]]) enthält. Im Zusammenwirken mit der [[Erdrotation]] ist die bewegliche Eisenschmelze aufgrund ihrer elektrischen [[Elektrische Leitfähigkeit|Leitfähigkeit]] verantwortlich für das [[Erdmagnetfeld]].&lt;br /&gt;
* Nach dem [[PREM|PREM-Modell]] macht der Erdkern mit seinen 1,94&amp;amp;nbsp;·&amp;amp;nbsp;10&amp;lt;sup&amp;gt;24&amp;lt;/sup&amp;gt; [[Kilogramm|kg]] etwa 32,5 % der [[Erdmasse]] aus, aber nur 16,2 % ihres Volumens. Daraus ergibt sich, dass seine &amp;#039;&amp;#039;mittlere Dichte&amp;#039;&amp;#039; über 10 g/cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; beträgt (gegenüber 5,52 g/cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; für den gesamten Erdkörper).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erdmantel ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Erdmantel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[D&amp;quot;-Schicht]]: Oberhalb der Kern-Mantel-Grenze befindet sich die sogenannte D&amp;quot;-Schicht, die als eine Art Übergangszone zwischen dem Erdkern und dem Erdmantel betrachtet wird. Sie hat eine stark variierende Mächtigkeit von 200 bis 300 Kilometern und weist einen starken [[Temperaturgradient]]en auf. Von dort steigen [[Plume (Geologie)|Mantel-Plumes]] auf.&lt;br /&gt;
* Unterer Mantel: Der untere Mantel besteht aus schweren [[Silikat]]en (hauptsächlich [[Bridgmanit]], MgSiO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; mit [[Perowskit-Supergruppe# Kristallstruktur|Perowskit-Struktur]]) und einem Gemenge von [[Metalloxid]]en wie [[Periklas]] &amp;#039;&amp;#039;(Magnesiumoxid)&amp;#039;&amp;#039; und [[Wüstit]] &amp;#039;&amp;#039;(Eisen(II)-oxid)&amp;#039;&amp;#039;, die zusammen als [[Magnesiowüstit]] bezeichnet werden. Im unteren Mantel, von 660 bis 2900&amp;amp;nbsp;km Tiefe, herrscht eine Temperatur von etwa 2000&amp;amp;nbsp;°C.&lt;br /&gt;
* Übergangszone: Der Bereich zwischen 410&amp;amp;nbsp;km und 660&amp;amp;nbsp;km Tiefe gilt als Übergang vom oberen zum unteren Mantel, wird gelegentlich jedoch schon zum oberen Mantel gerechnet. Die Grenzen orientieren sich an den Tiefen der Mineral-[[Phasentransformation|Phasenübergänge]] des [[Olivin]]s, dem Hauptbestandteil des oberen Mantels. Da die veränderte Mineralstruktur mit einer Änderung der [[Dichte]] und der [[Seismische Welle|seismischen Geschwindigkeit]] einhergeht, können diese [[Diskontinuität (Geologie)|Diskontinuitäten]] durch [[Seismologie|seismologische]] Methoden nachgewiesen und gemessen werden.&lt;br /&gt;
* Oberer Mantel: Der obere Mantel beginnt in 410&amp;amp;nbsp;km Tiefe und erstreckt sich bis herauf zur Erdkruste. Er besteht aus [[Peridotit]], der sich aus [[Olivin]] und [[Pyroxen]] zusammensetzt, sowie einer [[Granat]]-Komponente. Der oberste Bereich des Mantels umfasst die sogenannte [[Lithosphäre]], die weiter auch die [[Erdkruste]] mit einschließt, und die darunter liegende zähplastische [[Asthenosphäre]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erdmantel macht rund zwei Drittel der [[Erdmasse]] aus; die mittlere Dichte seiner Schalen liegt zwischen 3¼ und knapp 5&amp;amp;nbsp;g/cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;. Die obere Begrenzung des Erdmantels wird [[Mohorovičić-Diskontinuität]] genannt (abgekürzt auch &amp;#039;&amp;#039;Moho&amp;#039;&amp;#039;). Sie wurde bereits 1909 wegen ihres markanten [[Dichte]]sprungs von etwa 0,5&amp;amp;nbsp;g/cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; nachgewiesen, durch den starke Bebenwellen