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	<title>Inguschen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Inguschen&amp;diff=641978&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bernhard Ganter: Die letzte Textänderung von 2001:9E8:E3EB:3000:7952:6341:AD25:72EB wurde verworfen und die Version 250503805 von HubiB wiederhergestellt.Grund: Jedenfalls existiert ein WP-Artikel zu Nordossetien.</title>
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		<updated>2025-01-20T06:32:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/2001:9E8:E3EB:3000:7952:6341:AD25:72EB&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/2001:9E8:E3EB:3000:7952:6341:AD25:72EB&quot;&gt;2001:9E8:E3EB:3000:7952:6341:AD25:72EB&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/250503805&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/250503805&quot;&gt;250503805&lt;/a&gt; von HubiB wiederhergestellt.Grund: Jedenfalls existiert ein WP-Artikel zu Nordossetien.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Caucasus-ethnic ingoesjeten.png|mini|Schematische Darstellung des Hauptsiedlungsgebietes der Inguschen in Kaukasien]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Inguschen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{inhS|Гӏалгӏай|Ghalghaj}}, ausgesprochen: [ˈʁəlʁɑj]) sind ein Volk im [[Nordkaukasus]] und die [[Titularnation]] der autonomen Republik [[Inguschetien]] sowie eine Minderheit in den Nachbarrepubliken [[Tschetschenien]] und [[Nordossetien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkszählung in Russland 2021 ermittelte 517.186 Inguschen im ganzen Land, davon 473.440 in der Teilrepublik Inguschetien, wo sie 91,5 % der Bevölkerung ausmachen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://view.officeapps.live.com/op/view.aspx?src=https%3A%2F%2Frosstat.gov.ru%2Fstorage%2Fmediabank%2FTom5_tab1_VPN-2020.xlsx&amp;amp;wdOrigin=BROWSELINK|titel=Ergebnisse der Volkszählung Russlands 2021|datum=1 September 2022|abruf=2023-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sprache ==&lt;br /&gt;
Die Inguschen sind in Sprache und Kultur eng mit den benachbarten [[Tschetschenen]] verwandt. Ihre Sprache ist das [[Inguschische Sprache|Inguschische]], die überwiegende Zahl von ihnen gehört dem [[Sunniten|sunnitischen]] [[Islam]] an und hat eine [[Sufismus|sufische]] Ausrichtung. 85 Prozent der Inguschen gehören dem sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Wird&amp;#039;&amp;#039; von [[Kunta Haddschi Kischijew]] (gest. 1867) an, der eine Untergruppierung des [[Tarīqa|Sufi-Ordens]] der [[Qadiriyya]] darstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Vahit Akaev: &amp;#039;&amp;#039;Islam and politics in Chechniia and Ingushetiia.&amp;#039;&amp;#039; In: Galina Yemelianova (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Radical Islam in the Former Soviet Union&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Routledge Contemporary Russia and Eastern Europe Series.&amp;#039;&amp;#039; 18). Routledge, London u. a. 2011, ISBN 978-0-203-86298-8, S. 62–81, hier S. 66.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbildung und Beschreibung der Völkerstämme und Völker unter des russischen Kaisers Alexander menschenfreundlichen Regierung №XVIII.jpg|mini|Ein Ingusche (links) und ein „truchmenischer Tartar“ in Tracht (von [[Christian Gottfried Heinrich Geißler]], 1803)]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Inguschetien#Geschichte|titel1=Geschichte Inguschetiens}}&lt;br /&gt;
1934–1944 bildete Inguschetien erstmals gemeinsam mit Tschetschenien eine [[Autonome Sozialistische Sowjetrepublik|ASSR]] innerhalb der [[Sowjetunion]]. Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] traf die Inguschen das gleiche Schicksal wie zahlreiche andere kleinere Ethnien innerhalb der UdSSR, als ein großer Teil des Volkes (etwa 100.000 Menschen), beginnend am 23. Februar 1944, vom [[Stalinismus|stalinistischen]] [[NKWD]] aufgrund eines Deportationsbefehls der [[KPdSU]] nach Zentralasien deportiert wurde. 12.000 Inguschen kamen dabei ums Leben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heinsohn&amp;quot;&amp;gt;Vgl. [[Gunnar Heinsohn]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Völkermorde&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Rororo&amp;#039;&amp;#039; 22338 &amp;#039;&amp;#039;rororo aktuell&amp;#039;&amp;#039;). Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1998, ISBN 3-499-22338-4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Vorwand für die Verschleppung wurde angebliche Illoyalität während des Krieges angeführt. Deutsche Truppen hatten das Gebiet der Inguschen allerdings gar nicht erreicht. Als tatsächlicher Grund wird der hartnäckige Widerstand des Volkes gegen die [[Zwangskollektivierung in der Sowjetunion|Zwangskollektivierung]] und das NKWD vermutet. Am 9. Januar 1957 wurde den Überlebenden der Deportation schließlich die Rückkehr erlaubt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heinsohn&amp;quot; /&amp;gt; 1957–1991/92 bildete Inguschetien erneut eine ASSR mit Tschetschenien. Seitdem bildet es aber ein eigenes Föderationssubjekt innerhalb [[Russland]]s, da die Inguschen trotz anhaltender Sympathien und Verbundenheit die Unabhängigkeitserklärung der Tschetschenen nicht mittragen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/feature/-/id=659934/nid=659934/did=2683920/19ektvn/index.html „Wie bin ich nur zur EU gekommen, ich mit meinem Krückstock ...] Ein Ingusche geht nach Straßburg.“ [[Südwestrundfunk|SWR]], 15. November 2007, [[Radio-Feature]] von Gisela Erbslöh, [http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/feature/-/id=2683922/property=download/nid=659934/6xikrz/swr2-feature-20071115.rtf herunterladbare] [[Rich Text Format|RTF]]-Datei, 86 kB&lt;br /&gt;
* [https://www.gfbv.de/fileadmin/redaktion/Reporte_Memoranden/2010/Memorandum_Nordkaukasus_2_juni.pdf Die Menschenrechtslage in den Nordkaukasusrepubliken. Tschetschenien, Inguschetien, Dagestan. Memorandum der Gesellschaft für bedrohte Völker, 11/2009]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20151222124024/http://de.sputniknews.com/german.ruvr.ru/radio_broadcast/17350884/36168803/ Die Inguschen] Reportage des Radiosenders „Stimme Russlands“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Russland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islam in Russland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inguschetien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie im Kaukasus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bernhard Ganter</name></author>
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