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	<title>Ingenieurschule - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ingenieurschule&amp;diff=30254&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-22965-94: Die Bergakademie Freiberg ist älter, weitaus wichtiger als die genannte Bergschule und sie besteht heute weiter als Universität.</title>
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		<updated>2026-04-14T14:54:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Bergakademie Freiberg ist älter, weitaus wichtiger als die genannte Bergschule und sie besteht heute weiter als Universität.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ingenieurschulen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Abkürzungen: &amp;#039;&amp;#039;Ing.-Sch./IS&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;Polytechnikum&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Höhere Technische Lehranstalt&amp;#039;&amp;#039; (HTL), &amp;#039;&amp;#039;Maschinenbauschule&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ingenieurakademie&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Technische Akademie&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Technische Mittelschule&amp;#039;&amp;#039;, genannt, hatten den Status einer [[Höhere Bildung|höheren]] [[Berufsbildung|Fachschule]]. Sie wurden im deutschsprachigen Raum in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts meist in [[Fachhochschule]]n umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als weltweit erste Ingenieurschule wurde in [[Frankreich]] die [[École nationale des ponts et chaussées]] („Nationale Schule für Brücken und Straßen“) am 14. Februar 1747 gegründet. Als erste Ingenieurschule im deutschsprachigen Raum gilt die Bergakademie Freiberg, die 1765 gegründet worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutschland ==&lt;br /&gt;
=== Ausbildung in der BRD ===&lt;br /&gt;
Nachdem in Deutschland in einem Akademisierungsprozess im 19. Jahrhundert viele polytechnische Schulen zu [[Technische Hochschule|technischen Hochschulen]] umgewandelt worden waren und um 1900 auch viele dieser Hochschulen das [[Promotionsrecht]] erlangt hatten, wurde in der Folge der weiter vorhandene Bedarf an stärker praxisorientierten höheren Fachschulen durch Neugründungen von Ingenieurschulen und Polytechnika gedeckt. Diese Einrichtungen existierten in der [[Bundesrepublik Deutschland]] bis Anfang der 1970er Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Absolventen der Ingenieurschulen und Polytechnika waren wegen ihrer praxisnahen Ausbildung sehr begehrte Arbeitskräfte bei der Industrie, dem technischen Groß- und Kleingewerbe, bei Planungs- und Statikbüros, bei der Bauverwaltung im Hoch- und Tiefbau, bei der Bahn und der Post und bei Ver- und Entsorgungsbetrieben. Nahezu alle Studierenden hatten bereits kurz vor ihrem Abschluss Angebote oder Zusagen für eine feste Anstellung nach ihrem Examen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Numerus clausus, Ausleseprüfungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der guten Berufsaussichten gab es in der Bundesrepublik großen Andrang zum Studium. In den allermeisten Fällen musste eine strenge, 3-tägige Aufnahme-/Ausleseprüfung abgelegt werden (ein [[Numerus clausus]]). Bewerber ohne [[Mittlere Reife]] oder [[Fachschulreife]] konnten nach abgeschlossener Berufsausbildung ([[Gesellenbrief]], [[Facharbeiterbrief]]) an einigen Ingenieurschulen durch Teilnahme an einem zweisemestrigen, kostenpflichtigen Vorkurs (&amp;#039;&amp;#039;Vorsemester&amp;#039;&amp;#039;, nur nach dem Bestehen einer Ausleseprüfung) die Zugangsvoraussetzungen erwerben, mussten aber auch an den Ausleseprüfungen für das Hauptsemester teilnehmen. Auch Bewerber mit Mittlerer Reife konnten hier ihr Wissen erweitern. Im Hauptsemester war die Anzahl der Studierenden pro Semester auf 30 bis 35 beschränkt. Der