gebeugt oder zur Erdoberfläche reflektiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mantelkonvektion ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Mantelkonvektion}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zum oberen Mantel gehörende Asthenosphäre (abgeleitet vom griechischen &amp;#039;&amp;#039;asthenḗs&amp;#039;&amp;#039; „schwach“) erstreckt sich abhängig von der Lithosphärenmächtigkeit von etwa 60–150&amp;amp;nbsp;km bis in eine Tiefe von ungefähr 210&amp;amp;nbsp;km. Aufgrund [[Partielle Schmelze|partiell aufgeschmolzenen]] Gesteinmaterials weist sie reduzierte seismische Geschwindigkeiten und eine zähplastische [[Rheologie]] auf. Mit ihrer Fließfähigkeit ist sie ein wichtiger Bestandteil des Konzeptes der Mantelkonvektion: Auf ihr „schwimmen“ die Lithosphärenplatten, die durch die Konvektionsströmungen des Erdmantels gegeneinander verschoben werden und so zu [[Plattentektonik|tektonischen]] Vorgängen wie [[Kontinentaldrift]] oder [[Erdbeben]] führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erdkruste ===&lt;br /&gt;
[[Datei:World relief map with isopachs of crustal thickness.jpg|miniatur|hochkant=1.5|Physische Weltkarte mit [[Isopache|Konturlinien für die Mächtigkeit]] der Erdkruste. Die 10-km-Konturlinie kennzeichnet in etwa die Grenze zwischen kontinentaler Kruste und ozeanischer Kruste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Erdkruste}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erdkruste ist die äußere Schicht im chemischen Modell des festen Erdkörpers und entspricht dem oberen Teil der [[Lithosphäre]] im rheologischen Modell. Sie besteht aus zwei unterschiedlichen Typen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ozeanische Erdkruste]]: Die ozeanische Kruste ist grundsätzlich weniger als 10 km (durchschnittlich ca. 6 km) mächtig und bildet die tiefen ozeanischen Becken. Sie entsteht an den [[Mittelozeanischer Rücken|mittelozeanischen Rücken]], an denen ständig basische Magmen empordringen und abkühlen. Die Magmen erstarren am und nahe dem [[Meeresboden]] zu [[Basalt]] und in größerer Krustentiefe zu [[Gabbro]]. So wird –&amp;amp;nbsp;einem [[Fließbandfertigung|Fließband]] ähnlich&amp;amp;nbsp;– neue ozeanische Kruste produziert. Deshalb wird die ozeanische Kruste mit wachsender Entfernung von den Rücken immer älter, durch ihre unterschiedliche [[magnetisch]]e Polarität ist dies großflächig nachweisbar. Da sie an [[Subduktion]]szonen wieder in den Mantel abtaucht und bis an die Kern-Mantel-Grenze absinkt, ist sie kaum irgendwo älter als 200 Millionen Jahre.&lt;br /&gt;
* [[Kontinentale Erdkruste]]: Die kontinentale Erdkruste ist im Durchschnitt ca. 35 km mächtig und kann unter Hochgebirgen bis zu 80 km mächtig sein (vgl. [[Isostasie]]). Sie bildet die [[Kontinent]]e einschließlich der [[Schelf]]e. Intern zeigt die kontinentale Erdkruste eine vertikale Zweiteilung in eine spröde Oberkruste und eine duktile Unterkruste. Der durchschnittliche Mineralbestand ist [[granit]]isch, d.&amp;amp;nbsp;h., dass der Anteil an [[Quarz]] und [[Alkalifeldspat|Alkalifeldspäten]] höher ist als in der ozeanischen Kruste. Kontinentale Kruste hat damit auch eine geringere Dichte als ozeanische Kruste, weshalb sie nicht tief subduziert werden kann. Generell sind die Kontinente geologisch wesentlich komplexer aufgebaut und durchschnittlich deutlich älter als die Ozeanbecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obere Begrenzung der Erdkruste ist entweder der Grund der [[Gewässer]] oder die Grenzfläche zwischen [[Erdatmosphäre|Atmosphäre]] und trockenem Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Anmerkung: Die Bezeichnung [[Erdoberfläche]] steht hingegen für die gesamte Grundfläche der Erdatmosphäre, also die an der Luft freiliegende Geländeoberfläche und die Oberfläche der Gewässer.