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	<title>Ingeborg Junge-Reyer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-21T18:35:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ingeborg_Junge-Reyer&amp;diff=215159&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-12091-08: /* Politik */</title>
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		<updated>2026-02-24T12:36:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Politik&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ingeborg Junge-Reyer - Verkehrsministerkonferenz Köln-3305.jpg|mini|Ingeborg Junge-Reyer, 2011]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ingeborg Junge-Reyer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. November]] [[1946]] in [[Breckerfeld]]) ist eine [[Deutschland|deutsche]] [[Politiker]]in ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]). Sie war von 2004 bis 2011 [[Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen|Senatorin für Stadtentwicklung]] und von 2006 bis 2011 darüber hinaus [[Bürgermeister]]in des Landes [[Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Junge-Reyer studierte zunächst [[Germanistik]] und [[Geographie]] in Berlin. 1969 wechselte sie auf die [[Verwaltungsakademie Berlin]] und schloss diese mit der Prüfung zur &amp;#039;&amp;#039;Diplom-Kameralistin&amp;#039;&amp;#039; ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berufliche Laufbahn ===&lt;br /&gt;
1989 wurde Ingeborg Junge-Reyer [[Bezirksverwaltung in Berlin|Bezirksstadträtin]] für Soziales, Gesundheit und Finanzen für den Bezirk [[Berlin-Kreuzberg]]. 1999 wurde sie ebenfalls dort stellvertretende Bürgermeisterin und wechselte im gleichen Jahr als [[Staatssekretär]]in in die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales und Frauen. Vom 17. Januar 2002 bis zum April 2004 war sie Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung unter Senator [[Peter Strieder]]. Nach dessen Rücktritt in Zusammenhang mit der [[Tempodrom]]-Affäre wurde sie zu seiner Nachfolgerin berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 2006|Berlinwahl vom 17. September 2006]] wurde sie vom Regierenden Bürgermeister [[Klaus Wowereit]] erneut zur Stadtentwicklungssenatorin berufen und übernahm zusätzlich die Funktion der Bürgermeisterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Junge-Reyer war [[Tunnelpatin]] für den Tunnel der [[U-Bahn-Linie U55 (Berlin)|U-Bahn-Linie 55]]. Die Taufe fand am 3. Mai 2007 statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Seit ihrem Amtsantritt vertrat Junge-Reyer entschieden die Schließung des [[Flughafen Berlin-Tempelhof|Flughafens Tempelhof]] und die anschließende Einrichtung eines öffentlichen Parks auf Teilflächen. Sie betrieb die erfolgreiche Bewerbung Berlins für die Ausrichtung der [[Internationale Gartenschau|Internationalen Gartenschau]] (IGA Berlin 2017) auf der Tempelhofer Freiheit und ließ einen Wettbewerb für die zukünftige Gestaltung des Parks ausschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Junge-Reyer verfolgte die zukünftige Nutzung des [[Flughafen Berlin-Tegel|Flughafens Tegels]] zu einem Wissenschafts- und Produktionsstandort. Sie begann mit der Entwicklung des früheren Containerbahnhofgeländes an der Heidestraße zu einem gemischten Innenstadtquartier und setzte die von Bürgerinitiativen lange geforderte Umgestaltung des früheren Bahngeländes am Gleisdreieck zu einem Park um. Der Ostteil des [[Park am Gleisdreieck|Parks am Gleisdreieck]] wurde durch Junge-Reyer am 2. September 2011 eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gebiet der Sozialen Stadtentwicklung setzte sie die Politik des [[Quartiersmanagement]]s fort. Mit der Einrichtung von großflächigen „Aktionsräumen plus“ wollte sie eine konzentrierte Förderung vor allem von Bildung voranbringen.&lt;br /&gt;
