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	<title>Ingo Wegener - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T08:40:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ingo_Wegener&amp;diff=274158&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GT1976: unnötiges Füllwort entfernt.</title>
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		<updated>2024-11-10T04:22:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;unnötiges &lt;a href=&quot;/index.php?title=F%C3%BCllwort&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Füllwort (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Füllwort&lt;/a&gt; entfernt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ingo Werner Wegener&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Dezember]] [[1950]] in [[Bremen]]; † [[27. November]] [[2008]] in [[Bielefeld]]) war ein deutscher [[Informatik]]er, der auf dem Gebiet der [[theoretische Informatik|theoretischen Informatik]] arbeitete. Er hat 1990 mit [[BottomUp-Heapsort]] einen modifizierten [[Sortierverfahren|Sortieralgorithmus]] vorgestellt, der im Durchschnitt schneller sortiert als der bekannte [[Quicksort]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ingo Werner Wegener wurde 1950 als Sohn von Gisa Wegener, geborene Lübsin, und des Speditionskaufmanns Werner Wegener geboren. Nachdem Ingo Wegener sein Abitur am 16. Mai 1969 in [[Bremen]] erworben hatte, begann er ein Studium der Mathematik und Soziologie&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Theoretische Informatik – eine algorithmenorientierte Einführung.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, S.&amp;amp;nbsp;IV.&amp;lt;/ref&amp;gt; an der [[Universität Bielefeld]], das er dort am 15. Januar 1976 als Diplom-Mathematiker mit Auszeichnung abschloss. Der Titel seiner Diplomarbeit lautet &amp;#039;&amp;#039;Diskrete [[Suchproblem]]e&amp;#039;&amp;#039;. Von 1976 bis 1980 war er in Bielefeld Wissenschaftlicher Assistent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegener wurde am 23. Februar 1978 in Bielefeld bei [[Wolfgang Paul (Informatiker)|Wolfgang Jakob Paul]] und [[Rudolf Ahlswede]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Ingo Wegener |Sammelwerk=The Mathematics Genealogy Project |Verlag=Department of Mathematics, North Dakota State University |Online=[https://www.mathgenealogy.org/id.php?id=63303 online] |Abruf=2010-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit Auszeichnung zum Dr. rer. nat. [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Der Titel seiner Dissertation lautet &amp;#039;&amp;#039;[[Boolesche Funktion]]en, deren monotone [[Komplexität]] fast quadratisch ist&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{MathGenealogyProject|id=63303}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er [[Habilitation|habilitierte]] sich am 5. Februar 1981, ebenfalls in Bielefeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 1. Oktober 1980 bis zum 13. August 1987 war er zuerst als Vertreter eines Professors [[Gastprofessor]] bis 1982 tätig und dann als C3-Professor für Informatik an der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main|Johann Wolfgang Goethe-Universität]] in [[Frankfurt am Main]]. Zu seinen Forschungsgebieten gehörten insbesondere die [[Boolescher Schaltkreis|Schaltkreis]]theorie, [[Effizienz (Informatik)|Effiziente Algorithmen]] und [[Mathematische Optimierung|Optimierung]]. Seit dem 14. August 1987 forschte und lehrte Wegener an der [[Technische Universität Dortmund|Technischen Universität Dortmund]] auf dem Lehrstuhl Informatik 2 im Fachgebiet &amp;#039;&amp;#039;Effiziente [[Algorithmus|Algorithmen]] und Komplexitätstheorie&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1992 wurde er zum Fachgutachter für [[theoretische Informatik]] der [[Deutsche Forschungsgemeinschaft|DFG]] gewählt. 1996 wurde er im Amt bestätigt und hatte es bis 2000 inne. Von 1996 bis 2000 war er außerdem Vorsitzender des Fachausschusses für Informatik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1989 bis 1991 war er Sprecher der „Fachgruppe Theoretische Informatik“ der [[Gesellschaft für Informatik]] (GI). Anschließend war er bis 1994 Mitglied und stellvertretender Vorsitzender des „Fachausschusses Theoretische Informatik“ und von 1994 bis 1996 Sprecher des „Fachbereichs Theoretische Informatik“ sowie Präsidiumsmitglied der GI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegener war außerdem von 1989 bis 1998 Mitglied der „Bundesjury Mathematik/Informatik“ von [[Jugend forscht]] und hatte deren Vorsitz von 1993 bis 1996 und dann erneut seit 2003 inne. Von 1995 bis 2001 war er Vorsitzender des Auswahlausschusses für den [[Bundeswettbewerb Informatik]] und von 2002 bis 2005 Mitglied des wissenschaftlichen Direktoriums des „[[Leibniz-Zentrum für Informatik|Internationalen Begegnungs- und Forschungszentrums Schloss Dagstuhl]]“ (IBFI).