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	<title>Ingeborg Rapoport - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ingeborg Rapoport.jpg|mini|hochkant|Ingeborg Rapoport (1985)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ingeborg „Inge“ Syllm-Rapoport&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. September]] [[1912]] in [[Kribi]], Deutsches Schutzgebiet [[Kamerun (Kolonie)|Kamerun]], als &amp;#039;&amp;#039;Ingeborg Syllm&amp;#039;&amp;#039;; † [[23. März]] [[2017]] in [[Berlin]]) war eine [[Deutschland|deutsche]] Ärztin und Professorin für [[Pädiatrie]] an der Kinderklinik der [[Charité]] in [[Ost-Berlin]] und von 1969 bis 1973 Inhaberin des ersten europäischen [[Lehrstuhl]]s für [[Neonatologie]]. Sie zählte über die Wissenschaftsgemeinde in der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] hinaus zu den renommiertesten [[Pädiatrie|Kinderärzten]] ihrer Zeit. Im Alter von 102 verteidigte sie ihre Dissertation aus dem Jahre 1937, welche ihr aufgrund der [[Nürnberger Gesetze|Rassegesetze]] der [[Nationalsozialismus|Nazis]] verwehrt geblieben war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
=== In Deutschland ===&lt;br /&gt;
Ingeborg A. Syllm wurde 1912 in [[Kribi]] in [[Kamerun (Kolonie)|Kamerun]] geboren. Sie wurde [[Protestantismus|protestantisch]] erzogen. Ihre Eltern waren der Hamburger Kaufmann Paul Friedrich&amp;amp;nbsp;Syllm (Sillem) und die [[Pianist|Konzertpianistin]] Maria Feibes (23.&amp;amp;nbsp;September 1891 in [[Aachen]]&amp;amp;nbsp;– 15.&amp;amp;nbsp;September 1980 in [[Madison (Wisconsin)|Madison]], [[Wisconsin]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;uni-hamburg&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lexm.uni-hamburg.de/object/lexm_lexmperson_00003117 |titel=Objekt-Metadaten @ LexM |werk=uni-hamburg.de |abruf=2017-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach ihrer Geburt kehrte die Familie nach Deutschland zurück und wählte [[Hamburg]] zu ihrem Wohnsitz. 1928 ließen sich die Eltern scheiden. Maria Feibes arbeitete als Klavierlehrerin, um allein für ihre Mutter und ihre beiden Kinder Inge und Hellwig (1909–2004) zu sorgen, denn Paul Syllm kam nicht für den Unterhalt seiner Familie auf, nachdem er das Vermögen seiner Frau verbraucht und sie mehrere Jahre lang betrogen hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;uni-hamburg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1933 [[Konversion (Judentum)|konvertierte]] Maria Feibes zum [[Judentum]], der Religion ihrer Mutter, auch um damit ein Zeichen gegen die politische Entwicklung in Deutschland zu setzen. Die Arbeitsstelle als Musiklehrerin an der Hamburger [[Bernuthsches Konservatorium|Klavierakademie Hans Hermanns]] verlor sie 1935 durch den Ausschluss aus der [[Reichsmusikkammer]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;uni-hamburg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ingeborg Syllm besuchte in Hamburg das private &amp;#039;&amp;#039;[[Heilwig-Gymnasium|Heilwig-Lyzeum]]&amp;#039;&amp;#039;. Dort fühlte sie sich isoliert. Durch Nachhilfestunden musste sie das Familieneinkommen aufbessern. Das anschließende [[Medizinstudium]] schloss sie 1937 mit dem [[Staatsexamen]] ab. Dabei musste die Prüfungsarbeit auf Prüfungspapier mit gelbem Randstreifen angefertigt werden, was sie als Jüdin kennzeichnete. Anschließend war sie von 1937 bis 1938 als [[Assistenzarzt|Assistenzärztin]] am [[Israelitisches Krankenhaus Hamburg|Israelitischen Krankenhaus Hamburg]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit fertigte sie bei [[Rudolf Degkwitz (senior)|Rudolf Degkwitz]] ihre [[Dissertation]]sschrift über &amp;#039;&amp;#039;[[Lähmung]]serscheinungen infolge von [[Diphtherie]]&amp;#039;&amp;#039; an. Die Zulassung zur mündlichen Doktorprüfung und damit die [[Promotion (Doktor)|Promotion]] wurden ihr jedoch 1937 von den [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Hochschulbehörden im [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reich]] verweigert, da sie aufgrund ihrer jüdischen Großeltern mütterlicherseits als &amp;#039;&amp;#039;jüdischer Mischling ersten Grades&amp;#039;&amp;#039; eingestuft und ihr damit die Studienberechtigung nachträglich aberkannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sarah Levy |url=http://www.zeit.de/2015/22/uke-ns-vergangenheit-aufarbeitung-hendrik-va-den-bussche |titel=Nationalsozialismus: „Ein 40-jähriges Schweigen in Eppendorf“ |werk=[[Die Zeit]] |datum=2015-06-09 |abruf=2017-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In den Vereinigten Staaten ===&lt;br /&gt;