Unterricht erfolgte im Semesterverband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Angebot umfasste Studiengänge in den klassischen [[Ingenieurwissenschaft]]en, die anfangs nach einer fünf-, ab 1958 sechssemestrigen Schulzeit/Studium mit der staatlichen Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;[[Ingenieur]] vollendet war&amp;#039;&amp;#039;. Seit dem 17. Januar 1964 wird nach Beschluss der Kultusministerien und einer generellen Erhöhung auf eine sechssemestrige Ausbildung zum Ingenieur graduiert, mit der staatlichen Abschlussbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Ing. Grad.&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ing. (grad.)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gmbl-online.de/ |titel=Gemeinsame Ministerialblatt |werk=www.gmbl-online.de |hrsg= [[Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat]] |abruf=2021-07-11 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/editionPDF?archivNr=185&amp;amp;id=1&amp;amp;naviId=5271 |wayback=20160827154330 |text=PDF}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbildung in der DDR ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ingenieurschule Görlitz - Urkundenmappe DDR - Bild 001.jpg|mini|Ingenieurschule Görlitz – Urkundenmappe DDR]]&lt;br /&gt;
In der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] wurden sie zu Beginn der 1970er Jahre zum Teil zu [[Ingenieurhochschule]]n aufgewertet, andere Ingenieurschulen existierten bis zur [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] und danach in einer kurzen Übergangsphase weiter. Zugangsvoraussetzung war ein Zeugnis der [[Mittlere Reife|mittleren Reife]] (in der DDR 10. Klasse [[Polytechnische Oberschule]]) und eine einschlägige abgeschlossene Berufsausbildung und die Delegation eines Betriebes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der DDR wurde nach sechs Semestern der Titel &amp;#039;&amp;#039;Ingenieur&amp;#039;&amp;#039; verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Ingenieurschulen (Beispiele) ===&lt;br /&gt;
* Ingenieurschule Bingen am Rhein (heute [[Fachhochschule Bingen]])&lt;br /&gt;
* Ingenieurschule Bohne (heute [[Hochschule für angewandte Wissenschaften München]])&lt;br /&gt;
* [[Hochschule Bremen#Geschichte|Technikum der Freien Hansestadt Bremen]], gegründet 1894&lt;br /&gt;
* Staatliche Ingenieurakademie für Bauwesen in Buxtehude, gegründet 1875 (heute [[hochschule 21]])&lt;br /&gt;
* [[Ingenieurschule Eisleben]] (ehem. [[Bergschule Eisleben]]; älteste Ingenieurschule Deutschlands)&lt;br /&gt;
* [[Staatliche Fachschule Gotha#Geschichte|Ingenieurschule für Bauwesen Gotha]] (1805 gegründet vom Herzogtum von Sachsen-Gotha-Altenburg)&lt;br /&gt;
* Ingenieurschule für Automatisierung und Werkstofftechnik [[Hennigsdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Ingenieurschule für Kraft- und Arbeitsmaschinenbau „Rudolf Diesel“ Meißen]] (1953–1993)&lt;br /&gt;
* Ingenieurschule für Walzwerk- und Hüttentechnik [[Riesa]]&lt;br /&gt;
* Ingenieurschule für Maschinenbau [[Bautzen]]&lt;br /&gt;
* Ingenieurschule für Maschinenbau Schmalkalden (heute [[Hochschule Schmalkalden]])&lt;br /&gt;
* [[Ingenieurschule für Flugzeugbau Dresden]]&lt;br /&gt;
* Ingenieurschule für Elektronik und Datenverarbeitung [[Görlitz]]&lt;br /&gt;
* Ingenieurschule für Bauwesen Erfurt (heute [[Fachhochschule Erfurt|FH Erfurt]])&lt;br /&gt;
* Staatliche Ingenieurschule für Maschinenbau, Elektrotechnik und konstruktiven Ingenieurbau, [[Gießen]] bis 1970 (gegr. 1838 als Gewerbeschule), heute [[Technische Hochschule Mittelhessen]] (THM)&lt;br /&gt;
* Ingenieurschule für Chemische Technik „Frédéric Joliot-Curie“ [[Köthen]]-Bernburg&lt;br /&gt;
* Staatliche Ingenieurschule Konstanz 1906 bis 1971 (heute [[Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung|Hochschule Konstanz]] ([[Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung|HTWG]]), University of Applied Sciences)&lt;br /&gt;
