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	<title>Inge Viermetz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T07:25:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Inge_Viermetz&amp;diff=1980099&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2023-04-16T17:03:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Inge Viermetz1.jpg|miniatur|Inge Viermetz in alliierter Internierung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Inge Viermetz.jpg|mini|Inge Viermetz während ihrer Aussage am 28. Januar 1948 im [[Prozess Rasse- und Siedlungshauptamt der SS]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Inge Viermetz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. März]] [[1908]] in [[Aschaffenburg]]; † [[23. April]] [[1997]] in [[Vaterstetten]]&amp;lt;ref&amp;gt;Präzise Lebensdaten nach [http://jdgdb.bbaw.de/cgi-bin/jdg?lang=de&amp;amp;t_idn=%28DE-588%29119288133 JDG-Datenbank]&amp;lt;/ref&amp;gt;) war eine deutsche Abteilungsleiterin beim [[Lebensborn]] e.&amp;amp;nbsp;V. zur [[Zeit des Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Viermetz besuchte von 1914 bis 1918 die [[Volksschule]] in Aschaffenburg und wechselte danach auf das [[Mädchengymnasium|Lyzeum]], das sie noch vor dem Abschluss des [[Abitur]]s verließ. Anschließend absolvierte sie die Handelsschule, die sie 1923 erfolgreich abschloss. Von 1923 bis 1932 war Viermetz bei verschiedenen Firmen in [[Krefeld]] als Stenotypistin tätig. Sie heiratete 1932 und verzog nach Österreich. Viermetz kehrte 1935 nach Deutschland zurück und war bis 1938 zunächst als Korrespondentin bei einer Textilfabrik in Augsburg und danach als Sekretärin auf einer Pferderennbahn in [[München]] tätig. Ihre Ehe wurde 1936 geschieden. Sie heiratete 1939 erneut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viermetz wurde 1937 Mitglied der [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt|Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt]] (NSV), der [[Nationalsozialistische Frauenschaft|Nationalsozialistischen Frauenschaft]] und bei dem [[Reichskolonialbund]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeit beim Lebensborn e.&amp;amp;nbsp;V. ==&lt;br /&gt;
Nach einer kurzen Phase der Arbeitslosigkeit erhielt Viermetz durch das Arbeitsamt eine Anstellung beim Verein „Lebensborn“ in München und gehörte ab diesem Zeitpunkt dem weiblichen [[SS-Gefolge]] an. Viermetz war zunächst als Stenotypistin in der Abteilung &amp;#039;&amp;#039;Heimaufnahme&amp;#039;&amp;#039; tätig. Ab September 1939 übernahm sie die Abteilung Stellenvermittlung, durch die ledige Mütter in Arbeitsverhältnisse vermittelt wurden. In Personalunion oblag ihr auch die Leitung der Abteilung &amp;#039;&amp;#039;Pflegeheime und Adoptionsvermittlung&amp;#039;&amp;#039;. Im Januar 1941 wurde sie wieder Sachbearbeiterin in der Abteilung &amp;#039;&amp;#039;Heimaufnahme&amp;#039;&amp;#039;, leitete von März 1941 bis Mai 1941 die Abteilung &amp;#039;&amp;#039;Kriegswaisen&amp;#039;&amp;#039; und danach bis September 1941 die Abteilung &amp;#039;&amp;#039;Heimaufnahme&amp;#039;&amp;#039;. Auf Anordnung des Geschäftsführers des Lebensborn e.&amp;amp;nbsp;V. [[Max Sollmann]] leitete Viermetz von September 1941 bis Dezember 1941 mit [[Ernst Ragaller]] die Hauptabteilung &amp;#039;&amp;#039;Arbeit&amp;#039;&amp;#039; (A). Anschließend war sie bis Anfang Mai 1942 stellvertretende Leiterin der Hauptabteilung A unter dem kommissarischen Leiter Sollmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen einer Eindeutschungsaktion war sie für die Verbringung von 300 polnischen Kindern aus dem [[Wartheland|„Warthegau“]] ins [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|„Altreich“]] verantwortlich. Die Kinder wurden in Heimen des „Lebensborn“ untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem [[Gregor Ebner]] im Mai 1942 ihren Posten als Abteilungsleiter A erhalten hatte, bat sie um ihre Entlassung aus dem Arbeitsverhältnis. Als Begründung führte sie die Abwesenheit ihres Mannes an, der im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] als Soldat diente, sowie dessen Abwesenheit von seinem Geschäft. Dem wurde seitens Sollmanns jedoch nicht entsprochen. Sollmann setzte sie stattdessen als Sonderbeauftragte ein. In dieser Funktion führte sie mittels Dienstreisen unter anderem nach [[Jugoslawien]] und ins Wartheland weitere Eindeutschungsaktionen für Kinder durch. Von Dezember 1942 bis Sommer 1943 war sie Beauftragte des Lebensborn für [[Belgien]] und Nordfrankreich und leitete das &amp;#039;&amp;#039;Kinderheim Ardennen&amp;#039;&amp;#039; in [[Végimont]]. Aufgrund finanzieller Unregelmäßigkeiten wurde Viermetz im Sommer 1943 von ihren Tätigkeiten beim Lebensborn e.