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das heißt, Sedimente in Seen und Meeren werden der Erdkruste hinzugerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Erdkruste und an ihrer Oberfläche sind die [[Gestein]]e einem ständigen Umwandlungsprozess unterworfen, den man auch als [[Kreislauf der Gesteine]] bezeichnet. Es gibt heute keine Gesteine mehr, die seit der ersten Krustenbildung in der [[Erdzeitalter|Erdgeschichte]] unverändert geblieben sind. Die ältesten bekannten Krustengesteine der Erde haben ein [[Protolith]]-Alter von 4,03 Milliarden Jahren (siehe auch [[Gestein#Das älteste Gestein|Das älteste Gestein]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erforschung des Schalenbaus der Erde ==&lt;br /&gt;
Kenntnisse über den Aufbau der Erde stammen aus verschiedenen [[geophysik]]alischen Quellen, geochemischen oder mineralogischen Analysen von Vulkangesteinen, Laborexperimenten zur Stabilität von Mineralen sowie Analogien zu extraterrestrischen Himmelskörpern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gravimetrie und Isostasie ===&lt;br /&gt;
Erste Hinweise auf das innere Material der Erde ergaben sich aus ihrer mittleren [[Dichte]] von 5,5&amp;amp;nbsp;g/cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;, die man mittels [[Gravitationsgesetz]] durch Bestimmung der [[Erdmasse]] berechnen konnte. Da oberflächennahe [[Gestein]]e im Durchschnitt 2,7 g/cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; aufweisen, muss das Erdinnere zumindest 2- bis 3-mal dichter sein (Eisen hat etwa 8&amp;amp;nbsp;g/cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Messungen der [[Lotrichtung]] zeigten schon im frühen [[19. Jahrhundert]], dass das Erdinnere unter hohen [[Gebirge]]n eine geringere Dichte hat. Durch genaue [[Gewichtskraft|Schwerkraft]]-Messungen ([[Gravimetrie]]) erkannte man bald, dass dort die feste [[Erdkruste]] dicker als anderswo ist, und dass der darunter befindliche Erdmantel aus schwereren Gesteinen besteht. Große Gebirgsmassive tauchen wie [[Eisberg]]e umso tiefer ins Erdinnere, je höher sie sind. Dieses „Schwimm-[[Gleichgewicht (Systemtheorie)|Gleichgewicht]]“ nennt man [[Isostasie]]. Durch [[Satellitengeodäsie]] lassen sich auf ähnliche Art auch tiefere [[Anomalie (Geologie)|Anomalien]] des [[Erdmantel]]s orten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bohrungen ===&lt;br /&gt;
Die tiefste [[Bohrung]], die je durchgeführt wurde, fand in [[Russland]] auf der [[Halbinsel Kola]] statt ([[Kola-Bohrung]]) und führte bis in eine Tiefe von 12,3&amp;amp;nbsp;km. Hier konnte die oberste Schicht der kontinentalen Kruste erforscht werden, die an dieser Stelle eine Mächtigkeit von etwa 30&amp;amp;nbsp;km besitzt. Eine weitere Bohrung, die so genannte [[Kontinentale Tiefbohrung]] (KTB), die 9,1&amp;amp;nbsp;km erreicht hat, wurde bei [[Windischeschenbach]] in der deutschen [[Oberpfalz]] vorgenommen. Bei einer geplanten Tiefe von 14&amp;amp;nbsp;km wäre es möglich gewesen, die kontinentale Kruste an der vermuteten Nahtstelle zu erforschen, an der vor 300 Millionen Jahren Teile der auf dem Erdmantel driftenden Kontinente Ur-Afrika und Ur-Europa kollidierten (siehe auch [[Armorica (Kontinent)|Armorica]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiefbohrungen bewegen sich im oberen bis mittleren Krustenbereich und können daher nur einen kleinen Einblick ins Erdinnere gewähren. Würde man die Erde auf Apfelgröße verkleinern, so würden unsere tiefsten Bohrungen kaum mehr als dem Anbohren der Schale entsprechen&amp;lt;!