Im September 1938, kurz vor der [[Novemberpogrome 1938|Pogromnacht]], [[Emigration|emigrierte]] sie auf Veranlassung ihrer Mutter, die ihr im Januar 1939 nachfolgte, in die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]]. In den USA wurde ihr Staatsexamen nicht anerkannt, so dass sie zwei weitere Jahre am &amp;#039;&amp;#039;Women’s Medical College of Pennsylvania&amp;#039;&amp;#039; in [[Philadelphia]] studierte, was sie sich nur leisten konnte, weil sie ein [[Phoebe Hearst|Hearst]]-Stipendium erhalten hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mopo&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Wiebke Bromberg |url=http://www.mopo.de/1558290 |titel=Experten sind sprachlos: Ingeborg Rapoport: Doktor-Prüfung mit 102! |werk=MOPO.de |datum=2015-05-15 |abruf=2017-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Igal Avidan: {{Webarchiv |url=http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/tandem/swr2-tandem-spaete-wiedergutmachung-von-ns-unrecht/-/id=8986864/did=15959056/nid=8986864/1l94m7a/index.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Späte Wiedergutmachung von NS-Unrecht – 102-jährige Berlinerin verteidigt ihre Doktorarbeit&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160430061859 |archiv-bot=2025-07-19 00:16:47 InternetArchiveBot}}, [[SWR]] „Tandem“ 18. September 2015. Audio-Beitrag (24:40 Min.), dazu [http://www.swr.de/-/id=15959058/property=download/nid=8986864/sclhoe/swr2-tandem-20150918-1005.pdf Manuskript] (PDF; 236&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von 48 medizinischen Hochschulen, an denen sie sich beworben hatte, hatten nur zwei geantwortet und sie zu einem Gespräch eingeladen. Die [[Columbia University|Columbia-Universität]] hatte sie wegen ihrer Mittellosigkeit abgewiesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Für immer sehe ich das riesige Managerzimmer des [[Dekan (Hochschule)#Vereinigte Staaten|Dekans]] der Medical School vor mir, den übergroßen Schreibtisch und die riesigen Sessel. Er bat mich, Platz zu nehmen, und prompt versank ich im dunkelbraunen Leder. Dann stellte er mir eine einzige Frage: „Wieviel Geld haben Sie?“ Und als ich ihm antwortete „Gar keins“, erhob er sich aus seinem Sessel hinter dem Schreibtisch und sagte höflich und bestimmt: „Dann brauchen wir kein weiteres Wort miteinander zu wechseln.“&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;article14535&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.zlv.lu/spip/spip.php?article14535 |titel=Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek – Magna cum laude |werk=zlv.lu |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170331025451/http://www.zlv.lu/spip/spip.php?article14535 |archiv-datum=2017-03-31 |archiv-bot=2025-07-19 00:16:47 InternetArchiveBot |abruf=2017-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war neben dem Studium bis 1940 als Assistenzärztin in [[Brooklyn]] und [[Akron]], [[Ohio]] tätig, bis sie 1940 den [[Doktor der Medizin|Medical Doctor]] erwarb, einen beruflichen Abschluss, der nicht der deutschen Promotionsleistung entspricht. Sie spezialisierte sich in der Folgezeit an verschiedenen Einrichtungen im Fachgebiet [[Pädiatrie]]. Damit war es Inge Syllm wie nur wenigen geflüchteten jüdischen Medizinern gelungen, in den Vereinigten Staaten beruflichen Erfolg zu finden. An der [[University of Cincinnati]] lernte sie 1944 [[Samuel Mitja Rapoport]] kennen. Sie heirateten 1946.