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	<title>Ingeborg Jacobson - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T06:17:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ingeborg_Jacobson&amp;diff=2346704&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ProjektGADS: /* Leben */ Datum wurde an die Auskunft des Stolpersteins angepasst.</title>
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		<updated>2025-05-06T21:54:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Datum wurde an die Auskunft des Stolpersteins angepasst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ingeborg Jacobson&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. März]] [[1915]] in [[Berlin]]; † [[Dezember]] [[1942]] in [[KZ Auschwitz|Auschwitz]]) war eine [[deutsche]] [[Kauffrau]] [[Juden|jüdisch]]er Herkunft, Mitglied der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]] (BK), Chefsekretärin im [[Büro Grüber]] und Opfer der [[Holocaust|Shoa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ingeborg Jacobson.jpg|mini|Dagmar und Ingeborg Jacobson (1936)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Jacobson stammte aus der Familie eines jüdischen [[Arzt]]es, der zur [[Evangelische Kirche|evangelischen Kirche]] [[Konversion (Religion)|konvertiert]] war. Sie besuchte die [[Volksschule]] und anschließend das [[Gymnasium]]. 1930 wurde sie in der [[Christuskirche (Berlin-Oberschöneweide)|Berliner Christuskirche]] [[Konfirmation|konfirmiert]] und wurde danach Mitglied eines [[MBK – Evangelisches Jugend- und Missionswerk#Geschichte|Mädchenbibelkreises]], in dem die christliche Verpflichtung zur unbedingten [[Nächstenliebe]] gegen alle Verfolgten und Unterdrückten gelehrt und gelebt wurde. In ihm sammelten sich mehrere Christen jüdischer Herkunft. Sie wurde Mitglied im MBK. Nach der Ablegung des [[Abitur]]s arbeitete sie im Büro der [[Fripa Papierfabrik Albert Friedrich|Papierfirma Fripa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Novemberpogrome 1938|Pogromnacht vom 9. November 1938]] musste sie miterleben, wie [[Sturmabteilung|SA-Männer]] in die Wohnung ihrer Eltern eindrangen und die Mutter angriffen. Sie flüchtete an diesem Abend zu ihrer Freundin, Maria Barkhof, und übernachtete bei ihr. Der Vater wurde vorerst noch nicht [[Deportation#Deportationen während des Nationalsozialismus|deportiert]], weil er als Träger des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]] zu den „[[Holocaust|privilegierten Juden]]“ gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Charlotte Friedenthal]], Mitarbeiterin von [[Superintendent]] [[Martin Albertz]] in der Leitung der Bekennenden Kirche, gewann Jacobson als Sekretärin für das Büro Grüber. Ab Oktober 1938 half sie ihm zunächst im Pfarrhaus von [[Berlin-Kaulsdorf]]. Von Dezember 1938 bis zur Schließung des „Büros Pfarrer Grüber“ am 19. Dezember 1940 war sie Chefsekretärin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1939 musste Jacobson den [[Zusatzvornamen]] „Sara“ führen und seit September 1941 den [[Judenstern]] tragen. Grüber hatte ihr versprochen, ihr bei Verschärfung der Lage zur [[Auswanderung]] zu verhelfen – ein Versprechen, das er wegen seiner eigenen Ver[[haft]]ung nicht mehr einlösen konnte. Seitdem setzten sich andere Vertraute für eine Auswanderung über die [[Schweiz]] ein, doch die [[Bern]]er Behörden lehnten ab. Nach der Schließung des Büros Grüber gab Jacobson Namen bisher Betreuter an [[Helene Jacobs]] weiter, damit sie von einem Kreis der Bekenntnisgemeinde [[Berlin-Dahlem]] weiter betreut werden konnten. In dieser Zeit nahm sie an einem [[Kurs (Lehrveranstaltung)|Kursus]] zur Laien-[[Ordination]] teil. Diese Ausbildung sollte sie befähigen, im Gebiet ihrer „Abwanderung“ (wie die offizielle Bezeichnung für Deportation hieß) kirchliche Arbeit ausführen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1942 musste Jacobson in einer Fabrik in [[Berlin-Alt-Treptow|Berlin-Treptow]] [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeit]] verrichten. Ohne jede vorherige Benachrichtigung wurden Vater, Mutter und Tochter Ingeborg im November 1942 zur Deportation abgeholt. Doch weil ihr Betrieb sie [[Beschwerde (Wirtschaft)|reklamierte]], kam sie am nächsten Tag zurück. Die Eltern wurden am 29. November ins KZ Auschwitz deportiert. Sie selber kam im Dezember in das [[Fabrikaktion|Sammellager Große Hamburger Straße]]. Von dort wurde sie am 19.&amp;amp;nbsp;Dezember 1942 nach Auschwitz verschleppt und ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Denkstein Budapester Str 39-41 (Charl) Ingeborg Jacobson.jpg|mini|Denkstein für Inge Jacobson]]&lt;br /&gt;
Am 20. März 2009 wurden vor ihrem ehemaligen Wohnhaus in Berlin, Kurfürstenstraße&amp;amp;nbsp;99, heute: Budapester Str. 39/41, für Inge Jacobson und ihre Eltern „[[Denksteine]]“ verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/bezirk/lexikon/denksteine_grueber.html berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hartmut Ludwig: &amp;#039;&amp;#039;An der Seite der Entrechteten und Schwachen.&amp;#039;&amp;#039; Logos-Verlag, Berlin 2009, S.&amp;amp;nbsp;112ff.&lt;br /&gt;
* Werner Oehme: &amp;#039;&amp;#039;Märtyrer der evangelischen Christenheit 1933–1945. Neunundzwanzig Lebensbilder.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1979, S.&amp;amp;nbsp;247f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20160110072655/http://www.berlin.de/imperia/md/content/bacharlottenburg-wilmersdorf/bezirk/denksteine/denkstein_f__r_ingeborg_jacobson.pdf?start&amp;amp;ts=1238068182&amp;amp;file=denkstein_f__r_ingeborg_jacobson.pdf &amp;#039;&amp;#039;Ingeborg Jacobson&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 1,1&amp;amp;nbsp;MB) berlin.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jacobson, Ingeborg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Bekennenden Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jacobson, Ingeborg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche evangelische Kauffrau, Helferin im Büro Grüber&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. März 1915&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=Dezember 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Auschwitz|Auschwitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ProjektGADS</name></author>
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