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	<title>Inge Jastram - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T09:53:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Inge_Jastram&amp;diff=558267&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bildarbeiter: /* Leben */</title>
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		<updated>2025-12-19T13:24:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Inge Jastram&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am [[3. Oktober]] [[1934]] in [[Naumburg (Saale)|Naumburg]]; gestorben am [[3. Oktober]] [[2025]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://trauer-anzeigen.de/traueranzeige/inge-jastram |titel=Traueranzeigen von Inge Jastram |werk=trauer-anzeigen.de |datum= |abruf=2025-10-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war eine deutsche [[Grafiker]]in und [[Illustrator]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin-Hellersdorf-Bansiner-Str.25-29-Terassenhaus-Wandbild-Inge-Jastram.jpg |links|mini|Wandgestaltung &amp;#039;Komposition&amp;#039; von Inge Jastram in Kaulsdorf-Nord&amp;lt;br /&amp;gt;([[Berlin-Hellersdorf]]),&amp;lt;br /&amp;gt;Bansiner Str. 25–29]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Schule in Naumburg und einer Lehre zur [[Schneider]]in begann Inge Jastram ein Studium zur Modezeichnerin in [[Erfurt]], das sie aber abbrach.&amp;lt;ref&amp;gt;Die biografischen Angaben sind entnommen aus: [http://www.inge-jastram.de/biografie.html Website der Künstlerin].&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1952 bis 1957 studierte sie an der [[Kunsthochschule Berlin-Weißensee]] und erhielt ihr [[Diplom]] als Buchgrafikerin. Ihre Lehrer waren [[Werner Klemke]], [[Paul Kuhfuss]] und [[Ursula Wendorff-Weidt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihrem Mann [[Jo Jastram]] zog sie Ende der 1950er-Jahre nach [[Rostock]], seit 1973 lebten beide auf einem Hof in Kneese bei [[Marlow]]. Ihr gemeinsamer Sohn ist der Bildhauer [[Jan Jastram]], die gemeinsame Tochter ist die Bildhauerin [[Susanne Rast]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inge Jastram war in der [[DDR]] vor allem für den [[Hinstorff Verlag]] und den [[Eulenspiegel-Verlag]] als Buch- und Zeitungsillustratorin tätig und zeichnete u. a. Wandbilder mit [[Feliks Büttner]]. Sie erwarb sich in den 1970er- und 1980er-Jahren als Buchillustratorin und mit architekturbezogenen Arbeiten eine Reputation. Sie illustrierte unter anderem Bücher von [[Klaus Mann]], [[Wolfgang Borchert]] und [[Erich Kästner]]. 1983 wurden die von ihr illustrierten „[[Hetairikoi dialogoi|Hetärengespräche]]“ des Lukian (Eulenspiegel-Verlag) zu einem der „Schönsten Bücher des Jahres“ gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Klaus Tiedemann |url=http://www.inge-jastram.de/Texte/articles/Die_Grafikerin_und_Buchillustratorin_Inge_Jastram.html |titel=Die Möglichkeit, sich frei zu bekennen |werk=Inge Jastram |sprache=de |abruf=2025-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der politischen Wende 1989 zeichnete sie zunächst hauptsächlich Porträts von Prostituierten in Berlin, später wendete sie sich auch den Porträts von Kindern zum Thema [[Prostitution]] zu, um die Gesellschaft aufzurütteln. Es folgten Arbeiten zur Situation der Frau und zu Frauenfiguren, auch großformatige Zeichnungen in einer Mischtechnik aus Kohle, farbigen Kreiden, in Pastell, Bleistift und Aquarell bzw. radiert. Auch die Landschaft ihrer Wahlheimat [[Mecklenburg-Vorpommern]] spiegelt sich in ihrem grafischen Werk wider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Technik als eine der besten [[Radierung|Radierer]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;innen Deutschlands unterstreicht sie durch ihr thematisches Schaffen für ganz eigene Gefühlswelten, erotische Phantasien, Eitelkeiten und Koketterien, aber auch durch einen gesellschaftspolitischen Anspruch zur Unterstützung von Minderheiten. Sie bekennt sich in ihrem künstlerischen Schaffen ausdrücklich zu einer Wahlverwandtschaft mit [[Henri de Toulouse-Lautrec]] und [[George Grosz]]. Inge Jastram besticht durch ihre Perfektion der graphischen Technik und handwerkliche Fähigkeit. Ab 2004 erweiterte sie ihr Schaffen mit Zeichnungen und Aquarellen erweitert. Zahlreiche Radierungen zeigen ihren gesellschaftspolitischen Anspruch, z. B. ihre grafischen Blätter aus dem Zirkus- und Schaustellermilieu, ein Sprachrohr für Minderheiten zu sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Menzel, [https://www.svz.de/lokales/guestrower-anzeiger/inge-jastrams-bilder-in-kossow-id17631966.html &amp;quot;Inge Jastrams Bilder in Kossow&amp;quot;], in: &amp;#039;&amp;#039;Güstrower Anzeiger&amp;#039;&amp;#039;, 22. August 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inge Jastram war bis 1990 Mitglied des [[Verband Bildender Künstler der DDR|Verbands Bildender Künstler]] der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jastram starb Anfang Oktober 2025 im Alter von 91&amp;amp;nbsp;Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.ndr.de/kultur/kunst/mecklenburg-vorpommern/grafikerin-inge-jastram-aus-MV-ist-tot,ingejastram-100.html |titel=Mecklenburg-Vorpommern: Grafikerin Inge Jastram ist tot |werk=ndr.de |datum=2025-10-03 |sprache=de |abruf=2025-10-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1982 &amp;#039;&amp;#039;Bestes Buch des Jahres&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2019 erhielt sie den [[Kulturpreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern]] für ihr Lebenswerk&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/Landeskulturpreis-2019/ &amp;#039;&amp;#039;Landeskulturpreis und Kulturförderpreis 2019 verliehen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;regierung-mv.de.