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	<title>Infusion - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Infusion&amp;diff=67539&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulanwp: 2 fehlende Sprachparameter eingefügt</title>
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		<updated>2026-03-22T18:15:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;2 fehlende Sprachparameter eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Infusionen.jpg|mini|Verschiedene Infusionslösungen und Infusionsbesteck (links)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Iv1-07 014.jpg|mini|125px|Beutel mit Infusionslösung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Infusion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|infusio}} ‚[[Aufguss (Zubereitung)|Aufguss, Hineingießen, Einguss]]‘, von {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;infundere&amp;#039;&amp;#039;}} ‚eingießen, eindringen‘) bezeichnet man in der Medizin die (im Gegensatz zur einmaligen [[Injektion (Medizin)|Injektion]]) kontinuierliche, meist [[parenteral]]e Verabreichung von flüssigen Medikamenten (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Infusionstherapie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pschyrembel.de/Infusion/K0ASN/doc/ |titel=Artikel Infusion |werk=[[Pschyrembel (Medizinisches Wörterbuch)|Pschyrembel]] |sprache=de |abruf=2020-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Möglich sind neben der intravenösen Verabreichung auch die subkutane, intraossäre und -arterielle Applikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmte Therapiemethoden implizieren in der Regel die Anwendung von Infusionen, z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Flüssigkeitsgabe&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Volumenersatz&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;-substitution&amp;#039;&amp;#039;, Volumen- und Osmotherapie.&lt;br /&gt;
Die Verabreichung von Blutbestandteilen mittels Infusion wird als [[Bluttransfusion|Transfusion]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der reinen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flüssigkeitstherapie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; finden Infusionslösungen noch Verwendung in der [[Parenterale Ernährung|parenteralen Ernährung]] und als Trägerlösungen, falls eine gewisse Verabreichungsdauer nicht unterschritten werden soll oder bestimmte maximale Wirkstoffkonzentrationen am Infusionsort nicht überschritten werden sollen (Elektrolyttherapie, Säure-Basen-Korrektur, Antibiotikagabe, Chemotherapie u.&amp;amp;nbsp;ä.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Intravenös#Geschichte|Darstellung im Artikel intravenös]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infusionslösungen und Indikationen{{Anker|Volumenersatz}} ==&lt;br /&gt;
Zur Infusionstherapie stehen unterschiedliche Präparate zur Verfügung. Dabei kann man unspezifische Lösungen wie Elektrolytlösungen („Kristalloide“) oder Glucoselösungen von solchen mit spezifischem therapeutischem Einsatzzweck unterscheiden, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Kolloide|kolloidale Lösungen]] zur Volumentherapie, hochkonzentrierte Glukoselösungen und andere Nährlösungen zur Ernährungstherapie oder Pufferlösungen zur Behandlung von Störungen des Säure-Basen-Haushaltes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elektrolytlösungen ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Elektrolyt]]lösungen&amp;#039;&amp;#039; werden zum Ausgleich (bei [[Dehydratation (Medizin)|Dehydratation]]) oder zur Deckung des Flüssigkeitsbedarfes, als Teil der parenteralen Ernährung und zum Ausgleich von [[Elektrolytstörung]]en eingesetzt. Sie verbleiben (aufgrund des niedrigen [[Kolloidosmotischer Druck|kolloidosmotischen Druckes]]) nur kurzfristig in den Gefäßen des Kreislaufes und verteilen sich im [[Extrazellularraum]], weswegen sie sich nur sehr eingeschränkt zum Ausgleich