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	<title>Inheiden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Inheiden&amp;diff=1211863&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Verkehr */ Tippfehler entfernt, Halbgeviertstrich, Leerzeichen in Überschrift</title>
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		<updated>2026-02-18T19:24:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verkehr: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Halbgeviertstrich, Leerzeichen in Überschrift&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Inheiden&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Hungen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/27/30.26/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/53/33.80/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Hessen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 137 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 128&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 142&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.76&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1226 &amp;lt;!-- mit NW --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;amp;nbsp;[[Wohnsitz (Deutschland)|HW+NW]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.hungen.de/fakten/einwohnerzahlen.html|titel=Einwohnerzahlen inkl. Nebenwohnsitze|hrsg=Stadt Hungen|werk=Internetauftritt|abruf=2024-03|archiv-datum=2019-02-02|archiv-url=https://web.archive.org/web/20190202162149/https://www.hungen.de/fakten/einwohnerzahlen.html|offline=ja|archiv-bot=2025-07-19 18:57:20 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1977-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      =&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 35410&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06402&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Luftbild Inheiden.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Luftbild von Inheiden (2020)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Inheiden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil der Stadt [[Hungen]] im [[Mittelhessen|mittelhessischen]] [[Landkreis Gießen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Inheiden liegt südlich direkt an Hungen. Durch den Ort führt die [[Bundesstraße 489]] und die [[Kurze und lange Hessen|Kurze Hessen]], die [[Frankfurt am Main]] mit [[Eisenach]] verbindet. Am Ortsrand liegen mehrere Seen. Einer davon ist der [[Trais-Horloffer See]], der im Volksmund auch Inheidener See genannt wird. Er gilt als der größte See [[Oberhessen (Region)|Oberhessens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsgeschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Besiedelt wurde die Gegend um das heutige Inheiden bereits zu römischer Zeit. Darauf weist der zwischen Hungen und Inheiden verlaufende [[Limes (Grenzwall)|Limes]] hin. Als „[[Kastell Inheiden]]“ wird ein ehemaliger [[Römisches Reich|römischer]] [[Römische Militärlager|Kastellplatz]] an der nördlichen [[Wetterau-Limes|Wetteraustrecke]] des [[Obergermanisch-Raetischer Limes|Obergermanisch-Rätischen Limes]] bezeichnet, der im Jahre 2005 den Status des [[UNESCO-Welterbe|UNESCO-Weltkulturerbes]] erlangte. Das [[Bodendenkmal]] befindet sich östlich von Inheiden, einem Stadtteil von [[Hungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort im Jahre 1141: „predium in Inheiden“ (Besitz in Inheiden).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arthur Wyss (Archivar)|Arthur Wyss]]: Urkundenbuch der Deutschordens – Ballei Hessen. Band I – III. Leipzig 1879 – 1899. Band III, Nr. 1332, S. 306.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls wird zwischen 1145 und 1153 Deutschordensbesitz „predia in Gineheiden et Ouerenhouen“ (Besitz in Inheiden und [[Obbornhofen]]) angeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Arthur Wyss: Deutschorden III, Nr. 1332, S. 306.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1290 „in villa Inheyden“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Baur (Archivar)|Ludwig Baur]]: Urkundenbuch des Klosters Arnsburg in der Wetterau. Darmstadt 1851. Nr. 230, S. 225.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahr 1294 werden in einer Urkunde des [[Kloster Arnsburg|Klosters Arnsburg]] „Happele de [[Steinheim (Hungen)|Steynheim]], Ludwicus de Inheiden“ (Happel von Steinheim, Ludwig von Inheiden) genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Baur: Arnsburger Urkundenbuch. Nr. 1335, S. 310.