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	<title>Inge Deutschkron - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Inge Deutschkron&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am [[23. August]] [[1922]] in [[Finsterwalde]]; gestorben am [[9. März]] [[2022]] in [[Berlin]]) war eine [[Deutschland|deutsch]]-[[israel]]ische [[Journalistin]] und [[Autorin]]. Sie war eine Überlebende des [[Holocaust]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wohnhaus Inge Deutschkron.JPG|mini|Wohnhaus Inge Deutschkrons 1941–1943 in [[Berlin-Schöneberg]], im Mai 2007]]&lt;br /&gt;
Inge Deutschkron war die Tochter des [[sozialdemokratisch]]en [[Gymnasiallehrer]]s Martin Deutschkron (1893–1982) und seiner Frau Ella, geb. Mannhalt (1892–1971)&amp;lt;!-- Geburtsname, Lebensdaten könnten noch ergänzt werdenweitere --&amp;gt;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Deutschkron, Martin&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Joseph Walk]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kurzbiographien zur Geschichte der Juden 1918–1945&amp;#039;&amp;#039;. München : Saur, 1988, ISBN 3-598-10477-4, S. 68&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gdw-berlin.de/vertiefung/biografien/personenverzeichnis/biografie/view-bio/inge-deutschkron/?no_cache=1 |autor= |titel=Inge Deutschkron |werk=[[Gedenkstätte Deutscher Widerstand]] |datum= | zugriff=2022-03-15 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1927 zog die Familie nach [[Berlin-Prenzlauer Berg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Biografie der Inge-Deutschkron-Stiftung, S. 1 (siehe Weblinks).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 erfuhr Inge Deutschkron von der Mutter, dass sie Jüdin sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ Augstein&amp;quot;&amp;gt;[[Süddeutsche Zeitung]], 30. Januar 2013, [[Franziska Augstein]]: &amp;#039;&amp;#039;Inge Deutschkron.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Vater wurde im April 1933 als [[SPD]]-Mitglied wegen „politischer Unzuverlässigkeit“ nach dem „[[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums]]“ aus dem Schuldienst entlassen. Er unterrichtete danach an der [[Zionismus|zionistischen]] [[Theodor-Herzl-Schule]] in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung&amp;#039;&amp;#039;,  {{Webarchiv|text=dipf.de: &amp;#039;&amp;#039;„Wir gehen gern in unsere Schule.“ Eine Ausstellung über die zionistische Theodor-Herzl-Schule in Berlin bis 1939&amp;#039;&amp;#039; |url=http://bbf.dipf.de/publikationen/ausstellungskataloge/pdf/wirgehengern.pdf |wayback=20131224093309  }} (PDF; 6,2&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang 1939 erlangte er über seine [[Verwandtschaftsbeziehung#Cousin und Cousine|Cousine]], die für ihn eine hohe [[Kaution]] hinterlegt hatte, ein [[Visum]] für [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Zeit.de]], 9. März 1979, [[Rolf W. Schloss]]: [https://www.zeit.de/1979/11/den-unbesungenen-helden/seite-1 &amp;#039;&amp;#039;Den unbesungenen Helden : Inge Deutschkrons ungewöhnliches Überleben in schrecklicher Zeit.&amp;#039;&amp;#039;] (Buchbesprechung zu „Ich trug den gelben Stern“)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Geld nur für eine Person reichte, sollte er zuerst ausreisen und für das Nachfolgen der Familie sorgen. Nach dem Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] am 1.&amp;amp;nbsp;September 1939 konnten Inge Deutschkron und ihre Mutter Ella jedoch nicht mehr fliehen. Von 1941 bis 1943 arbeitete Inge Deutschkron in der [[Blindenwerkstatt]] von [[Otto Weidt]] in [[Berlin-Mitte]], der sie vor der [[Deportation von Juden aus Deutschland|Deportation]] bewahrte. Ab Januar 1943 lebte sie illegal in Berlin und versteckte sich, um dem [[Holocaust]] zu entgehen, mit ihrer Mutter bei nichtjüdischen Freunden. Mehrere der Personen, die Inge Deutschkron und ihre Mutter unterstützten und versteckten, waren Mitglieder oder aus dem Umfeld der [[Linkssozialismus|linkssozialistischen]] Widerstandsgruppe [[Roter Stoßtrupp]], so z.