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	<title>Inge Höger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Inge_H%C3%B6ger&amp;diff=451548&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lektor w: /* Antizionismuskontroversen */ einfacher, &quot;Seite&quot; ist auch ungenau / etwas leichter lesbar: Zitat nicht unterbrechen, dann die Anmerkung.</title>
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		<updated>2026-02-27T06:07:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Antizionismuskontroversen: &lt;/span&gt; einfacher, &amp;quot;Seite&amp;quot; ist auch ungenau / etwas leichter lesbar: Zitat nicht unterbrechen, dann die Anmerkung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:MK19764 Inge Höger.jpg|mini|Inge Höger (2014)]]&lt;br /&gt;
{{Neutralität|1=Neutralität|2=|3=dieses Artikels}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Inge Dora Minna Höger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.kreis-unna.de/addon/wahlen/bw2013/pdf/stimmzettel_145_unna_i_muster.pdf |text=Stimmzettel für die Wahl zum Deutschen Bundestag im Wahlkreis&amp;amp;nbsp;145 Unna&amp;amp;nbsp;I am 27.&amp;amp;nbsp;September 2009 |wayback=20140910200441}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bundeswahlleiter.de/de/bundestagswahlen/BTW_BUND_13/wahlbewerber/wahlkreis/l05/bewerber_direkt_133.html |text=Bundestagswahl 2013 |wayback=20140910195655}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (* [[29. Oktober]] [[1950]] in [[Diepholz]]) ist eine [[Deutschland|deutsche]] [[Politiker]]in ([[Die Linke]]). Von 2005 bis 2017 war sie [[Mitglied des Deutschen Bundestages]] und dort von 2005 bis 2006 stellvertretende [[Fraktionsvorsitzender|Vorsitzende]] der [[Linksfraktion]]. Ihre Positionen zum [[Israelisch-palästinensischer Konflikt|israelisch-palästinensischen Konflikt]] sorgten mehrfach für Kontroversen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der [[Volksschule]] und der [[Handelsschule]] in [[Rahden]] machte Inge Höger von 1967 bis 1969 eine Ausbildung zur [[Speditionskaufmann|Speditionskauffrau]]. Anschließend absolvierte sie ein Studium der [[Betriebswirtschaftslehre]] an der [[Hochschule Bremen|Hochschule für Wirtschaft]] in [[Bremen]], welches sie 1973 als Diplom-[[Betriebswirt]]in (FH) beendete. Danach war sie in verschiedenen Unternehmen im [[Rechnungswesen]] und seit 1994 bei der Verwaltung der [[Allgemeine Ortskrankenkasse|AOK]] in [[Herford]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politischer Werdegang ==&lt;br /&gt;
Höger war Mitglied der Gewerkschaft [[Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr|ÖTV]] und ist Mitglied der Gewerkschaft [[Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft|ver.di]]. Sie war gewerkschaftliche Vertrauensfrau, Betriebs- und Personalrätin und ehrenamtliche Funktionärin bei ver.di auf der Landes- und Bundesebene. Von 1993 bis zur Bundestagswahl 2005 war sie zudem Vorsitzende des Regionsfrauenausschusses des [[Deutscher Gewerkschaftsbund|DGB]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Kommunalwahl 2004 in ihrer Heimatstadt Herford kandidierte Höger als parteilose Kandidatin für das Amt der Bürgermeisterin und erhielt 3,21 % der Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höger war Gründungsmitglied der [[Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit]] (WASG). Im Juni 2005 wurde sie auch Mitglied der [[Partei des Demokratischen Sozialismus]] (PDS). Bei Verschmelzung von PDS und WASG im Jahr 2007 wurde Höger Mitglied der Partei [[Die Linke]] und als Sprecherin des Kreisverbandes Herford gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2005 bis 2017 war Inge Höger über die [[Landesliste]] Nordrhein-Westfalen der Linkspartei [[Mitglied des Deutschen Bundestages]]. Dort war sie von November 2005 bis September 2006 stellvertretende Vorsitzende der [[Linksfraktion|Bundestagsfraktion Die Linke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2006 bis 2013 war sie Mitglied im Verteidigungsausschuss und hier für die Auslandseinsätze auf dem Balkan ([[Operation Althea]], [[KFOR]]) und [[Operation Active Endeavour|im Mittelmeer]] zuständig. Auch dem Untersuchungsausschuss zur Aufklärung der Gefangenschaft von [[Murat Kurnaz]] in [[Guantánamo]] gehörte sie an.&amp;lt;ref&amp;gt;Infobroschüre der Partei die Linke:  {{Webarchiv |url=http://dokumente.linksfraktion.net/download/7715086644.