* Ingenieurschule für Bergbau und Energetik (heute [[Fachhochschule Lausitz]])&lt;br /&gt;
* Ingenieurschule für [[Maschinenbau]] und [[Elektrotechnik]] [[Magdeburg]]&lt;br /&gt;
* Staatliche Ingenieurschule für Bau- und Vermessungswesen Mainz (heute [[Hochschule Mainz]])&lt;br /&gt;
* Staatliche Ingenieurschule Lemgo, heute [[Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe]] (THOWL)&lt;br /&gt;
* [[Ingenieurschule Mittweida]]&lt;br /&gt;
* Ingenieurschule für Transportbetriebstechnik (IngST) Gotha&lt;br /&gt;
* Oskar-von-Miller-Polytechnikum (heute [[Hochschule für angewandte Wissenschaften München]])&lt;br /&gt;
* Ohm-Polytechnikum Nürnberg – Staatliche Akademie für angewandte Technik (heute [[Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg]])&lt;br /&gt;
* Staatliche Ingenieurschule Furtwangen 1850 bis 1971 (heute HFU [[Hochschule Furtwangen]] University)&lt;br /&gt;
* Staatliche Ingenieurschule für Maschinenwesen Dortmund 1890–1971 (heute [[Fachhochschule Dortmund]])&lt;br /&gt;
* Staatliche Ingenieurschule für Maschinenwesen Jülich 1964–1971 (heute [[Fachhochschule Aachen]])&lt;br /&gt;
* Staatliche Ingenieurschule Koblenz 1949–1971&lt;br /&gt;
* Staatliche Ingenieurschule für Bauwesen Holzminden (gegründet Ende 1830 und somit älteste Baufachgewerkschule Deutschlands, heute [[HAWK Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen]])&lt;br /&gt;
* [[Technikum Strelitz]] (ab 1948 Ingenieurschule für Bauwesen Neustrelitz)&lt;br /&gt;
* [[Ingenieurschule für Luftfahrttechnik]] IfL&lt;br /&gt;
* [[Ingenieurschule für Verkehrstechnik (Dresden)|Ingenieursschule für Verkehrstechnik]] in 8020 Dresden, Ernst-Thälmann-Platz 2&lt;br /&gt;
* Ingenieurschule für Landtechnik Nordhausen (heute [[Fachhochschule Nordhausen]])&lt;br /&gt;
* [[Königliche Ingenieurakademie (Potsdam)]]&lt;br /&gt;
* Balthasar-Neumann-Polytechnikum in Schweinfurt (1850, heute [[Fachhochschule Schweinfurt]])&lt;br /&gt;
* Ingenieurschule für Geodäsie und Kartographie in 8060 Dresden, Wiesentorstraße 1&lt;br /&gt;
* Ingenieurschule für Holztechnik, 8060 Dresden, Heideparkstraße 8&lt;br /&gt;
* Ingenieurschule für Zierpflanzenwirtschaft in 8213 Bannewitz, Rosentitzer Straße 4a ([[Schloss Nöthnitz]])&lt;br /&gt;
* Ingenieurschule für Gartenbau in Quedlinburg, Wipertistraße 5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fachhochschulen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1970er Jahre wurden in der Bundesrepublik Deutschland die Ingenieurschulen aufgelöst und die Infrastruktur zum Aufbau einer neuen Hochschulform [[Fachhochschule]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Schritt wurde notwendig, da die Industrie nach einem universell einsetzbaren akademisch, also auf Hochschulniveau, ausgebildeten Ingenieur verlangte, der jedoch mehr anwendungsorientiert als der Dipl.-Ing. der technischen Hochschulen auf die Belange der Industrie ausgerichtet sein sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Einführung von Fachhochschulen mit ihren akademischen Abschlussbezeichnungen und der Umstellung auf den akademischen Diplomgrad wurde die Frage einer möglichen Nachdiplomierung auch für Ingenieurschulabsolventen sehr kontrovers diskutiert. Schließlich setzte sich die Sichtweise der beruflichen Erfahrung durch. Normativ wurde festgelegt, dass Absolventen von Vorgängereinrichtungen der Fachhochschulen, sofern sie graduiert oder nachgraduiert waren, auch ohne Nachqualifizierung an einer [[Fachhochschule]] auf Antrag mit Nachweis der Berufserfahrung den Titel Dipl.-Ing. oder Dipl.-Ing. (FH) als staatliche Bezeichnung verliehen bekamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Führungsberechtigung wurde in den einzelnen bundesdeutschen Ländern unterschiedlich gesetzlich geregelt. In [[Nordrhein-Westfalen]] wurde zum Beweis der Führungsberechtigung auf Antrag hin eine (kostenpflichtige) Urkunde erteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ingenieure, die ihre Ausbildung an einer Einrichtung der vormaligen DDR absolviert hatten, stellten ihren Antrag beim zuständigen Kultusministerium. Voraussetzung hierfür war alleinig der Nachweis einer einschlägigen dreijährigen (Ost) bzw. fünfjährigen (West) Berufstätigkeit als Ingenieur bzw. Ing.&amp;amp;nbsp;grad. Die Möglichkeit zur Nachdiplomierung bestand bis Ende 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Österreich ==&lt;br /&gt;
