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	<title>Informationskosten - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T14:17:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Informationskosten&amp;diff=1339982&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Vfb1893: BKL Rating aufgelöst</title>
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		<updated>2025-07-19T20:27:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL &lt;a href=&quot;/index.php/Rating&quot; title=&quot;Rating&quot;&gt;Rating&lt;/a&gt; aufgelöst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Informationskosten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind in der [[Wirtschaftswissenschaft]] [[Kosten]], die ein [[Wirtschaftssubjekt]] aufbringen muss, um als [[Marktteilnehmer]] die für eine [[Entscheidung]] relevanten [[Information]]en beschaffen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Das [[Komposition (Grammatik)|Kompositum]] Informationskosten enthält als Wortbestandteil den Begriff Information, der [[Wissen]] über [[Sachverhalt]]e und Vorgänge der [[Realität]] darstellt, das der Vorbereitung von Entscheidungen dient.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Lück/Erich Friese, &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Betriebswirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, 1983, S. 539&amp;lt;/ref&amp;gt; Informationen und [[Daten]] müssen [[Beschaffung|beschafft]], [[Speicher|gespeichert]] und [[Datenverarbeitung|verarbeitet]] werden, wobei [[vollkommene Information|vollkommene]] und [[unvollkommene Information]]en anfallen. Diese drei Aktivitäten lösen Kosten aus, die vom Entscheidungsträger zu tragen sind. Dabei hat er abzuwägen, ob im Hinblick auf den Informationsnutzen die Kosten angemessen sind. Unter Informationsnutzen versteht man die Veränderung des [[Zielerreichungsgrad]]es, die durch die Berücksichtigung einer zusätzlichen Information bei der Entscheidungsfindung herbeigeführt werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jacob Marschak]], &amp;#039;&amp;#039;Remarks on the Economics of Information&amp;#039;&amp;#039;, in: Contributions to Scientific Research in Management, Cowles Foundation Paper 146, 1960, S. 80&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem hat er zu berücksichtigen, ob Informationen entweder bereits existieren und dann von ihrer Quelle zum Empfänger gelangen müssen oder sie durch geeignete Maßnahmen (etwa durch [[Forschung und Entwicklung]]) erst noch geschaffen werden müssen. In beiden Fällen impliziert sowohl die Organisation des [[Ressourcenallokation|Allokationsprozesses]] (welche Information wird wo benötigt?) als auch der Transport der Information über räumliche und/oder zeitliche Distanz die Verwendung [[Knappheit|knapper Mittel]] und verursacht damit Kosten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Armen Alchian]], &amp;#039;&amp;#039;Information Costs, Pricing, and Resource Unemployment&amp;#039;&amp;#039;, in: Edmund S. Phelps (Hrsg.), Microeconomic Foundations of Employment and Inflation Theory, 1970, S. 27–52&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Informationsökonomie]] ist seit 1961 durch [[George Stigler]] das Interesse an der wirtschaftlichen Bewertung von Informationen in den Vordergrund gerückt.