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	<title>Injektion - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Injektion&amp;diff=2060390&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-06-19T16:59:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Injektion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{laS|inicere}} „hineinwerfen“) bezeichnet man in der [[Medizin]] das [[parenteral]]e (unter Umgehung des Darmtraktes erfolgende) Einbringen von [[Lösung (Chemie)|gelösten]] oder [[Suspension (Chemie)|suspendierten]] [[Arzneimittel]]n in den Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Injektion wird im Allgemeinen mittels einer [[Spritze (Medizin)|Spritze]] mit aufgesetzter [[Kanüle]] durchgeführt. Im Gegensatz zur [[Instillation]], wird bei der Injektion mindestens eine physische Barriere, wie zum Beispiel die [[Haut]] oder [[Schleimhaut]] durchstochen. Wenn jedoch eine [[Körperhöhle]] mittels [[Punktion]] erreicht ist, kann hier eine Instillation folgen. In Abgrenzung zur [[Infusion]] handelt es sich bei der Injektion um eine oft manuell getätigte, relativ schnelle Verabreichung des Arzneimittels. Allerdings gibt es Überschneidungen, vor allem beim Einsatz von [[Infusionspumpe|Infusions-]] beziehungsweise [[Spritzenpumpe]]n. Die Umkehrung der Injektion, also die Gewinnung von Flüssigkeit oder Gewebe aus dem Organismus wird als [[Aspiration (Sog)|Aspiration]] (bei Flüssigkeiten) oder als [[Biopsie]] (bei Gewebe) bezeichnet. Der Aspiration oder Biopsie, genau genommen auch der Injektion, geht die Punktion voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Injektion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Elßholz - Clysmatica nova 1667 - Intravenöse Injektion.jpeg|mini|Intravenöse Injektion am Menschen. Aus: &amp;#039;&amp;#039;Clysmatica nova&amp;#039;&amp;#039;, 1667]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Antike und im Mittelalter wurden Substanzen zwar „gespritzt“, jedoch nicht in das Gewebe oder in Gefäße, sondern in frei zugängliche Körperöffnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem [[William Harvey]] (1578–1657) im Jahre 1628 erkannte, dass das [[Blutkreislauf|Gefäßsystem]] einen Kreislauf darstellt, injizierten [[Christopher Wren]] (1632–1723) und [[Robert Boyle]] vermutlich 1656 einem Hund Bier, Wein und eine Opiumlösung,&amp;lt;ref&amp;gt;Ciba Nr. 100; S. 3596.&amp;lt;/ref&amp;gt; woraufhin Wren eine betäubende Wirkung des Opiums auf das Gehirn&amp;lt;ref&amp;gt;Richard J. Kitz, Leroy D. Vandam: &amp;#039;&amp;#039;A History and the Scope of Anesthetic Practice.&amp;#039;&amp;#039; In: Ronald D. Miller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Anesthesia.&amp;#039;&amp;#039; 3 Bände, Churchill Livingstone, New York / Edinburgh / London / Melbourne 1981, 2. Auflage ebenda 1986, ISBN 0-443-08328-2, Band 1, S. 3–25, hier: S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; annahm. Wren verwendete dabei einen mit einer Tierblase versehenen Federkiel, den er in eine freigelegte Vene einband.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Orth, I. Kis: &amp;#039;&amp;#039;Schmerzbekämpfung und Narkose.&amp;#039;&amp;#039; In: Franz Xaver Sailer, Friedrich Wilhelm Gierhake (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Chirurgie historisch gesehen. Anfang – Entwicklung – Differenzierung.&amp;#039;&amp;#039; Dustri-Verlag, Deisenhofen bei München 1973, ISBN 3-87185-021-7, S. 1–32, hier: S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten dokumentierten intravenösen Injektionen beim Menschen wurden von [[Johann Sigismund Elsholtz]] (1623–1688) in Berlin an drei kranken Soldaten vermutlich im Jahre 1663 durchgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ciba Nr. 100; S. 3598.