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1302 wird „Ludovicus de Ineheide“ und 1312 als „Ludovicus de Heneheydin“ erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Baur: Arnsburger Urkundenbuch, Nr. 303, S. 225; Nr. 412, S. 282.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Zu Enheiden“ heißt es 1420 in einer Urkunde.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Baur: Hessische Urkunden aus dem Großherzoglich Hessischen Haus- und Staatsarchive. Band I – V. Darmstadt 1860 – 1873. Band IV. Nr. 77, S. 64.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Ortsnamenforschung wird Inheiden als „Siedlung im Ödland“ gedeutet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lutz Reichardt]]: Die Siedlungsnamen der Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach. Namenbuch. Dissertation. Göppingen 1973. S. 198–200. Hier S. 199.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
1912 wurde durch die Regierung Oberhessens ein [[Wasserwerk]] gebaut, welches Teile der Stadt Frankfurt und auch andere Orte mit [[Trinkwasser]] versorgt. Weil die Gemeinde für den Bau der Wasserversorgung Grundstücke verkaufte, erhielt sie ein „Wasserprivileg“, welches ihr für alle Zeiten eine kostenlose Wasserversorgung sicherte. Diese begrenzt sich auf 120 Liter pro Kopf und Tag.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulla Sommerlad: Kippt Inheidens Wasserprivileg? in: [[Wetterauer Zeitung]] Nr. 288. S. 28 vom 10. Dezember 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] wurde am 1. Januar 1977 kraft [[Landesgesetz]] die bis dahin [[selbstständige Gemeinde]] Inheiden in die Kleinstadt Hungen [[Eingemeindung|eingegliedert]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gesetz zur Neugliederung des Dillkreises, der Landkreise Gießen und Wetzlar und der Stadt Gießen (GVBl. II 330–28) |nr=17| jahr=1974 |datum=1974-05-13 |seite=1 |seiten=237ff |fundstelle=§&amp;amp;nbsp;8 |kbytes=1200}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Inheiden wie für alle Stadtteile wurde ein [[Ortsbezirk]] eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hungen.de/dokumente/satzungen/110-hauptsatzung-der-stadt-hungen-aenderung02.pdf?cid=brj |titel=Hauptsatzung der Stadt Hungen (2. Änderung) |abruf=2024-03 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Inheiden angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|162730471|Seite=RA1-PA12|Seiten=12 ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1806: [[Heiliges Römisches Reich]], Grafschaft [[Solms-Laubach]] (Anteil an der [[Herrschaft Münzenberg]]), [[Amt Utphe]]&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Großherzogtum Hessen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;[[Mediatisierung]] infolge der [[Rheinbundakte]].&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Regierung zu Gießen&amp;quot;&amp;gt;Fürstentum Ober-Hessen&amp;lt;/abbr&amp;gt;, Amt Utphe (der Grafschaft Solms-Laubach)&amp;lt;ref name=&amp;quot;PR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1815: Großherzogtum Hessen, [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Provinz Oberhessen]], Amt Utphe&amp;lt;ref name=&amp;quot;NLVK&amp;quot; /&amp;gt; (der Grafschaft Solms-Laubach)&lt;br /&gt;
* ab 1820: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Utphe&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;[[Patrimonialgericht]]: Standesherrliches Amt Utphe des Grafen Solms-Laubach.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1822: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Landratsbezirk Hungen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;STH-Oberhessen&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung zwischen Justiz ([[Landgericht Laubach]]; 1822 gingen die Rechte des „standesherrlichen Amts Laubach“ an das Landgericht über, wo sie im Namen der Standesherren ausgeübt wurden) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1841: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Kreis Hungen]]&lt;br /&gt;
* ab 1848: Großherzogtum Hessen, [[Regierungsbezirk Friedberg]]&lt;br /&gt;
* ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Kreis Grünberg (Hessen)|Kreis Grünberg]]&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Norddeutscher Bund]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Der Norddeutsche Bund war der erste deutsche [[Bundesstaat (föderaler Staat)|Bundesstaat]] unter der Führung [[Königreich Preußen|Preußens]]. Er war die [[Geschichte Deutschlands|geschichtliche]] Vorstufe des [[Deutsche Reichsgründung|Deutschen Reichs]]. Infolge des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]] wurde die Provinz Oberhessen dort zwangsweise Mitglied.&amp;lt;/ref&amp;gt; Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Grünberg&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Grünberg&lt;br /&gt;
* ab 1874: Deutsches Reich, Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Kreis Gießen]]&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich ([[Weimarer Republik]]), [[Volksstaat Hessen]], Provinz Oberhessen, Kreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1938: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, [[Landkreis Gießen]]&amp;lt;ref name=RB1937 /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im Zuge der [[Volksstaat Hessen#Verwaltungsgliederung|Gebietsreform 1938]] wurde die Provinz Oberhessen aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1977: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Lahn-Dill-Kreis]], Stadt Hungen&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Am 1. Januar 1977 als [[Ortsbezirk]] zur Stadt Hungen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1979: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen, Stadt Hungen&lt;br /&gt;
* ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, [[Regierungsbezirk Gießen]], Landkreis Gießen, Stadt Hungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichte seit 1803 ===&lt;br /&gt;
In der [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]] wurde mit Ausführungsverordnung vom 9. Dezember 1803 das Gerichtswesen neu organisiert. Für das [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Fürstentum Oberhessen]] (ab 1815 Provinz Oberhessen) wurde das „Hofgericht Gießen“ eingerichtet. Es war für normale bürgerliche Streitsachen Gericht der zweiten Instanz, für standesherrliche Familienrechtssachen und Kriminalfälle die erste Instanz. Übergeordnet war das [[Oberappellationsgericht Darmstadt]]. Die Rechtsprechung der ersten Instanz wurde durch die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] bzw. [[Standesherr (Deutscher Bund)|Standesherren]] vorgenommen und somit war für Inheiden ab 1806 das „Patrimonialgericht der Grafen Solms-Laubach“ in Utphe zuständig. Nach der Gründung des [[Großherzogtum Hessen|Großherzogtums Hessen]] 1806 wurden die Aufgaben der ersten Instanz 1821–1822 im Rahmen der Trennung von Rechtsprechung und Verwaltung auf die neu geschaffenen Land- bzw. Stadtgerichte übertragen. Ab 1822 ließen die Grafen Solms-Laubach ihre Rechte am Gericht durch das Großherzogtum Hessen in ihrem Namen ausüben. „[[Landgericht Laubach]]“ war daher die Bezeichnung für das erstinstanzliche Gericht, das für Inheiden zuständig war. Auch auf sein Recht auf die zweite Instanz, die durch die Justizkanzlei in Hungen ausgeübt wurde, verzichtete Graf Karl 1823.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PF&amp;quot; /&amp;gt; Erst infolge der [[Märzrevolution]] 1848 wurden mit dem „Gesetz über die Verhältnisse der Standesherren und adeligen Gerichtsherren“ vom 15. April 1848 die standesherrlichen Sonderrechte endgültig aufgehoben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=HRBL |hrsg=Großherzog von Hessen |titel=Gesetz über die Verhältnisse der Standesherren und adeligen Gerichtsherren |nr=40 |jahr=1848 |datum=1848-08-07 |seite=233 |seiten=237–241 |kbytes=42900}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem 1. November 1848 wurde Inheiden an das [[Landgericht Hungen]] abgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Bekanntmachung, verschiedene Veränderungen in der Bezirkseintheilung der Landgerichte Laubach, Hungen, Lich und Butzbach betreffend vom 5. Oktober 1848 ([http://books.google.de/books?id=zCZUAAAAYAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Hess. Reg.Bl.] S. 366)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Einführung des [[Gerichtsverfassungsgesetz]]es mit Wirkung vom 1. Oktober 1879, infolge derer die bisherigen großherzoglichen Landgerichte durch Amtsgerichte an gleicher Stelle ersetzt wurden, während die neu geschaffenen Landgerichte nun als Obergerichte fungierten, kam es zur Umbenennung in „Amtsgericht Hungen“ und Zuteilung