&amp;amp;nbsp;B. [[Otto Ostrowski]]&amp;lt;ref&amp;gt;Dennis Egginger-Gonzalez: Der Rote Stoßtrupp. Eine frühe linkssozialistische Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus. Lukas Verlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-86732-274-4, S. 291–298&amp;lt;/ref&amp;gt; und die SPD-Mitglieder [[Walter Rieck (Politiker)|Walter Rieck]] und seine Frau Jenny Rieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 zog Deutschkron mit der Mutter nach [[London]] zu ihrem Vater Martin, studierte Fremdsprachen und wurde Sekretärin bei der [[Sozialistische Internationale|Sozialistischen Internationale]]. 1954 folgte eine Reise nach [[Indien]], [[Birma]], [[Nepal]] und [[Indonesien]]. Von dort kehrte sie 1955 nach Deutschland zurück und arbeitete als freie Journalistin in [[Bonn]]. 1958 wurde sie Korrespondentin für die israelische [[Tageszeitung]] &amp;#039;&amp;#039;[[Maariw (Zeitung)|Maariw]]&amp;#039;&amp;#039;. 1963 nahm sie als Beobachterin für &amp;#039;&amp;#039;Maariw&amp;#039;&amp;#039; am Frankfurter [[Auschwitz-Prozess]] teil. 1966 erhielt sie die israelische [[Staatsbürgerschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Verärgerung über wieder aufflammenden [[Geschichte des Antisemitismus seit 1945|Antisemitismus]] in der deutschen Politik und [[Antizionismus|antiisraelische]] Haltung der [[68er-Bewegung]] zog sie 1972 nach [[Tel Aviv]]. Bis 1988 arbeitete sie dort als [[Redakteur]]in für &amp;#039;&amp;#039;Maariw&amp;#039;&amp;#039;. Dabei widmete sie sich besonders der internationalen und der Nahost-Politik. Ihre Autobiografie &amp;#039;&amp;#039;Ich trug den gelben Stern&amp;#039;&amp;#039; machte sie 1978 berühmt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ Augstein&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Theaterstück &amp;#039;&amp;#039;[[Ab heute heißt du Sara]]&amp;#039;&amp;#039;, eine Bühnenadaption ihrer Autobiografie &amp;#039;&amp;#039;Ich trug den gelben Stern&amp;#039;&amp;#039;, am [[GRIPS-Theater]] kehrte sie im Dezember 1988 nach Berlin zurück. Ab 1992 lebte sie als freie Schriftstellerin in Tel Aviv und Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inge Deutschkron setzte sich dafür ein, dass die „[[Judenretter|Stillen Helden]]“ (Menschen, die Juden gerettet haben) vom deutschen Staat gewürdigt werden. Auf ihre Initiative wurde der Förderverein &amp;#039;&amp;#039;Blindes Vertrauen&amp;#039;&amp;#039; gegründet, dessen Vorsitzende sie war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.museum-blindenwerkstatt.de/de/ausstellung/geschichte/ |titel=Geschichte&amp;amp;nbsp;-&amp;amp;nbsp;Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt |abruf=2022-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie war Mitglied des [[PEN-Zentrum Deutschland|PEN-Zentrums Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Januar 2013 hielt sie im Deutschen Bundestag die Rede anlässlich der [[Gedenkstunde zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2013/42606255_kw05_gedenkstunde/rede_deutschkron.html |text=bundestag.de: Rede von Inge Deutschkron |wayback=20130205044427}}, abgerufen am 31. Januar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;sueddeutsche.de, 30. Januar 2013, Oliver Das Gupta: [https://www.sueddeutsche.de/politik/gedenkstunde-fuer-ns-opfer-holocaust-ueberlebende-ruehrt-den-bundestag-1.1587296 &amp;#039;&amp;#039;Holocaust-Überlebende rührt den Bundestag&amp;#039;&amp;#039;] (9. Juli 2016)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2001 lebte sie in Berlin,&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ Augstein&amp;quot; /&amp;gt; wo sie am 9. März 2022 auch starb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rbbobit&amp;quot;&amp;gt;Sigrid Hoff: &amp;#039;&amp;#039;{{Toter Link |datum=2025-07 |url=https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2022/03/inge-deutschkron-gestorben-holocaust-ueberlebende-berlin-journalistin.html |text=Holocaust-Überlebende Inge Deutschkron gestorben |archivebot=2025-07-18 20:41:28 InternetArchiveBot}}&amp;#039;&amp;#039;, [[rbb Fernsehen|rbb.24]], 9. März 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inge-Deutschkron-Stiftung ==&lt;br /&gt;
