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	<title>Ingo Stawitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T01:00:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ingo_Stawitz&amp;diff=248121&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schilderwaldmeister: /* Politische Entwicklung */</title>
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		<updated>2025-12-15T11:46:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Politische Entwicklung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ingo-stawitz.jpg|mini|Ingo Stawitz (rechts) auf dem Weg zum NPD-Bundesparteitag 2009.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ingo Stawitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. August]] [[1950]] in [[Hamburg]]) ist ein [[Rechtsextremismus|rechtsextremer]] deutscher Politiker in wechselnden Parteien, aktuell der [[Nationaldemokratische Partei Deutschlands (2023)|Nationaldemokratischen Partei Deutschlands]]. Zunächst in der [[Deutsche Volksunion|DVU]] aktiv, wurde er für diese 1992 in den Landtag von Schleswig-Holstein gewählt, dem er bis 1996 angehörte. 1993 wechselte er in die [[Deutsche Liga für Volk und Heimat|DLVH]] und nach dem Ausscheiden aus dem Landtag in die damalige NPD, der er bis 2023 mit einer vierjährigen Unterbrechung angehörte. Von Juni 2012 bis Oktober 2020 war er [[NPD Schleswig-Holstein|deren Landesvorsitzender]]. Im Zuge der Umbenennung der Partei in „[[Die Heimat]]“ schloss er sich einer [[Parteispaltung|Abspaltung]] unter dem alten Namen „NPD“ an und ist dort als stellvertretender Parteivorsitzender tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundeswahlleiterin.de/dam/jcr/95ac95d7-a0c5-492a-9d43-e429f07d9386/npd.pdf |titel=Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) |werk=www.bundeswahlleiterin.de |hrsg=Bundeswahlleiterin |abruf=6.6.2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Stawitz ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt mit seiner Familie in [[Uetersen]]. Bis 1992 arbeitete er als [[Tiefdruckverfahren|Tiefdruckfarbretuscheur]] bei [[Gruner + Jahr]] in [[Itzehoe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Landtagswahl in Schleswig-Holstein 1992|Landtagswahl in Schleswig-Holstein am 5. April 1992]] war Stawitz Spitzenkandidat der rechtsextremen [[DVU Schleswig-Holstein|DVU]], die 6,3 % der Stimmen erhielt. Vom 5. Mai 1992 bis zum 26. Mai 1993 war er Vorsitzender der DVU-Fraktion im [[Landtag von Schleswig-Holstein]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jürgen Hoffmann, Norbert Lepszy |Titel=Die DVU in den Landesparlamenten: inkompetent, zerstritten, politikunfähig |Datum=1998 |Seiten=29 |Online=https://web.archive.org/web/20180416134720/http://www.belltower.news/files/dvu_studie.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1993 warf ihm der DVU-Bundesvorsitzende [[Gerhard Frey (Politiker)|Gerhard Frey]] schwerwiegendes finanzielles Fehlverhalten vor. Zudem hätten seine Redebeiträge die DVU in die Nähe von [[Neonazismus]] und [[Rassismus]] gebracht. Sein Ausschluss aus der DVU wurde eingeleitet. Daraufhin trat Stawitz aus der DVU aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Hertel: {{Webarchiv |url=https://www.hss.de/downloads/aa12.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Die DVU – Gefahr von Rechtsaußen&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20150924031705}}, München 1998, S. 19 (PDF-Datei; 150&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er trat in die DLVH ein und wurde Fraktionsvorsitzender der am 26. Oktober 1993 gegründeten DLVH-Fraktion.