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	<title>Inhaberaktie - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T20:37:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Altenburger und Stralsunder 1992 50 DM.jpg|mini|Inhaberaktie der Altenburger und Stralsunder Spielkarten-Fabriken AG über 50 DM]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Inhaberaktien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|bearer shares}}) sind [[Wertpapier]]e, die einen Bruchteil des [[Grundkapital]]s an [[Aktiengesellschaft (Deutschland)|Aktiengesellschaften]] oder am [[Kommanditkapital]] einer [[Kommanditgesellschaft auf Aktien]] verbriefen und im Hinblick auf ihre [[Übertragbarkeit]] als [[Inhaberpapier]]e ausgestaltet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die nachweislich erste Inhaberaktie wurde in Deutschland im Jahre 1688 von der [[Brandenburgisch-Afrikanische Compagnie|Brandenburgisch-Afrikanischen Compagnie]] eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Veronika Schintzler, [http://books.google.de/books?id=stzUWH8ViuYC&amp;amp;pg=PA20&amp;amp;lpg=PA20&amp;amp;dq=blankoindossament&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=Vo3uwMrFhj&amp;amp;sig=N8WO363JHV4De8TNvZMP5SXQSlc&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=QQyeS7j7MdWJ_AaE89j7CQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=9&amp;amp;ved=0CB0Q6AEwCDgK#v=onepage&amp;amp;q=inhaberaktie&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Die teileingezahlte Namensaktie als Finanzierungsinstrument der Versicherungswirtschaft&amp;#039;&amp;#039;], 1999, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Deutschland dominierte die Namensaktie noch bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts, nur Eisenbahnaktien waren als Inhaberaktien ausgestaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Johannes von Rottenburg, &amp;#039;&amp;#039;Inhaberaktien und Namensaktien im deutschen und amerikanischen Recht&amp;#039;&amp;#039;, 1967, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Inhaberaktie war zwar als Regel vorgesehen, jedoch aufgrund des Preußischen Aktiengesetzes von 1833 genehmigungspflichtig, aber aufgrund eines Ministerialerlasses sollte diese Genehmigung nur ausnahmsweise erteilt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Johannes von Rottenburg, &amp;#039;&amp;#039;Inhaberaktien und Namensaktien im deutschen und amerikanischen Recht&amp;#039;&amp;#039;, 1967, Fußnote 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsgrundlagen ==&lt;br /&gt;
Das Gesetz enthält sich seit 1978 einer Vermutung zu Gunsten der einen oder anderen [[Aktie]]nart, denn {{§|23|aktg|juris}} Abs. 3 Nr. 5 [[Aktiengesetz (Deutschland)|AktG]] verlangt eine eindeutige Regelung in der [[Satzung (Privatrecht)|Satzung]] der Aktiengesellschaft, ob die Aktien als Inhaber-, [[Namensaktie]]n oder [[Namensaktie#Vinkulierte Namensaktie|vinkulierte Namensaktien]] ausgegeben werden. Bis dahin war die Inhaberaktie als Normalfall vorgesehen, denn §&amp;amp;nbsp;24 AktG a.F. ging davon aus, dass es sich um Inhaberaktien handelt, wenn die Satzung der Aktiengesellschaft nichts anderes bestimme. In Deutschland überwiegt der Anteil der Inhaberaktien bei allen börsennotierten Aktien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit nicht aktien- oder mitgliedschaftsrechtliche Bestimmungen entgegenstehen, sind bei Inhaberaktien die Vorschriften über die [[Inhaberschuldverschreibung]] analog anwendbar (§{{§|793|bgb|juris}} ff. [[Bürgerliches Gesetzbuch|BGB]]), insbesondere {{§|805|bgb|juris}} und {{§|806|bgb|juris}} BGB.