Die [[Technische Universität Wien]] wurde 1815 als &amp;#039;&amp;#039;[[k.k. Polytechnisches Institut]]&amp;#039;&amp;#039; gegründet, die [[Technische Universität Graz]] 1811 als Stiftung &amp;#039;&amp;#039;Joanneum&amp;#039;&amp;#039; mit anschließend beginnender Lehrtätigkeit, die [[Montanuniversität Leoben]] 1840 als &amp;#039;&amp;#039;Steiermärkisch-Ständische Montanlehranstalt&amp;#039;&amp;#039; ausgelagert, die [[Universität für Bodenkultur Wien]] 1872 schon als Hochschule begründet. Sonst wurden die heutigen [[Höhere technische Lehranstalt|höheren technischen Lehranstalten (HTL)]], soweit sie auch postsekundäre Bildung ([[Meisterschule (Österreich)|Meisterkurse]], [[Werkmeisterschule]]n)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Manz&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.wissenistmanz.at/wissenplus/plattform/die-geschichtliche-entwicklung-der-werkmeisterausbildung-in-oesterreich/ Die geschichtliche Entwicklung der Werkmeisterausbildung in Österreich].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wissen ist Manz&amp;#039;&amp;#039;, MANZ Verlag Schulbuch GmbH.&amp;lt;/ref&amp;gt; anboten, immer als &amp;#039;&amp;#039;Anstalt&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;(Staats-)Gewerbeschule&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;Ingenieurschule&amp;#039;&amp;#039; war nur vereinzelt für die den Werkmeisterschulen vergleichbaren Kurse und den an &amp;#039;&amp;#039;Fachschulen&amp;#039;&amp;#039; genannten „Hochschul-Abteilungen“ (die seit den 1820er Jahren als &amp;#039;&amp;#039;[[Fakultät (Hochschule)|Fakultät]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurden), in Gebrauch:&lt;br /&gt;
* in den 1840er Jahren als &amp;#039;&amp;#039;Ingenieurschule&amp;#039;&amp;#039; für [[Bauingenieurwesen]] am seinerzeitigen k.&amp;amp;nbsp;k. polytechnischen Institut Wien bis in die 1970er Jahre&lt;br /&gt;
* in den Nachkriegsjahren 1919 als &amp;#039;&amp;#039;Elektro- und Maschinenbau-Technikum Arsenal&amp;#039;&amp;#039; mit &amp;#039;&amp;#039;Abend-Ingenieurschule&amp;#039;&amp;#039; am [[Wiener Arsenal]] (1953 dann in der TU&amp;amp;nbsp;Wien bzw. [[Kammer für Arbeiter und Angestellte]] aufgegangen)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Manz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* nach dem [[Anschluss Österreichs]] wurden für ein paar Jahre die [[Höhere Technische Lehranstalt|HTLs]] (Schulen) so genannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schweiz ==&lt;br /&gt;
Im Bundesetz über die berufliche Ausbildung sind die Anforderungen einer &amp;#039;&amp;#039;Höheren Technischen Lehranstalt (HTL)&amp;#039;&amp;#039;, {{frS|&amp;#039;&amp;#039;École technique supérieure (ETS)&amp;#039;&amp;#039;}}, {{itS|&amp;#039;&amp;#039;Scuola tecnica superiore (STS)&amp;#039;&amp;#039;}} und die Voraussetzungen für den Erhalt des Titels &amp;#039;&amp;#039;Techniker HTL&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Architekt HTL&amp;#039;&amp;#039; definiert. In der Ausgabe vom 20. September 1963 wird zum ersten Mal die Ergänzung mit der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Ingenieur&amp;#039;&amp;#039; und somit die Berufsbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Ingenieur-Techniker HTL&amp;#039;&amp;#039; zugelassen. Die Vertreter der universitären Ingenieurausbildung haben sich