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1665 publizierte [[Johann Daniel Major]] seine [[Intravenös#Geschichte|intravenöse Injektionen und Infusionen]] betreffende Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Chirurgia infusoria placidis …&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard J. Kitz, Leroy D. Vandam (1986), S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Injektionen mit modernen Hohlnadeln und aus Glas und Metall gefertigten Spritzen wurden nach deren Erfindung ab 1845&amp;lt;ref&amp;gt;F. Rynd: &amp;#039;&amp;#039;Neuralgia - introduction of fluid to the nerve.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Dublin Med Press.&amp;#039;&amp;#039; 13, 1845, S. 167–168.&amp;lt;/ref&amp;gt; durch Francis Rynd (1801–1861) und [[Alexander Wood (Mediziner)|Alexander Wood]] (1855) sowie [[Charles-Gabriel Pravaz|Charles G. Pravaz]] (1853) gebräuchlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard J. Kitz, Leroy D. Vandam (1986), S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung von Injektionen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tail vein injection 01.jpg|mini|Die Injektion eines Wirkstoffes in die [[Schwanzvene]] einer [[Farbratte]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Injektion werden grundsätzlich zwei verschiedene Wirkprinzipien unterschieden. Zum einen kann das injizierte [[Reagenz|Agens]] direkt am Ort der Injektion, also [[Topische Anwendung|lokal]] wirken. Dies ist zum Beispiel bei einer [[Lokalanästhesie]] der Fall, bei der das Anästhetikum direkt an die entsprechenden Nervenendigungen oder deren Leitungsbahnen injiziert wird und dort pharmakologisch wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum anderen kann das Arzneimittel direkt, wie bei der intravenösen Injektion, oder indirekt über die Nutzung einer Depotwirkung, wie bei der subkutanen Injektion, in den Blutkreislauf gelangen und von dort eine generalisierte pharmakologische Wirkung ausüben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Injektionen wirken im Allgemeinen schneller und stärker als [[Peroral|oral]] gegebene Medikamente, da sie auf dem Weg zum Wirkort weniger physiologische Schranken überwinden müssen. Außerdem gibt es Medikamente, wie zum Beispiel Proteinmedikamente wie Insulin oder Antikörper, welche [[parenteral]] gegeben werden müssen, da sie bei einer oralen Aufnahme nicht oder nicht in ausreichender Menge in den Blutkreislauf aufgenommen (resorbiert) werden, durch [[Enzyme]] des Verdauungstrakts abgebaut werden oder durch die im Magen vorhandene Salzsäure zerstört werden.&lt;br /&gt;
Demgegenüber stehen das Infektionsrisiko durch den Eintrag von Krankheitserregern in den Körper und andere Risiken, die je nach Injektionsweg zu beachten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich mit parenteral applizierten Wirkstoffen technisch leichter ein definierter [[Plasmaspiegel]] einstellen lässt als mit oral gegebenen Medikamenten, kommt der [[intravenös]]en Injektion insbesondere in der Notfallmedizin ein hoher Stellenwert zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Injektionsarten ==&lt;br /&gt;
Injektionen werden im Allgemeinen danach benannt, in welches Gewebe oder Organ das Arzneimittel injiziert wird. Die häufigsten und bekanntesten Arten sind die [[subkutan]]e (abgekürzt: s.c.) Injektion, die [[Intramuskuläre Injektion|intramuskuläre]] (i.&amp;amp;nbsp;m.) Injektion und die [[intravenös]]e (i.v.) Injektion. Darüber hinaus gibt es eine Reihe weiterer, seltener angewandter Injektionen, die für diagnostische oder therapeutische Zwecke verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Subkutane Injektion ===&lt;br /&gt;
