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	<title>Ingeborg Bausenwein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T02:08:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ingeborg_Bausenwein&amp;diff=1983747&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2025-06-05T13:32:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ingeborg Bausenwein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geb. Plank, verw. Wolf (* [[13. Oktober]] [[1920]] in [[Nürnberg]]; † [[1. September]] [[2008]] ebenda) war eine deutsche [[Pädagoge|Pädagogin]], [[Arzt|Ärztin]] und [[Sportmedizin]]erin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1940er Jahren war sie mehrfache Deutsche Meisterin im [[Speerwurf]]. Ihr späteres Engagement galt vor allem den sportmedizinischen Fragen des [[Frauensport]]s, des Jugendsports und des Behindertensports.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Ingeborg Plank studierte nach dem [[Abitur]] zunächst [[Sportwissenschaften]], [[Geschichte]] und [[Geografie]] und war danach 1942/43 als Lehrkraft an einem Mädchengymnasium tätig. Drei Wochen nach ihrer Eheschließung verwitwet – ihr Mann Major Wolf fiel 1943 bei Stalingrad – nahm sie 1944 das Studium der [[Medizin]] auf, das sie 1950 mit &amp;#039;&amp;#039;Sehr gut&amp;#039;&amp;#039; abschloss. 1951 wurde sie nach Verteidigung ihrer [[Dissertation]]sschrift &amp;#039;&amp;#039;Die Differentialdiagnose der Rückenmarkstumoren im Röntgenbild&amp;#039;&amp;#039; an der [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg|Friedrich-Alexander-Universität Erlangen]] zum &amp;#039;&amp;#039;Dr. med.&amp;#039;&amp;#039; [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1950 bis 1953 war sie als Sportärztin an der [[Deutsche Sporthochschule Köln|Deutschen Sporthochschule Köln]] tätig, ab 1957 als Jugend- und Sportärztin am [[Gesundheitsamt]] der Stadt [[Nürnberg]]. Seit 1966 nahm sie einen Lehrauftrag für Sportmedizin an der [[Universität Erlangen-Nürnberg]] wahr und erhielt Forschungsaufträge für den therapeutischen Sport. Durch eigene Erfahrung als Speerwerferin (mit entsprechendem Krafttraining) setzte sie sich durch Forschung und entsprechende internationale Fachtagungen entschieden für Krafttraining auch für Frauen ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wildor Hollmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Contributions from German Laboratories.&amp;#039;&amp;#039; In: Charles M. Tipton (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;History of Exercise Physiology&amp;#039;&amp;#039;. Human Kinetics, Champaign, IL 2014, S. 59–78.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies war zu der Zeit nicht einfach, da die Kraftsportlerinnen aus der [[UdSSR]] ein Frauenbild repräsentierten, dass in Westdeutschland wenig populär war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arnd Krüger]], [[Bernd Wedemeyer-Kolwe]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kraftkörper - Körperkraft: Zum Verständnis von Körperkultur und Fitness gestern und heute.&amp;#039;&amp;#039; SUB, Göttingen 1995, ISBN 3-930457-06-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ingeborg Bausenwein erfüllte vielfache Ehrenämter in Organisationen des Sports und der Sportmedizin. Sie gehörte dem Präsidium in [[Deutscher Sportbund|Deutschen Sportbunds]] von 1960 bis 1970 an, war Mitglied verschiedener Fachbeiräte in Sport und Sportmedizin und war persönliches Mitglied des [[Nationales Olympisches Komitee|NOK]] für Deutschland. Darüber hinaus erstellte sie zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen zu Problemen des Frauensports, des Jugendsports und des Behindertensports. Von 1985 bis 1990 war sie als Lehrbeauftragte am Fachbereich Betriebswirtschaft der Fachhochschule Nürnberg (Vorgängereinrichtung der [[Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm|Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm]]) tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sportliche Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Von 1941 bis 1949 dominierte sie als fünffache Deutsche Meisterin (1941, 1943, 1947, 1948 und 1949; Vizemeisterin 1946 und 1952; startend für den [[1. FC Nürnberg]], dem sie seit 1939 angehörte) den [[Speerwurf]], mehrfach mit Weltbestleistungen. Ihre persönliche Bestleistung von 45,90&amp;amp;nbsp;m erreichte sie 1941. Als weltbester Speerwerferin des Olympiajahres 1948 blieb ihr als Deutscher die Teilnahme an den [[Olympische Sommerspiele 1948|Olympischen Spielen]] in [[London]] versagt. Vier Jahre später war sie [[Olympische Sommerspiele 1952|Olympiateilnehmerin]] in [[Helsinki]] und fungierte gleichzeitig als Mannschaftsführerin und ärztliche Betreuerin. Als Olympiaärztin nahm sie an den Spielen in [[Olympische Sommerspiele 1960|Rom 1960]], [[Olympische Sommerspiele 1964|Tokio 1964]] und [[Olympische Sommerspiele 1972|München 1972]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ingeborg Bausenwein wurden vielfache Ehrungen und Auszeichnungen zuteil, unter denen 1951 das [[Silbernes Lorbeerblatt|Silberne Lorbeerblatt]]&amp;lt;ref&amp;gt;Sportbericht der Bundesregierung vom 29. September 1973 an den Bundestag - Drucksache 7/1040 - S. 64&amp;lt;/ref&amp;gt;, 1980 das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz am Bande]] und 1985 das Goldene Ehrenzeichen des [[Deutscher Sportärztebund|Deutschen Sportärztebundes]] herausragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Matthews (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Athletics 2009.&amp;#039;&amp;#039; SportsBooks, Cheltenham 2009, ISBN 978-1-899807-78-9, S. 100. (Nachruf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikation (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* mit [[Auguste Hoffmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Frau und Leibesübungen&amp;#039;&amp;#039; – Auswertung einer Umfrage über die Rolle der Leibesübungen in den Lebensgewohnheiten der Bevölkerung, Mülheim/Ruhr, Gehörlosen-Druckerei und Verlag 1967&amp;lt;ref&amp;gt; Obwohl auf dem Cover des Werkes &amp;#039;&amp;#039;Frau und Leibesübungen&amp;#039;&amp;#039; als Mitverfasserin „Dr. med. Inge Bausenwein“ vermerkt ist, taucht dieser Titel in der Katalogisierung der Deutschen Nationalbibliothek mit der Verfasserin „Ingeborg Bausenwein“ auf. Wir dürfen eine Personenidentität annehmen. Man beachte die Cover-Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;zvab.de&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|128755857}}&lt;br /&gt;
* {{Olympedia|69946}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20120526095144/http://www.dosb.de/de/leistungssport/spitzensport-news/detail/news/ingeborg_bausenwein_im_alter_von_87_jahren_in_nuernberg_verstorben/ Nachruf beim DOSB]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128755857|LCCN=n/84/222422|VIAF=25664298}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bausenwein, Ingeborg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportmediziner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speerwerfer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Meister (Leichtathletik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Silbernen Lorbeerblattes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2008]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bausenwein, Ingeborg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Plank, Ingeborg; Wolf, Ingeborg&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Leichtathletin und Ärztin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Oktober 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nürnberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. September 2008&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Nürnberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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