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rapoport, die später wie ihr Ehemann Mitglied der [[Kommunistische Partei der USA|Kommunistischen Partei der USA]] wurde,&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gabriele Goettle |url=https://taz.de/Lebenslaeufe/!5264066/ |titel=Lebensläufe |werk=[[Die tageszeitung]] |abruf=2017-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; engagierte sich in Amerika politisch gegen Rassendiskriminierung. Unter dem Eindruck der [[Rassentrennung]] in den USA wurde sie nach eigenen Worten „von der gläubigen Christin zur gläubigen Kommunistin“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Frank Junghänel |Titel=Ingeborg Rapoport : Kinderärztin erhält Promotion mit 102 Jahren |Sammelwerk=Berliner Zeitung |Datum= |Online=http://www.berliner-zeitung.de/1206848 |Abruf=2017-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie verteilte an Wochenenden mit ihrem Mann die Zeitung [[Daily Worker|&amp;#039;&amp;#039;The Worker&amp;#039;&amp;#039;]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Hachtel |Titel=Als Wessi in der DDR: Reisen und Begegnungen |Verlag=Books on Demand |Datum=2011 |ISBN=978-3-8448-6714-5 |Seiten=64 |Online=https://books.google.de/books?id=hW4WAQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA64 |Abruf=2017-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1950 unterschrieben beide den [[Stockholmer Appell]] zur Ächtung von Atomwaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jochanan Shelliem: [https://www.deutschlandfunkkultur.de/ueber-alle-grenzen-hinaus-die-drei-leben-der-aerztin.1024.de.html?dram:article_id=493854 &amp;#039;&amp;#039;Die drei Leben der Ärztin Ingeborg Rapoport&amp;#039;&amp;#039;], Deutschlandfunk Kultur, 13. März 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Presse von Cincinnati unterstellte dem Ehepaar zunehmend subversive Aktivitäten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.biospektrum.de/blatt/d_bs_pdf%26_id%3D934368 |text=Archivierte Kopie |wayback=20170331210230 |archiv-bot=2025-07-19 00:16:47 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter anderem wurde der Vorwurf erhoben, ihr Mann habe einen Anschlag auf die Wasserversorgung von Cincinnati geplant.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=STANDARD Verlagsgesellschaft m. b. H. |Titel=Kindermedizinerin Ingeborg Rapoport gestorben |Sammelwerk=derStandard.at |Datum= |Online=http://derstandard.at/2000055028416/Renommierte-Kinderaerztin-Ingeborg-Rapoport-gestorben |Abruf=2017-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine politischen Auffassungen polarisierten Mitarbeiter und Berufskollegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Während eines Kongresses in der Schweiz im Jahre 1950, in der Zeit der [[McCarthy-Ära]], war ihr Mann per [[Telegramm]] darüber informiert worden, dass er Ziel des [[Komitee für unamerikanische Umtriebe|Komitees für unamerikanische Umtriebe]] sei, und er kehrte daher nicht in die USA zurück. Die hochschwangere Inge Rapoport holte die Kinder aus den Vereinigten Staaten nach [[Zürich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ließen sich zunächst in [[Österreich]] nieder. Als [[Antizionismus|Antizionisten]] kam eine Auswanderung nach Israel für beide nicht in Frage, obwohl das [[Weizmann-Institut für Wissenschaften|Weizmann-Institut]] in Israel Mitja eine Stelle angeboten hatte. Auch die Bundesrepublik Deutschland war für beide ausgeschlossen, da „zu viele Angehörige brauner Seilschaften sich trotz des Zusammenbruchs in den neuen Staat hinübergerettet […] und dort bereits wieder wichtige Positionen besetzt (hatten).“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Universität in Wien lehnte jedoch eine Professur für Mitja ab, da die [[Central Intelligence Agency|CIA]] nach Darstellung von Rapoport über eine schwarze Liste intervenierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;article14535&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Werner Binus, Rita Gürtler, Herbert Hörz, Gisela Jacobasch, Burkhard Schneeweiß, Claus Wagenknecht |url=https://www.helle-panke.de/topic/158.publikationen.html?productId=62777 |titel=Zum 100. Geburtstag des Forscherehepaares Ingeborg und Mitja Rapoport |werk=Heft 174: Medizin – eine Biowissenschaft |abruf=2017-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Counter Intelligence Corps|CIC]] hatte gedroht, der Universität die US-Subventionen zu streichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In der DDR ===&lt;br /&gt;