-- Beleg? --&amp;gt;. Durch Bohrungen in größere Tiefen vorzustoßen, übersteigt derzeit die technischen Möglichkeiten: Die hohen Drücke (in 14&amp;amp;nbsp;km Tiefe ca. 400&amp;amp;nbsp;[[Pascal (Einheit)|MPa]]) und Temperaturen (in 14&amp;amp;nbsp;km Tiefe ca. 300&amp;amp;nbsp;°C) erfordern neue Lösungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vulkanische Tätigkeit ===&lt;br /&gt;
Die größte Tiefe, aus der Material an die Erdoberfläche dringt und dabei die verschiedenen Formen des [[Vulkanismus]] hervorbringt, findet sich an der Grenzschicht zwischen dem äußeren Kern und dem unteren Mantel, wie das zum Beispiel bei [[Plume (Geologie)|Plumes]] zu beobachten ist. Das bei einer [[Vulkanausbruch|Eruption]] zu Tage geförderte Material stammt also aus verschiedenen Bereichen des Erdmantels und kann entsprechend analysiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiteren Aufschluss über die Manteleigenschaften kann man über die Erforschung der [[Mittelozeanischer Rücken|mittelozeanischen Rücken]] gewinnen. Der hier direkt unter der Plattengrenze liegende Mantel steigt auf, um den Raum in den entstehenden Lücken zu füllen. Normalerweise schmilzt das Mantelgestein dabei durch die Druckentlastung und bildet nach Erkalten die neue Ozeankruste auf dem [[Meeresboden]]. Diese rund 8&amp;amp;nbsp;km mächtige Kruste versiegelt den Zugang zum ursprünglichen Mantelgestein. Eine interessante Ausnahme bildet möglicherweise der mittelozeanische Rücken zwischen [[Grönland]] und [[Russland]], der [[Gakkel-Rücken]], der mit weniger als 1 cm pro Jahr der langsamste spreizende Rücken der Erde ist. Der Erdmantel steigt hier nur sehr langsam auf. Daher bildet sich keine Schmelze und infolgedessen auch keine Kruste. Das Mantelgestein könnte also direkt am Meeresboden zu finden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seismologie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Premiasp.png|miniatur|hochkant=1.5|Die Referenz-Geschwindigkeitsmodelle [[PREM]] und [[IASP91]] im Vergleich. Die Linien geben die [[Seismische Welle|seismischen Geschwindigkeiten]] der P- (dunkelgrün für PREM, schwarz für IASP91) und S-Wellen (hellgrün bzw. grau) im Inneren der Erde wieder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erde wird täglich von [[Erdbeben]] erschüttert, die weltweit von Messstationen registriert werden. Die von Erdbeben ausgehenden [[Seismische Welle|seismischen Wellen]] durchqueren den gesamten Erdkörper, wobei sich die seismische Energie in den verschiedenen Schichten mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten ausbreitet. Die Ausbreitungsgeschwindigkeiten hängen von den elastischen Eigenschaften des Gesteins ab. Aus den [[Laufzeitmessung|Laufzeiten]] seismischer Wellenzüge, dem Auftreten [[Reflexion (Physik)|reflektierter]] Wellen sowie weiteren seismologisch messbaren Effekten wie etwa [[Dämpfung]] oder [[Streuung (Physik)|Streuung]] lässt sich die Struktur des Erdinneren untersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre [[1912]] machte [[Beno Gutenberg]] erstmals die Grenze zwischen dem [[silikat]]ischen Mantelmaterial