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	<title>Ingrid Bjoner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ingrid_Bjoner&amp;diff=735434&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derkoenig: lf nach Verschiebung</title>
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		<updated>2025-07-31T16:47:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf nach Verschiebung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ingrid Kristine Bjoner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. November]] [[1927]] in [[Kråkstad]]; † [[4. September]] [[2006]] in [[Oslo]]) war eine [[Norwegen|norwegische]] [[Opernsängerin]]. Sie war weltweit bekannt als dramatische [[Sopran]]istin, besonders in den Opern von [[Richard Wagner]] und [[Richard Strauss]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ingrid Bjoner stammte aus einer Familie mit insgesamt 9 Kindern, in der sehr viel musiziert wurde. Sie wuchs auf dem Land auf. Nach ihrem Abitur begann sie zunächst ein [[Pharmazie]]-Studium und nahm nebenher in Oslo Gesangsunterricht. 1952 besuchte sie in Schweden einen Gesangskurs von [[Paul Lohmann (Sänger)|Paul Lohmann]], der sie nach Deutschland holte, und bei dem sie dann in [[Wiesbaden]] auch weiterstudierte. Nachdem ihr Apotheker-Studium in Deutschland anerkannt worden war, arbeitete sie nebenbei halbtags in einer Apotheke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Engagements als Sängerin erhielt sie beim Norwegischen Rundfunk, wo sie in einer &amp;#039;&amp;#039;[[Götterdämmerung]]&amp;#039;&amp;#039;-Sendung mit [[Kirsten Flagstad]] als Brünnhilde die Partien der Gutrune und der 3. Norn sang. Ihr Bühnendebüt hatte sie 1957, unter der Direktion von Kirsten Flagstad, als Donna Anna in &amp;#039;&amp;#039;[[Don Giovanni]]&amp;#039;&amp;#039; am Opernhaus in Oslo, in einer Inszenierung des damaligen Wiener Obersspielleiters [[Josef Witt|Joseph Witt]], der Bjoner auch nach [[Wien]] empfahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erstes Festengagement trat Bjoner im Herbst 1957 am [[Opernhaus Wuppertal]] an (1957–1959). Sie debütierte dort als 2. Dame in einer Neuinszenierung von Mozarts &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zauberflöte]]&amp;#039;&amp;#039;, sang kurz danach dort jedoch schon die Pamina. Von 1959 bis 1961 gehörte sie zum Ensemble der [[Deutsche Oper am Rhein|Deutschen Oper am Rhein]]. Hier sang sie u.&amp;amp;nbsp;a. die &amp;#039;&amp;#039;[[Capriccio (Oper)|Capriccio]]&amp;#039;&amp;#039;-Gräfin, in einer Inszenierung von [[Rudolf Hartmann (Regisseur)|Rudolf Hartmann]]. Im April 1959 gastierte sie erstmals an der [[Wiener Staatsoper]], als Donna Anna neben [[Irmgard Seefried]], [[Anton Dermota (Sänger)|Anton Dermota]] und [[Otto Wiener (Sänger)|Otto Wiener]] unter der musikalischen Leitung von [[Karl Böhm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Vermittlung Hartmanns, der Bjoner sofort fest nach München engagieren wollte, kam sie 1959 als &amp;#039;&amp;#039;[[Le nozze di Figaro|Figaro]]&amp;#039;&amp;#039;-Gräfin zunächst für einige Gastspiele an die [[Bayerische Staatsoper]]. 1961 erhielt sie dann ihr Festengagement an der Bayerischen Staatsoper, an der sie bis 1989 tätig war. Bjoner sang im Laufe ihrer Münchner Jahre über 40 große Rollen an der Bayerischen Staatsoper. Hier sang sie 1963 die Kaiserin in &amp;#039;&amp;#039;[[Die Frau ohne Schatten]]&amp;#039;&amp;#039; anlässlich der Eröffnung des wiederaufgebauten [[Nationaltheater München|Münchner Nationaltheaters]]. 1965 übernahm sie in München die Agathe in einer &amp;#039;&amp;#039;[[Der Freischütz|Freischütz]]&amp;#039;&amp;#039;-Inszenierung. 