großer Blutverluste beim [[Schock (Medizin)|hypovolämischen Schock]] eignen. Durch die rasche Umverteilung drohen bei der Verabreichung größerer Mengen [[Hirnödem|Hirn-]] und [[Lungenödem]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Abgrenzung von den &amp;#039;&amp;#039;Kolloidalen Lösungen&amp;#039;&amp;#039; (engl. &amp;#039;&amp;#039;colloids&amp;#039;&amp;#039;) werden Elektrolytlösungen in Anlehnung an den englischen Begriff &amp;#039;&amp;#039;crystalloids&amp;#039;&amp;#039; auch als &amp;#039;&amp;#039;Kristalloide&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Isotonische Kochsalzlösung ====&lt;br /&gt;
Die einfachste Elektrolytlösung ist die [[isotonische Kochsalzlösung]], die aufgrund ihrer unphysiologischen Zusammensetzung&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adams&amp;quot;&amp;gt;z.&amp;amp;nbsp;B. H. A. Adams: &amp;#039;&amp;#039;Volumen- und Flüssigkeitsersatz – Physiologie, Pathophysiologie, Pharmakologie und klinischer Einsatz (Teil I und II)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Anästh Intensivmed&amp;#039;&amp;#039; 2007; 48, S. 448–460.&amp;lt;/ref&amp;gt; meist nur als Spül- und Verdünnungslösung eingesetzt wird. Eine besondere Indikation ist die [[Dehydratation (Medizin)|isotonische Dehydratation]] (allgemeiner Wasser- und Salzmangel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vollelektrolytlösungen ====&lt;br /&gt;
[[Vollelektrolytlösung (Infusion)|Vollelektrolytlösung]]en (VEL) oder &amp;#039;&amp;#039;balancierte Lösungen&amp;#039;&amp;#039; wie z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Ringerlösung]] enthalten Elektrolyte ([[Natrium]], [[Kalium]], [[Calcium]], teilweise [[Magnesium]], [[Chloride|Chlorid]]) in körperähnlicher Zusammensetzung. Da ihnen die negativ geladenen Proteine und das Hydrogencarbonat des Plasmas fehlen, sind als Ersatz organische Anionen wie [[Essigsäure|Acetat]], [[Malat]] oder [[Laktat]] zugesetzt, wodurch elektrische Neutralität hergestellt wird. Das Einsatzspektrum der Vollelektrolytlösungen ist breit, sie stellen den Standard der kristalloiden Lösungen dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Industrielle Markenprodukte sind zum Beispiel &amp;#039;&amp;#039;Sterofundin&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Jonosteril&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ringer-Laktat&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Ruwen Böhm, Patrick Meybohm: &amp;#039;&amp;#039;Volumenersatztherapie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Notfallmedizinmed. up2date.&amp;#039;&amp;#039; Band 6, Nr. 1, 2011, S. 2–4. [[doi:10.1055/s-0030-1270826]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonderformen sind Halb-, 2/3- oder 1/3-Elektrolytlösungen (Bezeichnung entsprechend dem Elektrolytgehalt der Vollelektrolytlösungen), deren Einsatz weitgehend aufgegeben wurde. Es existieren auch Kombinationslösungen mit Kolloiden oder Glukose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kolloidale Lösungen ===&lt;br /&gt;
[[Kolloidale Infusionslösung]]en zur Anwendung als Volumenersatz (&amp;#039;&amp;#039;Plasmaersatz&amp;#039;&amp;#039;) oder in der Volumentherapie (&amp;#039;&amp;#039;Plasmaexpander&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;„Blutverdünnung“&amp;#039;&amp;#039; bzw. [[Hämodilution]]) sind durch ihren Gehalt an [[Makromolekül]]en ([[Kohlenhydrat]]e wie [[Hydroxyethylstärke]] (HAES, &amp;#039;&amp;#039;HÄS&amp;#039;&amp;#039;) oder [[Dextrane]]; [[Protein]]e wie [[Gelatine]] oder [[Albumin]]) gekennzeichnet. Da diese &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volumenersatzmittel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; die Gefäßwand nicht überschreiten können, wird der durch sie erhöhte [[Kolloidosmotischer Druck|kolloidosmotische Druck]] so lange aufrechterhalten, bis die Moleküle über [[enzym]]atischen Abbau oder Aufnahme durch das [[Monozyt|mononukleäre Phagozytosesystem]] eliminiert sind. Neben der gegenüber Elektrolyten verlängerten Verweildauer im Gefäßsystem ergibt sich daraus auch ein ausgeprägter und länger anhaltender Effekt auf das Blutvolumen, weshalb sie zum Ausgleich größerer Volumenverluste beim [[Schock (Medizin)|hypovolämischen Schock]] eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Nebenwirkungen sind Veränderungen in der [[Blutgerinnung]] (Blutungsneigung), [[Anaphylaxie|anaphylaktische Reaktionen]] und [[akutes Nierenversagen]].&lt;br /&gt;