und dem [[Nickel]]-[[Eisen]]-[[Erdkern|Kern]] in einer Tiefe von 2900&amp;amp;nbsp;km aus. Kurz zuvor hatte der kroatische Geophysiker [[Andrija Mohorovičić]] die nach ihm benannte Grenzfläche zwischen [[Erdkruste]] und [[Erdmantel]] entdeckt. Beides war möglich, weil markante Impedanzsprünge –&amp;amp;nbsp;hauptsächlich verursacht durch sprunghafte Änderungen der Ausbreitungsgeschwindigkeiten von Erdbebenwellen, so genannte „seismische [[Diskontinuität (Geologie)|Diskontinuitäten]]“&amp;amp;nbsp;– messbare reflektierte Phasen erzeugen. Diskontinuitäten können chemischer Natur sein. Diese beruhen auf einer Änderung der chemischen Zusammensetzung der Erdschichten mit der Folge veränderter elastischer Eigenschaften. In der &amp;#039;&amp;#039;Mantelübergangszone&amp;#039;&amp;#039; zum Beispiel (MTZ, engl.: &amp;#039;&amp;#039;mantle transition zone&amp;#039;&amp;#039;) gibt es jedoch auch Diskontinuitäten, die ohne eine Änderung der chemischen Zusammensetzung einhergehen. Diese basieren auf [[Phasentransformation]]en, wobei sich ein [[Mineral]] bei Zunahme von Druck und/oder Temperatur in ein anders strukturiertes und üblicherweise dichteres Mineral derselben Zusammensetzung umbildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meteoriten, Alter der Erde ===&lt;br /&gt;
Die Vorstellungen über den Stoffbestand des Erdinneren beruhen neben den oben genannten Methoden auf [[Analogieschluss|Analogieschlüssen]] aus der Zusammensetzung von [[Meteorit]]en. [[Chondrit]]ische Meteoriten wurden seit der Entstehung des Sonnensystems kaum verändert. Es wird daher angenommen, dass die chemische Gesamtzusammensetzung der Erde ähnlich jener der Chondrite ist, da diese vermutlich wiederum den [[Planetesimale]]n, aus denen die Erde gebildet wurde, ähneln. Unter den Meteoriten finden sich aber auch Bruchstücke von differenzierten Mutterkörpern: [[Eisenmeteorit]]en und die zu den [[Stein-Eisen-Meteorit]]en gehörenden [[Pallasit]]en stammen vermutlich aus dem Kern beziehungsweise dem Übergangsbereich zwischen Kern und Mantel von differenzierten Asteroiden, während die [[Achondrit]]e aus deren Mantel oder Kruste stammen. Durch die Meteoriten können also Materialien aus dem Kern- und Mantelbereich untersucht werden, die bei der Erde für direkte Untersuchungen nicht zugänglich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meteoriten spielen eine große Rolle in der Datierung des Sonnensystems und auch der Erde. So wurde zuerst in den 1950ern von [[Clair Cameron Patterson]] und [[Friedrich Georg Houtermans]] anhand der [[Uran-Blei-Datierung]] des Eisenmeteoriten [[Canyon-Diablo|Canyon Diablo]] das Alter der Erde mit 4,55 Milliarden Jahren bestimmt. Datierungsmethoden basierend auf anderen Isotopensystemen (zum Beispiel &amp;lt;sup&amp;gt;87&amp;lt;/sup&amp;gt;Rb-&amp;lt;sup&amp;gt;87&amp;lt;/sup&amp;gt;Sr, &amp;lt;sup&amp;gt;147&amp;lt;/sup&amp;gt;Sm-&amp;lt;sup&amp;gt;143&amp;lt;/sup&amp;gt;Nd) haben seither dieses Alter bestätigt. Das älteste bekannte Material irdischen Ursprungs sind 4,4 Milliarden Jahren alte [[Zirkon]]-Kristalle aus dan [[Jack Hills]] in Westaustralien. Dies entspricht zugleich dem gesicherten Mindestalter der Erdkruste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Geologie]]&lt;br /&gt;
* [[Geodynamik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Cesare Emiliani]]: &amp;#039;&amp;#039;Planet Earth. Cosmology, Geology, and the Evolution of Live and Environment&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 0-521-40949-7, Cambridge University Press, Cambridge 1992.&lt;br /&gt;