&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 13. Februar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kultur-mv.de/kunst-kultur/bildende-kunst/kulturpreis-vergabe-2019.html |titel=Kulturpreis des Landes für Inge Jastram |werk=Kultur-MV.de |datum=2019-09-12 |sprache=de |abruf=2025-10-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;T-Online/dpa, {{Webarchiv |url=https://www.t-online.de/region/id_86280396/inge-jastram-erhaelt-landeskulturpreis-2019.html |wayback=20230606020237 |text=&amp;#039;&amp;#039;Inge Jastram erhält Landeskulturpreis 2019&amp;#039;&amp;#039;}}, 16. August 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Warnemuende Noerdliches Firmament.jpg|mini|Skulptur &amp;#039;&amp;#039;Nördliches Firmament&amp;#039;&amp;#039; von Inge Jastram und Susanne Rast in Rostock – Warnemünde (1998)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Buchillustrationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Illustrationen in einer Ausgabe von Gedichten und Chansons von [[Klaus Mann]] (Edition Frank Albrecht, 1999)&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Borchert]]: &amp;#039;&amp;#039;Laterne, Nacht und Sterne. Gedichte um Hamburg.&amp;#039;&amp;#039;  [[Verlag Faber &amp;amp; Faber|Faber &amp;amp; Faber]], Leipzig, 2002 (Pressendruck mit Kaltnadelradierungen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (unvollständig) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelausstellungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Radierungen 1990–1995&amp;#039;&amp;#039;, Kunsthaus Guttenberg, Ahrenshoop 1995&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Galerie Künstlerarchiv Müller, Kossow&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Menzel, [https://www.svz.de/lokales/guestrower-anzeiger/inge-jastrams-bilder-in-kossow-id17631966.html &amp;quot;Inge Jastrams Bilder in Kossow&amp;quot;], in: &amp;#039;&amp;#039;Güstrower Anzeiger&amp;#039;&amp;#039;, 22. August 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Galerie Möller, Warnemünde&amp;lt;ref&amp;gt;Die Angaben sind entnommen aus: [http://www.inge-jastram.de/ausstellungen.html Website der Künstlerin].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Galerie W. Ehrler, Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
* raum5, Galerie Berlin&lt;br /&gt;
* Bernstein-Museum, Galerie Ribnitz&lt;br /&gt;
* Atelier M. Havemann, Hagenah&lt;br /&gt;
* Galerie Wolkenbübel, Berlin&lt;br /&gt;
* Kunstverein Wernigerode&lt;br /&gt;
* Multikulturelles Zentrum, Templin&lt;br /&gt;
* Bildungszentrum Rostock&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit treibt mich.&amp;#039;&amp;#039; [[Kunsthalle Rostock]], 2024/2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beteiligung an zentralen und wichtigen regionalen Ausstellungen in der DDR ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1969, 1974, 1979 und 1984: Rostock, Bezirkskunstausstellungen&lt;br /&gt;
* 1972/1973, 1977/1978, 1982/1983 und 1987/1988: Dresden, VII. bis X. [[Kunstausstellung der DDR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Michael Faber (Verleger)|Michael Faber]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Radiererin Inge Jastram.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Marginalien&amp;#039;&amp;#039;; 3/2004, S. 33–37&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jastram, Inge.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dietmar Eisold]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Künstler in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 401&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119257173}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PER|Jastram,Inge}}&lt;br /&gt;
* [http://www.inge-jastram.de/ Website der Grafikerin]&lt;br /&gt;
* https://www.zeitkunstgalerie.de/inge-jastram/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119257173|LCCN=no99044386|VIAF=265380659}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jastram, Inge}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2025]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jastram, Inge&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Grafikerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Oktober 1934&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Naumburg (Saale)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Oktober 2025&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bildarbeiter</name></author>
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