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	<title>Inkassobeleg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T03:00:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Inkassobeleg&amp;diff=996243&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Punkt hinter Abkürzung gesetzt, Kleinkram</title>
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		<updated>2020-04-13T14:48:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Punkt hinter Abkürzung gesetzt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Inkasso Beleg 2014.jpg|mini|400px|Inkasso-Beleg für SEPA-Geldübermittlung]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Inkassobeleg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;Inkasso-Beleg&amp;#039;&amp;#039;) ist im [[Bankwesen]] und im [[Postwesen]] ein [[Vordruck]], der das [[Inkasso]] einer [[Forderung|Geldforderung]] vom [[Zahlungspflichtiger|Zahlungspflichtigen]] an den [[Zahlungsempfänger]] vorsieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Inkassobelege gehören zum [[Zahlungsverkehr]] und sorgen dafür, dass der zahlungspflichtige [[Schuldner]] seine [[Schulden]] beispielsweise aus einem [[Kaufvertrag]] gegenüber dem [[Verkäufer]] ([[Gläubiger]]) begleichen kann. Die zwischen dem Verkäufer und dem Käufer vereinbarten [[Zahlungsbedingungen]] müssen hierzu vorsehen, dass eine [[Zahlung]] des [[Kaufpreis]]es durch [[Lastschrift]] oder durch [[Nachnahme]] erfolgen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsfragen ==&lt;br /&gt;
Dazu ist bei der Nachnahme lediglich die [[Bankverbindung]] des Verkäufers, bei der Lastschrift zusätzlich die Bankverbindung des Käufers erforderlich. Deshalb ist die Lastschrift eine [[Bargeldloser Zahlungsverkehr|bargeldlose Zahlung]], während bei der Nachnahme der Käufer [[Bargeld]] oder ein gleichwertiges [[Zahlungsmittel]] verwenden muss ([[halbbare Zahlung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach {{§|422|hgb|juris}} [[Handelsgesetzbuch|HGB]] ist bei der Nachnahme im [[Frachtgeschäft]] anzunehmen, dass der [[Rechnung]]sbetrag in bar oder in Form eines gleichwertigen Zahlungsmittels einzuziehen ist, wenn die [[Vertragspartei]]en vereinbart haben, dass die Ware nur gegen Einziehung einer Nachnahme an den [[Postempfänger]] abgeliefert werden darf. Das „gleichwertige Zahlungsmittel“ darf kein [[Zahlungsrisiko]] für den Verkäufer beinhalten, so dass lediglich elektronische Zahlungsmittel wie die [[Girocard]] zulässig sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BT-Drs|13|10014}} vom 4. März 1998, &amp;#039;&amp;#039;Entwurf eines Gesetzes zur Neuregelung des Fracht-, Speditions- und Lagerrechts&amp;#039;&amp;#039;, S. 48&amp;lt;/ref&amp;gt; In § 422 Abs. 2 HGB wird die [[Vermutung (Recht)|unwiderlegbare Vermutung]] aufgestellt, dass das auf Grund der Einziehung erlangte Geld im Verhältnis zu den Gläubigern des [[Frachtführer]]s als auf den [[Absender]] übertragen gilt. Die „Lieferung gegen Nachnahme“ begründet eine [[Vorleistung (Recht)|Vorleistungspflicht]] des Käufers insoweit, als er bei Aushändigung der Ware zahlen muss, ohne diese zuvor untersuchen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;BGH, Urteil vom 19. September 1984, Az.: VII ZR 103/83 = {{Rspr|WM 1984, 1572}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit ist der Käufer dem gleichen Risiko ausgesetzt wie bei [[Vorauszahlung]] oder [[Vorkasse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Lastschrift ist gemäß {{§|675j|bgb|juris}} Abs. 1 Satz 1 [[Bürgerliches Gesetzbuch|BGB]] für die Wirksamkeit des [[Zahlungsvorgang]]s maßgeblich, ob der zahlungspflichtige Käufer diesem zugestimmt hat ([[Autorisierung]]). Diese Autorisierung des Zahlungsvorgangs kann vorab oder – falls zwischen dem Zahlungspflichtigen und seinem [[Kreditinstitut]] vereinbart – auch nachträglich durch Mandat erfolgen (§&amp;amp;nbsp;675j Abs.&amp;amp;nbsp;1 Satz 2 BGB). Die im Oktober 2009 neu gefassten „Sonderbedingungen für den Lastschriftverkehr“ sehen vor, dass die Zahlung mittels Lastschrift im [[SEPA-Lastschrift]]verfahren gegenüber der [[Zahlstelle]] bereits vorab mit Erteilung des SEPA-Lastschriftmandats autorisiert ist (Abschnitt C. und D. jeweils Nr. 2. 2. 1). Das SEPA-Mandat beinhaltet nicht nur die Gestattung des Zahlungsempfängers, den Betrag vom Konto des Zahlungspflichtigen einzuziehen, sondern darüber hinaus auch die an die Zahlstelle gerichtete Generalweisung, die vom Zahlungsempfänger auf das Schuldnerkonto gezogene SEPA-Lastschrift einzulösen (Abschnitt C. und D. jeweils Nr. 2. 2. 1). In dieser Weisung liegt nach der neuen Terminologie des Gesetzes der [[Zahlungsauftrag]] gemäß {{§|675f|bgb|juris}} Abs. 3 Satz 2 BGB.&amp;lt;ref&amp;gt;BGH, Urteil vom 20. Juli 2010, Az.: XI ZR 236/07 = {{Rspr|BGHZ 186, 269}}, Tz.  21&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Vorrätig sind Inkassobelege bei Kreditinstituten und Post. Inkassobelege bestehen aus einem bundeseinheitlich normierten Formular aus Belegleserpapier im Papierformat [[DIN A6]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Überweisungsträger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Postrecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zahlungsverkehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dokument]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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