Es ist nicht erwiesen, dass kolloidale Lösungen zur Anwendung nach [[Trauma (Medizin)|Trauma]], [[Verbrennung (Medizin)|Verbrennungen]] oder [[Operation (Medizin)|chirurgischen Eingriffen]] besser geeignet wären als Elektrolytlösungen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cochran2013&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal |author=Perel, P.; Roberts, I.; Ker, K. |title=Colloids versus crystalloids for fluid resuscitation in critically ill patients. |journal=The Cochrane Database of Systematic Reviews |volume=2 |pages=CD000567 |doi=10.1002/1461858.CD000567.pub6 |pmid=23450531 |date=2013-02-28 |url=http://uhra.herts.ac.uk/bitstream/2299/5211/1/100577.pdf |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder dass sich die [[Sterberate]] der Patienten verringerte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gregory&amp;quot;&amp;gt;{{cite web |author=Gregory S. Martin |url=http://www.medscape.org/viewarticle/503138 |title=An Update on Intravenous Fluids |date=2005-04-19 |website=[[Medscape]] |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glukoselösungen ===&lt;br /&gt;
[[Glukose]]lösungen sind in verschiedenen Konzentrationen verfügbar. Sie dienen als Energielieferant im Rahmen einer Infusionstherapie. Da sie keine Elektrolyte enthalten und sich schnell in den [[Zelle (Biologie)|Intrazellularraum]] ausbreiten („freies Wasser“), drohen bei der Verabreichung größerer Mengen [[Hirnödem|Hirn-]] und [[Lungenödem]]e. Glukoselösungen sind auch Bestandteil der totalen parenteralen Ernährung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Osmotherapeutika ===&lt;br /&gt;
[[Osmose|Osmotherapeutika]] sind [[hyperton]]e Infusionslösungen, deren Wirkstoffe ([[Mannit]], [[Glycerin]]) im [[Extrazellulärraum]] zu einer Erhöhung des osmotischen Druckes führen und dadurch dem umliegenden Gewebe Wasser entziehen. Anwendungsgebiete von Osmotherapeutika sind die Behandlung von [[Ödem]]en sowie die Förderung des Harnflusses zur Vorbeugung bzw. Behandlung einer akuten Nierenfunktionsstörung oder zur Förderung der Ausscheidung von giftigen, harngängigen Substanzen bei einer Vergiftung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mischlösungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Tpn 3bag.jpg|alternativtext=Ein Bild von einem medizinischen Infusionsbeutel in einer Plastikverpackung. Der Beutel hat drei Kammern, die voneinander getrennt sind. Die linke Kammer ist mit einer undurchsichtigen, die anderen beiden mit klarer Flüssigkeit gefüllt. Auf dem Beutel befindet sich ein Etikett mit Angabe der Inhaltsstoffe.|mini|Dreikammerbeutel für die parenterale Ernährung. [[Lipide]], [[Aminosäuren]] und [[Glucose]] sind für die Lagerung in drei Kammern getrennt und werden vor der Verabreichung durchmischt.]]&lt;br /&gt;
Zur [[Parenterale Ernährung|parenteralen Ernährung]] werden Mischbeutel verwendet, die – jeweils getrennt in einzelnen Kammern – eine Glucose- und eine Aminosäurelösung enthalten. Vor der Verabreichung wird die Trennnaht durch Druck oder Aufrollen des Beutels geöffnet, so dass die Lösungen ineinanderfließen. Durch eine Zuspritzmöglichkeit können der Mischung vor der Verabreichung geeignete Zusätze wie wasserlösliche [[Vitamin]]e oder [[Spurenelement]]e beigegeben werden. Dreikammerbeutel enthalten zusätzlich eine Lipidemulsion; hier können fettlösliche Vitamine hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