1965 sang sie in München unter [[Joseph Keilberth]] auch ihre erste Isolde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Richard Wagner|Wagner]]-Interpretin trat sie 1960 bei den [[Bayreuther Festspiele]]n als Freia, Gutrune und Helmwige in &amp;#039;&amp;#039;[[Der Ring des Nibelungen]]&amp;#039;&amp;#039; auf. [[Wieland Wagner]] engagierte Bjoner für 1961 als Sieglinde, und später noch einmal 1967 als Brünnhilde. Bjoner lehnte diese Angebote jedoch ab, da sie aus ihrer Sicht für sie zu früh kamen. 1986 sprang sie in Bayreuth kurzfristig noch einmal als Isolde ein. Zahlreiche Gastspiele, vor allem mit Wagner-Partien, gab sie in Hamburg, Mailand und London. An der Wiener Staatsoper sang sie etwa 50 Abende und trat dort u.&amp;amp;nbsp;a. als Leonore in &amp;#039;&amp;#039;[[Fidelio]]&amp;#039;&amp;#039;, Turandot, Brünnhilde, Elektra, Ariadne und zuletzt, im Dezember 1986, als Ortrud in &amp;#039;&amp;#039;[[Lohengrin]]&amp;#039;&amp;#039; auf. Von 1962 bis 1967 trat sie an der [[Metropolitan Opera]] in [[New York City|New York]] auf (u.&amp;amp;nbsp;a. 1967 als Kaiserin).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer TV-Verfilmung von Richard Strauss’ &amp;#039;&amp;#039;[[Elektra (Oper)|Elektra]]&amp;#039;&amp;#039; sang sie die Chrysothemis unter der Leitung von [[Leopold Ludwig]] mit [[Gladys Kuchta]] in der Titelpartie und [[Regina Resnik]] als Klytämnestra. Hierbei handelte es sich um die erste Opern-TV-Produktion in Farbe. Die Erstausstrahlung fand am [[Buß- und Bettag]] des Jahres 1968 statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 sang sie, gemeinsam mit [[Christa Ludwig]], [[Placido Domingo]] und [[Kurt Moll]] bei einer Aufführung im [[Petersdom]] in Anwesenheit von Papst [[Paul VI.]] die Sopran-Partie in [[Ludwig van Beethoven|Beethovens]] [[Missa solemnis]] anlässlich des päpstlichen 50-jährigen Priesterjubiläums. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren ihrer Bühnenkarriere sang Bjoner schwerpunktmäßig Isolde, Elektra, Färberin in &amp;#039;&amp;#039;Die Frau ohne Schatten&amp;#039;&amp;#039; und Kundry in &amp;#039;&amp;#039;Parsifal&amp;#039;&amp;#039;. In der Spielzeit 1985/86 debütierte sie am [[Staatstheater Karlsruhe]] als Küsterin in &amp;#039;&amp;#039;[[Jenůfa]]&amp;#039;&amp;#039;. Im Februar 1987 sang sie anlässlich ihres 30-jährigen Bühnenjubiläums die Isolde an der Oper in Oslo. Im November 1989 übernahm sie am [[Badisches Staatstheater Karlsruhe|Badischen Staatstheater Karlsruhe]] als Einspringerin kurzfristig noch einmal die Rolle der Isolde in der &amp;#039;&amp;#039;Tristan&amp;#039;&amp;#039;-Wiederaufnahme. In der Spielzeit 1989/90 nahm Ingrid Bjoner schließlich unspektakulär in einer Repertoirevorstellung endgültig Abschied von der Bühne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1980er Jahren führte sie in Oslo (1985) und [[Kopenhagen]] Regie bei der Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Elektra (Oper)|Elektra]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Richard Strauss]] und sang gleichzeitig die Titelrolle. Weitere Regieangebote nahm sie jedoch nicht an. Nach ihrer aktiven Karriere war sie von 1992 bis 1998 Professorin für Gesang und Bühnendarstellung an der [[Norwegische Musikhochschule|Norwegischen Musikhochschule Oslo NMH]] (auch Norwegische Musikakademie) sowie auch an der [[Det Kongelige Danske Musikkonservatorium|Königlich Dänischen Musikakademie]] in Kopenhagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 wurde sie von König [[Olav V.]] zum Ritter 1. Klasse des [[Sankt-Olav-Orden]]s ernannt. 1966 erhielt sie den [[Bayerischer Verdienstorden|Bayerischen Verdienstorden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Händel: Der Messias ([[Sony Music Entertainment|Sony BMG]] 1990)&lt;br /&gt;