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Murat Kurnaz und das KSK. Wohin die uneingeschränkte Solidarität mit den USA geführt hat&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160304120152}}, linksfraktion.net.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 17. Legislaturperiode war Höger Obfrau ihrer Fraktion im Untersuchungsausschuss über den [[Luftangriff bei Kundus]]. Auch dem Untersuchungsausschuss über die Beschaffung der [[Northrop Grumman RQ-4|Euro-Hawk-Drohne]] gehörte Höger an.&amp;lt;ref&amp;gt;Mitteilung der Linksfraktion im Bundestag: {{Webarchiv |url=http://www.linksfraktion.de/nachrichten/zensur-ausschuss |text=Zensur im Ausschuss |wayback=20140714182647}}, 23. Juli 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2009 war sie abrüstungspolitische Sprecherin ihrer Fraktion und zudem Mitglied im Unterausschuss für Abrüstung. Nach der Wahl 2013 arbeitete sie außerdem im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höger ist Mitglied des „BundessprecherInnenrates“ der [[Antikapitalistische Linke|Antikapitalistischen Linken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016 gab Inge Höger bekannt, dass sie nicht mehr für ein Bundestagsmandat antritt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dirk-Ulrich Brüggemann: [https://www.nw.de/nachrichten/regionale_politik/20686559_Inge-Hoeger-Linke-kandidiert-nicht-mehr-fuer-den-Bundestag.html &amp;#039;&amp;#039;Inge Höger (Linke) kandidiert nicht mehr für den Bundestag&amp;#039;&amp;#039;], Neue Westfälische vom 21. Januar 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höger engagierte sich in ihrer Zeit im Bundestag gegen die Stationierung von [[Atomwaffen in Deutschland|US-Atomwaffen]] in Deutschland,&amp;lt;ref&amp;gt;Antrag mehrerer Mitglieder der Linksfraktion an den 17. Deutschen Bundestag: [https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/112/1711225.pdf &amp;#039;&amp;#039;Abzug statt Modernisierung der US-Atomwaffen in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;], Drucksache 17/11225, 25. Oktober 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Atomkraftwerke in Deutschland|Atomkraftwerke]] und [[Uran-Munition]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://dipbt.bundestag.de/extrakt/ba/WP17/496/49693.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Landesparteitag im Juni 2018 wurde sie ohne Gegenkandidaten mit 51 % der Stimmen zur Sprecherin des Landesvorstands der Partei [[Die Linke Nordrhein-Westfalen|Die Linke in Nordrhein-Westfalen]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Sebastian Weiermann: [https://www.nd-aktuell.de/artikel/1092154.inge-hoeger-knapper-geht-es-nicht.html &amp;#039;&amp;#039;Knapper geht es nicht&amp;#039;&amp;#039;], Neues Deutschland vom 25. Juni 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Wahl 2020 trat sie nicht mehr an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dielinke-nrw.de/start/aktuell/detail/news/die-linke-nrw-waehlt-neue-landesspitze0/ &amp;#039;&amp;#039;DIE LINKE NRW hat eine neue Landesspitze&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit November 2024 ist Höger erneut Mitglied des Landesvorstands der Partei [[Die Linke Nordrhein-Westfalen|Die Linke in Nordrhein-Westfalen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dielinke-nrw.de/partei/landesvorstand/ |titel=Landesvorstand Die Linke NRW |datum=2024-11-30 |sprache=de-DE |abruf=2025-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontroversen ==&lt;br /&gt;
=== Antizionismuskontroversen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Mavi Marmara side.jpg|mini|Die „Mavi Marmara“, auf der Inge Höger mit anderen 2010 vergeblich versuchte, den Gazastreifen zu erreichen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere Högers [[Palästinenser|Palästina]]-Engagement und ihre damit verbundene regelmäßige Kritik an [[Israel]] sowie mehrere umstrittene Aktionen sorgten für Kontroversen und brachten ihr den Vorwurf des [[Antizionismus]] ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WELT1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martin Niewendick |url=https://www.welt.de/politik/deutschland/article178717548/NRW-Linke-Antizionistin-Inge-Hoeger-soll-Landesverband-einen.html |titel=Eine radikale Antizionistin soll die NRW-Linke einen |hrsg=[[Die Welt]] |datum=2018-07-06 |abruf=2018-09-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; So blieb sie im November 2008 zusammen mit anderen Abgeordneten des linken Flügels ihrer Fraktion demonstrativ einer Bundestagsabstimmung fern, die kurz vor dem 70. Jahrestag der [[Reichspogromnacht]] eine verstärkte Bekämpfung des [[Geschichte des Antisemitismus seit 1945|Antisemitismus]] zum Gegenstand hatte, und begründete dies damit, dass dieser Entschluss „Israelkritik“ und Antisemitismus gleichsetze.