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Nachdem diese sich zum 7. Juli 1995 wieder aufgelöst hatte, blieb er bis zum Ende der Legislaturperiode fraktionslos. Bei der folgenden [[Landtagswahl in Schleswig-Holstein 1996|Landtagswahl 1996]] erhielt die DLVH mit Stawitz als Spitzenkandidat nur 0,2 Prozent der Wählerstimmen. Als die DLVH Ende 1996 ihren Parteistatus aufgab, trat Stawitz der NPD bei und wurde Vorsitzender des NPD-Landesverbandes Schleswig-Holstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er propagierte und praktizierte in den 1990er Jahren als einer der ersten die Zusammenarbeit mit militanten [[Freie Kameradschaften|Neonazi-Kameradschaften]] als &amp;#039;&amp;#039;Bündnis Rechts für Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nadir.org/nadir/periodika/enough/nr/01/street.html Enough is enough über die faschistische Organisierung in Schleswig-Holstein Ende der Neunziger Jahre] und [http://www.nadir.org/nadir/periodika/enough/nr/03/brechts.html über das &amp;quot;Bündnis Rechts&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt; 2000 wurde er als Landesvorsitzender abgewählt, verließ die NPD und wurde Sprecher im &amp;#039;&amp;#039;Bündnis Rechts für Lübeck&amp;#039;&amp;#039;. 2004 trat er wieder in die NPD ein und erhielt dort Listenplatz 2 für die [[Landtagswahl in Schleswig-Holstein 2005|Landtagswahl 2005]].&amp;lt;ref&amp;gt;Avanti 2004: [http://www.avanti-projekt.de/sites/default/files/antifa_gw194.pdf &amp;#039;&amp;#039;Gezänke statt &amp;#039;Nationale Einheit&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;] (PDF-Datei; 646&amp;amp;nbsp;kB, S. 194)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stawitz war einige Jahre Vorsitzender des NPD-Bezirksverbands Westküste. Bei der Landtagswahl am 27. September 2009 in Schleswig-Holstein kandidierte er auf Platz 2 der NPD-Landesliste, bei der Bundestagswahl auf Platz 4.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.schleswig-holstein.de/LWL/DE/LWL__node.html |text=Schleswig-Holstein: Wahlen Schleswig-Holstein |wayback=20090224130315}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juni 2012 wurde er als Nachfolger von Jens Lütke zum Vorsitzenden des NPD-Landesverbandes Schleswig-Holstein gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bnr.de/artikel/aktuelle-meldungen/npd-spitze-im-norden-rotiert Blick nach Rechts: NPD-Spitze im Norden rotiert]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 17. Dezember 2016 ist Stawitz Vorstandsmitglied der [[Allianz für Frieden und Freiheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ursprüngliche NPD auf dem Parteitag im Juni 2023 in „[[Die Heimat]]“ umbenannt wurde, schloss Stawitz sich einer Abspaltung an, die vom damaligen Hamburger Landesvorsitzenden Lennart Schwarzbach initiiert wurde und weiterhin unter dem Namen „[[Nationaldemokratische Partei Deutschlands (2023)|Nationaldemokratische Partei Deutschlands]]“ firmiert. Dort wurde er als stellvertretender Parteivorsitzender in den Vorstand gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundeswahlleiterin.de/dam/jcr/95ac95d7-a0c5-492a-9d43-e429f07d9386/npd.pdf |titel=Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) |werk=www.bundeswahlleiterin.de |hrsg=Bundeswahlleiterin |abruf=6.6.2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorfälle im Wahlkampf 2005 ==&lt;br /&gt;
Am 6. Januar 2005 zeigte das Fernsehmagazin &amp;#039;&amp;#039;[[Panorama (Magazin)|Panorama]]&amp;#039;&amp;#039; Gewalttaten von Stawitz und anderen NPD-Mitgliedern gegen linke Gegendemonstranten, die zuvor Flaschen und Steine auf den NPD-Veranstaltungsort geworfen hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2005/npd46.html ARD-Archiv: Panorama-Beitrag vom 6. Januar 2005]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://daserste.ndr.de/container/file/t_cid-2828836_.pdf |text=Gewalttäter als Kandidaten? – Wahlkampf der NPD in Schleswig-Holstein. Panorama Nr. 648 vom 06.01.2005. Sendemanuskript. |wayback=20070930030704}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2005/erste8900.html DasErste.de – Panorama – Presseerklärung: Bilder zeigen NPD-Landtagskandidat bei Gewalttat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Stawitz die Tat zugegeben hatte, verurteilte das [[Landgericht Itzehoe]] ihn und zwei Mitangeklagte am 22. März 2007 zu einer [[Geldstrafe (Deutschland)|Geldstrafe]] von 90 [[Tagessatz|Tagessätzen]], weil sie in einer Ausnahmesituation das [[Notwehr (Deutschland)|Notwehr]]- und [[Selbsthilfe (Recht)|Selbsthilferecht]] überschritten hätten.