Am 6. Oktober 2006 wurde die Inge-Deutschkron-Stiftung&amp;lt;ref&amp;gt;[https://inge-deutschkron-stiftung.de/ Homepage der Inge Deutschkron Stiftung]&amp;lt;/ref&amp;gt; gegründet. Die Stiftung soll die Erinnerung an Frauen und Männer im [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus]] wachhalten, die Auseinandersetzung der Deutschen mit diesem Teil der Geschichte fördern und ein Aufkeimen und Wiederaufleben [[Radikalismus#Politischer Radikalismus als Bedrohung|rechtsradikaler]] Tendenzen verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Inge Deutschkron, Fritz Heine |Titel=Die Internationale. Aus ihrer Geschichte, aus ihrer Politik, aus ihrer Arbeit |TitelErg=Mit [[Fritz Heine]] |Verlag=Verlag J.H.W. Dietz Nachf. |Ort=Hannover |Datum=1964 |DNB=450913376 |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Inge Deutschkron |Titel=… denn ihrer war die Hölle. Kinder in Gettos und Lagern |Verlag=Verlag Wissenschaft und Politik |Ort=Köln |Datum=1965 |DNB=450913368 |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Inge Deutschkron |Titel=Israel und die Deutschen. Zwischen Ressentiment und Ratio |TitelErg=Mit einem Geleitwort von [[Asher Ben-Natan]] |Verlag=Verlag Wissenschaft und Politik |Ort=Köln |Datum=1970 |DNB=456438211 |Kommentar=Neuausgabe mit dem Untertitel: &amp;#039;&amp;#039;Das besondere Verhältnis.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Wissenschaft und Politik, Köln 1983 |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Inge Deutschkron |Titel=Ich trug den gelben Stern |Verlag=Verlag Wissenschaft und Politik |Ort=Köln |Datum=1978 |ISBNformalFalsch=3-8046-8552-2 |Kommentar=Aktualisierte und überarbeitete Neuausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Ich trug den gelben Stern, und was kam danach?&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 2009 |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Inge Deutschkron |Titel=Milch ohne Honig. Leben in Israel |Verlag=Verlag Wissenschaft und Politik |Ort=Köln |Datum=1988 |ISBN=3-8046-8719-9 |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Inge Deutschkron |Titel=Unbequem … Mein Leben nach dem Überleben |Verlag=Verlag Wissenschaft und Politik |Ort=Köln |Datum=1992 |ISBN=3-8046-8785-7 |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Inge Deutschkron |Titel=Daffke …! Die vier Leben der Inge Deutschkron. 70 Jahre erlebte Politik |Verlag=Edition Hentrich |Ort=Berlin |Datum=1994 |ISBN=3-89468-144-6 |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Inge Deutschkron |Titel=Sie blieben im Schatten. Ein Denkmal für „stille Helden“ |Verlag=Edition Hentrich |Ort=Berlin |Datum=1996 |ISBN=3-89468-223-X |Kommentar=Neuausgabe: Butzon &amp;amp; Bercker, Kevelaer 2012 |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Inge Deutschkron, Lukas Ruegenberg |Titel=Papa Weidt. Er bot den Nazis die Stirn |TitelErg=Mit [[Lukas Ruegenberg]] |Verlag=Butzon &amp;amp; Bercker |Ort=Kevelaer |Datum=1999 |ISBN=3-7666-0210-1 |Kommentar=Neuausgabe: Butzon &amp;amp; Bercker, Kevelaer 2017 |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Inge Deutschkron |Titel=Emigranto. (aı meık maı&amp;#039;self ın. Vom Überleben in fremden Sprachen) |Verlag=Transit Verlag |Ort=Berlin |Datum=2001 |ISBN=3-88747-159-8 |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Inge Deutschkron |Titel=Das verlorene Glück des Leo H |Verlag=Büchergilde Gutenberg |Ort=Frankfurt