Beispiele für Mischlösungen sind (Handelsnamen): Aminomix (D, A), Nutriflex (D, A), Olimel (D), SmofKabiven (A), StructoKabiven (D, A).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verabreichung ==&lt;br /&gt;
=== Applikationsformen ===&lt;br /&gt;
Die [[intravenös]]e Standardanwendung von Infusionslösungen wird über einen [[Peripherer Venenkatheter|Venenkatheter]] an einer peripheren [[Vene]] durchgeführt. Sind eine längerfristige Anwendung, eine parenterale Ernährung oder die Verabreichung venenreizender Medikamente (Natriumbicarbonat, Kaliumlösung) beabsichtigt, dann ist ein [[zentraler Venenkatheter]] (ZVK) indiziert, dessen Spitze in einer zentralen Vene zu liegen kommt. Der [[Portkatheter]], der unter anderem zur Chemotherapie und [[Parenterale Ernährung|parenteralen Ernährung]] genutzt wird, ist eine Sonderform des ZVKs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Intraossär|intraossäre Punktion]] und die Infusionstherapie über das Knochenmark sind Notfällen vorbehalten und kommen insbesondere bei Kindern zum Einsatz. In der Humanmedizin wird eine [[subkutan]]e Infusion immer häufiger durchgeführt, insbesondere in der [[Geriatrie]] und der [[Palliativmedizin]], allerdings sind nicht alle Medikamente für diese Applikationsform geeignet.&amp;lt;ref&amp;gt;P. R. Spandorfer: &amp;#039;&amp;#039;Subcutaneous rehydration: updating a traditional technique&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Pediatr Emerg Care&amp;#039;&amp;#039;, 2011 Mar;27(3), S. 230–236, Review, PMID 21378529.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;K. Scales: &amp;#039;&amp;#039;Use of hypodermoclysis to manage dehydration&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Nurs Older People&amp;#039;&amp;#039;. 2011 Jun;23(5), S. 16–22, PMID 21736101.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der [[Tiermedizin]] wird sehr häufig subkutan infundiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steuerung ===&lt;br /&gt;
Infusionen können über Schwerkraftsysteme oder maschinell unterstützt verabreicht werden. Die Methoden können auch kombiniert werden,&amp;lt;ref&amp;gt;Dietmar Stolecki: &amp;#039;&amp;#039;Infusionen.&amp;#039;&amp;#039; In: Susanne Schewior-Popp (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Thiemes Pflege. Das Lehrbuch für Pflegende in Ausbildung&amp;#039;&amp;#039;. 11.Auflage, Thieme Verlag, Stuttgart 2009, S. 780, ISBN 978-3-13-500011-4.&amp;lt;/ref&amp;gt; wobei die Schwerkraftinfusion mit einem [[Rückschlagarmatur#Rückschlagventile|Rückschlagventil]] gesichert wird, damit der Druck der Pumpensteuerung keinen Rücklauf verursacht.&amp;lt;ref&amp;gt;Dietmar Stolecki: &amp;#039;&amp;#039;Infusionen.&amp;#039;&amp;#039; In: Susanne Schewior-Popp (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Thiemes Pflege. Das Lehrbuch für Pflegende in Ausbildung&amp;#039;&amp;#039;. 11.Auflage, Thieme Verlag, Stuttgart 2009, S. 774, ISBN 978-3-13-500011-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== {{Anker|Schwerkraftinfusion}} Schwerkraftinfusion ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tropfkammer.jpg|mini|Tropfkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwerkraftinfusion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; geschieht die Flüssigkeitszufuhr durch das [[Hydrostatischer Druck|hydrostatische Druckgefälle]] zwischen dem Infusionsbehälter und dem Patienten. Dazu wird die Infusionslösung mittels einer Halterung an einen der Haken eines Infusionsständers gehängt, der seinerseits z.&amp;amp;nbsp;B. am Kopfende des Bettes befestigt ist oder als mobiles Gerät mit arretierbaren Rollen auf dem Boden steht. Der Infusionsbehälter muss sich dabei über Herzhöhe des Patienten befinden. Die Dosierung der Tropfgeschwindigkeit erfolgt über eine einfache Rollklemme des [[Infusionssystem]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Druckinfusion ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Druckinfusion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird der Beutel mit der Infusionslösung durch eine Druckinfusionsmanschette bzw. einen Kompressionsbehälter&amp;lt;ref&amp;gt;B. Panning, D. Schaps: &amp;#039;&amp;#039;Neuer Kompressionsbehälter zur Druckinfusion. Eine Modifikation der „Norfolk- und Norwich-Infusionsbox“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Anästhesie Intensivtherapie Notfallmedizin.