&amp;lt;ref&amp;gt;George Stigler, &amp;#039;&amp;#039;The Economics of Information&amp;#039;&amp;#039;, in: The Journal of Political Economy, Band 3, 1961, S. 213 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seitdem bildet die Informationsökonomie neben den traditionellen [[Wirtschaftssektor|volkswirtschaftlichen Sektoren]] [[Landwirtschaft]], [[Industrie]] und [[Dienstleistung]]en einen vierten Sektor. Sie untersucht das zentrale Phänomen der [[Informationsasymmetrie]] und beobachtet [[Markt|Märkte]], die durch unvollständige Information, Informationskosten und heterogene [[Produktqualität]]en gekennzeichnet sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Hopf, &amp;#039;&amp;#039;Informationen für Märkte und Märkte für Informationen&amp;#039;&amp;#039;, 1983, S. 27 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Informationskosten entstehen aufgrund von ungleich verteilten Informationen (Informationsasymmetrien). Je größer die Informationsdefizite sind, umso höher sind im Regelfall die Informationskosten und umgekehrt. Dem [[Vollkommener Markt|vollkommenen Markt]] ([[vollkommener Kapitalmarkt]]) liegt hingegen unter anderem die [[Prämisse]] zugrunde, dass es keine Informationskosten gibt, weil vollkommene [[Markttransparenz]] herrscht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=b5n3BQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA313&amp;amp;dq=Informationskosten&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Informationskosten&amp;amp;f=false Helmut Laux, &amp;#039;&amp;#039;Risikoteilung, Anreiz und Kapitalmarkt&amp;#039;&amp;#039;, 1998, S. 105]&amp;lt;/ref&amp;gt; Wirtschaftssubjekte müssen jedoch auf den in der Realität vorhandenen unvollkommenen Märkten ihren Entscheidungen angemessene Informationen zugrunde legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Informationskosten entstehen durch die [[Suchverfahren|Suche]], [[Beschaffung]] und [[Nutzung (Technik)|Verwendung]] ([[Speichern (Informatik)|Speicherung]], [[Prozess (Informatik)|Verarbeitung]], [[Datenübertragung|Übertragung]]) von Informationen im Vorfeld einer Entscheidung.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Harald von Kortzfleisch]], &amp;#039;&amp;#039;Information und Kommunikation in der industriellen Unternehmung&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Zeitschrift für Betriebswirtschaft]] (Nr. 8), 1973, S. 555&amp;lt;/ref&amp;gt; Deshalb gibt es einerseits die tatsächlich als [[Pagatorik|pagatorische Kosten]] anfallenden Informationskosten wie beispielsweise [[Telefon#Telefonvertrag|Telefongebühren]] (bei [[Kommunikationsmittel]]n) oder für das [[Abonnement]] einer [[Fachzeitschrift]] oder das [[Gutachten]] eines [[Wirtschaftsprüfer]]s (als [[Informationsträger]]). Werden Informationen nicht aus eigenen Quellen beschafft, sind sie häufig kostenpflichtig; sie können im Einzelfall sehr hohe Kaufpreise aufweisen (etwa [[Steuersünder-CD]]s für die [[Finanzverwaltung (Deutschland)|Finanzverwaltung]]). Durch das [[Internet]] wurden die Informationskosten zumindest in [[Marktsegment]]en und speziellen Situationen extrem reduziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Meinolf Lombino/Olaf Fischer, &amp;#039;&amp;#039;Volkswirtschaftslehre für Bankfachwirte: kurz und knapp alles Prüfungsrelevante zusammengefasst&amp;#039;&amp;#039;, 2010, S. 50&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Mit dem Ausmaß und den Beschaffungskosten von Informationen beschäftigt sich auch die [[Internetökonomie]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Andererseits muss die richtige (entscheidungsrelevante) Information durch den Entscheidungsträger aus der Vielzahl von weiteren Informationen durch zeitaufwendige [[Suchverfahren]] herausgefiltert, durch Zuordnungsentscheidung gespeichert und durch [[EDV]] verarbeitet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=K4i1BwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA77&amp;amp;dq=Informationskosten&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Informationskosten&amp;amp;f=false Dirk Knauer, &amp;#039;&amp;#039;Act Big - Neue Ansätze für das Informationsmanagement&amp;#039;&amp;#039;, 2015, S. 72 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der hierbei verbrauchte Zeitaufwand gilt betriebswirtschaftlich als [[Opportunitätskosten]], die ebenfalls zu den Informationskosten gehören.