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	<title>Inken Baller - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T04:37:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Inken_Baller&amp;diff=955327&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-36365-4 am 12. August 2025 um 11:48 Uhr</title>
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		<updated>2025-08-12T11:48:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Preisverleihung Großer BDA-Preis 2023, Köln-5677.jpg|alternativtext=Halbportrait einer lächelnden, sitzenden Dame mit schulterlangen weißen Haaren und markantem Schmuck|mini|Inken Baller (2023)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Inken Baller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Mai]] [[1942]] in [[Tønder|Tondern]], [[Dänemark unter deutscher Besatzung|Dänemark]]) ist eine deutsche [[Architekt]]in mit Wohnsitz und Wirkungsschwerpunkt in [[Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Baller arbeitete von 1967 bis 1989 mit ihrem heute von ihr geschiedenen Mann, dem Architekten [[Hinrich Baller]], in einer Bürogemeinschaft zusammen. Nach der Trennung von Hinrich Baller setzte Inken Baller ihre Architektentätigkeit mit eigenen Projekten erfolgreich fort. Zu ihren Schöpfungen zählt das Gebäude der „[[WeiberWirtschaft]]“ 1990 in Berlin, ein Umbau im Bestand unter besonderen [[Ökonomie|ökonomischen]] und [[Ökologie|ökologischen]] Gesichtspunkten. Ballers Beitrag zu dem 1996 von der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Stern (Zeitschrift)|Stern]]&amp;#039;&amp;#039; veranstalteten Wettbewerb „Mein Wunschhaus“ fand weite Anerkennung und sorgte für ihre Bekanntheit auch außerhalb von Architektenkreisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2023 wurden Inken und Hinrich Baller für ihr gemeinsames Werk mit dem [[Großer BDA-Preis|Großen BDA-Preis]] ausgezeichnet. Die Jury würdigte die „eigenständige und ökologisch geprägte Entwurfshaltung, die unter den Bedingungen des [[Sozialer Wohnungsbau in Deutschland|sozialen Wohnungsbaus]] zu erstaunlichen Lösungen jenseits des Mainstreams“ geführt habe. Inken Baller habe&amp;amp;nbsp;–&amp;amp;nbsp;über eine aufmüpfige, fröhliche, soziale Architektur von eigenwilliger Schönheit hinaus&amp;amp;nbsp;– mit ihrer Lehrtätigkeit einen „selbstbewussten und gleichberechtigten Zugang zur Architektur“ vorgeführt, das „Generationen von Studentinnen zum Vorbild“ gedient habe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor= |url=https://www.bda-bund.de/2023/07/grosser-bda-preis-fuer-inken-baller-und-hinrich-baller/ |titel=Großer BDA-Preis 2023 für Inken Baller und Hinrich Baller |werk=Bund Deutscher Architektinnen und Architekten BDA |datum=2023-07-13 |abruf=2023-09-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Begründung der Jury |TitelErg= |Hrsg=Bund deutscher Architektinnen und Architekten |Sammelwerk=Inken Baller und Hinrich Baller. Großer BDA-Preis 2023 |WerkErg=Festschrift |Ort=Berlin |Datum=2023 |Seiten=3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1985 war sie Gastprofessorin, ab 1989 ordentliche Professorin an der [[Gesamthochschule Kassel]]. Von 1996 bis 2007 hielt sie den Lehrstuhl für Entwerfen und Bauen im Bestand an der [[Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg|BTU in Cottbus]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.b-tu.de/cultural-heritage-centre/mitglieder/hochschullehrer/inken-baller/ |text=Lehrstuhl Cultural Heritage Centre an der BTU Cottbus-Senftenberg |wayback=20190402182311}}&amp;lt;/ref&amp;gt; dort war sie auch als [[Vizepräsident]]in für Lehre tätig. Sie wurde am 23. Mai 2007 [[Emeritierung|emeritiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inken Baller hat zwei Kinder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berliner-mieterverein.de/magazin/online/mm0125/berliner-wohnungsbauarchitektinnen.htm |titel=Berliner Wohnungsbauarchitekt:innen – Ein Treffen mit Inken Baller |werk=Berliner Mieterverein e.V. |datum=2025-01-31 |sprache=de |abruf=2025-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interpretation ==&lt;br /&gt;