am Main/Wien/Zürich |Datum=2001 |ISBN=3-7632-5105-7 |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Inge Deutschkron |Titel=Offene Antworten. Meine Begegnungen mit einer neuen Generation |Verlag=Transit Verlag |Ort=Berlin |Datum=2004 |ISBN=3-88747-186-5 |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Inge Deutschkron |Titel=Wir entkamen. Berliner Juden im Untergrund |Sammelwerk=Beiträge zum Widerstand 1933-1945 |Verlag=Gedenkstätte Deutscher Widerstand |Ort=Berlin |Datum=2007 |ISSN=0935-9702 |Online=[https://www.gdw-berlin.de/fileadmin/bilder/publikationen/beitraege/Deutschkron-de-2007.pdf Volltext] bei der [[Gedenkstätte Deutscher Widerstand]] |Format=PDF |KBytes=1000 |Abruf=2024-01-21 |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Inge Deutschkron, Lukas Ruegenberg |Titel=Blindenwerkstatt Otto Weidt. Ein Ort der Menschlichkeit im Dritten Reich |TitelErg=Mit Lukas Ruegenberg |Verlag=Butzon &amp;amp; Bercker |Ort=Kevelaer |Datum=2008 |ISBN=978-3-7666-1222-9 |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Inge Deutschkron |Titel=Überleben als Verpflichtung. Den Nazi-Mördern entkommen |Verlag=Butzon &amp;amp; Bercker |Ort=Kevelaer |Datum=2010 |ISBN=978-3-7666-1398-1 |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Inge Deutschkron |Titel=Auschwitz war nur ein Wort. Berichte über den Frankfurter Auschwitz-Prozess 1963–1965 |TitelErg=Aus dem Englischen von [[Beate Kosmala]] |Verlag=Metropol Verlag |Ort=Berlin |Datum=2018 |ISBN=978-3-86331-417-0 |Originalsprache=en |Übersetzer=Beate Kosmala |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
Ihre Lebensgeschichte wird auch in der Dauerausstellung &amp;#039;&amp;#039;Wir waren Nachbarn&amp;#039;&amp;#039; im Berliner [[Rathaus Schöneberg]] dargestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.wirwarennachbarn.de/ |titel=Startseite zur Dauerausstellung - Wir waren Nachbarn |abruf=2022-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
1994 entstand unter der Regie von [[Wolfgang Kolneder]] mit und über Inge Deutschkron der Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;Daffke…! Die vier Leben der Inge D.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Dokumentation mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Plötzlich war ich Jüdin. Das unglaubliche Leben der Inge Deutschkron&amp;#039;&amp;#039; von [[Jürgen Bevers]] wurde erstmals 2012 im [[WDR]] ausgestrahlt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://programm-origin.ard.de/TV/Programm/Sender/?sendung=2810810936549443 |titel=„Plötzlich war ich Jüdin.“ Das unglaubliche Leben der Inge Deutschkron |werk=[[ARD]] |datum=2013-11-05 |abruf=2022-03-10 |abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Zeitzeugin führte sie Anfang 2014 durch das Doku-Drama &amp;#039;&amp;#039;[[Ein blinder Held – Die Liebe des Otto Weidt]]&amp;#039;&amp;#039;, das auch ihre Geschichte erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theater ==&lt;br /&gt;
Das Berliner [[Grips-Theater]] zeigt ab November 2025 das Stück &amp;#039;&amp;#039;Ab heute heißt Du Sara&amp;#039;&amp;#039; nach der Autobiografie Inge Deutschkrons.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.grips-theater.de/de/stuecke/sara/8| titel=Ab heute heißt Du Sara| abruf=2025-10-24| titelerg=33 Bilder aus dem Leben einer Berlinerin| hrsg=Grips-Theater}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