* [[László Egyed]]: &amp;#039;&amp;#039;Physik der festen Erde&amp;#039;&amp;#039;, Akadémiai Kiadó, Budapest 1969, 370 S.&lt;br /&gt;
* [[Walter Kertz]]: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Geophysik&amp;#039;&amp;#039;, Spektrum Akademischer Verlag 1970/1992, 232 S.&lt;br /&gt;
* [[Karl Ledersteger]]: &amp;#039;&amp;#039; [[Astrogeodäsie|Astronomische]] und [[Physikalische Geodäsie]]&amp;#039;&amp;#039;. In: Jordan/Eggert/Kneissl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Vermessungskunde,&amp;#039;&amp;#039; Band V, Verlag J.B. Metzler, Stuttgart 1969, 871 S.&lt;br /&gt;
* Harry Y. McSween, Jr.: &amp;#039;&amp;#039;Meteorites and Their Parent Planets.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 0-521-58303-9, Cambridge University Press, Cambridge 1999.&lt;br /&gt;
* [[Frank Press]], Raymond Siever: &amp;#039;&amp;#039;Understanding Earth&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 0-7167-3504-0, W.H. Freeman, New York 2000.&lt;br /&gt;
* David Graham Smith: &amp;#039;&amp;#039;The Cambridge Encyclopedia of Earth Sciences&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 0-521-23900-1, Cambridge University Press, Cambridge 1981.&lt;br /&gt;
* [[Harald Zepp]]: &amp;#039;&amp;#039;Grundriss Allgemeine Geographie. Geomorphologie&amp;#039;&amp;#039;, 3. Auflage, ISBN 3-8252-2164-4, Verlag Ferdinand Schöningh GmbH, Paderborn 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Structure of the Earth|Aufbau der Erde}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Katrin Kellermann |url=https://www.br.de/mediathek/podcast/radiowissen/der-aufbau-unserer-erde-kruste-mantel-und-kern/1532549 |titel=Der Aufbau unserer Erde - Kruste, Mantel und Kern |werk=Podcast [[Radiowissen]] |hrsg=[[Bayern 2]] |abruf=2022-12-26 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* [[Universität Tübingen]]: [https://uni-tuebingen.de/fakultaeten/mathematisch-naturwissenschaftliche-fakultaet/fachbereiche/geowissenschaften/sammlungen/mineralogische-sammlung/inhalt-der-sammlung/aufbau-der-erde-und-kreislauf-der-gesteine/ Aufbau der Erde und Kreislauf der Gesteine]&lt;br /&gt;
* [http://pubs.usgs.gov/gip/interior/ The Interior of the Earth (USGS)] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://all-geo.org/metageologist/2012/09/oceanic-crust-down-to-the-core/ Simon Wellings: &amp;#039;&amp;#039;Oceanic crust - down to the core&amp;#039;&amp;#039;, All-Geo-Blogs, Metageologist, 25. September 2012] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://phys.org/news6026.html#nRlv &amp;#039;&amp;#039;Study Reconciles Long-Standing Contradiction of Deep-Earth Dynamics&amp;#039;&amp;#039;, PysOrg, 25. August 2005]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;allgeo_1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor={{lang|en|Edward J. Tarbuck, Frederick K. Lutgens}} |Titel=Allgemeine Geologie |Herausgeber={{lang|en|Pearson Education}} Deutschland GmbH |Auflage=9. |Ort=München |Jahr=2009 |Seiten=402-404 |ISBN=978-3-8273-7335-9 |Originaltitel={{lang|en|Earth: An Introduction to Physical Geology}} |Originalsprache=en |Übersetzer={{lang|en|Tatjana D. Logan}} }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geophysik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erdmantel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Valeee04</name></author>
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