Die Architektur von Inken und Hinrich Baller ist relativ eigenständig und folgt keiner der zeitgenössischen Hauptströmungen. Sie erinnert in Zügen an den [[Jugendstil]], stützt sich aber verstärkt auf moderne Konstruktionsmittel wie Beton, Stahl und Glas. Die Wurzeln ihres Architekturschaffens sieht Baller u.&amp;amp;nbsp;a. bei den Architekten [[Bruno Taut]], [[Hugo Häring]], [[Bernhard Hermkes]] und [[Hans Scharoun]]. Als einer von wenigen Architektinnen gelang es ihr an einigen Orten, die Berliner Stadtstruktur in ihrer hohen Baudichte und Schwere („steinernes Berlin“) aufzulockern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Wassertorplatz1.JPG|mini|Parkbrücke von Inken und [[Hinrich Baller]] auf dem [[Wassertorplatz]] an Stelle der historischen Kanalbrücke]]&lt;br /&gt;
Einige Bauten Inken Ballers stehen unter [[Denkmalschutz]] (D).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit Hinrich Baller:&lt;br /&gt;
* 1979–1982: Umbau Wohn- und Geschäftshaus Kottbusser Damm 2 und 3 in [[Berlin-Kreuzberg]] (D)&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09031185|}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1979–1984: Mietshaus Fraenkelufer 44, [[Internationale Bauausstellung 1987|Internationalen Bauausstellung 1987]] (IBA 87), Berlin-Kreuzberg (D)&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09060153|}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1979–1984: Mietshaus Fraenkelufer 38A, 38A, 38B,38C, IBA 87, Berlin-Kreuzberg (D)&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09060152|}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1979–1985: Mietshaus Fraenkelufer 38, IBA 87, Berlin-Kreuzberg, IBA 87 (D)&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09060151|}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1979–1985:  Mietshaus Fraenkelufer 26, IBA 87, Berlin-Kreuzberg (D)&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09060150|}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1980–1982: Wohnsiedlung „[[documenta urbana]]“ in [[Kassel]], Gebäudeplanung&lt;br /&gt;
* 1981/1986: Teich, Skulpturen und „Gartenbrücke“ auf dem [[Wassertorplatz]], IBA 87, [[Berlin-Kreuzberg]]&lt;br /&gt;
* 1984–1986: Kontaktarchitektin für [[Herman Hertzberger]] und Henk de Weijer beim IBA-Projekt &amp;#039;&amp;#039;Wohnhof LiMa,&amp;#039;&amp;#039; Berlin-Kreuzberg&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09097891|Denkmaldatenbank – LiMa-Wohnhof}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1987–1989: Wohnhaus Potsdamer Straße 101, [[Berlin-Tiergarten]], IBA 87 (Entwurf 1982–1985)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Bauausstellung Berlin GmbH, Carlheinz Feye |Titel=Internationale Bauausstellung Berlin 1987 – Projektübersicht |Auflage=Aktualisierte und erweiterte |Ort=Berlin |Datum=1991 |ISBN=3-926641-22-3 |Seiten=93}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die doppelgeschossige Turnhalle am „Nassen Dreieck“ in [[Berlin-Charlottenburg]],&lt;br /&gt;
* Wohnanlage 45/46 in der [[Schloßstraße (Berlin-Charlottenburg)|Schloßstraße]] in Berlin-Charlottenburg.&lt;br /&gt;
