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	<title>Ingeborg Engelhardt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T10:16:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ingeborg_Engelhardt&amp;diff=744907&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Shaun92 am 12. November 2025 um 11:26 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ingeborg Maria Engelhardt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Oktober]] [[1904]] in [[Posen]]; † [[20. September]] [[1990]] in [[Lübeck]]) war eine deutsche [[Jugendbuch|Jugendbuchautorin]] und [[Schriftstellerin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ingeborg Engelhardt wurde 1904 in Posen geboren. Ab ihrem zehnten Lebensjahr lebte Engelhardt dann in [[Oberschlesien]]. Im Jahr 1924 siedelte sie mit ihrer Familie zunächst nach [[Berlin]] und später nach [[Schleswig-Holstein]] um, das sie von da an als ihre Heimat angesehen hat. Sie machte eine Ausbildung zur [[Landschaftsarchitektur|Gartenarchitektin]]. Den entsprechenden Beruf übte sie mit einigen Unterbrechungen von 1950 an etwa 25 Jahre lang freiberuflich aus; zuerst in [[Essen]], hinterher in [[Mölln|Altmölln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Manuskripte erster schriftstellerischer Arbeiten Engelhardts – [[Märchen]], Märchenspiele, [[Gedichte]] und einzelne Erzählungen – gingen ebenfalls durch die Einwirkung des Krieges verloren. In den Nachkriegsjahren begann sie damit, ihre schriftstellerische Tätigkeit zu intensivieren. 1950 wurde dann ihr [[Kinderbuch]] &amp;#039;&amp;#039;Die drei Silberknöpfe&amp;#039;&amp;#039; erstmals verlegt. In den 50er, 60er und 70er Jahren publizierte Engelhardt unter anderem die [[Erzählung|Erzählungen]] &amp;#039;&amp;#039;Ein Schiff nach Grönland&amp;#039;&amp;#039; (1959), &amp;#039;&amp;#039;Im Schatten des Staufers&amp;#039;&amp;#039; (1962), &amp;#039;&amp;#039;Dunkles Glas und Fisch in der Lampe&amp;#039;&amp;#039; (1963), &amp;#039;&amp;#039;Fünf gegen Christian Budde&amp;#039;&amp;#039; (1963), &amp;#039;&amp;#039;… weil ich Gefahr bestand&amp;#039;&amp;#039; (1966), &amp;#039;&amp;#039;Der Ruf des Spielmanns&amp;#039;&amp;#039; (1977) und &amp;#039;&amp;#039;Sturmläuten über dem Abendland&amp;#039;&amp;#039; (1978). Eine Ausgabe der Erzählung &amp;#039;&amp;#039;Hexen in der Stadt&amp;#039;&amp;#039; (1971) – ihr größter kommerzieller Erfolg – erschien 1979 einmal unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Fackeln vor Tag&amp;#039;&amp;#039;. Wie mehrere ihrer Bücher schaffte es auch das letztere Werk auf die Auswahlliste zum [[Deutscher Jugendbuchpreis|Deutschen Jugendbuchpreis]] (mittlerweile [[Deutscher Jugendliteraturpreis]]) sowie auf die Ehrenliste zum [[Hans-Christian-Andersen-Preis]]. Und bereits 1963 war &amp;#039;&amp;#039;Ein Schiff nach Grönland&amp;#039;&amp;#039; bei der Verleihung des [[Deutscher Jugendbuchpreis|Deutschen Jugendbuchpreises]] mit dem Sonderpreis »Geschichte im Kinder- und Jugendbuch« ausgezeichnet worden. Etliche der Bücher Engelhardts erfuhren bis in die 90er Jahre eine Vielzahl von [[Auflage einer Publikation|Auflagen]], meist im [[Deutscher Taschenbuch Verlag|Deutschen Taschenbuch Verlag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1980 wurde Engelhardt der Kulturpreis der [[Stiftung Herzogtum Lauenburg]] für ihr Gesamtwerk und ihre Zugehörigkeit zur ersten Generation von Kinder- und Jugendbuchautoren nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1990 verstarb Ingeborg Engelhardt in Lübeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihren historischen [[Roman]]en verfolgte sie die literarisch-pädagogische Absicht, geschichtliche Schicksale und Menschen in bestimmten Konfliktsituationen darzustellen. Dabei war es eine ihrer Methoden, Kindern und Jugendlichen den Zugang zur überlieferten, realen Geschichte auch durch erfundene Gestalten und Vorgänge zu erleichtern. So kreierte die Autorin gerne Romanfiguren, die eher im Schatten der berühmten, ohnehin schon öfter behandelten historischen Persönlichkeiten standen. Um ihre Romane authentisch und anschaulich gestalten zu können, war für Engelhardt eine kritische Sichtung der Quellensituation und die Erkundung der jeweiligen