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	<title>Ingeborg Franke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T06:22:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ingeborg_Franke&amp;diff=2548035&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schelmentraum: Verlinkung</title>
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		<updated>2023-03-13T19:37:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Verlinkung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Juristin Ingeborg Franke. Für die Schauspielerin und Schriftstellerin mit demselben Geburtsnamen siehe [[Inge von Wangenheim]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ingeborg Franke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Mai]] [[1935]] in [[Engelsdorf (Leipzig)|Engelsdorf]] als &amp;#039;&amp;#039;Ingeborg Fischer&amp;#039;&amp;#039;; † [[18. Februar]] [[2023]]) war eine deutsche [[Jurist]]in und Vizepräsidentin des [[Bundesverwaltungsgericht (Deutschland)|Bundesverwaltungsgerichts]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Franke kam als Tochter des Journalisten Klaus Fischer und seiner Ehefrau Elsa, geborene Gentzsch, in Engelsdorf bei [[Leipzig]] zur Welt. Sie wuchs in Berlin auf, wo sie von 1941 bis 1947 die [[Volksschule]] und anschließend bis zum Abitur im Jahre 1955 die [[Goethe-Oberschule (Berlin-Lichterfelde)|Lichterfelder Oberschule für Mädchen]] besuchte. Danach studierte sie [[Rechtswissenschaft]] an der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]]. Ihre Staatsexamina legte sie 1959 und 1963 ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer juristischen Ausbildung schlug sie eine Richterlaufbahn ein, die sie 1964 zunächst beim [[Landgericht Berlin]] begann.&amp;lt;ref&amp;gt;Pressemeldung des Bundesverwaltungsgerichts. Dagegen heißt es im FAZ-Artikel vom 1. Oktober 1993, Franke wäre kurze Zeit Richterin am Amtsgericht gewesen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie strebte jedoch von Anfang an eine Tätigkeit in der Verwaltungsgerichtsbarkeit an.&amp;lt;ref&amp;gt;FAZ-Artikel vom 1. Oktober 1993.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Jahr später promovierte sie bei [[Ernst Heinitz]] über „Konfliktkommissionen und Erziehung“ zum Doktor der Rechte. 1966 wurde sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an das [[Bundesverwaltungsgericht (Deutschland)|Bundesverwaltungsgericht]] abgeordnet. 1967 wurde sie in Berlin zur Verwaltungsgerichtsrätin und 1970 zur Oberverwaltungsgerichtsrätin ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde 1975 zur Richterin am Bundesverwaltungsgericht gewählt. Hier gehörte sie zunächst dem [[6. Revisionssenat des Bundesverwaltungsgerichts|6. Revisionssenat]] an, der mit dem öffentlichen Dienstrecht befasst ist. Später saß sie zugleich im ebenfalls für das Dienstrecht zuständigen [[2. Revisionssenat des Bundesverwaltungsgerichts|2. Revisionssenat]]. Ab 1979 war sie ausschließlich dessen Mitglied. Von der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] wurde Franke, die selbst parteilos ist, in die engere Wahl für die Richterstelle von [[Hans-Justus Rinck]] am [[Bundesverfassungsgericht]] gezogen, die 1986 neu zu besetzen war.&amp;lt;ref&amp;gt;Henning Frank: &amp;#039;&amp;#039;Die „neutralen“ Richter des Bundesverfassungsgerichts.&amp;#039;&amp;#039; S. 163–173 (S. 172). In: Walther Fürst (u. a.) (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Festschrift für Wolfgang Zeidler.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. de Gruyter, Berlin/New York 1987, ISBN 3-11-011057-1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Letztendlich entschieden sich die Sozialdemokraten jedoch für [[Karin Graßhof]]. Im September 1990 wurde Franke der Vorsitz des für [[Sozialhilfe (Deutschland)|Sozialhilferecht]] zuständigen [[5. Revisionssenat des Bundesverwaltungsgerichts|5. Revisionssenats]] übertragen. Im Mai 1993 kehrte sie in den 2. Revisionssenat zurück, um dort den Vorsitz zu übernehmen. Am 1. Oktober 1993 trat sie zudem als Vizepräsidentin die Nachfolge von [[Otto Schlichter]] an. Dieses Amt übte sie bis zu ihrem Eintritt in den Ruhestand am 30. Mai 2000 aus. Aus diesem Anlass wurde sie mit dem [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großen Verdienstkreuz]] ausgezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franke war jahrelang nichtständige Beisitzerin im Dienstgericht des Bundes. Von 1992 bis 1998 arbeitete sie in der [[Unabhängige Kommission für Rechts- und Verwaltungsvereinfachung des Bundes|Unabhängigen Kommission für Rechts- und Verwaltungsvereinfachung des Bundes]] mit. Nachdem sie den Vorsitz des 5. Revisionssenats übernommen hatte, wurde sie in den Hauptausschuss des [[Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge|Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge]] berufen, dem sie bis 1995 angehörte. Sie war seit Juli 2009 Mitherausgeberin des von [[Walther Fürst (Jurist)|Walther Fürst]] begründeten „Gesamtkommentar [[Öffentlicher Dienst|Öffentliches Dienstrecht]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gkoeddigital.de/autoren.html Gesamtkommentar Öffentliches Dienstrecht (GKÖD)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war verheiratet und Mutter dreier Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ingeborg Franke: &amp;#039;&amp;#039;Konfliktkommissionen und Erziehung.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation mit selbstverfasstem Lebenslauf auf S. 147.&lt;br /&gt;
* Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 1. Oktober 1993, Nr. 228, S. 5.&lt;br /&gt;
* Eberhard Schmidt-Aßmann (u. a.) (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Festgabe 50 Jahre Bundesverwaltungsgericht.&amp;#039;&amp;#039; Heymann, Köln u. a. 2003, ISBN 978-3-452-24052-1, S. 1163.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichts Nr. 19/2000 vom 30. Mai 2000: [http://archiv.jura.uni-saarland.de/Entscheidungen/pressem00/BVerwG/bwg19-00.html Wechsel im Amt des Vizepräsidenten des Bundesverwaltungsgerichts]&lt;br /&gt;
* [https://trauer.tagesspiegel.de/traueranzeige/ingeborg-franke-1935 Traueranzeige]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Vizepräsidenten des Bundesverwaltungsgerichts}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1238236332|VIAF=5051159248171204870002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Franke, Ingeborg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vizepräsident (Bundesverwaltungsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2023]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Franke, Ingeborg &lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Fischer, Ingeborg (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Juristin, Vizepräsidentin des Bundesverwaltungsgerichts&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Mai 1935&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Engelsdorf (Leipzig)|Engelsdorf]] bei [[Leipzig]], [[Sachsen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Februar 2023 &lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schelmentraum</name></author>
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