&amp;#039;&amp;#039; Band 21, Nr. 1, S. 38–39.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder ein Druckinfusionsgerät zusammengedrückt. Damit können sehr schnell große Mengen einer Infusionslösung infundiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Susanne Andreae |url=https://cne.thieme.de/cne-webapp/p/library/page/9783131498519_3_6/-/1 |titel=EXPRESS Pflegewissen: Chirurgie und Orthopädie / Injektionen und Infusionen |werk=Thieme Verlag |sprache=de |abruf=2020-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Pumpengesteuerte Infusionen ====&lt;br /&gt;
Präzise Dosierungen sind nur über [[Infusionspumpe]]n möglich. Die Verbindung zwischen Infusionsgerät und Kanüle erfolgt mit einer Infusionsleitung, die gegebenenfalls mit einer [[Heidelberger Verlängerung]] verlängert werden kann. Dazu wird eine spezielle, mit dem jeweiligen Gerät kompatible Infusionsleitung benötigt, die in die Pumpe eingelegt wird. Eine Sonderform der Infusion stellen die so genannten [[Spritzenpumpe]]n (Perfusoren) dar, die mit geringen Vortriebsgeschwindigkeiten [[Medikament]]e verabreichen. Dazu gehört die sogenannte [[Patientengesteuerte Analgesie|PCA-Pumpe]], mit der sich der Patient mittels Knopfdruck eine voreingestellte Dosis seines Medikamentes bei Bedarf selbst verabreichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Bedienen pumpengesteuerter Systeme ist in Deutschland eine [[Einweisung (Medizintechnik)|Einweisung]] nach der [[Medizinprodukte-Betreiberverordnung]] erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Infusionsflasche mit Isotonischer Kochsalzlösung.JPG|Infusionsflasche mit isotonischer Kochsalzlösung&lt;br /&gt;
 Druckinfusionsmanschette.jpg|Druckinfusions&amp;amp;shy;manschette zur schnellen Infundierung&lt;br /&gt;
 Baxter Colleague CX infusion pump.JPG|Infusionspumpe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dietmar Stolecki: &amp;#039;&amp;#039;Infusionen.&amp;#039;&amp;#039; In: Susanne Schewior-Popp (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Thiemes Pflege. Das Lehrbuch für Pflegende in Ausbildung&amp;#039;&amp;#039;. 11. Auflage, Thieme Verlag, Stuttgart 2009, S. 762–796, ISBN 978-3-13-500011-4.&lt;br /&gt;
* Zander: &amp;#039;&amp;#039;Flüssigkeitstherapie.&amp;#039;&amp;#039; (2. erweiterte Auflage) Bibliomed 2009, ISBN 3-89556-040-5.({{Webarchiv |url=https://www.bbraun.de/documents/Knowledge/3969050_Fluessigkeitstherapie_Zander_dt_05_09.pdf |wayback=20110705000556 |text=PDF, 1,8&amp;amp;nbsp;MB}})&lt;br /&gt;
* Rossaint, Werner, Zwissler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Anästhesiologie. Allgemeine und spezielle Anästhesiologie, Schmerztherapie und Intensivmedizin.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Springer, Berlin 2008, ISBN 978-3-540-76301-7.&lt;br /&gt;
* H. A. Adams: &amp;#039;&amp;#039;Volumen- und Flüssigkeitsersatz – Physiologie, Pathophysiologie, Pharmakologie und klinischer Einsatz (Teil I und II)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Anästh Intensivmed&amp;#039;&amp;#039; 2007; 48, S. 448–460, 518–540&lt;br /&gt;
* Heck, Fresenius: &amp;#039;&amp;#039;Repetitorium Anästhesiologie&amp;#039;&amp;#039;. 5. Auflage. Springer, Berlin 2007, ISBN 978-3-540-46575-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Intravenous therapy}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4026947-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Injektion und Infusion| Infusion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arzneiform]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ulanwp</name></author>
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