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	<title>Ingeborg Eichler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T08:23:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-12-03T07:51:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ingeborg Eichler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Juli]] [[1923]] in [[Znaim]], [[Tschechoslowakei]]; † [[3. Juli]] [[2008]]) war eine österreichische [[Pharmakologie|Pharmakologin]]. Sie war ab 1953 Mitglied der österreichischen Rezeptpflichtkommission sowie der [[Österreichische Arzneimittel-Zulassungskommission|österreichischen Arzneimittel-Zulassungskommission]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sie studierte von 1943 bis 1948 Medizin und schloss ihre Promotion 1948 an der Universität Wien [[Sub auspiciis|sub auspiciis praesidentis]] ab. Als [[Facharzt|Fachärztin]] für [[Pharmakologie]] leitete sie die Bundesstaatliche Anstalt für experimentell-pharmakologische und balneologische Untersuchungen in Wien (seit 1993 „Bundesinstitut für Arzneimittel“,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XX/I/I_01077/fnameorig_139967.html Österreichisches Behörden-Überleitungsgesetz, 1993]&amp;lt;/ref&amp;gt; seit 2006 „Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 kam das Schlafmittel &amp;#039;&amp;#039;[[Contergan-Skandal|Contergan]]&amp;#039;&amp;#039; mit dem Wirkstoff [[Thalidomid]] von der Firma [[Grünenthal GmbH|Grünenthal]] in Deutschland rezeptfrei auf den Markt. Durch seine geringe [[Toxizität]] schien Thalidomid grundsätzlich geeignet für eine rezeptfreie Abgabe. In Österreich wurde die rezeptfreie Zulassung unter dem Markennamen &amp;#039;&amp;#039;Softenon&amp;#039;&amp;#039; beantragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ingeborg Eichler legte jedoch im Oktober 1957 als einziges Mitglied der österreichischen Zulassungskommission für Arzneimittel ihr [[Veto]] gegen den rezeptfreien Vertrieb von &amp;#039;&amp;#039;Softenon&amp;#039;&amp;#039; ein. Als Leiterin der Bundesstaatlichen Anstalt für experimentell-pharmakologische und balneologische Untersuchungen hatte sie selber [[Tierversuch]]e mit Thalidomid durchgeführt und war zu der Ansicht gekommen, dass die Untersuchungsergebnisse als Grundlage für eine rezeptfreie Abgabe nicht ausreichten. Daher plädierte sie dafür, die Rezeptpflicht vorerst beizubehalten und mehr Erfahrungen zur Verträglichkeit zu sammeln. Sie setzte so die ärztliche [[Verschreibungspflicht]] durch, dank der schwere Fehlbildungen bei Neugeborenen durch die [[teratogen]]e Wirkung von Thalidomid in Österreich auf 12 Fälle begrenzt blieben. In der benachbarten Bundesrepublik Deutschland, mit einer rund achtmal größeren Bevölkerung, waren dagegen etwa 4000 Neugeborene betroffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1983 trat Ingeborg Eichler in den Ruhestand. Sie starb im Juli 2008 im Alter von 84 Jahren und wurde am [[Neustifter Friedhof]] bestattet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;verstorbenensuche&amp;quot;&amp;gt;{{Verstorbenensuche Wien |Name=Ingeborg Eichler  |Friedhof=Neustift |Jahr=2008}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Ingeborg Eichler-Satke war seit 2007 Ehrenmitglied der Österreichischen Pharmakologischen Gesellschaft. Die Überreichung der Ehrenurkunde erfolgte im März 2008 durch eine Delegation unter der Leitung der Vorsitzenden der Österreichischen Pharmakologischen Gesellschaft, Prof. Andrea Laslop.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.aphar.at/pdfs/Nachruf-Ingeborg-Eichler.pdf PDF, Nachruf von der Österreichischen Pharmakologischen Gesellschaft]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2007 erhielt sie den Ehrenring der [[Sozialversicherung (Österreich)|österreichischen Sozialversicherung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Verdienste wurde Ingeborg Eichler 2008 mit dem [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Großen Silbernen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_10542/imfname_251156.pdf Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952] (PDF-Datei; 6,59&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.contergan.at/documents/fakten/Exzerpt-Softenon.pdf Softenon (Thalidomid) in Österreich: Exzerpt Österreichisches Staatsarchiv] (PDF-Datei; 92&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.contergan.at/documents/presse/Kurier-07-10-2007.pdf Eine vermeidbare Katastrophe] (PDF-Datei; 695&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|VIAF=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2019-09-20}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Eichler, Ingeborg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pharmakologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sub-auspiciis-Promovierter (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2008]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizingeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Eichler, Ingeborg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichische Ärztin und Pharmakologin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Juli 1923&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Znaim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Juli 2008&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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