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	<title>Inge Lange - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Inge_Lange&amp;diff=536529&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-18381-45 am 24. März 2026 um 21:47 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-24T21:47:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-R1220-413, Ingeburg Lange.jpg|mini|hochkant|Inge Lange (1976)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ingeburg („Inge“) Lange&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geborene &amp;#039;&amp;#039;Rosch&amp;#039;&amp;#039;; * [[24. Juli]] [[1927]] in [[Leipzig]]; † [[13. Juli]] [[2013]] in [[Berlin]]) war eine Politikerin der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Sie war [[Liste der Kandidaten des Politbüros des ZK der SED|Kandidatin]] des [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands#Politbüro des Zentralkomitees|Politbüros]] und Leiterin der Abteilung Frauen des [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands#Zentralkomitee|Zentralkomitees der SED]]. Neben [[Margarete Müller (Politikerin, 1931)|Margarete Müller]] und [[Margot Honecker]] war sie eine der wenigen Frauen in den obersten Machtgremien der DDR.  Mit dem Ende der SED-Herrschaft in der DDR wurde sie im Januar 1990 aus der SED-[[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]] ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Langes Vater war der Leipziger [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]-Politiker [[Alfred Rosch]] (1899–1945). Die gelernte Schneiderin war 1945 Mitglied des Antifa-Jugendausschusses Leipzig-[[Großzschocher]]. 1945 trat sie der KPD bei und wurde mit der [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED|Zwangsvereinigung von SPD und KPD]] 1946 Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]. Zwischen 1946 und 1961 hatte Lange verschiedene Funktionen in der [[Freie Deutsche Jugend|FDJ]] inne. 1946/47 besuchte Lange einen Lehrgang und war anschließend Assistentin an der [[Antifa-Schule]] in [[Königs Wusterhausen]]. 1947 war sie Lehrerin an der Jugendschule Nordwest in [[Mutzschen]] (Sachsen). Von 1947 bis 1949 war sie zunächst Sekretär, dann 1949/50 Erster Sekretär der FDJ-Gebietsleitung Wismut. Von 1948 bis 1950 gehörte sie auch der Gebietsleitung Wismut der SED an und war Mitglied ihres Sekretariates. 1950/51 fungierte sie als Zweiter Sekretär des FDJ-Landesvorstandes Groß-Berlin. Von Mai 1952 bis Dezember 1961 war sie Sekretär des Zentralrats der FDJ.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Herbst]] (Hrsg.), Winfried Ranke, Jürgen Winkler: &amp;#039;&amp;#039;So funktionierte die DDR.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Organisationen und Institutionen, Abteilungsgewerkschaftsleitung, Liga für Völkerfreundschaften&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;rororo-Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 6348). Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1994, ISBN 3-499-16348-9, S. 302.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von September 1951 bis Juli 1952 studierte sie an der [[Komsomol]]-Hochschule in [[Moskau]]; zwischen 1955 und 1961 absolvierte sie ein [[Fernstudium]] an der [[Parteihochschule „Karl Marx“]] mit Abschluss als Diplom-[[Marxismus-Leninismus|Gesellschaftswissenschaftlerin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitglied von Zentralkomitee und Politbüro der SED ===&lt;br /&gt;
Ab August 1961 war Lange Nachfolgerin von [[Edith Baumann (Politikerin)|Edith Baumann]] als Leiterin der Arbeitsgruppe bzw. Abteilung Frauen beim Zentralkomitee der SED (ZK der SED). Im Dezember 1961 legte sie in dieser Funktion dem Politbüro ein Kommuniqué vor, in dem sie darstellte, dass 68 % der arbeitsfähigen Frauen berufstätig seien, aber kaum Frauen in den Führungsebenen des Staatsapparates vertreten seien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Angela Schmole |Titel=Mittäterinnen. Frauen und Staatssicherheit |Verlag=Mitteldeutscher Verlag |Ort=Halle an der Saale |Datum=2023 |ISBN=978-3-96311-845-6 |Seiten=71}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Inge Lange |Titel=Die Frauen - der Frieden und der Sozialismus |TitelErg=Kommuniqué der Politbüros des ZK der SED. Vorlage vom 15.12.1961 |Sammelwerk=SAPMO-BArch, Abteilung Frauen des ZK der SED 1949-1962, DY 30/VI 2/17/2 |Seiten=263-270}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1962 wurde die Frauenkommission beim Politbüro der SED gegründet, und Lange wurde zu deren Vorsitzenden benannt. Dort wurde das Thema Selbstbestimmung der Frau über ihren Körper kontrovers diskutiert. Am Ende stand das Gesetz zur Regelung des [[Schwangerschaftsabbruch]]s, das am 9.&amp;amp;nbsp;März 1972 gegen 14 Stimmen aus der [[Christlich-Demokratische Union Deutschlands (DDR)|CDU]]-Fraktion in der [[Volkskammer]] angenommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wandlitz Waldsiedlung - Haus 20 - DSC00057.jpg|mini|[[Waldsiedlung (Bernau bei Berlin)|Waldsiedlung Wandlitz]], das einst von Lange, [[Karl Mewis]] und [[Walter Halbritter]] bewohnte „Haus 20“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1963 war Lange Kandidat und ab Dezember 1964 Mitglied des ZK der SED. 1973 wurde sie Kandidat des Politbüros und [[Liste der Mitglieder des Sekretariats des ZK der SED|Sekretär des ZK der SED]] für Frauenfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8.&amp;amp;nbsp;November 1989 trat Lange mit dem Politbüro des ZK der SED zurück, wurde aber anschließend als Kandidat des neuen Politbüros und als Sekretär des ZK der SED wiedergewählt. Nach Protesten der Parteibasis musste sie jedoch bereits am 10. November wieder zurücktreten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Hans-Hermann Hertle]] |url=https://www.chronik-der-mauer.de/material/180373/hans-hermann-hertle-9-10-november-1989-handlungsunfaehigkeit-des-sed-zentralkomitees|titel=9./10. November 1989: Handlungsunfähigkeit des SED-Zentralkomitees |werk=chronik-der-mauer.de |datum=1999 |abruf=2021-04-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Am 21.