zum Bezirk des [[Landgericht Gießen|Landgerichts Gießen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=HRBL |hrsg=Großherzog von Hessen und bei Rhein |titel=Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze |nr=15 |jahr=1879 |datum=1879-05-14 |seite=197 |seiten=197–211|kbytes=17800}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 1. Juni 1934 wurde das Amtsgericht Hungen aufgelöst und Utphe dem [[Amtsgericht Lich]] zugeteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=HRBL |hrsg=Der Hessische Staatsminister |titel=Verordnung über die Umbildung von Amtsgerichtsbezirken |nr=10 |jahr=1934 |datum=1934-04-11 |seite=65 |seiten=63 |fundstelle= |kbytes=13600}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Juni 1934 wurde das Amtsgericht Lich aufgelöst und Inheiden dem Amtsgericht Gießen zugeteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=HRBL |hrsg=Der Hessische Staatsminister |titel=Verordnung über die Umbildung von Amtsgerichtsbezirken |nr=10 |jahr=1934 |datum=1934-04-11 |seite=65 |seiten=63 |fundstelle= |kbytes=13600}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Inheiden 1128 Einwohner. Darunter waren 15 (1,3 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 189 Einwohner unter 18 Jahren, 489 zwischen 18 und 49, 222 zwischen 50 und 64 und 225 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 480 Haushalten. Davon waren 126 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 150 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 156 Paare mit Kindern, sowie 36 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 9 [[Wohngemeinschaft]]en. In 93 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 321 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1631: || 46 Untertanen&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Inheiden|width=450|float=none|maxEinwohner=950&lt;br /&gt;
|361|366|397|388|322|326|335|350|357|388|389|425|482|636|838|834|792|796|896&lt;br /&gt;
|vor1834=(1830,358)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1971,966)(1987,948)(1991,1138)(2000,1148)(2005,1205)(2011,1128)(2015,1104)(2020,1184)&lt;br /&gt;
|quelle=&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; nach 1970 Stadt Hungen&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1830: || 345 [[Evangelische Kirche|evangelische]] und 13 [[Judentum|jüdische]] Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 556 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]], 100&amp;amp;nbsp;katholische Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Erwerbstätigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || Erwerbspersonen: 99&amp;amp;nbsp;Land- und Forstwirtschaft, 202&amp;amp;nbsp;Prod. Gewerbe, 52&amp;amp;nbsp;Handel, Verkehr und Nachrichtenübermittlung, 31&amp;amp;nbsp;Dienstleistung und Sonstiges&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Für den Stadtteil Inheiden besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Inheiden) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat besteht aus sieben Mitgliedern. Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 59,98 %. Dabei wurden gewählt: Je ein Mitglied der [[CDU]], der [[SPD]], des [[Bündnis 90/Die Grünen]] und der „Bürgerliste Pro Hungen“ (ProH), sowie drei Mitglieder der „Freien Wähler Hungen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-gi.ekom21cdn.de/2021-03-14/06531008/html5/Ortsbeiratswahl_Hessen_304_Ortsbezirk_Inheiden.html |titel=Ortsbeiratswahl Ortsbezirk Inheiden |werk=Votemanager |hrsg=Stadt Hungen |abruf=2024-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählte Wendelin Weil (FW) zum Ortsvorsteher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rim.ekom21.de/hungen/gremien/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZfUcYpsLj8d4ieYNBsY17-g |titel=Ortsbeirat Inheiden |werk=Ratsinformationssystem |hrsg=Stadt Hungen |abruf=2024-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Im Ort gibt es eine [[Grundschule]] und einen städtischen [[Kindergarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Inheiden hatte einen Bahnhof an der [[Bahnstrecke Friedberg–Mücke]] der im Jahre 2003 stillgelegt wurde.&lt;br /&gt;
Der Abschnitt Wölfersheim-Södel – Hungen der Bahnstrecke, an dem der Bahnhof liegt, soll reaktiviert werden.&lt;br /&gt;