Die Familie zog 1952 in die [[Deutsche Demokratische Republik]] (DDR), wo man Samuel Mitja Rapoport eine Professur an der [[Charité]] in [[Ost-Berlin]] angeboten hatte. In den folgenden Jahrzehnten wurde er zu einem der bekanntesten [[Biochemie|Biochemiker]] des Landes. Ingeborg Rapoport wirkte zunächst als [[Oberarzt|Oberärztin]] am &amp;#039;&amp;#039;Hufeland-Krankenhaus&amp;#039;&amp;#039; in [[Berlin-Buch]], wo sie 1953 ihre Anerkennung als [[Facharzt|Fachärztin]] für Kinderheilkunde erhielt. Anschließend arbeitete sie in der experimentellen Forschung am Institut für Biochemie der [[Humboldt-Universität zu Berlin]], an der sie sich 1959 [[Habilitation|habilitierte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1959 bis zu ihrer [[Emeritierung]] im Jahr 1973 war sie an der Kinderklinik der Charité tätig, darunter ab 1960 als Dozentin. 1964 wurde sie als [[Professor]]in mit Lehrauftrag habilitiert. 1968 wurde sie ordentliche Professorin für [[Pädiatrie]] und 1969 Inhaberin des ersten europäischen Lehrstuhls für [[Neonatologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nachruf der Charité heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Prof. Rapoport war als leidenschaftliche Forscherin, engagierte Kinderärztin und Lehrerin hoch geschätzt. Dabei war sie auch immer eine streitbare Reformerin und überzeugte Sozialistin. […] Bis zu ihrer Emeritierung 1973 entwickelte Ingeborg Rapoport ihre Abteilung inhaltlich und strukturell mit dem Neuaufbau einer Station für Neugeborenen-Intensivtherapie und einer Forschungsabteilung (Schwerpunkte [[Hypoxie (Medizin)|Hypoxie]], [[Bilirubinurie|Bilirubin]], [[Surfactant]]) weiter. Damit gehörten auch die Forschungen in der Neonatologie und der Pädiatrie zu ihren Verdiensten. Nach ihrer Emeritierung war Prof. Rapoport noch bis in die achtziger Jahre hinein wissenschaftlich tätig und engagierte sich in der Nachwuchsförderung.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bbb-berlin.de/de/news/371 |titel=BBB Management GmbH Campus Berlin-Buch |werk=bbb-berlin.de |offline=1 |abruf=2017-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nachruf durch ihren Fachkollegen [[Roland R. Wauer|Roland Wauer]] heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Bei all ihrer fortbestehenden sozialistischen Überzeugung erlebte ich sie als eine Frau, die persönliche Qualitäten ihrer Mitarbeiter, wie Redlichkeit, ärztliches Engagement für die Forschung, klinische und wissenschaftliche Leistungsbereitschaft über politische Gesichtspunkte stellte. Sie war nicht nachtragend, wenn man ihren Werbungen für eine aktive Durchsetzung ihrer sozialistischen Ideale in der SED widerstand.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[[Roland R. Wauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Zum Gedenken an Ingeborg Rapoport&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Ärzte&amp;#039;&amp;#039;, Heft 6/2017, S. 31, PDF [http://www.aebberlin.de/pdf/bae1706_031.pdf].&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auffassungen zur DDR ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inge Rapoport war Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] und verteidigte die DDR auch nach den [[Revolutionen im Jahr 1989]] gegen die kommunistischen Diktaturen in mehreren Interviews.