Wegen drastisch gestiegener Kosten stoppte sie den Weiterbau der [[Topographie des Terrors]] nach dem Entwurf des Schweizer Architekten [[Peter Zumthor]] und setzte sich für den inzwischen fertiggestellten nüchtern-sachlichen Bau für das Zentrum zur Dokumentation des nationalsozialistischen Verfolgungs- und Terrorapparats ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Verkehrspolitik setzte Junge-Reyer auf den Ausbau von Fahrrad-, Fußgänger- und öffentlichem Personenverkehr und einen weiteren Rückgang des Individualverkehrs in der Innenstadt. Gegen den Widerstand von Anwohnern setzte sie den Umbau der [[Invalidenstraße (Berlin)|Invalidenstraße]] und den Bau der Straßenbahnverbindung zwischen Hauptbahnhof und Prenzlauer Berg durch. Nach langen kontroversen Diskussionen wurde unter ihrer Regie auch der Weiterbau der [[U-Bahn-Linie U5 (Berlin)|U-Bahn-Linie U 5]] zwischen [[Alexanderplatz]] und [[Brandenburger Tor]] begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Frühjahrstagung der [[Verkehrsministerkonferenz]] vom 18./19. April 2007 in [[Wernigerode]] Unterzeichnung der Absichtserklärung zum Geschichtsprojekt [[Brocken-Erklärung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hielt den Weiterbau der ebenfalls umstrittenen, 2025 fertiggestellten Stadtautobahn [[Bundesautobahn 100|A 100]] vom Autobahndreieck Neukölln zunächst zum [[Treptower Park]] und auch den anschließenden bis zur [[Frankfurter Allee]] für erforderlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Kurpjuweit: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.tagesspiegel.de/themen/fahrrad-verkehr/stadtentwicklung-senatorin-keine-alternative-zu-weiterbau-der-a-100/1783740.html Senatorin: Keine Alternative zu Weiterbau der A 100]&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Der Tagesspiegel]]-Online, 7. April 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Junge-Reyer unterstützte die Pläne zur Bebauung des östlichen Spreeufers im Rahmen des umstrittenen Investitionsprojektes [[Mediaspree]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;dergrosseentwurf&amp;quot;&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/berlin/positionen-der-grosse-entwurf/1292838.html Der große Entwurf] [[Der Tagesspiegel]] vom 4. August 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gilt als verantwortlich für den Wegfall von Zehntausenden von Sozialwohnungen, da „sie 2011 ein Gesetz erließ, wonach die Bindungen von Sozialbauten wegfielen, sobald diese beim Verkauf den Eigentümer wechselten“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Ralf Schönball|Titel=Warum es plötzlich weniger Sozialwohnungen gibt|Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online|Datum=2017-10-05|ISSN=1865-2263|Online=https://www.tagesspiegel.de/berlin/wohnungsnot-in-der-hauptstadt-warum-es-in-berlin-ploetzlich-weniger-sozialwohnungen-gibt/20419570.html|Abruf=2017-10-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Piraten-Fraktion warf ihr im Zusammenhang mit Kostensteigerungen beim Umbau der [[Staatsoper Unter den Linden|Staatsoper Berlin]] „völliges Versagen auf steuernder, konzeptioneller, fachlicher und politischer Ebene“ und „ein dramatisches Kompetenz- und Handlungsdefizit“ vor&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Titel=Bericht&lt;br /&gt;
des 2. Untersuchungsausschusses|Online=https://www.parlament-berlin.de/ados/17/IIIPlen/vorgang/d17-2999.pdf|Abruf=2017-10-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Neuwahl der Landesregierung wurde [[Michael Müller (Politiker, 1964)|Michael Müller]] am 1. Dezember 2011 Amtsnachfolger von Ingeborg Junge-Reyer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Dezember 2014 wurde sie vom Senat zur [[Stadtältester von Berlin|Stadtältesten von Berlin]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Senat Wowereit II]]&lt;br /&gt;
* [[Senat Wowereit III]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1024837513}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Berliner Bausenatoren}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1024837513|VIAF=251341187}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jungereyer, Ingeborg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister von Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bausenator (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtentwicklungssenator (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrssenator (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirksstadtrat (Bezirk Kreuzberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtältester von Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Breckerfeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Junge-Reyer, Ingeborg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (SPD)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. November 1946&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breckerfeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-12091-08</name></author>
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