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	<title>Ingeborg Kuhler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ingeborg_Kuhler&amp;diff=799016&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Josef J. Jarosch am 26. Juli 2025 um 08:19 Uhr</title>
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		<updated>2025-07-26T08:19:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ingeborg-Kuhler-Mai-2000.jpg|mini|Ingeborg Kuhler im Mai 2000, in Berlin]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ingeborg Kuhler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Mai]] [[1943]] in [[Dachau]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;IAWA&amp;quot; /&amp;gt;) ist eine deutsche [[Architekt]]in und [[Hochschullehrer]]in. Sie war die erste Entwurfsprofessorin an einer westdeutschen Architekturfakultät und entwarf die Pläne für das [[Technoseum|Landesmuseum für Technik und Arbeit „Technoseum“]] in [[Mannheim]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;IMMO&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.immobilienreport.de/architektur/Frau-Architekt.php |titel= Chef ist Frau Architekt |autor= |werk=immobilienreport.de |datum=2017-11-17 |zugriff=2018-04-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ingeborg Kuhler studierte das Fach Architektur von 1964 bis 1968 an der [[Handwerker- und Kunstgewerbeschule Krefeld|Werkkunstschule Krefeld]]. Zwischen 1968 und 1974 arbeitete sie als angestellte Architektin bei Wolfgang Rathke in Wuppertal sowie im Büro von Dieter und Ulrike Kälberer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Béatrice Didier, Antoinette Fouque, Mireille Calle-Gruber |Titel=Le dictionnaire universel des créatrices |Band=G  – P |Verlag=Des femmes-A. Fouque |Ort=Paris |Datum=2013 |ISBN=978-2-7210-0631-8 |Online= |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1974 bis 1977 studierte sie an der [[Technische Universität Berlin|Technischen Universität Berlin]] mit einem Schwerpunkt im Bereich Krankenhausbau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Helge Bofinger, Margret Bofinger, Ignasi Solà-Morales Rubió |Titel=Junge Architekten in Europa |Verlag=Kohlhammer |Ort=Stuttgart |Datum=1983 |ISBN=3-17-007713-9 |Seiten=182}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für [[Ludwig Leo (Architekt)|Ludwig Leo]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Verena Dietrich |Titel=Architektinnen : Ideen, Projekte, Bauten |Verlag=W. Kohlhammer |Ort=Stuttgart |Datum=1986 |ISBN=3-17-009336-3 |Seiten=129–130}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bearbeitete sie 1974/1975 den Wettbewerbsbeitrag für einen Bau für das [[Rudolf-Virchow-Krankenhaus]] Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://archiv.adk.de/objekt/2633685 |titel=easydb.archive |werk=Ludwig-Leo-Archiv |hrsg=Akademie der Künste Berlin |abruf=2022-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gregor Harbusch |Titel=Ludwig Leo – Architekt im West-Berlin der langen 1960er Jahre |Datum=2016 |Seiten=116 |Kommentar=ETH Zürich |Online=https://www.research-collection.ethz.ch/handle/20.500.11850/156263 |Abruf=2021-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1978 arbeitete sie zunächst als freie Architektin und als Lehrassistentin an der TU-Berlin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin |Titel=Berlin und seine Bauten. |Verlag=W. Ernst |Ort=Berlin |Datum=2004 |ISBN=978-3-938666-42-5 |Seiten=182–183}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Zeit war sie als freie Mitarbeiterin in Architekturbüros tätig&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; – für die Krankenhausarchitekten Ingo Tönies und Ulrich Schroeter sowie für das Büro &amp;#039;&amp;#039;[[Peter Poelzig|Poelzig]] und [[Cornelius Hertling|Hertling]],&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Poelzig starb 1981. Das Duisburger Büro Peter Poelzigs wurde nach seinem Tod durch seinen Sohn fortgeführt.&amp;lt;/ref&amp;gt; das ebenfalls für Krankenhausbauten bekannt ist. Beim Wettbewerb für den Neubau des Gebäudes der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Hochschule der Künste Berlin in der Lietzenburger Straße (heute [[Universität der Künste Berlin|Universität der Künste]]) 1982 wurde der Entwurf von Ingeborg Kuhler mit dem 2. Preis ausgezeichnet. Zum Entwurfsteam für den Wettbewerb gehörte die damalige Architekturstudentin [[Charlotte Frank]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bekannteste Werk von Kuhler ist das baden-württembergische „Landesmuseum für Technik und Arbeit“ – heute [[Technoseum]] – in [[Mannheim]], geplant und gebaut von 1982 bis 1990.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingeborg Kuhler: &amp;#039;&amp;#039;Zur Architektur – Prozeß und Konzept.&amp;#039;&amp;#039; In: Finanzministerium Baden-Württemberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Landesmuseum für Technik und Arbeit. Ein Projekt der Staatlichen Hochbauverwaltung.&amp;#039;&amp;#039; Staatliches Hochbauamt, Mannheim 1990, S. 32–45.