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Peter Kaas, &amp;#039;&amp;#039;Marktinformationen: Screening und Signaling unter Partnern und Rivalen&amp;#039;&amp;#039;, in: Zeitschrift für Betriebswirtschaft (Nr. 3), 1991, S. 358&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Teil der [[Fachliteratur]] zählt zu den Opportunitätskosten noch die so genannten Friktionskosten aus suboptimalen Entscheidungen, „die durch eine Informationswerterhöhung im Zuge einer [[Standardisierungsproblem|Standardisierung]] vermieden werden könnten“.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Buxmann, &amp;#039;&amp;#039;Informationsmanagement in vernetzten Unternehmen&amp;#039;&amp;#039;, 2001, S. 76&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang kann davon ausgegangen werden, dass etwa 30 % der [[Arbeitszeit]] damit verbracht wird, Informationen zu suchen, und in 40 % der Fälle wird das Gesuchte nicht gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas C. Redman, &amp;#039;&amp;#039;Data Driven: Profiting from Your Most Important Business Asset&amp;#039;&amp;#039;, 2008, S. 42&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Informationskosten bei einzelnen Wirtschaftssubjekten ==&lt;br /&gt;
Wegen unterschiedlicher Informationsvorlieben und -prioritäten weisen die Wirtschaftssubjekte andere Informationskosten auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Die Nutzung von [[Kommunikationsmittel]]n verursacht Informationskosten, die meist zu den [[Fixkosten]] gerechnet werden. Die [[Kostenart]] der Informationskosten kann nach dem [[Verursachungsprinzip]] auf den verursachenden Bereich im Wege der [[Kostenstellenrechnung]] umgelegt werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass alle [[Betriebliche Funktion|betrieblichen Funktionen]] Informationskosten verursachen:&lt;br /&gt;
* [[Beschaffung]]: [[Marktpreis]]e, Absatzmengen oder [[Qualität]] von [[Rohstoff (Produktion)|Roh-]], [[Hilfsstoff (Rechnungswesen)|Hilfs-]] und [[Betriebsstoff]]en (bei Produktionsbetrieben) und [[Fertigerzeugnis]]sen (im Handel).&lt;br /&gt;
* [[Produktion]]: [[Kapazität (Wirtschaft)|Kapazitäten]] der [[Produktionsfaktor]]en, [[Produktionsplanung]] und -steuerung, [[Nutzung (Technik)|Nutzung]] der Produktionsanlagen.&lt;br /&gt;
* [[Vertrieb]]: [[Marktforschung]] ([[Wettbewerb (Wirtschaft)|Konkurrenz]] und [[Kunde]]n), Sammlung von [[Marktdaten]] über die [[Marktentwicklung]].&lt;br /&gt;
* [[Finanzierung]]: [[Investition]]en, [[Finanzierungskosten]] für [[Eigenfinanzierung|Eigen-]] und [[Fremdfinanzierung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zuletzt um Informationskosten zu senken, organisieren sich [[Unternehmen]] in [[Interessenverband|Interessenverbänden]]. Eine wichtige Aufgabe von ihnen ist die Weitergabe von Informationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staat ===&lt;br /&gt;
Der [[Staat]] kann mit den verschiedensten Maßnahmen versuchen, die Informationskosten anderer Wirtschaftssubjekte zu senken. Das ist entweder möglich, wenn er selbst an [[Transaktion (Wirtschaft)|Transaktionen]] mit anderen Wirtschaftssubjekten beteiligt ist oder wenn er die gegenseitigen Informationskosten nichtstaatlicher Wirtschaftssubjekte vermindert.&lt;br /&gt;