Bei der subkutanen Injektion, bereits 1853 von Charles Pravaz mit einer Subkutanspritze zur Therapie&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Diepgen]], [[Heinz Goerke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Ludwig Aschoff|Aschoff]]/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin.&amp;#039;&amp;#039; 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt; verwendet, wird in die [[Subkutis]], also das in der Tiefe der Haut liegende Gewebe, das vorrangig aus Fettzellen besteht, injiziert. Von hier aus wird das Arzneimittel relativ langsam und über einen längeren Zeitraum in die kapillären Blutgefäße aufgenommen. Dieser als [[Depotarzneiform|Depotwirkung]] bezeichnete Vorgang ist vielfach erwünscht, um den Medikamentenspiegel über einen längeren Zeitraum im therapeutischen Bereich zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die subkutane Injektion ist besonders einfach durchzuführen. Sie ist wenig schmerzhaft, [[komplikation]]sarm und kann auch vom Patienten selbst vorgenommen werden. Sie eignet sich in der Regel nur für geringe Stoffmengen (maximal 1 bis 2&amp;amp;nbsp;Milliliter). Für die subkutane Verabreichung eignen sich Medikamente wie [[Insulin]] (zur Behandlung von [[Diabetes mellitus]]) und [[Heparin]]präparate (zur [[Thrombose]][[Krankheitsprävention|prophylaxe]]), aber auch verschiedene Impfungen und andere Medikamente. Subkutane Injektionen zur Erzielung einer [[Infiltrationsanästhesie]]&amp;lt;ref&amp;gt;H. Orth, I. Kis: &amp;#039;&amp;#039;Schmerzbekämpfung und Narkose.&amp;#039;&amp;#039; In: Franz Xaver Sailer, Friedrich Wilhelm Gierhake (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Chirurgie historisch gesehen. Anfang – Entwicklung – Differenzierung.&amp;#039;&amp;#039; Dustri-Verlag, Deisenhofen bei München 1973, ISBN 3-87185-021-7, S. 1–32, hier: S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt; werden seit dem Ende des 19. Jahrhunderts&amp;lt;ref&amp;gt;[[Carl Ludwig Schleich]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Infiltrationsanästhesie (lokale Anästhesie) und ihr Verhältnis zur allgemeinen Narkose (Inhalationsanästhesie).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Verhandlungen der deutschen Gesellschaft für Chirurgie.&amp;#039;&amp;#039; 1, 1892, S. 121–127.&amp;lt;/ref&amp;gt; durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Intramuskuläre Injektion ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Intramuskuläre Injektion}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die intramuskuläre Injektion bei normal großen und schweren Patienten ist nicht besonders schwierig, muss aber von geschultem Personal durchgeführt werden, da sie mit größeren Risiken behaftet ist (ärztliche Tätigkeit, aber delegierbar). Es können schmerzhafte Verletzungen der [[Knochenhaut]] auftreten oder es kann versehentlich eine intravenöse oder intraarterielle Injektion erfolgen. Außerdem kann es zu dauerhaften Nervenschädigungen bis hin zu Lähmungen kommen. Gelegentlich ist die Entstehung eines Spritzen[[abszess]]es zu beobachten. In bestimmten Situationen ist die intramuskuläre Injektion [[Kontraindikation|kontraindiziert]] z.&amp;amp;nbsp;B. bei Störungen der [[Blutgerinnung]]. Stoffmengen bis zu 20&amp;amp;nbsp;ml können verabreicht werden. Oft wird der intramuskuläre Weg gewählt, wenn ein langsamer und lang anhaltender [[Wirkungseintritt]] gewünscht ist oder eine orale Verabreichung nicht in Frage kommt. Häufig intramuskulär gegebene Mittel sind [[Schmerzmittel]], [[Kortikoid]]e und [[Kontrazeptiva]]. Hauptzugangspunkt, insbesondere bei [[Impfung]]en, ist der [[Deltamuskel]], ansonsten der mediale Glutealmuskel. Der Injektionsort am [[Gluteus]] wird heute üblicherweise nach der Methode von Anton v. Hochstetter aufgesucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Intravenöse Injektion ===&lt;br /&gt;