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.die-linke.de/partei/zusammenschluesse/kommunistischeplattformderparteidielinke/mitteilungenderkommunistischenplattform/detail/artikel/wir-stimmen-nicht-mit-ab/ |titel=Mitteilungen der Kommunistischen Plattform: Wir stimmen nicht mit ab |werk=die-linke.de |datum=2008-11-04 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150402165418/http://www.die-linke.de/partei/zusammenschluesse/kommunistischeplattformderparteidielinke/mitteilungenderkommunistischenplattform/detail/artikel/wir-stimmen-nicht-mit-ab/ |archiv-datum=2015-04-02 |abruf=2020-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Konferenz in Wuppertal im Jahr 2011 trug Höger einen Schal, der die Landkarte des Nahen Ostens ohne Israel zeigte. Höger gab später an, der Schal sei ihr um den Hals gelegt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/politik/deutschland/article130496827/Antisemitische-Demonstration-entzweit-die-Linke.html Nahost-Landkarte ohne Israel]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem 2011 der [[Die Linke Bremen|Bremer Landesverband der Linken]] die Kampagne [[Boycott, Divestment and Sanctions]]  (BDS) unterstützt hatte und bundesweit zahlreiche Parteimitglieder, darunter u.&amp;amp;nbsp;a. [[Katja Kipping]] und [[Bodo Ramelow]], eine Stellungnahme dagegen unterzeichnet hatten, in der die Kampagne explizit als „Antisemitismus“ bezeichnet wurde, „der an die NS-Parole ‚[[Judenboykott|Kauft nicht beim Juden]]‘ erinnert“, kam ein einstimmiger Beschluss der Linksfraktion, bei dem die Unterstützung für Boykottaufrufe, eine [[Einstaatenlösung]] oder eine weitere [[Ship-to-Gaza-Zwischenfall|Gaza-Flottille]] eine klare Absage erteilt wurde, dadurch zustande, dass Höger und 14 andere Fraktionsmitglieder der Abstimmung fernblieben oder zuvor den Sitzungssaal verlassen hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;Leandros Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Internationalismus und Staatsräson: Der Streit um den Nahostkonflikt in der Partei DIE LINKE.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Wiesbaden 2016, ISBN 978-3-658-13353-5, S. 249 und 294&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bruno Engelin: [https://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/10595 &amp;#039;&amp;#039;Linkspartei: Einstimmig mit Abweichlern - Bundestagsfraktion streitet über Antisemitismusbeschluss&amp;#039;&amp;#039;], Jüdische  Allgemeine vom 16. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Henryk M. Broder]] warf ihr wiederholt „[[Geschichte des Antisemitismus seit 1945#Linke|linken Antisemitismus]]“ sowie ein unkritisches Verhältnis gegenüber der [[Hamas]] vor, insbesondere, als sie 2011 auf ihrer Website nicht ausschließen wollte, dass die Ermordung der propalästinensischen Aktivisten [[Juliano Mer-Khamis]] und [[Vittorio Arrigoni]] eine israelische Operation unter [[Falsche Flagge|„Falscher Flagge“]] sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;welt2&amp;quot;&amp;gt;[https://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article13243519/Alkoholismus-und-Antisemitismus-haben-viel-gemein.html Henryk M. Broder: &amp;#039;&amp;#039;Alkoholismus und Antisemitismus haben viel gemein.&amp;#039;&amp;#039;] Die Welt, 22. April 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Henryk M. Broder: &amp;#039;&amp;#039;Vergesst Auschwitz! Der deutsche Erinnerungswahn und die Endlösung der Israel-Frage.&amp;#039;&amp;#039; Albrecht Knaus Verlag, 2012, S. 144, 147.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;schal&amp;quot;&amp;gt;[https://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article13369958/Das-Problem-einer-Linken-mit-lebenden-Juden.html &amp;#039;&amp;#039;Das Problem einer Linken mit lebenden Juden.