* Entwurf der Bauten am Winterfeldtplatz (Kindertagesstätte, Schule, Sporthalle, Wohnhaus) in [[Berlin-Schöneberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rolf Rave |Titel=Bauen seit 1980 in Berlin – Ein Führer zu 400 Bauten in Berlin von 1980 bis heute |Verlag=G + H Verlag |Ort=Berlin |Datum=2005 |ISBN=3-931768-80-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenständig:&lt;br /&gt;
* 1990: Gewerbehof „WeiberWirtschaft eG“ in Berlin&lt;br /&gt;
* 1993: Fabrikgebäude „Gummi Hübner“ in Kassel&lt;br /&gt;
* 1996: Stern-Wettbewerb „Mein Wunschhaus“&lt;br /&gt;
* 1997: Wohnhaus Richardstraße 15, [[Berlin-Neukölln]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karen Eisenloffel |Titel=Tragwerkstatt Gerhard Pichler Entwürfe, Bauten, Konstruktionen |Ort=Berlin |Datum=2000 |ISBN=3-7861-2279-2 |Seiten=164}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1998: Wohnhäuser Alt-Stralau, Berlin-Friedrichshain&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem war Inken Baller als Kontaktarchitektin verantwortlich für:&lt;br /&gt;
* 1993–1995: Die „Heinz-Galinski-Schule“ in Berlin, von [[Zvi Hecker]]&lt;br /&gt;
* 1997–1999: Das Jüdische Gemeindezentrum in [[Duisburg]], von [[Zvi Hecker]]&lt;br /&gt;
* 1996–1998: Rummelsburger Bucht, Alt Stralau, Bebauung im Umkreis des [[Palmkernölspeicher]]s in Berlin, von Herman Hertzberger&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Fraenkelufer38.jpg|Fassade Mietshaus Fraenkelufer 38 Berlin-Kreuzberg&lt;br /&gt;
 Fraenkelufer 38ad.jpg|Hinterhofhaus Mietshaus Fraenkelufer 38A, 38A, 38B, 38C Berlin-Kreuzberg&lt;br /&gt;
 Berlin, Kreuzberg, Kottbusser Damm 2-3, Mietshaus.jpg|Mietshaus Kottbusser Damm 2–3 in Berlin-Kreuzberg&lt;br /&gt;
 200806 Berlin 604.JPG|Mietshaus Fraenkelufer 26 in Berlin-Kreuzberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* VISITING Inken Baller &amp;amp; Hinrich Baller, Berlin 1966–89, hrsg. von urban fragment observatory (Jeanne Astrup-Chauvaux, Sebastian Diaz de León, Lena Löhnert, Florine Schüschke), Köln: Verlag der Buchhandlung Walther und Franz König, 2022, ISBN 978-3-7533-0051-1&lt;br /&gt;
* „Hinrich und Inken Baller“. U. Stark, IRB Verlag; 1998.&lt;br /&gt;
* „Hinrich and Inken Baller“. In: A+U, 12/1986,195, H. Fassbinder, S. 75–130.&lt;br /&gt;
* „Behutsame Stadterneuerung“ und „Das Prinzip Hoffnung“. In: Lukas Fink, Tobias Fink, Ruben Bernegger: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Portraits – Erzählungen zur Architektur der Stadt&amp;#039;&amp;#039;. Walther König, Köln 2019, ISBN 978-3-96098-654-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://berlinerportraits.de/inken-baller Videointerview mit Inken Baller] auf Berliner Portraits – Erzählungen zur Architektur der Stadt.&lt;br /&gt;
* [http://www.jp3.de/baller/intballr.htm Interview mit Inken Baller]&lt;br /&gt;
* {{archINFORM|arch|3805}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119024950}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119024950|LCCN=no2009177367|VIAF=95762712}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Baller, Inken}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Brandenburgische Technische Universität Cottbus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Baller, Inken&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Architektin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Mai 1942&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tønder|Tondern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-36365-4</name></author>
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