Die intravenöse Injektion ist technisch schwieriger, weil zuerst eine Venen[[punktion]] durchgeführt werden muss. Ist bereits ein venöser Zugang vorhanden, beispielsweise ein [[Peripherer Venenkatheter|Venenkatheter]], wird dieser Zugang verwendet. Vorteile sind ein besonders schneller Wirkungseintritt und die Möglichkeit, größere Mengen an Flüssigkeit zu verabreichen. Allerdings liegt darin auch ein Risiko, da manche Medikamente bei schneller Verabreichung besondere Nebenwirkungen haben können. Weitere Risiken liegen auch in einer [[Thrombophlebitis]], d.&amp;amp;nbsp;h. einer oberflächlichen [[Thrombose]] bei Entzündung dieser Venen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Intravenöse Injektionen wirken im Allgemeinen schneller und besser als [[Peroral|oral]] gegebene Medikamente, da sie auf dem Weg zum Wirkort weniger [[Schranke (Medizin)|physiologische Schranken]] überwinden müssen. Außerdem gibt es Medikamente (z.&amp;amp;nbsp;B. Proteinmedikamente wie [[Insulin]] oder [[Antikörper]]), welche [[parenteral]] (unter Umgehung des Darmtraktes) gegeben werden müssen, da sie bei einer oralen Aufnahme nicht bzw. nicht in ausreichender Menge in den Blutkreislauf aufgenommen (resorbiert) werden, durch [[Enzym]]e des Verdauungstrakts abgebaut werden oder durch die im Magen vorhandene [[Salzsäure]] [[Denaturierung (Biochemie)|denaturiert]] und damit funktionsunfähig gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demgegenüber steht das Infektionsrisiko durch Eintrag von [[Bakterien]] in den Körper und andere Risiken, die je nach Injektionsweg zu beachten sind. Da sich mit parenteral applizierten Wirkstoffen technisch leichter ein definierter Blutspiegel einstellen lässt als mit oral gegebenen Medikamenten, kommt der [[intravenös]]en Injektion insbesondere in der [[Notfallmedizin]] ein hoher Stellenwert zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Injektionsarten ===&lt;br /&gt;
Neben den oben beschriebenen Injektionen gibt es weitere Formen:&lt;br /&gt;
* [[intraarteriell]] – Injektion in das Lumen einer [[Arterie]],&lt;br /&gt;
* [[intraartikulär]] – Injektion in ein [[Gelenk (Anatomie)|Gelenk]],&lt;br /&gt;
* [[intrakardial]] – Injektion in das Herz,&lt;br /&gt;
* [[Intrakutane Injektion|intrakutan]] (i.c.) – Injektion direkt in die [[Dermis|Lederhaut]], beispielsweise im Rahmen der Allergie- und Tuberkulosediagnostik,&lt;br /&gt;
* [[intraossär]] – Injektion in das [[Knochenmark]],&lt;br /&gt;
* [[intraperitoneal]] – Injektion in die Bauchhöhle,&lt;br /&gt;
* [[intrapulmonal]] – Injektion in die Lunge,&lt;br /&gt;
* [[intrathekal]] – Injektion in die [[Liquor cerebrospinalis|Liquorräume]] des zentralen Nervensystems,&lt;br /&gt;
* [[intravitreal]] oder intraokular – Injektion in den [[Glaskörper]] des Auges,&lt;br /&gt;
* intrazölomatisch – Injektion in das [[Zölom]] bei verschiedenen Tieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückenmarksnahe Injektionen, wie zum Beispiel in den [[Subarachnoidalraum|Subarachnoidal-]] oder [[Periduralraum]] finden in der [[Regionalanästhesie]], beispielsweise in Form der [[Periduralanästhesie]] Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[nadelfreie Injektion]] ist möglich. Sie soll schmerz- und verletzungsärmer wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Lokalanästhesie (Zahnmedizin)]]&lt;br /&gt;
* [[Portkatheter]]&lt;br /&gt;
* [[Hickman-Katheter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Aspekte der Injektion ==&lt;br /&gt;
{{Staatslastig|DE}}&lt;br /&gt;
Jede Injektion stellt einen Eingriff in die körperliche Unversehrtheit des Menschen dar und berührt somit die Straftatbestände nach {{§|223|stgb|juris}} bis {{§|230|stgb|juris}} [[Strafgesetzbuch (Deutschland)|StGB]]. Dadurch ergibt sich die Notwendigkeit einer Einwilligung durch den Patienten zur Injektion. Diese wiederum ist an eine fachgerechte vorherige Aufklärung über Notwendigkeit der Injektion, ihre Folgen und Risiken, sowie an eine qualifizierte Ausführung gebunden. Ist der Patient nicht einwilligungsfähig, muss – in der Regel in einer Notfallsituation – die Injektion entsprechend dem [[Mutmaßlicher Wille|mutmaßlichen Willen]] durchgeführt oder unterlassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verantwortlich für die Injektion ist prinzipiell und in jedem Fall der behandelnde Arzt. Dieser hat jedoch die Möglichkeit, die Injektion an eine entsprechend qualifizierte Person zu delegieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bibb.de/redaktion/altenpflege_saarland/literatur/recht_01.htm |wayback=20120411185859 |text=&amp;#039;&amp;#039;Delegation und Durchführungsverantwortung – Rechtliche Grundlagen und berufliche Verpflichtung&amp;#039;&amp;#039;.