&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz Sedatis, [http://books.google.de/books?id=E0Pszembj4AC&amp;amp;pg=PA178&amp;amp;lpg=PA178&amp;amp;dq=orderpapiere&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=8a_JX9yUKS&amp;amp;sig=50dMyvWAE7cPRnDIDAHPWoNW2FI&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=zzZsS4j2M8mi_AaYgaG0Bg&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=6&amp;amp;ved=0CBQQ6AEwBTgU#v=onepage&amp;amp;q=inhaberaktie&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Einführung in das Wertpapierrecht&amp;#039;&amp;#039;], 1988, S. 186.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei sind die Rechte und Pflichten des [[Aktionär]]s so eng mit der Aktienurkunde verbunden, dass die Übertragung der Urkunde auch die Übertragung aller Rechte und Pflichten bedeutet. Der Charakter als Inhaberpapier erhöht die [[Verkehrsfähigkeit]] von Inhaberaktien, weil sie formlos durch bloße [[Dingliche Einigung|Einigung]] und [[Übergabe (Sachenrecht)|Übergabe]] auf einen neuen Erwerber übertragen werden können (§{{§|929|bgb|juris}} ff. BGB). Dabei gilt auch für Inhaberaktien der erweiterte Gutglaubensschutz für Inhaberpapiere, die auch dann noch [[Guter Glaube|gutgläubig]] erworben werden können, wenn sie dem Eigentümer gestohlen wurden, verloren gegangen oder sonst wie abhandengekommen sind ({{§|935|bgb|juris}} Abs. 2 BGB). Für [[Kreditinstitut]]e gelten diese Vorschriften jedoch nur eingeschränkt ({{§|367|hgb|juris}} [[Handelsgesetzbuch|HGB]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl [[Stammaktie|Stamm]]-, als auch [[Vorzugsaktie]]n können als Inhaber- oder (vinkulierte) Namensaktien ausgegeben werden. Dabei ist auch eine Segmentierung möglich, d.&amp;amp;nbsp;h., dass ein Teil der Stammaktien als vinkulierte Namensaktien geführt wird und ein restlicher Teil als Inhaberaktien.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Einteilung der Stammaktien der Jungheinrich AG |url=http://www.jungheinrich.de/fileadmin/public/lib/files/Satzung_2007.pdf |wayback=20081204092615 |archiv-bot=2018-04-16 01:29:43 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechte und Pflichten des Aktionärs ==&lt;br /&gt;
Bei allen Aktien beruht die aktienrechtliche [[Mitgliedschaft]] des Aktionärs auf der &amp;#039;&amp;#039;Übernahme&amp;#039;&amp;#039; ({{§|29|aktg|juris}}, {{§|23|aktg|juris}} Abs. 2 Nr. 2 AktG) oder &amp;#039;&amp;#039;Zeichnung&amp;#039;&amp;#039; der Aktien ({{§|185|aktg|juris}} AktG) und entsteht mit der [[konstitutiv]] wirkenden [[Eintragung]] der Aktiengesellschaft ins [[Handelsregister]]. Inhaberaktien verbriefen wie alle Aktien die Mitgliedschaft an einer Aktiengesellschaft als Summe einzelner Rechte und Pflichten des Aktionärs, insbesondere&lt;br /&gt;
* [[Stimmrecht]]e ({{§|12|aktg|juris}}, {{§|134|aktg|juris}} AktG),&lt;br /&gt;
* [[Dividende]]nanspruch, soweit die Hauptversammlung einen Verteilungsbeschluss gefasst hat ({{§|58|aktg|juris}} Abs. 4, {{§|174|aktg|juris}} AktG)&lt;br /&gt;
* Pflicht zur Einlagenleistung ({{§|54|aktg|juris}} AktG) und&lt;br /&gt;
* Auskunftsrechte in der [[Hauptversammlung]] ({{§|131|aktg|juris}} AktG).&lt;br /&gt;
Die Einladung zur Hauptversammlung wird bei Inhaberaktien von den [[Depotbank]]en an die Aktionäre weitergegeben, Stimmrechte können durch Anmeldung und Vorlage der Hinterlegungsbescheinigung der Depotbank wahrgenommen werden, während bei Namensaktien die Eintragung im [[Aktienbuch]] erforderlich ist. Zum Nachweis der Aktionärseigenschaft genügt bei depotverwahrten Inhaberaktien die Vorlage einer Depotbestätigung gemäß {{§|123|aktg|juris}} Abs. 3 Satz 2 AktG, in der vom Kreditinstitut bestätigt wird, dass die namentlich und mit Adresse benannten Aktionäre seit mindestens drei Monaten vor