1994 erhielt sie den [[Moses-Mendelssohn-Preis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 bekam sie sowohl die [[Rahel-Varnhagen-von-Ense-Medaille]] als auch den [[Verdienstorden des Landes Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstorden]] lehnte Deutschkron mehrfach ab, weil ihn „zu viele [[Altnazi|alte Nazis]] erhalten hätten“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rbbobit&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 begründete die Jury die Verleihung des [[Carl-von-Ossietzky-Preis für Zeitgeschichte und Politik|Carl-von-Ossietzky-Preises für Zeitgeschichte und Politik]] wie folgt: „Ihr Lebenswerk steht im Zeichen des fortdauernden Engagements für Demokratie und Menschenrechte“. Sie äußere sich „gegen alle Formen des [[Rassismus]]“. Ihr sei es gelungen, Erfahrungen der Verfolgung und des Widerstands gegen den Nationalsozialismus einem großen Publikum eindringlich zu vermitteln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.oldenburg.de/startseite/kultur/kulturprojekte-und-preise/kulturpreise/cvo-preis/preisverleihung-2008.html |wayback=20140703134531 |text=&amp;#039;&amp;#039;Inge Deutschkron nimmt Carl-von-Ossietzky-Preis entgegen&amp;#039;&amp;#039;  }}, Website der Stadt Oldenburg.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Philipp Gessler: [http://www.taz.de/index.php?id=start&amp;amp;art=2079&amp;amp;id=499&amp;amp;cHash=d5a406122d &amp;#039;&amp;#039;Geschmäht, versteckt, endlich geehrt.&amp;#039;&amp;#039;] [[taz]], 18. Juli 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls 2008 erhielt sie die [[Louise-Schroeder-Medaille]] des Landes Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/kultur/schriftstellerin-inge-deutschkron-wird-vom-land-berlin-ausgezeichnet/1194464.html &amp;#039;&amp;#039;Louise-Schroeder-Medaille : Schriftstellerin Inge Deutschkron wird vom Land Berlin ausgezeichnet.&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;[[Tagesspiegel]],&amp;#039;&amp;#039; 22. März 2008, online auf tagesspiegel.de, abgerufen am 2. April 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2018 erhielt sie die [[Liste der Ehrenbürger von Berlin|Ehrenbürgerwürde Berlins]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/2018/pressemitteilung.714702.php |titel=Ehrenbürgerwürde an Margot Friedländer und Inge Deutschkron |datum=2018-06-22 |sprache=de |abruf=2022-03-09 |archiv-datum=2018-06-22 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180622115307/https://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/2018/pressemitteilung.714702.php |offline=ja |archiv-bot=2025-07-18 20:41:28 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Grab auf dem [[Südwestfriedhof Stahnsdorf]] ist seit Dezember 2023 als [[Liste der Ehrengräber des Landes Berlin|Ehrengrab des Landes Berlin]] gewidmet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berlin.de/sen/uvk/natur-und-gruen/stadtgruen/friedhoefe-und-begraebnisstaetten/ehrengrabstaetten/abfrage/?grab=Deutschkron%2C+Inge&amp;amp;friedhof=--+Alles+--&amp;amp;bezirk=--+Alles+--#searchresults Abfrage Ehrengräber des Landes Berlin] abgerufen am 27. Dezember 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2024 erhielt ein [[Inge-Deutschkron-Gymnasium|Gymnasium]] in [[Berlin-Wilhelmsruh]] ihren Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rainer Hank]]: &amp;#039;&amp;#039;Störenfried im Bonner Treibhaus: Inge Deutschkron (1922–2022).&amp;#039;&amp;#039; In: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Die Pionierinnen. Wie Journalistinnen nach 1945 unseren Blick auf die Welt veränderten.&amp;#039;&amp;#039; Penguin, München 2023, ISBN 978-3-328-60305-4, S. 193–210.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Kolneder]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Daffke …! Die vier Leben der Inge Deutschkron. 70 Jahre erlebte Politik.&amp;#039;&amp;#039; Edition Hentrich, Berlin 1994, ISBN 3-89468-144-6.&lt;br /&gt;
* Robert Kain: &amp;#039;&amp;#039;Otto Weidt. Anarchist und „Gerechter unter den Völkern“&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften der Gedenkstätte Deutscher Widerstand / Reihe A / Analysen und Darstellungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 10). Lukas Verlag, Berlin 2017, ISBN 978-3-86732-271-3, bes. S. 281–285, [https://bookview.libreka.de/preview/79981/9783867322713 Volltext in Leseprobe Online.]&lt;br /&gt;