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagesspiegel1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ulrike Scheffer |url=https://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/pankow/102-jaehrige-doktorin-aus-berlin-pankow-leben-mit-der-geschichte/11813250-2.html |titel=102-jährige Doktorin aus Berlin-Pankow: Leben mit der Geschichte |werk=[[Der Tagesspiegel]] |datum=2015-06-09 |abruf=2017-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihrer Meinung nach war die DDR kein Unrechtsstaat, auch kein unmoralischer Staat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Laqueur&amp;quot;&amp;gt;[[Walter Laqueur]], „World Revolution, or the Dream That Failed“ (pp. 186–187), &amp;#039;&amp;#039;Generation Exodus&amp;#039;&amp;#039;, I. B. Tauris, 2003, ISBN 978-0-85771-287-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagesspiegel2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/pankow/102-jaehrige-doktorin-aus-berlin-pankow-leben-mit-der-geschichte/11813250-2.html |titel=„Ich habe noch Lust aufs Leben“ |werk=[[Der Tagesspiegel]] |abruf=2017-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie beurteilte die kritische Darstellung Ostdeutschlands in den Medien und in der Forschung als [[Verleumdung (Deutschland)|Verleumdung]], auch in Bezug auf die Verbrechen der [[Ministerium für Staatssicherheit|Stasi]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Laqueur&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie sah –&amp;amp;nbsp;trotz mancher Defizite der DDR&amp;amp;nbsp;– im Gesundheitswesen, in der sozialen Absicherung und im Bildungssystem eine Überlegenheit im Vergleich zur Weimarer Republik, zu den Vereinigten Staaten und der Bundesrepublik Deutschland. Sie lobte insbesondere das Gesundheitssystem für die Gewährleistung der Gleichbehandlung aller ohne Rücksicht auf soziale Herkunft und Wohlstand. Rapoport war der Meinung, dass die moderne Gesellschaft von der DDR lernen könne, und äußerte, sie vermisse bestimmte Aspekte des Lebens in der DDR. Es sei die beste Gesellschaft, die sie erlebt habe. In der Zukunft werde sich das Bild der DDR deutlich vom heutigen unterscheiden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.reuters.com/article/us-germany-wall-westerners-idUSTRE56601920090707 |titel=Born in the West, longing to be back in the GDR |werk=[[Reuters]] |sprache=en |abruf=2022-09-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eberhard Hofmann]] schrieb im Nachruf auf ihren Ehemann:&lt;br /&gt;
:„Inge und Mitja Rapoport traten stets für die zu ihrer Wahlheimat gewordene DDR ein, die für sie die einzige Alternative zu dem Deutschland war, das die Welt in zwei Kriege gestürzt und mehr als sechs Millionen Angehörige ihres Volkes ermordet hatte. Den Untergang der DDR empfanden beide schmerzhaft als das Ende ihres dritten Lebens.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.biospektrum.de/blatt/d_bs_pdf%26_id%3D934368 |text=Archivierte Kopie |wayback=20170331210230 |archiv-bot=2025-07-19 00:16:47 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr war jedoch auch bewusst, dass sie mit ihrer Familie in der DDR privilegiert war und dass die Benachteiligung von Kindern aus bürgerlichen Familien in der DDR falsch gewesen sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagesspiegel2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie betonte häufig, wenn die Beziehung von Arzt und Patient vom Geld geprägt ist, sei der humanistische Auftrag der [[Heilkunde]] in Gefahr.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=STANDARD Verlagsgesellschaft m. b. H. |Titel=Kindermedizinerin Ingeborg Rapoport gestorben |Sammelwerk=derStandard.at |Datum= |Online=http://derstandard.at/2000055028416/Renommierte-Kinderaerztin-Ingeborg-Rapoport-gestorben |Abruf=2017-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1969 wurde Ingeborg Rapoport der Ehrentitel [[Verdienter Arzt des Volkes]] verliehen&lt;br /&gt;
* 1973 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Bronze&lt;br /&gt;
* 1977 Vaterländischer Verdienstorden in Silber&lt;br /&gt;
* 1984 erhielt sie zusammen mit anderen Ärzten den [[Nationalpreis der DDR]] III.&amp;amp;nbsp;Klasse für Wissenschaft und Technik für ihren Beitrag zur Senkung der [[Säuglingssterblichkeit]] in der DDR.&lt;br /&gt;