Die Betriebsaufnahme ist für den 12. Dezember 2027{{Zukunft|2027|12}} geplant.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.giessener-allgemeine.de/kreis-giessen/rabenau-ort848777/es-braucht-mehr-als-nur-signale-93680337.html |titel=Es braucht mehr als nur Signale |hrsg=Gießener Allgemeine |datum=2025-04-12 |sprache=de |abruf=2025-04-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ted.europa.eu/de/notice/-/detail/769511-2024 |titel=E769511-2024 - Planung |werk=Tenders Electronic Daily |datum=2024-12-16 |abruf=2025-04-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|titel=Inheiden, Landkreis Gießen |DB=OL |ID=531008030| ref=nein| datum=2018-03-15}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot;&amp;gt;Einwohner mit Nebenwohnsitzen: [https://web.archive.org/web/20080531040730/http://www.hungen.de/seite.php?seite=4.5.1&amp;amp;size=1 1999–2007]; [https://web.archive.org/web/20200503222242/https://www.hungen.de/files/pdf/Haushaltsplan%202017.pdf#page=361 1971–2015] [https://web.archive.org/web/20210711170056/https://www.hungen.de/leben-wohnen/gemeindeportrait-die-schaeferstadt/einwohnerzahlen/ 2020]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;PF&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Hrsg   = Theodor Hartleben&lt;br /&gt;
| Titel  = Allgemeine deutsche Justiz-, Kameral- und Polizeifama, Band 2, Teil 1&lt;br /&gt;
| Band   = &lt;br /&gt;
| Verlag = Johann Andreas Kranzbühler&lt;br /&gt;
| Ort    = &lt;br /&gt;
| Datum  = 1832&lt;br /&gt;
| Seiten = 271&lt;br /&gt;
| Online = {{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=Kx9NAAAAMAAJ|Seite=271}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;PR&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibOCLC|165696316|Seiten=22, 439|Seite=PA22-IA56}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;NLVK&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Titel    = Neuste Länder und Völkerkunde. Ein geographisches Lesebuch für alle Stände.&lt;br /&gt;
| TitelErg = Kur-Hessen, Hessen-Darmstadt und die freien Städte.&lt;br /&gt;
| Band     = 22&lt;br /&gt;
| Online   = {{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=Z7PdlcTHFukC|Seite=425}}&lt;br /&gt;
| Seiten   = 425&lt;br /&gt;
| Ort      = Weimar&lt;br /&gt;
| Jahr     = 1821&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;STH-Oberhessen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor  = Georg W. Wagner&lt;br /&gt;
| Titel  = Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Oberhessen&lt;br /&gt;
| Band   = 3&lt;br /&gt;
| Verlag = Carl Wilhelm Leske&lt;br /&gt;
| Ort    = Darmstadt&lt;br /&gt;
| Datum  = 1830&lt;br /&gt;
| Seiten = 135&lt;br /&gt;
| Online = {{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=bJcAAAAAcAAJ|Seite=135}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;RB1937&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HessAmtsBL&lt;br /&gt;
| typ      = HRBL&lt;br /&gt;
| hrsg     = Der Reichsstatthalter in Hessen Sprengler&lt;br /&gt;
| jahr     = 1937&lt;br /&gt;
| nr       = 8&lt;br /&gt;
| datum    = 1937-04-01&lt;br /&gt;
| titel    = Gesetz über die Aufhebung der Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen&lt;br /&gt;
| seiten   = 121 ff&lt;br /&gt;
| seite    = 125&lt;br /&gt;
| kbytes   = 11200&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=10 |seiten=6 und 46 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2022-04 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,1&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027220518/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=10 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Inheiden}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.hungen.de/leben-wohnen/gemeindeportrait-die-schaeferstadt/stadtteile/ |titel=Stadtteile |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Hungen |abruf-verborgen=1 |abruf=2024-03}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|titel=Inheiden, Landkreis Gießen |DB=OL |ID=531008030| ref=nein}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=126407355 |GND=4096281-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Hungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4096281-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Gießen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Hungen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1148]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1977]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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