* [[Werner Renz (Germanist)|Werner Renz]]: {{Webarchiv | url=http://www.fritz-bauer-institut.de/rezensionen/nl22/renz_1.htm | wayback=20020625230127 | text=&amp;#039;&amp;#039;Es gibt kein richtiges Leben im falschen.&amp;#039;&amp;#039;}} Rezension zu &amp;#039;&amp;#039;Das verlorene Glück des Leo H.&amp;#039;&amp;#039; In: Newsletter – Informationen des [[Fritz Bauer Institut]]s, Nr. 22, Frühjahr 2002.&lt;br /&gt;
* [[Angela Schwarz]] &amp;amp; [[Heiner Stahl]]: &amp;#039;&amp;#039;Kontaktzone Bonn. Das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung und die staatliche Öffentlichkeitsarbeit 1949–1969.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein-Verlag, Göttingen 2023, ISBN 978-3-8353-5373-2, S. 355–397.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118678051}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm1584784}}&lt;br /&gt;
* [https://www.inge-deutschkron-stiftung.de/ Website der Inge Deutschkron Stiftung]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://inge-deutschkron-stiftung.de/wp-content/uploads/2018/08/Biografie.pdf |autor= |titel=Inge Deutschkron |werk=Inge-Deutschkron-Stiftung |datum= | zugriff=2022-03-15 }} (Biografie)&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/32074 Inge-Deutschkron-Archiv] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
* Thorsten Stegemann: [https://www.heise.de/tp/features/Deutsche-Taeter-und-ihre-undeutliche-Schuld-3437815.html &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Täter und ihre undeutliche Schuld&amp;#039;&amp;#039;], Interview mit Inge Deutschkron&lt;br /&gt;
* Maximilian Preisler: [http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/zeitreisen/547933/ &amp;#039;&amp;#039;Stille Helden im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;], Sendung von [[Deutschlandradio Kultur]] mit Ausschnitten aus einem Interview mit Inge Deutschkron&lt;br /&gt;
* [http://www2.hu-berlin.de/francopolis/Cons.IV01/Deutschkron.htm Rede von Bundespräsident Johannes Rau zu Inge Deutschkron auf der Veranstaltungseröffnung „Grenzdenker“ der Kulturstiftung der Deutschen Bank], 11. März 2001 in Berlin&lt;br /&gt;
* [[Uta Ranke-Heinemann]]: [https://web.archive.org/web/20080531034527/http://www.meinhard.privat.t-online.de/frauen/bdm_keller_im_hause_meines_vaters.html &amp;#039;&amp;#039;Der BDM-Keller im Hause meines Vaters.&amp;#039;&amp;#039;] In: Alfred Neven DuMont (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jahrgang 1926/27, Erinnerungen an die Jahre unter dem Hakenkreuz.&amp;#039;&amp;#039; Köln 2007, S. 95–106&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[André Schmitz]] |url=https://www.zeit.de/kultur/2022-03/inge-deutschkron-autorin-holocaust-ueberlebende-nachruf |titel=Keine Deutsche, aber Berlinerin |werk=Zeit Online |datum=2022-03-10 |sprache=de |abruf=2023-02-22}}&lt;br /&gt;
* [https://schwarzkopf-stiftung.de/content/uploads/2022/03/inge-deutschkron-keine-deutsche-aber-berlinerin-zeit-online.pdf?x70991 Inge Deutschkron Keine Deutsche, aber Berlinerin]. Ein persönlicher Nachruf von [[André Schmitz]], [[Die Zeit]] 10. März 2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118678051|LCCN=n84115491|NDL=00465556|VIAF=111127143}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Deutschkron, Inge}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Person (Finsterwalde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Israeli]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Deutschkron, Inge&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-israelische Journalistin und Autorin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. August 1922&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Finsterwalde]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. März 2022&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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