Anlässlich ihres 100.&amp;amp;nbsp;Geburtstages veranstaltete die Charité gemeinsam mit der [[Leibniz-Sozietät]] im Oktober 2012 einen akademischen Festakt zu Ehren von Ingeborg und Samuel Mitja Rapoport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Hamburg ansässige &amp;#039;&amp;#039;Rapoport-Gesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; widmet sich der „Pflege und Verbreitung des Erbes“ der Rapoports.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rapoport-gesellschaft.org/ Internetseite der Rapoport-Gesellschaft], abgerufen am 5. Juni 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anerkennung ihrer Promotion 2015 nach 77 Jahren ==&lt;br /&gt;
Der Dekan der medizinischen Fakultät der Universität Hamburg, Uwe Koch-Gromus, erfuhr zur Zeit ihres 100. Geburtstags von ihrer Lebensgeschichte und wandte sich an die Rechtsabteilung der Universität. „Es war mir ein großes Anliegen, das bisschen, was man wiedergutmachen kann, zu unternehmen.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;mopo&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen der Möglichkeit einer prüfungslosen Anerkennung eines [[Ehrendoktor|Doktor honoris causa]] legte Rapoport Wert darauf, die Prüfung abzulegen, allerdings nicht zum Wissensstand zur Zeit ihrer Promotionsschrift, sondern zur Geschichte der Diphtherieforschung bis zur Gegenwart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2015 verteidigte Ingeborg Rapoport in einem 45-minütigen Prüfungsgespräch vor drei Professoren der [[Universität Hamburg]] ihre Doktorarbeit, fast 80&amp;amp;nbsp;Jahre nach deren Anfertigung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Marianne Walz |url=https://www.nd-aktuell.de/artikel/973610.die-pruefung-einer-hundertjaehrigen.html |titel=Die Prüfung einer Hundertjährigen |werk=[[Neues Deutschland|neues-deutschland.de]] |datum=2015-06-08 |abruf=2015-06-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 77&amp;amp;nbsp;Jahre nach der Ablehnung als Folge ihrer jüdischen Herkunft. Möglich war die nachgeholte Prüfung deshalb, weil ihr 1938 von ihrem Doktorvater [[Rudolf Degkwitz (senior)|Rudolf Degkwitz]] ein Schreiben ausgestellt worden war, in dem er bestätigte, er habe ihre Doktorarbeit angenommen, könne sie aber aufgrund der geltenden Gesetze nicht zur Promotion zulassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit-2015-06-09&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sarah Levy |url=https://www.zeit.de/2015/22/uke-ns-vergangenheit-aufarbeitung-hendrik-va-den-bussche/komplettansicht |titel=Nationalsozialismus: „Ein 40-jähriges Schweigen in Eppendorf“ |werk=[[Die Zeit#Zeit Online|zeit.de]] |datum=2015-06-09 |abruf=2015-06-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2015 erhielt sie die Promotionsurkunde mit der Gesamtnote [[magna cum laude]] überreicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPON-1037794&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christian Engel |url=https://www.spiegel.de/unispiegel/studium/promotion-einer-102-jaehrigen-doktortitel-nach-77-jahren-a-1037794.html |titel=Späte Ehrung: 102-Jährige erhält Doktortitel |werk=[[Spiegel Online]] |datum=2015-06-09 |abruf=2015-06-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit 102&amp;amp;nbsp;Jahren war sie damit der älteste Mensch, der ein [[Promotionsverfahren]] abgeschlossen hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sz-2481171&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sueddeutsche.de/bildung/nazis-hatten-zulassung-verweigert-jaehrige-legt-promotionspruefung-ab-1.2481171 |titel=102-Jährige legt Promotionsprüfung ab |werk=[[Süddeutsche Zeitung|sueddeutsche.de]] |datum=2015-05-15 |abruf=2015-06-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hamburger Ärzteblatt 06/15 S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; „Nicht nur unter Berücksichtigung ihres hohen Alters war sie einfach brillant. Wir waren enorm beeindruckt von ihrer intellektuellen Wachheit und sprachlos über ihr Fachwissen. Auch im Bereich moderner Medizin. Das war einfach unglaublich“, kommentierte Uwe Koch-Gromus die Prüfungsleistung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mopo&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Horst Schäfer |url=https://www.jungewelt.de/artikel/261257.magna-cum-laude.html |titel=Magna cum laude |werk=[[Junge Welt]] |datum=2015-05-20 |abruf=2017-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Motiv für ihre Bemühungen um späte Anerkennung äußerte Ingeborg Rapoport: „Ich habe meine Promotion für die Opfer gemacht“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/pankow/zum-tod-der-berliner-kinderaerztin-ingeborg-rapoport-ich-habe-meine-promotion-fuer-die-opfer-gemacht/11778850.html |titel=„Ich habe meine Promotion für die Opfer gemacht“ |werk=[[Der Tagesspiegel]] |datum=2017-03-29 |abruf=2017-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Ehe von Ingeborg und Samuel Mitja Rapoport gingen vier Kinder hervor. [[Tom Rapoport]] wurde Biochemiker, [[Michael Rapoport]] lehrte als [[Mathematik]]er. Ihre Tochter Susan Richter („Fufu“) war als Kinderärztin in Berlin tätig, ihre Tochter Lisa, die kurz nach der Rückkehr aus Amerika fast blind geboren wurde, arbeitete trotz ihrer Behinderung als Kinderkrankenschwester an der Charité. Der Zelltechnologe [[Daniel Hans Rapoport]] ist ihr Enkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ingeborg Rapoport starb im Alter von 104 Jahren. Sie wurde auf dem [[Friedhof Pankow III]] beerdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Klaus Nerger |url=https://www.knerger.de/html/rapoportwissenschaftler_89.html |titel=Das Grab von Ingeborg Rapoport |werk=knerger.de |hrsg= |datum= |abruf=2021-11-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fernsehen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einstündige Fernsehdokumentation von Sissi Hüetlin und [[Britta Wauer]] „Die Rapoports&amp;amp;nbsp;– unsere drei Leben“ zu Ingeborg Rapoports Memoiren &amp;#039;&amp;#039;Meine ersten drei Leben&amp;#039;&amp;#039; wurde 2004 erstmals auf Arte ausgestrahlt und 2005 mit dem [[Adolf-Grimme-Preis 2005#Information &amp;amp; Kultur|Grimme-Preis]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2021 in [[Das Erste]] ausgestrahlten dritten Staffel der TV-Serie &amp;#039;&amp;#039;[[Charité (Fernsehserie)|Charité]]&amp;#039;&amp;#039; wird Ingeborg Rapoport von [[Nina Kunzendorf]] dargestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://taz.de/Enkel-ueber-seine-Oma-Ingeborg-Rapoport/!5745116/ &amp;#039;&amp;#039;„Sie war sehr bescheiden“&amp;#039;&amp;#039;], [[Daniel Hans Rapoport]] über die dritte Staffel der TV-Serie [[Charité (Fernsehserie)|Charité]] und seine Großmutter&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Research in Perinatal Medicine: An Interdisciplinary Approach with Special Emphasis on Epidemiology, Hypoxia and Infections.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1986 (als Mitherausgeberin)&lt;br /&gt;
* mit Anita Rausch, Lothar Rohland, Horst Spaar (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Gesundheitswesen der DDR – Eine historische Bilanz für zukünftige Gesundheitspolitik.&amp;#039;&amp;#039; Trafo, Berlin 2000, ISBN 3-89626-269-6 (Wissenschaftliche Arbeitstagung der Interessengemeinschaft Medizin und Gesellschaft).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meine ersten drei Leben&amp;#039;&amp;#039;, Autobiografie. Neues Leben, Berlin 2021, ISBN 978-3-355-01904-0, Neuauflage mit Vorwort von [[Daniel Hans Rapoport|Daniel Rapoport]].&lt;br /&gt;
* Kinderbuch: &amp;#039;&amp;#039;Eselsohren. Ein Lesebuch weint&amp;#039;&amp;#039;. Illustriert von [[Gertrud Zucker]], Bildband 2017. Buch. ca. 80 S.: 56 Farbabbildungen. Hardcover Edition Märkische LebensArt, ISBN 978-3-943614-12-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Samuel Mitja Rapoport und Ingeborg Rapoport(-Syllm): Vorgelebte Überzeugungstreue.&amp;#039;&amp;#039; In: Lothar Jaenicke: &amp;#039;&amp;#039;Profile der Zellbiologie. 36 Porträts aus der deutschen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Hirzel, Stuttgart 2010, ISBN 3-7776-1693-1, S.&amp;amp;nbsp;273–288&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Medizin – eine Biowissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Zum 100. Geburtstag des Forscherehepaares Ingeborg und Mitja Rapoport&amp;#039;&amp;#039;. Mit Beiträgen von Werner Binus, Rita Gürtler, Herbert Hörz, Gisela Jacobasch, Burkhard Schneeweiß, Claus Wagenknecht. Pankower Vorträge Heft 174. Hrsg. „Helle Panke“ e.&amp;amp;nbsp;V. – Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin 2013, {{DNB|1033006750}} ([https://www.helle-panke.de/topic/158.publikationen.html?productId=62777 Leseprobe])&lt;br /&gt;