Heimatgeschichte obligatorisch; zudem hat sie nicht wenige Handlungsstätten ihrer Erzählungen eigens bereist. So kommt es, dass in ihren Büchern, bei aller reich entfalteten Phantasie, außer den allgemeinen historiographischen Fakten oftmals auch die kulturellen und sozialen Details des historischen Alltags recht stimmig sind. In diesem Sinne waren die bevorzugten Themen von Ingeborg Engelhardt die mittelalterliche Besiedelung [[Grönland]]s durch norwegisch-isländische [[Wikinger]], der Niedergang des Geschlechts der [[Staufer|Hohenstaufen]], die [[Hexenverfolgungen]] der Umbruchepoche vom [[Mittelalter]] zur Frühen [[Neuzeit]] sowie die Geschichte [[Ostpreußen]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in den 90er Jahren, mit dem schwindenden gesellschaftlichen Interesse an traditionellen historischen Inhalten und der beginnenden Krise der Jugendbuchkultur, gingen auch die Verkaufszahlen von Engelhardts Schriftgut zurück. Für &amp;#039;&amp;#039;Hexen in der Stadt&amp;#039;&amp;#039; konnte jedoch im Zuge der zunehmenden Beachtung der historischen Hexenverfolgungen und von [[metaphysisch]]en Stoffen im Allgemeinen ein Zuwachs an Beliebtheit verzeichnet werden (28 Auflagen bis 2006), nun allerdings eher bei Erwachsenen. Für diesen Roman hatte Engelhardt einst in Würzburger Archiven recherchiert – [[Würzburg]] und dessen Umgegend war zwischen 1616 und 1630 der Schauplatz einer der größten Prozesswellen gegen vermeintliche [[Hexe]]n und Zaubereiverbrecher überhaupt gewesen. Für die Figur des Hexenbeichtvaters Friedrich stand der historische [[Jesuitenorden|Jesuitenpater]] und [[Barock]]-[[Lyriker]] [[Friedrich Spee von Langenfeld]] Pate, der 1631 die &amp;#039;&amp;#039;[[Cautio Criminalis]]&amp;#039;&amp;#039;, eine der bedeutendsten Schriften gegen die unbarmherzigen Hexereitribunale, anonym veröffentlicht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die drei Silberknöpfe&amp;#039;&amp;#039;, 1950&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Schiff nach Grönland&amp;#039;&amp;#039;, 1959&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Schatten des Staufers&amp;#039;&amp;#039;, 1962&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Fremden in der Jagdhütte&amp;#039;&amp;#039;, 1963&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dunkles Glas und Fisch in der Lampe&amp;#039;&amp;#039;, 1963&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;fünf gegen Christian Budde&amp;#039;&amp;#039;, 1963&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;...weil ich &amp;#039;Gefahr bestand&amp;#039;&amp;#039;, 1966 &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hexen in der Stadt&amp;#039;&amp;#039;, 1971&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Ruf des Spielmanns&amp;#039;&amp;#039;, 1977&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sturmläuten über dem Abendland&amp;#039;&amp;#039;, 1978&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georg H. Schlatter Binswanger: &amp;#039;&amp;#039;Engelhardt, Ingeborg Maria&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Literatur-Lexikon. Das 20. Jahrhundert. Biographisches-Bibliographisches Handbuch. Begründet von Wilhelm Kosch.&amp;#039;&amp;#039; 7. Band. Zürich &amp;amp; München: Saur 2005, Sp. 491f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120400766}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120400766|VIAF=3300830}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Engelhardt, Ingeborg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinder- und Jugendliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kreis Herzogtum Lauenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Engelhardt, Ingeborg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Engelhardt, Ingeborg Maria&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Jugendbuchautorin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Oktober 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Posen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=September 1990&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lübeck]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Shaun92</name></author>
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