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	<title>Inge Donnepp - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T05:16:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Inge_Donnepp&amp;diff=275827&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Halbgeviertstrich, Abkürzung korrigiert</title>
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		<updated>2025-06-10T10:18:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich, Abkürzung korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Inge Donnepp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. Schnepper; * [[13. Dezember]] [[1918]] in [[Unna]]; † [[31. Juli]] [[2002]] in [[Recklinghausen]]) war eine [[Deutschland|deutsche]] [[Jurist]]in und [[Politiker]]in ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Inge Donnepp wurde als Tochter eines Rechtsanwalts und Notars geboren. Nach dem Besuch der Volksschule und dem Abitur im Jahr 1937 am Gymnasium studierte sie zunächst [[Neuphilologie]] an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]], wo sie das Examen als Dolmetscherin in [[Englische Sprache|Englischer]] und [[Französische Sprache|Französischer Sprache]] bestand. Im Anschluss nahm sie ein Studium der [[Rechtswissenschaft]] an den Universitäten in [[Universität Rostock|Rostock]]&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu den Eintrag der [Immatrikulation von Inge Schnepper] im [[Rostocker Matrikelportal]]&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] auf, das sie im Jahr 1942 mit dem Ersten und nach dem Referendariat 1947 mit dem Zweiten Juristischen Staatsexamen abschloss. Sie arbeitete von 1947 bis 1954 als Anwaltsassessorin, wurde als [[Rechtsanwalt|Rechtsanwältin]] zugelassen und praktizierte als Fachanwältin für Steuerrecht in einer Anwaltskanzlei in [[Marl]]. Anschließend war sie gut zwanzig Jahre als Sozialrichterin in [[Münster]] und [[Gelsenkirchen]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donnepp trat im Jahr 1957 in die SPD ein und betätigte sich Ende der 1950er-Jahre in der außerparlamentarischen Kampagne „[[Kampf dem Atomtod]]“. Ab 1973 war sie Landesvorsitzende der [[Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen]] in Nordrhein-Westfalen. 1979 wurde sie in den SPD-Parteivorstand gewählt. Darüber hinaus war sie Mitglied der [[Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Landtagswahlen [[Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 1975|1975]] und [[Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 1980|1980]] wurde Donnepp jeweils über die [[Landesliste]] als Abgeordnete in den [[Landtag Nordrhein-Westfalen|Nordrhein-Westfälischen Landtag]] gewählt, dem sie bis 1985 angehörte. Am 4. Juni 1975 wurde sie als [[Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen|Ministerin für Bundesangelegenheiten]] in das Kabinett von Ministerpräsident [[Heinz Kühn]] berufen und war bis 1978 [[Bevollmächtigter des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund|Bevollmächtigte des Landes NRW beim Bund]]. Im Dezember 1975 wurde sie zudem Landesbeauftragte für Frauen. Seit 1977 war sie Mitglied der [[Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau|Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem [[Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen|Finanzminister]] [[Friedrich Halstenberg]] am 9. Februar 1978 zurückgetreten war und der bisherige [[Justizministerium des Landes Nordrhein-Westfalen|Justizminister]] [[Diether Posser]] dessen Amt übernommen hatte, wechselte Donnepp an die Spitze des [[Justizministerium des Landes Nordrhein-Westfalen|Justizministeriums]]. Damit wurde sie als erste Frau Justizministerin eines deutschen Bundeslandes. Diese Funktion übte sie, auch unter Ministerpräsident [[Johannes Rau]], bis zu ihrem 65. Geburtstag und ihrer damit verbundenen Pensionierung am 14. Dezember 1983 aus. Zu ihrem Amtsnachfolger wurde [[Dieter Haak]] bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund ihres politischen Engagements wurde sie in der SPD auch „Mutter Courage des Ruhrgebietes“ genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=www.nrwspd.de: Wir trauern um die „Mutter Courage des Ruhrgebiets“ |url=http://www.nrwspd.de/meldungen/18741/955/Wir-trauern-um-die-Mutter-Courage-des-Ruhrgebiets.html |wayback=20160304132513 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inge Donnepp war seit 1943 mit dem Pädagogen [[Bert Donnepp]] verheiratet und hatte zwei Söhne. Am 31. Juli 2002 erlag sie einem Krebsleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1996: [[Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/20150317_lvo-liste_sortiert_fuer_internet.pdf | titel=Verdienstordenträgerinnen und -träger seit 1986 | hrsg=Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen |werk=www.land.nrw |format=PDF; 90&amp;amp;nbsp;kB| abruf=2017-03-11 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20190331204359/https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/20150317_lvo-liste_sortiert_fuer_internet.pdf | archiv-datum=2019-03-31 | offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigungen ==&lt;br /&gt;
* Inge-Donnepp-Straße in Unna&lt;br /&gt;
* Inge-Donnepp-Weg in Lünen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Kühn III]] – [[Kabinett Rau I]] – [[Kabinett Rau II]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Munzinger-Archiv|Munzinger]]: Internationales Biographisches Archiv 30/1984 vom 16. Juli 1984.&lt;br /&gt;
* Marion Röwekamp: &amp;#039;&amp;#039;Die ersten deutschen Juristinnen. Eine Geschichte ihrer Professionalisierung und Emanzipartion (1900-1945).&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln u.a 2011, S. 91–92.&lt;br /&gt;
* Marion Röwekamp u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Juristinnen. Lexikon zu Leben und Werk&amp;#039;&amp;#039;. Hg. v. Deutschen Juristinnenbund, 2. Aufl., Nomos, Baden-Baden 2024, S. 125–127.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{NRW Landtag|ID=00027}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Justizminister Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bundesangelegenheitenminister Nordrhein-Westfalen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=189468823|VIAF=220697222}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Donnepp, Inge}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Minister für Bundesangelegenheiten (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justizminister (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Parteivorstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Sozialgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Donnepp, Inge&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schnepper, Inge (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Juristin und Politikerin (SPD), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Dezember 1918&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Unna]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Juli 2002&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Recklinghausen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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