* Puccini: Turandot (Querschnitt in deutscher Sprache, Berlin Classics 1993)&lt;br /&gt;
* Strauss: Die Frau ohne Schatten ([[Deutsche Grammophon]])&lt;br /&gt;
* Verdi: Aida (Querschnitt in deutscher Sprache, Berlin Classics 1993)&lt;br /&gt;
* Wagner: Der Ring des Nibelungen (Melodram 1998)&lt;br /&gt;
* Weber: Oberon (Ponto 2006)&lt;br /&gt;
* Weber: Oberon (Eurodisc 2008)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweis (Tondokumente) ==&lt;br /&gt;
*Das &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Archiv für Gesangskunst&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte 2008 erstmals in einer CD-Edition auch Rundfunkaufnahmen von Ingrid Bjoner aus den Jahren 1961/1962.&amp;lt;ref&amp;gt;http://vocal-classics.com/advanced_search_result.php?keywords=bjoner&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Aufnahmen dokumentieren vor allem Ingrid Bjoners Gesangsleistungen im jugendlich-dramatischen (Elsa, Elisabeth, Eva, Daphne) und im dramatischen (Senta, Salome) Sopranfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerhard Knopf: &amp;#039;&amp;#039;Ingrid Bjoner : Das Interview&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Opernglas (Zeitschrift)|Das Opernglas]]. Ausgabe November 1987. Seite 17–19.&lt;br /&gt;
* [[K. J. Kutsch]], [[Leo Riemens]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Großes Sängerlexikon]].&amp;#039;&amp;#039; Unveränderte Auflage. K. G. Saur, Bern, 1993, Erster Band A–L, Sp. 277 f., ISBN 3-907820-70-3&lt;br /&gt;
* Klaus Ulrich Spiegel: &amp;#039;&amp;#039;Ingrid Bjoner - Hochdramatische mit Seele&amp;#039;&amp;#039; (Hamburger Archiv für Gesangskunst 2008)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{BMLO|b0632}}&lt;br /&gt;
* {{operissimo|ffcyoieagxaaaaaasbdy}}&lt;br /&gt;
* {{Discogs}}&lt;br /&gt;
* [https://nbl.snl.no/Ingrid_Bjoner Ingrid Bjoner] im [[Norsk biografisk leksikon]]&lt;br /&gt;
* [http://www.brioso.com/artists/bjoner.htm Ingrid Bjoner] bei brioso.com (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.mortalino.com/news/aktuelle_news/5.9.06__norwegische_opernsangerin_ingrid_bjoner_gestorben.htm 5. September 2006 - Opernsängerin Ingrid Bjoner gestorben]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128475196|LCCN=n/83/160823|VIAF=39564357}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bjoner, Ingrid}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opernsänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sopran]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bayreuther Festspiele)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Norwegische Musikhochschule)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sankt-Olav-Ordens (Ritter 1. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norweger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bjoner, Ingrid&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bjoner, Ingrid Kristine (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=norwegische Opernsängerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. November 1927&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kråkstad]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. September 2006&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Oslo]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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