Antragstellung Inhaber der Aktien sind, und die zum Zeitpunkt der Vorlage bei der Gesellschaft nicht älter als sieben Tage sein darf. Diese Depotbestätigung muss der Gesellschaft spätestens am dritten Werktag vor der Hauptversammlung zugegangen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaberaktien ermöglichen nicht nur eine schnellere Übertragbarkeit, sondern erleichtern auch die Verwaltung bei der Aktiengesellschaft. Der häufig wechselnde Inhaber ist der Gesellschaft nicht bekannt, während sie für Namens- und vinkulierte Namensaktien sogar ein Aktienbuch zu führen hat. Hier gilt nur derjenige als Aktionär, der als solcher im Aktienbuch eingetragen ist ({{§|67|aktg|juris}} Abs. 2 AktG). Bei den Inhaberaktien ist ihr jeweiliger Inhaber der Aktionär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Börsenfähigkeit ==&lt;br /&gt;
Diese hohe Verkehrsfähigkeit ist eine wesentliche Voraussetzung für den [[Börsenhandel]], der eine hohe [[Fungibilität]] der gehandelten Wertpapiere erfordert. Als börsenfähig gelten Wertpapiere, die die Voraussetzung einer Börsenzulassung erfüllen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Bekanntmachung der Neufassung der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) vom 11. Dezember 1998, §&amp;amp;nbsp;7 Abs.&amp;amp;nbsp;2 |url=http://www.bundesbank.de/download/bankenaufsicht/pdf/rechkredv.pdf |wayback=20100806180413 |archiv-bot=2018-04-16 01:29:43 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach {{§|5|b_rszulv|juris}} Abs.&amp;amp;nbsp;1 [[Börsenzulassungs-Verordnung]] ist die freie Handelbarkeit der Wertpapiere Zulassungsvoraussetzung für die amtliche Börsennotierung. Die „Bedingungen für Geschäfte an der Frankfurter Wertpapierbörse vom 12. Oktober 2009“ gehen bei der Lieferbarkeit von Aktien nicht ausdrücklich auf Inhaberaktien ein, sondern regeln insbesondere die Lieferbarkeit von Namensaktien und gehen generell von der Lieferbarkeit von Inhaberaktien aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://deutsche-boerse.com/dbg/dispatch/de/binary/gdb_navigation/info_center?object_id=84XHQF782NSGDDE |text=Bedingungen für Geschäfte an der Frankfurter Wertpapierbörse vom 14. April 2014 |archivebot=2018-04-16 01:29:43 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== International ==&lt;br /&gt;
Auch in Belgien, den Niederlanden, Österreich oder Dänemark dominiert an Börsen die Inhaberaktie.&amp;lt;ref&amp;gt;Harm Peter Westermann/Klaus Mock, [http://books.google.de/books?id=8K5DFxFZ_x0C&amp;amp;pg=PA113&amp;amp;lpg=PA113&amp;amp;dq=Von+Rottenburg,+Inhaberaktien+und+Namensaktien&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=EIJuxgMPO4&amp;amp;sig=G1R6jRWTR2RUj5goGlE4jSSul38&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=IxCeS4SUHJP7_AaOm9j7CQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=4&amp;amp;ved=0CA8Q6AEwAw#v=snippet&amp;amp;q=inhaberaktien&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Festschrift für Gerhard Bezzenberger&amp;#039;&amp;#039;], 2000, S. 149.&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] und in den [[USA]] wird hingegen die Namensaktie bevorzugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Stückaktie]]&lt;br /&gt;
* [[Nennbetragsaktie]]&lt;br /&gt;
* [[Namensaktie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4161722-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aktie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aktienrecht (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wertpapier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wertpapierrecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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