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem sie 1982 den bundesoffenen Architekturwettbewerb sowohl in der ersten wie auch in der zweiten Stufe gewonnen hatte, erhielt Ingeborg Kuhler 1983 den Auftrag des Landes [[Baden-Württemberg]] zur Planung des [[Museum]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl Heinz Krüger |Titel=»Eine Frau, die sich wehrt, ist &amp;#039;ne Zicke« |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=1988-02-21 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/kultur/eine-frau-die-sich-wehrt-ist-ne-zicke-a-648e719b-0002-0001-0000-000013529048 |Abruf=2022-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für diese Planung wurde sie 1992 mit dem &amp;#039;&amp;#039;European Award for Museum Design&amp;#039;&amp;#039; geehrt. Schon im Wettbewerb gab es zwei Bauherren. Ausgeschrieben war mit dem Museum ein Studiogebäude des [[Süddeutscher Rundfunk|Süddeutschen Rundfunks]] in Mannheim, geplant und gebaut von 1982 bis 1988. Auch der Süddeutsche Rundfunk beauftragte nach den zwei Wettbewerbsstufen die Architektin mit dem Entwurf dieses Bauwerks, das direkt vor dem Museumsbau steht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IAWA&amp;quot;&amp;gt;[http://spec.lib.vt.edu/IAWA/inventories/Kuhler.html Ingeborg Kuhler im International Archive of Women in Architecture (IAWA)], spec.lib.vt.edu, abgerufen am 4. April 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Tragwerksplaner für die Mannheimer Bauten war der renommierte [[Bauingenieurwesen|Bauingenieur]] [[Stefan Polónyi]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stefan Polónyi |url=https://eldorado.tu-dortmund.de/bitstream/2003/27447/1/Polónyi_fertig.pdf |titel=Lebensläufe von eigener Hand |werk=Biografisches Archiv Dortmunder Universitäts-Professoren und -Professorinnen |hrsg=Valentin Wehefritz |datum=2010 |sprache=de |abruf=2022-01-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitarbeiter bei diesem Projekt waren u.&amp;amp;nbsp;a. die Architekten [[Stefan Forster (Architekt)|Stefan Forster]], Ivan Reimann, Claus Neumann und Heike Büttner.&lt;br /&gt;
[[Datei:Mannheim Technoseum 20100917.jpg|mini|[[Technoseum]], ehemals &amp;#039;&amp;#039;Landesmuseum für Technik und Arbeit&amp;#039;&amp;#039; in [[Mannheim]], 1982–1990]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1984 wurde Ingeborg Kuhler als [[Professor]]in an die [[Universität der Künste Berlin|Hochschule der Künste]] (damals HdK, heute UdK) in Berlin berufen und war damit die erste Entwurfsprofessorin an einer westdeutschen Architekturfakultät. Ihre Lehrtätigkeit übte sie bis Oktober 2008 aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IMMO&amp;quot; /&amp;gt; Kuhler war von 1994 bis 1997 Mitglied und Vorsitzende des Gestaltungsbeirats der Stadt [[Salzburg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;IAWA&amp;quot; /&amp;gt; Seit 1982 hielt sie zahlreiche Vorträge im In- und Ausland. Außerdem war sie als Jurorin in Preisgerichten bei Architekturwettbewerben tätig. Von 1990 bis 2001 entwarf und plante Ingeborg Kuhler ein Einfamilienhaus in [[Berlin-Kladow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von ihr entworfene Landesmuseum für Technik und Arbeit, das vorgelagerte Studiogebäude des SWR und der dazu von Dirk Jürgen Zilling entworfene und projektierte Park wurden im Januar 2020 zum Kulturdenkmal erklärt und in das Verzeichnis der Bau- und Kunstdenkmale aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1982–1988: Studio des Süddeutschen Rundfunks in Mannheim&lt;br /&gt;
* 1982–1990: &amp;#039;&amp;#039;Technoseum&amp;#039;&amp;#039;, ehemaliges Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim&lt;br /&gt;
* 1999–2001: Wohnhaus in [[Berlin-Kladow]]&lt;br /&gt;
* 2008: 1. Ausstellung von Zeichnungen und Aquarellen&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Erscheinen abwarten: * 2018 content and written text : Jörg Rubbert, Ingeborg Kuhler in DAYS GONE BY, Jörg Rubbert, Roadside Photographs of the American South, Benteli Verlag 2018  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Förderungspreis des Kunstpreises Berlin für das Gebiet Baukunst, zusammen mit dem Garten- und Landschaftsarchitekten Dirk Jürgen Zilling, 1986&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;European Award for Museum Design&amp;#039;&amp;#039;, 1992, für das Landesmuseum für Technik und Arbeit „Technoseum“&lt;br /&gt;
* BDA Auszeichnung guter Bauten, 1990&lt;br /&gt;
* Preis des Deutschen Stahlbaus, Anerkennung&lt;br /&gt;
* 30. September 2017 – 8. März 2018, FRAU ARCHITEKT: Im Film und in der Ausstellung im [[Deutsches Architekturmuseum|Deutschen Architekturmuseum]] Frankfurt und im Katalog zur Ausstellung FRAU ARCHITEKT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
Ein [[Nachlass|Teilnachlass]] Kuhlers befindet sich im [[International Archive of Women in Architecture|IAWA]] (International Archive of Women in Architecture).&amp;lt;ref name=&amp;quot;IAWA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorlass im Oktober 2020 ans DAM Frankfurt, testamentarisch wird noch der Nachlass ans DAM festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karin Wilhelm: &amp;#039;&amp;#039;„Das Auge wandert mit“: Die Architektin Ingeborg Kuhler&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Mary Pepchinski]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Frau Architekt. Seit mehr als 100 Jahren: Frauen im Architektenberuf&amp;#039;&amp;#039;. Wasmuth, Tübingen 2017, ISBN 978-3-8030-0829-9, S.&amp;amp;nbsp;221–225, 299.&lt;br /&gt;
* [http://spec.lib.vt.edu/IAWA/inventories/Kuhler.html Ingeborg Kuhler im International Archive of Women in Architecture (IAWA), spec.lib.vi]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
[[Goethe-Institut]]: [https://www.goethe.de/ins/tr/de/kul/sup/ekt/arc.html Video-Feauture über Ingeborg Kuhler und die Mannheimer Bauten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119075776|VIAF=54949991}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kuhler, Ingeborg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität der Künste Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Technoseum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kuhler, Ingeborg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Architektin und Hochschullehrerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Mai 1943&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dachau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Josef J. Jarosch</name></author>
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