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Die Welt.&amp;#039;&amp;#039; 13. Mai 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.inge-hoeger.de/start/regionalesnrw/detail/zurueck/nahost/artikel/mord-an-vittorio-arrigoni-unsicherheit-ueber-moerder |text=Mittlerweile gelöschter Text einer Presseerklärung auf der Homepage von Ingeborg Höger |wayback=20110421225030}} (18. April 2011).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit [[Niema Movassat]], [[Ralf Michalowsky]] und anderen unterstützte Höger den Aufruf zu einer Demonstration am 18. Juli 2014 in [[Essen]] unter dem Motto „Stoppt die Bombardierung Gazas – Für ein Ende der [[Operation Protective Edge|Eskalation im Nahen Osten]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Miriam Hollstein]] |url=https://www.abendblatt.de/incoming/article152925/Hassdemo-loest-Antisemitismus-Streit-bei-Linken-aus.html |titel=Hassdemo löst Antisemitismus-Streit bei Linken aus |werk=[[Hamburger Abendblatt]] |datum=2014-07-18 |sprache=de |abruf=2025-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkler&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thorsten Denkler |url=https://www.sueddeutsche.de/politik/antisemitismus-und-die-linke-linke-streitet-ueber-auftritte-bei-israelkritischen-demos-1.2062781 |titel=Streit über Demo-Auftritte von NRW-Linken |hrsg=Süddeutsche Zeitung |datum=2014-07-25 |sprache=de |abruf=2025-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; An ihr nahmen rund 1500 Personen teil, wobei unter anderem antiisraelische und [[Holocaustleugnung|den Holocaust leugnende]] Transparente (Aufschrift „Israel Terrorist“ und „Angeblich früher Opfer – heute selber Täter“ sowie eine mit [[Hakenkreuz]] versehene Israelfahne) gezeigt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagesspiegel&amp;quot;&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/politik/demonstration-gegen-gaza-krieg-in-essen-linke-umgibt-sich-mit-antisemiten/10223820.html &amp;#039;&amp;#039;Linke umgibt sich mit Antisemiten&amp;#039;&amp;#039;], Tagesspiegel, 19. Juli 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei waren auch Parolen wie „Kindermörder Israel“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dominika Sagan |url=https://www.waz.de/staedte/essen/article9617052/unmut-wegen-polizeibilanz-nach-nahost-demos-in-essen.html |titel=Unmut wegen Polizeibilanz nach Nahost-Demos in Essen |werk=Westdeutsche Allgemeine Zeitung |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2014-07-21 |abruf=2025-05-01 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder Sprechchöre wie „Adolf Hitler“ und „Tod den Juden“ zu hören. Der [[Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen|strafbare]] [[Hitlergruß]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=Ec3b9Mhi9wg WDR Lokalzeit Ruhr] vom 21. Juli 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=KNOyBMBPvY0 WDR Aktuelle Stunde] vom 21. Juli 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Demonstrationsende wurden zahlreiche Teilnehmer einer Gegenkundgebung angegriffen. [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]], [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] und [[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]] kritisierten die NRW-Linke wegen des Demonstrationaufrufs; so sprach CDU-Landeschef [[Armin Laschet]] von „den größten antisemitischen Ausfällen, die Nordrhein-Westfalen seit langem erlebt hat“. Der [[Zentralrat der Juden in Deutschland]] zeigte sich angesichts der Vorfälle „schockiert und bestürzt“.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Teigeler: {{Webarchiv |url=http://www1.wdr.de/themen/politik/nahost-demos102.html |text=Essener Nahost-Demos und die Folgen |wayback=20150128095516}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2014 postete Höger auf Facebook ein Bild, auf dem sie vor einem Transparent steht. Auf dem Transparent stand: „Palästina besitzt keine Wehrmacht! Israel! Das ist kein Krieg sondern Völkermord“ (das Wort „Palästina“ war im Bild nicht zu erkennen).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkler&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;juedische-allgemeine.de&amp;quot;&amp;gt;[[Martin Krauß|Martin Krauss]]: [https://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/19784 &amp;#039;&amp;#039;Nichts rechtfertigt ein solches Handeln&amp;#039;&amp;#039;], juedische-allgemeine.de, 24. Juli 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beteiligung am Gazakonvoi ===&lt;br /&gt;