erfolgreich dagegen gewehrt, dass die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Techniker&amp;#039;&amp;#039; weggelassen wird und haben 1967 auch vor Bundesgericht Recht erhalten&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ein unbequemer Technikertitel&amp;#039;&amp;#039;, Beitrag in der Zeitung „Thuner Tagblatt“ vom 10. Juli 1967 Seite 9 aus [https://www.e-newspaperarchives.ch/?a=d&amp;amp;d=TTB19670810-01.2.33.18 E-Newspaperarchives.ch] der Schweizerischen Nationalbibliothek&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst die Ausgabe des Bundesgesetzes von 1977 enthält explizit die Berufsbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Ingenieur HTL&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Architekt HTL&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verbesserung der beruflichen Grundausbildung&amp;#039;&amp;#039;, Beitrag in der Zeitung „Der Bund“ vom 22. Februar 1977 Seite 44 aus [https://www.e-newspaperarchives.ch/?a=d&amp;amp;d=DBB19770222-01.2.9.1.5 E-Newspaperarchives.ch] der Schweizerischen Nationalbibliothek&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Träger der Höheren Technischen Lehranstalten, in der Regel die Kantone oder private Organisationen, sind frei den Namen der Schule zu definieren. In der Mitte der Siebzigerjahre beginnt sich nach und nach entsprechend der Berufsbezeichnung der Name &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ingenieurschule&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{frS|&amp;#039;&amp;#039;École d’ingénieurs&amp;#039;&amp;#039;}}, {{itS|&amp;#039;&amp;#039;scuola d’ingegneria&amp;#039;&amp;#039;}} für die HTL durchzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem am 6.&amp;amp;nbsp;Oktober 1995 in Kraft gesetzten Fachhochschulgesetz des Bundes werden die bestehenden Ingenieurschulen in sieben &amp;#039;&amp;#039;[[Fachhochschule (Schweiz)|Fachhochschulen]]&amp;#039;&amp;#039; (FH, {{lang|fr|&amp;#039;&amp;#039;Haute école spécialisée&amp;#039;&amp;#039;}} HES, {{lang|it|&amp;#039;&amp;#039;Scuola universitaria professionale&amp;#039;&amp;#039;}} SUP) zusammengefasst&amp;lt;ref name=&amp;quot;admin.ch&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.sbfi.admin.ch/dam/sbfi/de/dokumente/zuordnung_der_vorgaengerschulenderfachhochschulen.pdf.download.pdf/zuordnung_der_vorgaengerschulenderfachhochschulen.pdf&lt;br /&gt;
 |titel=Zuordnung der Vorgängerschulen der Fachhochschulen / Classement des écoles qui ont été converties en haute école spécialisée&lt;br /&gt;
 |hrsg=sbfi.admin.ch&lt;br /&gt;
 |abruf=2023-12-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die einzelnen Teilschulen werden je nach Fachhochschule als Hochschule oder Departement bezeichnet. Die Bezeichnung Ingenieurschule verschwindet nach 20 Jahren praktisch vollständig vom Bildungsangebot in der Schweiz. Die FH vergeben den Titel „Ingenieur FH“ und erst zehn Jahre später werden diese Abschlüsse nach Bologna in Bachelor of Science (BSc) und Master of Science (MSc) umgewandelt und die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Ingenieur&amp;#039;&amp;#039; verschwindet auch für die FH aus der offiziellen Berufsbezeichnung in der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Zuordnung der Vorgängerschulen der Fachhochschulen&amp;lt;ref name=&amp;quot;admin.ch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Berner Fachhochschule]]&amp;amp;nbsp;BFH&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* Höhere Technische Lehranstalt (Ingenieurschule) HTL [[Bern]]&lt;br /&gt;
* Höhere Technische Lehranstalt (Ingenieurschule) HTL [[Biel/Bienne|Biel]]&lt;br /&gt;
* Schweiz. Ingenieur- und Fachschule für die Holzwirtschaft HTL [[Biel/Bienne|Biel]]&lt;br /&gt;
* Höhere Technische Lehranstalt (Ingenieurschule) HTL [[Burgdorf BE|Burgdorf]]&lt;br /&gt;