&amp;amp;nbsp;V. entbunden und dort am 21. Dezember 1943 fristlos entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viermetz lebte danach in München und wurde im Februar 1944 kriegsbedingt nach [[Winhöring]] evakuiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach Kriegsende ==&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde Viermetz am 30. Juli 1945 verhaftet und interniert. Am 9. Januar 1946 wurde sie aus der Haft entlassen und lebte zunächst wieder in Winhöring und ab Dezember 1946 in München. Im Januar 1947 wurde Viermetz erneut verhaftet und inhaftiert. Viermetz wurde im Rahmen der [[Nürnberger Prozesse]] im [[Prozess Rasse- und Siedlungshauptamt der SS]] („Volkstumsprozess“) am 1. Juli 1947 mit 13 weiteren Beschuldigten angeklagt. Viermetz war der Verschleppung von Kindern aus dem Ausland sowie deren zwangsweisen Eindeutschung beschuldigt worden. Ihr Verteidiger war [[Hermann Orth (Jurist)|Hermann Orth]]. Sie rechtfertigte sich damit, dass sie lediglich eine untergeordnete Angestellte gewesen sei, die aus Mitleid gehandelt habe. Zudem stellte sie den Lebensborn als Fürsorgeeinrichtung dar. Am 10. März 1948 wurde Viermetz „aus Mangel an Beweisen“ freigesprochen. Sie war die einzige Frau, die sich für ihre Tätigkeit für den „Lebensborn“ vor Gericht verantworten musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viermetz wurde 1950 von der Münchner [[Spruchkammerverfahren|Hauptspruchkammer]] gemeinsam mit Sollmann, Ebner und weiteren Beschuldigten [[Entnazifizierung|entnazifiziert]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koop227ff&amp;quot;&amp;gt;Volker Koop: &amp;#039;&amp;#039;Dem Führer ein Kind schenken – die SS-Organisation „Lebensborn“ e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; Köln 2007, S.&amp;amp;nbsp;227ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über ihren weiteren Lebensweg ist nichts bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andrea Böltken: &amp;#039;&amp;#039;Führerinnen im Führerstaat: Gertrud Scholtz-Klink, Trude Mohr, Jutta Rüdiger und Inge Viermetz&amp;#039;&amp;#039;. Centaurus-Verlag, Pfaffenweiler 1995, Forum Frauengeschichte Bd. 18, ISBN 3-89085-926-7.&lt;br /&gt;
* [[Kathrin Kompisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Täterinnen. Frauen im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, Köln 2008, ISBN 978-3-412-20188-3, S. 34 f.&lt;br /&gt;
* Volker Koop: &amp;#039;&amp;#039;Dem Führer ein Kind schenken – die SS-Organisation „Lebensborn“ e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, Köln 2007; 306 Seiten. ISBN 978-3-412-21606-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.nadeshda.org/archiv/antifa/lebowo.pdf &amp;#039;&amp;#039;Der Lebensborn e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF-Datei; 51&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44416212.html &amp;#039;&amp;#039;Dr. Teschs Gerüchtemappe – Himmlers Sex-Appell&amp;#039;&amp;#039;], in: [[Der Spiegel]], Ausgabe 14/1948 vom 10. April 1948&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119288133|VIAF=47568116}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Viermetz, Inge}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Gefolge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wartheland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Jugoslawiens 1941–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Belgiens 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Frankreichs 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angeklagter in den Nürnberger Prozessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Reichskolonialbunds]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1997]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Viermetz, Inge&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Abteilungsleiterin beim Lebensborn e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. März 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aschaffenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. April 1997&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Vaterstetten]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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