* [[Finanzielle Fördermittel]] oder [[Exportkreditversicherung]]: Für den Betrag, für den die [[öffentliche Hand]] bei [[Öffentliche Bürgschaft|öffentlicher Bürgschaft]] haftet, müssen [[Kreditinstitut]]e als [[Sicherungsnehmer]] keine zusätzlichen Informationen über den staatlichen [[Sicherungsgeber]] einholen, da der Staat über eine zweifelsfreie [[Bonität]] verfügt. Dadurch, dass hierbei die Informationskosten für die Bank teilweise entfallen, ist das [[Cost-Income-Ratio]] für Banken günstiger als bei nichtstaatlichen Bürgen. Staatliche Exportförderung kann zudem die Informationskosten senken, die für [[Exporteur]]e entstehen. Denn der exportfördernde Staat übernimmt über die Exportkreditversicherung das [[Debitor]]enrisiko und [[Länderrisiko]] des Exporteurs gegenüber einem bonitätsmäßig schlechten [[Importeur]] und/oder Importeurstaat.&lt;br /&gt;
* [[Staatsanleihe]]n/[[Kommunalanleihe]]n/[[Kommunalschuldverschreibung]]en/[[Kommunalkredit]]e: Kreditinstitute haben geringe Informationskosten durch die gesetzliche Erlaubnis ({{§|18|kredwg|juris}} [[Kreditwesengesetz|KWG]]), auf [[Kreditunterlagen]] verzichten zu dürfen, wenn der [[Bundesebene (Deutschland)|Bund]] oder seine Untergliederungen [[Kreditnehmer]] sind.&lt;br /&gt;
* [[Verbraucherschutz]]: gesetzlicher Verbraucherschutz senkt die Informationskosten für [[Verbraucher]].&lt;br /&gt;
* [[Europäische Wirtschafts- und Währungsunion]]: Der Vorteil der Währungsintegration liegt vor allem in der Erhöhung der Markttransparenz, die zu einer Senkung der Informationskosten führt, weil die [[Marktteilnehmer]] die Preise innerhalb des Währungsgebietes unmittelbar miteinander vergleichen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Privathaushalte ===&lt;br /&gt;
Konsumentenorganisationen wie die [[Stiftung Warentest]] versuchen, dem Verbraucher Informationskosten zu ersparen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=KjmuNhQooisC&amp;amp;pg=PA92&amp;amp;dq=Informationskosten+staat&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Informationskosten%20staat&amp;amp;f=false Bernhard Beck, &amp;#039;&amp;#039;Wohlstand, Markt und Staat: eine Einführung in die Volkswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;, 2008, S. 92]&amp;lt;/ref&amp;gt; Wo Informationen fehlen, ist die Markttransparenz für Verbraucher gering, so dass die Verbesserung des [[Informationsgrad]]es durch das – meist kostenlose – Internet erfolgen kann. Die Verlässlichkeit der Internet-Informationen kann problematisch sein wie dies bei den [[Beurteilung|Ratings]] bei [[Arzt|Ärzten]], [[Hotel]]s oder [[Restaurant]]s offenkundig wird. Informationskosten können durch [[Gebühr]]enpflicht bei [[Beratung]]sarten wie [[Anlageberatung]], [[Ärztliche Aufklärung|ärztliche Beratung]], [[Arbeitsmarkt]]- und [[Berufsberatung]], [[Bewerbungsservice]], [[Bildungsberatung]], [[Drogenberatung]], Partnerschafts- und [[Eheberatung]], [[Ehevorbereitung]], [[Energieberatung]], [[Ernährungsberatung]], [[Erziehungsberatung]], [[Familienberatung]], [[Findung]]sprozesse, [[Finanzberater|Finanzberatung]], [[Genetische Beratung]], [[Honorarberatung]], [[Individualpsychologie|Individualpsychologische]] Beratung, personenzentrierte bzw. [[Klientenzentrierte Psychotherapie|klientenzentrierte Beratung]], [[Lebensberatung]], [[Mediation]], [[Medizinisch-Psychologische Untersuchung#Verkehrspsychologische Fahreignungsberatung|MPU-Beratung]], [[Psychologische Beratung]], [[Rechtsberatung]], [[Rehabilitationsberater|Rehabilitationsberatung]], [[Rentenberater|Rentenberatung]], [[Schuldnerberatung]], [[Schulpsychologie|Schulberatung]] und [[Schullaufbahnberatung]], [[Schwangerschaftskonfliktberatung]], [[Seelsorge]], [[Sozialberatung]] und [[Soziale Arbeit|Sozialarbeiterische Beratung]], [[Soziologische Beratung]], [[Steuerberatung]], [[Studienberatung]], [[Verbraucherberatung]], [[Verkehrspsychologische Beratung]], [[Vermögensberatung]] oder [[Versicherungsberater|Versicherungsberatung]] entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen ==&lt;br /&gt;