&amp;amp;nbsp;Januar 1990 wurde Lange aus der SED-[[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]] ausgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.rosalux.de/news/id/41485/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Ausschluss. Das Politbüro vor dem Parteigericht. Anlässlich 30 Jahre politischer Wende veröffentlichen die Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Karl Dietz Verlag erstmals die Tonbandprotokolle jener Nacht.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20200215093354}} In: &amp;#039;&amp;#039;rosalux.de.&amp;#039;&amp;#039; [[Rosa-Luxemburg-Stiftung]], 10. Januar 2020.&amp;lt;br /&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Lydia Heller |url=https://avdlswr-a.akamaihd.net/swr/swr2/feature/podcast/swr2-feature-20210331-2205-herrscher-am-ende-die-verschollenen-tonbaender-des-politbueros.l.mp3 |titel=Herrscher am Ende – Die verschollenen Tonbänder des Politbüros |werk=[[SWR2]]-Sendung „Feature“ |datum=2021-03-30 |format=mp3-Audio; 100&amp;amp;nbsp;MB; 54:35&amp;amp;nbsp;Minuten |abruf=2021-04-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Ausschluss zog sie sich aus der Öffentlichkeit zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgeordnete der Volkskammer ===&lt;br /&gt;
Lange war von 1952 bis 1954 Abgeordnete der Volkskammer und erneut von 1963 bis 1989. Von 1963 bis 1967 war sie Mitglied des Ausschusses für Industrie, Bauwesen und Verkehr, ab 1971 stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit und Sozialpolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Privates ===&lt;br /&gt;
Eine von Langes Töchtern ist die Schriftstellerin [[Katja Lange-Müller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inge Lange starb am 13. Juli 2013 in einem Berliner Krankenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/sed-fuehrung-sed-politikerin-inge-lange-tot-li.14704 |titel=SED-Führung: SED-Politikerin Inge Lange tot |datum=2013-07-14 |sprache=de |abruf=2025-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aktuelle Probleme der Arbeit mit den Frauen bei der weiteren Verwirklichung der Beschlüsse des VIII. Parteitages der SED.&amp;#039;&amp;#039; Dietz-Verlag, Berlin 1974, {{DNB|750385170}} (Vorträge im Parteilehrjahr der SED 1973/74).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Verwirklichung der Beschlüsse des IX. Parteitages der SED zur weiteren Förderung der Frau.&amp;#039;&amp;#039; Parteihochschule beim ZK der SED, Berlin 1979, {{DNB|800771362}}.&lt;br /&gt;
* mit [[Erich Honecker]]: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Rede des Genossen Erich Honecker. Aus dem Bericht des Politbüros an das Zentralkomitee der SED. Berichterstatter: Genossin Inge Lange. Aus den Diskussionsreden. Beschlüsse. 12. Tagung des ZK der SED 21./22. Mai 1980.&amp;#039;&amp;#039; Dietz-Verlag, Berlin 1980, {{DNB|952830477}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Frauen – aktive Mitgestalterinnen des Sozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Dietz-Verlag, Berlin 1987, ISBN 3-320-00938-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;In der Frauenpolitik, so Ulbricht, dürfen nicht die Buchhalter reden.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Egon Krenz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Walter Ulbricht. Zeitzeugen erinnern sich.&amp;#039;&amp;#039; Das Neue Berlin, Berlin 2013, ISBN 978-3-360-02160-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen in der DDR ==&lt;br /&gt;
* [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Bronze (1959) und in Silber (1964)&lt;br /&gt;
* [[Banner der Arbeit]] (1969)&lt;br /&gt;
* [[Karl-Marx-Orden]] (1977 und 1987)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rosemarie Preuß: &amp;#039;&amp;#039;Lange, Ingeburg.&amp;#039;&amp;#039; In: Gabriele Baumgartner, [[Dieter Hebig]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der SBZ/DDR. 1945–1990.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Abendroth – Lyr.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 1996, ISBN 3-598-11176-2, S. 460–461.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Carola Sachse |Titel=Der Hausarbeitstag. Gerechtigkeit und Gleichberechtigung in Ost und West 1939-1994 |Verlag=Wallstein |Ort=Göttingen |Datum=2002 |ISBN=3-89244-508-7 |Seiten=116}}&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=ingeburg-lange|lemma=Lange, Ingeburg|autor=[[Andreas Herbst]], [[Helmut Müller-Enbergs]]|band=1|idNum=2013}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ingeburg Lange|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121509974}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121509974|LCCN=n88076395|VIAF=35314024}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lange, Inge}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionär der Freien Deutschen Jugend (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kandidat des Politbüros des ZK der SED]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sekretär des ZK der SED]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betroffener eines Parteiausschlussverfahrens (SED)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2013]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lange, Inge&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lange, Ingeburg (vollständiger Name); Rosch, Ingeburg (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche SED-Funktionärin, MdV&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Juli 1927&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Juli 2013&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-18381-45</name></author>
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