* [[Gabriele Goettle]]: &amp;#039;&amp;#039;Lebensläufe&amp;#039;&amp;#039;, in [[taz]], 28. Dezember 2015, S. 15&amp;amp;nbsp;f. (ausführliches Gespräch mit R.)&lt;br /&gt;
* Regine Otto: &amp;#039;&amp;#039;Das Medizinerehepaar Ingeborg und Samuel Mitja Rapoport und die akademische Remigration in die SBZ/DDR&amp;#039;&amp;#039;, in: Kim Christian Priemel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Transfer. Politik und Praxis der Einwanderung in der DDR&amp;#039;&amp;#039;. Berlin: Bebra, 2011, ISBN 978-3-937233-87-1, S. 75–97.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120997363}}&lt;br /&gt;
* [https://britzka.com/de/film/die-rapoports.html &amp;#039;&amp;#039;Die Rapoports – Unsere drei Leben&amp;#039;&amp;#039;] Website zur deutschsprachigen Fernsehdokumentation&lt;br /&gt;
* [https://www.deutschlandfunk.de/die-lange-nacht-ueber-die-drei-leben-der-aerztin-ingeborg.704.de.html?dram:article_id=391008 Über alle Grenzen hinaus], Porträt, &amp;#039;&amp;#039;Deutschlandfunk&amp;#039;&amp;#039;, 2017&lt;br /&gt;
* Heike Vowinkel: [http://hd.welt.de/politik-edition/article158494449/Die-Angst-einer-104-Jaehrigen-vor-der-Hetze.html &amp;#039;&amp;#039;Die Angst einer 104-Jährigen vor der Hetze&amp;#039;&amp;#039;], Porträt, &amp;#039;&amp;#039;Die Welt&amp;#039;&amp;#039;, 2021&lt;br /&gt;
* Charlotte Misselwitz: [https://www.bpb.de/geschichte/zeitgeschichte/deutschlandarchiv/318155/das-kind-nicht-mit-dem-bade-ausschuetten &amp;#039;&amp;#039;Das Kind nicht mit dem Bade ausschütten&amp;#039;&amp;#039;], Artikel über Ingeborg Rapoport bei der Bundeszentrale für politische Bildung.&lt;br /&gt;
* Kerstin Hilt: [https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-ingeborg-rapoport-100.html &amp;#039;&amp;#039;2. September 1912 – Die Medizinerin Ingeborg Rapoport wird geboren&amp;#039;&amp;#039;] WDR [[Zeitzeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]] vom 2. September 2022. (Podcast)&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Karlen Vesper&lt;br /&gt;
   |url=https://www.nd-aktuell.de/artikel/1166656.inge-und-mitja-rapoport-der-humanitaet-verpflichtet.html&lt;br /&gt;
   |titel=Der Humanität verpflichtet&lt;br /&gt;
   |titelerg=Notizen von einer Gedenkveranstaltung an ein beeindruckendes Wissenschaftlerpaar&lt;br /&gt;
   |werk=[[Neues Deutschland|nd-aktuell]]&lt;br /&gt;
   |datum=2022-09-05&lt;br /&gt;
   |abruf=2022-09-14&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/3b1cb35e-b543-422a-b01a-49ddd10b225c/ Nachlass Bundesarchiv N 2656]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120997363|LCCN=n88044687|VIAF=47606532}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rapoport, Ingeborg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neonatologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Charité)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR III. Klasse für Wissenschaft und Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verdienter Arzt des Volkes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Samuel Mitja Rapoport]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2017]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hundertjähriger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rapoport, Ingeborg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Syllm-Rapoport, Ingeborg A. (vollständiger Name); Syllm, Ingeborg (Geburtsname); Rapoport, Inge&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Kinderärztin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. September 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kribi]], [[Kamerun (Kolonie)|Kamerun]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. März 2017&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Julius2803</name></author>
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