}} In: &amp;#039;&amp;#039;Pflege aktuell&amp;#039;&amp;#039;, 5/2000, S. 290–292; abgerufen: 24. August 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bundesaerztekammer.de/downloads/Delegation_2008.pdf |titel=Bundesärztekammer/Kassenärztliche Bundesvereinigung, Möglichkeiten und Grenzen der Delegation ärztlicher Leistungen |hrsg=Bundesärztekammer und Kassenärztliche Bundesvereinigung |datum=2008-08-29 |format=PDF; 51&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2017-02-03 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130514225404/http://www.bundesaerztekammer.de/downloads/Delegation_2008.pdf |archiv-datum=2013-05-14 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Injektion}}&lt;br /&gt;
* Axel Helmstädter: [https://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=4318 &amp;#039;&amp;#039;Kurze Geschichte langer Nadeln&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Pharmazeutische Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 50/2007&lt;br /&gt;
* [https://www.kugener.com/de/humanmedizin-fr/innere-medizin/55-artikel/2245-injektionen-01.html Zur Geschichte der Spritze.] Website im Rahmen eines Medizinhistorischen Museums auf kugener.com&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.bmm.charite.de/aktuelles/besonderes_objekt/win05_06.htm |wayback=20120313121126 |text=&amp;#039;&amp;#039;Kleiner Stich – große Wirkung. Zur Geschichte der Injektionsspritze&amp;#039;&amp;#039;}} auf der Website des Medizinhistorischen Museums der [[Charité]] in Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Buess]]. &amp;#039;&amp;#039;Die Injektion.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ciba-Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039;, No. 100, 9. Jg. (1946),&lt;br /&gt;
** S. 3594–3606: &amp;#039;&amp;#039;Zur Frühgeschichte der Injektion.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** S. 3608–3614: &amp;#039;&amp;#039;Die intravenöse Injektion zur Zeit der aufblühenden Chemie.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** S. 3615–3627: &amp;#039;&amp;#039;Der Aufschwung der Naturwissenschaften und die intravenöse Injektion (seit 1840).&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** S. 3628–3635: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der subkutanen und der intramuskulären Injektion.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** S. 3637–3640: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der Infusionsgeräte.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Pschyrembel (Medizinisches Wörterbuch)|Pschyrembel Klinisches Wörterbuch]]&amp;#039;&amp;#039; 256. Auflage. de Gruyter, Berlin / New York 1990, ISBN 3-11-010881-X&lt;br /&gt;
* [[Heinz Schott (Medizinhistoriker)|Heinz Schott]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Chronik der Medizin&amp;#039;&amp;#039; Chronik Verlag, Gütersloh/München 1993, ISBN 3-86047-135-X&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Roche Lexikon Medizin&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage, Urban &amp;amp; Fischer, München/Jena 2003, ISBN 3-437-15150-9&lt;br /&gt;
* Nancy Duin, Jenny Sutcliffe: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Medizin – Von der Antike bis zum Jahr 2020&amp;#039;&amp;#039;. vgs Köln 1993, ISBN 3-8025-1267-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4027017-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Injektion und Infusion| Injektion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Therapeutisches Verfahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arzneiform]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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