* Höhere Technische Lehranstalt (Ingenieurschule) HTL [[Zollikofen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Fachhochschule Nordwestschweiz]]&amp;amp;nbsp;FHNW&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* Höhere Technische Lehranstalt (Ingenieurschule) HTL [[Brugg]]-[[Windisch AG|Windisch]]&lt;br /&gt;
* Höhere Technische Lehranstalt (Ingenieurschule) HTL beider Basel, [[Muttenz]]&lt;br /&gt;
* Höhere Technische Lehranstalt (Ingenieurschule) HTL [[Grenchen]]-[[Solothurn]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Fachhochschule Ostschweiz]]&amp;amp;nbsp;FHO&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* Höhere Technische Lehranstalt (Ingenieurschule) HTL [[Buchs SG|Buchs]] NTB&lt;br /&gt;
* Höhere Technische Lehranstalt (Ingenieurschule) HTL [[Chur]]&lt;br /&gt;
* Höhere Technische Lehranstalt (Ingenieurschule) HTL [[Rapperswil SG|Rapperswil]]&lt;br /&gt;
* Höhere Technische Lehranstalt (Ingenieurschule) HTL [[St.&amp;amp;nbsp;Gallen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fachhochschule Zentralschweiz, heute [[Hochschule Luzern]]&amp;amp;nbsp;HSLU&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* Höhere Technische Lehranstalt (Ingenieurschule) HTL [[Luzern]]-[[Horw]]&lt;br /&gt;
* Hochschule für Soziale Arbeit Luzern (HSA), ehemals Sozialarbeiterschule&lt;br /&gt;
* Hochschule für Wirtschaft Luzern (HSW), ehemals Höhere Wirtschaftsschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Fachhochschule Westschweiz|Haute école spécialisée de Suisse occidentale]]&amp;amp;nbsp;HES-SO&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* École technique supérieure (École d’ingénieurs) ETS [[Changins]]&lt;br /&gt;
* École technique supérieure (École d’ingénieurs) ETS [[Freiburg im Üechtland|Fribourg]]&lt;br /&gt;
* École technique supérieure (École d’ingénieurs) ETS [[Genf|Genève]]&lt;br /&gt;
* École technique supérieure (École d’ingénieurs) ETS [[Lausanne]] (École suisse d’ingénieurs des industries graphiques et de l’emballage)&lt;br /&gt;
* École technique supérieure (École d’ingénieurs) ETS Lausanne (EIL)&lt;br /&gt;
* École technique supérieure (École d’ingénieurs) ETS [[Le Locle]]&lt;br /&gt;
* École technique supérieure (École d’ingénieurs) ETS [[Lullier]]&lt;br /&gt;
* École technique supérieure (École d’ingénieurs) ETS [[Saint-Imier]]&lt;br /&gt;
* École technique supérieure (École d’ingénieurs) ETS [[Sion]]&lt;br /&gt;
* École technique supérieure (École d’ingénieurs) ETS [[Yverdon-les-Bains]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana]]&amp;amp;nbsp;SUPSI&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* Scuola tecnica superiore (scuola d’ingegneria) STS [[Lugano]]-[[Trevano]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zürcher Fachhochschule]]&amp;amp;nbsp;ZFH&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* Höhere Technische Lehranstalt (Ingenieurschule) HTL [[Wädenswil]]&lt;br /&gt;
* Höhere Technische Lehranstalt (Ingenieurschule) HTL [[Winterthur]]&lt;br /&gt;
* Höhere Technische Lehranstalt (Ingenieurschule) HTL [[Zürich]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liechtenstein ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Liechtensteinische Ingenieurschule&amp;#039;&amp;#039; (LIS) Vaduz, 1988 aus dem &amp;#039;&amp;#039;Abendtechnikum Vaduz&amp;#039;&amp;#039; entstanden, wurde 1992 Fachhochschule, 1997 als &amp;#039;&amp;#039;Fachhochschule Liechtenstein&amp;#039;&amp;#039; Stiftung des öffentlichen Rechts und 2005 in die &amp;#039;&amp;#039;[[Hochschule Liechtenstein]]&amp;#039;&amp;#039; umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Polytechnikum]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Fachhochschulen in Deutschland]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Hochschulen in der Schweiz#Fachhochschulen|Liste der Hochschulen in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Bildung in Liechtenstein]]&lt;br /&gt;
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