Zusammen mit [[Annette Groth]] und [[Norman Paech]] war Höger Ende Mai 2010 an Bord eines [[Ship-to-Gaza-Zwischenfall|Schiffskonvois in den Gazastreifen]]. Sie beklagte das angeblich illegale Vorgehen der Israelis. Das Schiff [[Mavi Marmara]] wurde gekapert und Höger vom israelischen Militär festgehalten. Die Parteivorsitzende [[Gesine Lötzsch]] erklärte, sie sei stolz auf Högers Einsatz. &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039; setzte ihn dagegen in Zusammenhang mit steigendem [[Geschichte des Antisemitismus seit 1945|Antisemitismus]] in der Partei Die Linke.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/politik/deutschland/article13381530/Studie-enthuellt-Antisemitismus-in-der-Linkspartei.html &amp;#039;&amp;#039;Studie enthüllt Antisemitismus in der Linkspartei&amp;#039;&amp;#039;], [[Die Welt]], 19. Mai 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf eine Strafanzeige Högers hin prüfte der [[Generalbundesanwalt]] das Vorgehen der gegen den Konvoi eingesetzten israelischen Militärangehörigen und kam zum Ergebnis, dass ein strafbares Verhalten gegen Höger oder andere Bundesbürger nicht vorliege, da die Schiffe der Gaza-Flottille keine zivilen Objekte gewesen seien, sondern militärische Ziele, „die nach den Regeln des [[Humanitäres Völkerrecht|humanitären Völkerrechts]] angegriffen werden durften“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.inge-hoeger.de/uploads/media/Generalbundesanwalt.pdf |text=Einstellungsverfügung des Generalbundesanwaltes vom 30. September 2014 |wayback=20150924035243}} (PDF auf der Website Högers)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Alex Feuerherdt]] und Benjamin Weinthal |url=https://jungle.world/artikel/2015/05/ein-schlag-ins-wasser |titel=Die Bundesanwaltschaft lehnt die Klage wegen des israelischen Vorgehens gegen die »Gaza-Flottille« ab |werk=jungle-world.com |datum=2015-01-29 |abruf=2015-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verurteilung wegen öffentlicher Aufforderung zu Straftaten ===&lt;br /&gt;
Nachdem Inge Höger vor einem [[Transport radioaktiver Abfälle in Deutschland|Castor-Transport]] im Jahr 2010 einen öffentlichen Aufruf zum „[[Schottern (Sabotage-Technik)|Schottern]]“ unterzeichnet hatte, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen [[Öffentliche Aufforderung zu Straftaten|öffentlicher Aufforderung zu Straftaten]] gegen sie eingeleitet. Sie lehnte das Angebot der Staatsanwaltschaft ab, das Verfahren gegen Geldauflage einzustellen. Im April 2013 wurde sie verurteilt, zusammen mit ihrer Fraktionskollegin [[Sevim Dağdelen]] und der niedersächsischen Landtagsabgeordneten [[Christel Wegner]] ([[Deutsche Kommunistische Partei|DKP]]), die ebenfalls den Aufruf unterzeichnet und die Verfahrenseinstellung abgelehnt hatten. Das Gericht hielt den dreien zwar eine altruistische Motivation zugute, verurteilte sie jedoch zu [[Geldstrafe]]n. Dağdelen und Wegner wurden zu jeweils 15 [[Tagessatz|Tagessätzen]] verurteilt, Höger mangels Geständnis zu 30 Tagessätzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://taz.de/Linke-Abgeordnete-verurteilt/!5068783/ &amp;#039;&amp;#039;Linke-Abgeordnete verurteilt, Geldstrafe für Schotter-Aufruf.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Die Tageszeitung,&amp;#039;&amp;#039; 23. April 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/politik/deutschland/linken-abgeordnete-wegen-aufruf-zum-schottern-verurteilt-a-896141.html &amp;#039;&amp;#039;Linken-Politikerinnen wegen Aufruf zum „Schottern“ verurteilt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]],&amp;#039;&amp;#039; 23. April 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Berufungsverfahren wurde Högers Strafe auf 20 Tagessätze reduziert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nw.de/lokal/kreis_herford/herford/9436879_Exempel-an-Herforder-Atomgegnerin-statuiert.html?em_cnt=9436879 &amp;#039;&amp;#039;Exempel an Herforder Atomgegnerin statuiert.