Die [[Informationsgesellschaft]] verursacht Informationskosten, da lediglich ein Teil der Informationen kostenlos ist. Sie benötigt diese Informationen, um das Risiko einer [[Fehlentscheidung]] zu vermindern oder auszuschließen. Informationskosten können deshalb Entscheidungen beeinflussen. Sind die Informationskosten niedriger als der [[Informationswert]], so ist die Beschaffung der betreffenden Informationen vorteilhaft und umgekehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=JGygBwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA93&amp;amp;dq=Informationskosten&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Informationskosten&amp;amp;f=false Helmut Laux, &amp;#039;&amp;#039;Entscheidungstheorie II&amp;#039;&amp;#039;, 1988, S. 82]&amp;lt;/ref&amp;gt; Informationen stiften solange [[Nutzen (Wirtschaft)|Nutzen]], bis die Informationskosten den Informationswert erreichen. Steigen die Informationskosten, so verschieben sich die [[Wahrscheinlichkeitsverteilung]]en des [[Gewinn]]s in Richtung auf kleinere Beträge.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Laux, &amp;#039;&amp;#039;Entscheidungstheorie II&amp;#039;&amp;#039;, 1988, S. 93&amp;lt;/ref&amp;gt; Informationskosten sind tendenziell niedriger für [[Nominalgut|Nominalgüter]] und höher für [[Realgut|Realgüter]]. Die Wirtschaftssubjekte reagieren bei einer Ausdehnung der [[Geldmenge]] (Nominalgut) zunächst mit einer Umschichtung zu Gunsten der Vermögensarten, die die geringsten Informationskosten verursachen, so dass die Anpassungen im [[Finanzwesen]] relativ schnell erfolgen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=DbrlRT1Ww_AC&amp;amp;pg=PA339&amp;amp;dq=Informationskosten&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Informationskosten&amp;amp;f=false Sigurd Klatt/Manfred Willms, &amp;#039;&amp;#039;Strukturwandel und makroökonomische Steuerung&amp;#039;&amp;#039;, 1975, S. 339]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die für Marktforschung aufzuwendenden Informationskosten sind beispielsweise umso höher, je genauer die Absatzmenge (Realgut) ermittelt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Differenz zwischen höherem Informationswert und Informationskosten ihr Maximum erreicht, erfolgt eine Entscheidungsverbesserung durch [[Risikominderung]]. Will der Entscheidungsträger jedoch wegen zu hoher Informationskosten auf Informationen verzichten, nimmt er Asymmetrien in Kauf, die sein Risiko einer Fehlentscheidung erhöhen. In diesem Fall übersteigen die Informationskosten den Informationswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Informationskosten sind ein wichtiger Bestandteil der [[Transaktionskosten]], wobei ihre Trennung sinnvoll erscheint, weil Informationskosten in der Regel zeitlich &amp;#039;&amp;#039;vor&amp;#039;&amp;#039; einer [[Transaktion (Wirtschaft)|Transaktion]] anfallen und auch dann entstehen können, wenn eine Transaktion nicht stattfindet (womöglich wegen der hohen Informationskosten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://verbraucherschutz.blog/artikel/informationskosten-theorie-empirische-befunde-und-bedeutung-im-digitalen-zeitalter Informationskosten: Theorie, empirische Befunde und Bedeutung im digitalen Zeitalter]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4026915-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kostenrechnung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Planung und Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsinformatik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Vfb1893</name></author>
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