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2003 gab er die Lehrbuchreihe „Leitfäden der Informatik“ heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2000 wurde er zum stellvertretenden Sprecher des [[Sonderforschungsbereich]]s 531 gewählt, 2004 zu dessen Sprecher. Er wurde für die Wahlperiode von 2004 bis 2007 zum Mitglied des [[Wissenschaftsrat (Deutschland)|Wissenschaftsrats]] gewählt. Im Februar 2007 wurde er von Bundespräsident [[Horst Köhler]] für weitere drei Jahre in den Wissenschaftsrat berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ingo Werner war ab 1975 mit Christa Wegener-Mürbe verheiratet. In der Nacht vom 26. zum 27. November 2008 starb er in Bielefeld.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.cs.tu-dortmund.de/nps/de/Home/Newsarchiv/2008/2008_11_28_Trauer/index.html Traueranzeige auf der Website der Technischen Universität Dortmund]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wissenschaftliche Nachlass Wegeners befindet sich erschlossen im Universitätsarchiv der Technischen Universität Dortmund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Wegener wurden für seine Verdienste um Lehre und Forschung auf dem Gebiet der theoretischen Informatik verschiedene Ehrungen zuteil.&lt;br /&gt;
* 1994 wurde ihm von der Universität Dortmund die „Universitätsmedaille für ausgezeichnete Lehre“ verliehen.&lt;br /&gt;
* Seit 2001 war er Mitglied der [[Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste|Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste]].&lt;br /&gt;
* Seit 2002 war er Mitglied der [[Acatech|Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech)]].&lt;br /&gt;
* Seit 2004 war er Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Leopoldina]].&lt;br /&gt;
* 2004 wurde er von der Gesellschaft für Informatik als „GI-Fellow“ ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
* 2006 wurde er von der Gesellschaft für Informatik mit der [[Konrad-Zuse-Medaille für Verdienste um die Informatik]], der höchsten Auszeichnung für Informatik in Deutschland, geehrt.&lt;br /&gt;
* 2007 wurde dem Lehrstuhl von Ingo Wegener von der Universität Dortmund die „Universitätsmedaille für ausgezeichnete Lehre“ verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* mit [[Rudolf Ahlswede]]: &amp;#039;&amp;#039;Suchprobleme.&amp;#039;&amp;#039; Teubner Verlag, Stuttgart 1979.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Effiziente Algorithmen für grundlegende Funktionen&amp;#039;&amp;#039;, 1989, Teubner, ISBN 3519022761&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kompendium Theoretische Informatik – Eine Ideensammlung&amp;#039;&amp;#039;, 1996, B.G. Teubner Verlag, ISBN 3519021455&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Theoretische Informatik – eine algorithmenorientierte Einführung&amp;#039;&amp;#039;, 3. Auflage, 2005, B.G. Teubner Verlag, ISBN 3835100335&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Komplexitätstheorie – Grenzen der Effizienz von Algorithmen&amp;#039;&amp;#039;, 2003, Springer Verlag, ISBN 3540001611&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Christa Wegener-Mürbe |Hrsg=Valentin Wehefritz |Titel=Ingo Wegener |Sammelwerk=Lebensläufe von eigener Hand |WerkErg=Biografisches Archiv Dortmunder Universitäts-Professoren und -Professorinnen |Nummer=15 |Ort=Dortmund |Datum=2009 |Online=https://eldorado.tu-dortmund.de/bitstream/2003/27483/1/WegenerIngoLebenslaufVersion2.pdf |Abruf=2010-11-17}}&lt;br /&gt;
* {{Deutsche Biographie |SFZ=139568 |Name=Ingo Wegener}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wegener, Ingo.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1313.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121274276}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121274276|LCCN=n/85/196501|VIAF=69006430}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wegener, Ingo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Dortmund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität zu Köln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2008]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wegener, Ingo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wegener, Ingo Werner&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Informatiker und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Dezember 1950&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. November 2008&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bielefeld]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GT1976</name></author>
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