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Westfälische]],&amp;#039;&amp;#039; 18. Oktober 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Toilettenaffäre ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Toilettenaffäre}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abgeordneten Inge Höger und Annette Groth hatten die israelkritischen Journalisten [[Max Blumenthal]] und [[David Sheen]] zu einer Veranstaltung eingeladen, die am 9. November 2014 in der Berliner [[Volksbühne]] stattfinden sollte. Nach Beschwerde mehrerer Abgeordneter wurde die antiisraelische Veranstaltung abgesagt. Daraufhin luden Höger und Groth zusammen mit [[Heike Hänsel]] und Claudia Haydt zu einer Ausweichveranstaltung in den Räumen der Linksfraktion ein, die jedoch vom Fraktionsvorsitzenden [[Gregor Gysi]] untersagt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dw.de Top-Ten&amp;quot; /&amp;gt; Schließlich verfolgte und bedrängte Sheen am 10. November 2014 Gysi, als dieser zur Toilette ging. Videoaufnahmen dieser Szene&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=KQUpUGCfT3s Video] des Journalisten [[Martin Lejeune (Aktivist)|Martin Lejeune]] bei YouTube (10:34 Min.) Zur Verfolgung von Gysi durch David Sheen siehe 3:33 bis 4:05.&amp;lt;/ref&amp;gt; führten dazu, dass diese Ereignisse als „Toilettenaffäre“ bekannt wurden, und sorgten für mediale Aufmerksamkeit.&lt;br /&gt;
Das [[Simon Wiesenthal Center|Simon-Wiesenthal-Zentrum]] setzte Höger, Groth, Hänsel und Haydt auf seine [[Simon Wiesenthal Center#Die zehn schlimmsten antisemitischen / antiisraelischen Verunglimpfungen|„Top-Ten“-Liste der antisemitischen/antiisraelischen Vorfälle]] des Jahres 2014 und schrieb, sie gehörten „einer nennenswerten Gruppe von extrem anti-israelischen Abgeordneten der Linkspartei“ an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dw.de Top-Ten&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dw.de/linke-politikerinnen-auf-top-ten-liste-des-antisemitismus/a-18163816 |titel=Linke-Abgeordnete auf Top-Ten des Antisemitismus |werk=[[Deutsche Welle|dw.de]] |datum=2014-12-30 |abruf=2024-02-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frieden schaffen ohne Waffen!&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frieden schaffen ohne Waffen.&amp;#039;&amp;#039; Beiträge zum 18. Dresdner Friedenssymposium am 20. Februar 2010. (Hrsg.) [[Dresdener Studiengemeinschaft Sicherheitspolitik]] (DSS)&amp;amp;nbsp;e.&amp;amp;nbsp;V.: [[DSS-Arbeitspapiere]], Dresden 2010, Heft&amp;amp;nbsp;98, S.&amp;amp;nbsp;8–14.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gibt es ein linkes Lager?&amp;#039;&amp;#039; In: Thies Gleiss, Inge Höger, [[Lucy Redler]], Sascha Staničić (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nach Goldschätzen graben, Regenwürmer finden. Die Linke und das Regieren&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;Neue Kleine Bibliothek 237). [[Papyrossa Verlag]], 2016. 2. Auflage 2017, ISBN 978-3-89438-623-8, S. 191&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikinews|Internationale „Solidaritätsflotte“ für Gaza von Israel aufgebracht}}&lt;br /&gt;
* {{Biographie beim Deutschen Bundestag|Inge Dora Minna Höger}}&lt;br /&gt;
* [https://www.linksfraktion.de/service/ehemalige-abgeordnete/profil/inge-hoeger/ Lebenslauf bei der Bundestagsfraktion Die Linke]&lt;br /&gt;
* {{Abgeordnetenwatch|inge_hoeger-575-37658}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1113210400|VIAF=3696147373413441580000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hoger, Inge}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Verteidigungsausschusses (Deutscher Bundestag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:WASG-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PDS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die-Linke-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Attac-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Kreis Herford)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Antizionismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Antisemitismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Höger, Inge&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Höger, Inge Dora Minna (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (Die Linke), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Oktober 1950&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Diepholz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lektor w</name></author>
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