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Hanisch (Tagesspiegel, 23. März 2007): [http://www.tagesspiegel.de/politik/geldstrafen-fuer-funktionaere-der-npd/826234.html &amp;#039;&amp;#039;Geldstrafen für Funktionäre der NPD&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um mehr Jungwähler zu erreichen, beschloss die NPD 2005, sich für die Landtagswahl in Schleswig-Holstein wieder mehr als „Weltanschauungspartei“ zu zeigen. Demgemäß bestritt Stawitz in einem Interview mit der &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; die Schuld Deutschlands am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] und den [[Holocaust]].&amp;lt;ref&amp;gt;Andrea Röpke: &amp;#039;&amp;#039;Braune Kameradschaften: die militanten Neonazis im Schatten der NPD.&amp;#039;&amp;#039; Ch. Links, 2. Auflage 2005, ISBN 3-86153-365-0, [https://books.google.de/books?id=66QAuAA3CooC&amp;amp;pg=PA192 S. 192.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er kenne „Leichenberge nur aus [[Luftangriffe auf Dresden|Dresden]]“. Zwar seien viele Menschen im [[KZ Auschwitz-Birkenau]] umgekommen, doch vor allem durch Seuchen. Die [[Alliierte]]n hätten Bilder der Toten in Filmen nach Kriegsende als die von Auschwitz präsentiert. [[Homosexualität]] sei „unchristlich und amoralisch.“&amp;lt;ref&amp;gt;Berliner Zeitung, 17. Februar 2005: [http://www.berliner-zeitung.de/archiv/ingo-stawitz-will-fuer-die-npd-in-den-kieler-landtag--er-sagt--leichenberge-gab-es-in-auschwitz-nicht-der-rechte-kandidat,10810590,10259078.html &amp;#039;&amp;#039;Ingo Stawitz will für die NPD in den Kieler Landtag. Er sagt, Leichenberge gab es in Auschwitz nicht: Der rechte Kandidat&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[NPD Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
* [[DVU Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Landtag Schleswig-Holstein|112}}&lt;br /&gt;
* [http://www.netz-gegen-nazis.de/lexikontext/stawitz-ingo Porträt von Ingo Stawitz]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Andreas Förster |url=http://www.berliner-zeitung.de/archiv/ingo-stawitz-will-fuer-die-npd-in-den-kieler-landtag--er-sagt--leichenberge-gab-es-in-auschwitz-nicht-der-rechte-kandidat,10810590,10259078.html |titel=Der rechte Kandidat |werk=[[Berliner Zeitung]] |datum=2005-02-17 |abruf=2015-06-18}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hss.de/downloads/aa12.pdf Gerhard Hertel: Die DVU – Gefahr von Rechtsaußen, München 1998 (PDF-Datei; 150&amp;amp;nbsp;kB)]&lt;br /&gt;
* [http://www.netz-gegen-nazis.de/files/dvu_studie.pdf Jürgen Hoffmann/Norbert Lepszy: Die DVU in den Landesparlamenten: inkompetent, zerstritten, politikunfähig – Eine Bilanz rechtsextremer Politik nach zehn Jahren, Sankt Augustin 1998 (PDF-Datei; 158&amp;amp;nbsp;kB)]&lt;br /&gt;
* [http://www.stern.de/politik/deutschland/rechtsextremismus-staatsanwaltschaft-ermittelt-gegen-npd-funktionaere-534774.html „Staatsanwaltschaft ermittelt gegen NPD-Funktionäre“ – Artikel des Stern vom 7. Januar 2005]&lt;br /&gt;
* [http://www.avanti-projekt.de/sites/default/files/antifa_gw194.pdf Gezänke statt &amp;#039;Nationale Einheit&amp;#039; – Artikel von Avanti über die NPD Schleswig-Holstein aus 2004 (PDF-Datei, 646 kB)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2024-02-29}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stawitz, Ingo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktionsvorsitzender (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteivorsitzender der NPD Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DLVH-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holocaustleugner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Uetersen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stawitz, Ingo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher rechtsextremer Politiker (DVU, DLVH, NPD)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. August 1950&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schilderwaldmeister</name></author>
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