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	<title>Informationsökonomik - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T13:02:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Informations%C3%B6konomik&amp;diff=728191&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2024-11-13T14:34:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Informationsökonomik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Teilgebiet der [[Wirtschaftstheorie]], die analysiert, wie Informationen und Informationssysteme die Wirtschaft und wirtschaftliche Entscheidungen beeinflussen. Sie bezieht sich auf die Kosten, die mit der Beschaffung und Bereitstellung von [[Information]] verbunden sind. Sie untersucht den Austausch zwischen den Akteuren (z.&amp;amp;nbsp;B. den Kunden) und die Auswirkungen unterschiedlicher Informationsstände bzw. -bedingungen auf die Funktionsweise ökonomischer Systeme. Bei der Wirtschaftstheorie, die hier thematisiert wird, geht es konkret um einige Theorieelemente aus der [[Neue Institutionenökonomik|neuen Institutionenökonomik]], je nach verwendeten Randbedingungen und Definitionen eventuell auch aus der „Behavioral Economics“, der [[Verhaltensökonomik|verhaltensorientierten Ökonomik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlegendes ==&lt;br /&gt;
=== Asymmetrische Informationsverteilung ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Asymmetrische Information}}&lt;br /&gt;
Eine [[asymmetrische Information]]sverteilung zwischen den Akteuren hat sowohl Auswirkungen auf die interne Struktur einer Organisation (effiziente Organisation, vertikale/horizontale Integration …), als auch Auswirkungen auf das Verhalten eines Akteurs am Markt (Preissetzung, Kartellbildung …).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Arten der Unsicherheit, unterschieden aufgrund von asymmetrischer Informationsverteilung ====&lt;br /&gt;
In der Informationsökonomik werden folgende &amp;#039;&amp;#039;Arten von Unsicherheit&amp;#039;&amp;#039; unterschieden (aufgrund asymmetrischer Informationsverteilung):&lt;br /&gt;
* Ereignisunsicherheit (exogene Unsicherheit)&lt;br /&gt;
* Marktunsicherheit (endogene Unsicherheit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei unterscheidet sich der &amp;#039;&amp;#039;Grad der Unsicherheit&amp;#039;&amp;#039; je nachdem, um welche Güter es sich handelt:&lt;br /&gt;
* Suchgüter&lt;br /&gt;
* Erfahrungsgüter&lt;br /&gt;
* Vertrauensgüter&lt;br /&gt;
Die [[Qualität]] von Suchgütern kann man schon vor dem Kauf feststellen (beim Suchen), die von Erfahrungsgütern erst nach dem Kauf (durch die eigene Erfahrung) und die Qualität von Vertrauensgütern nur sehr schwer oder gar nicht. Das wohl bekannteste Beispiel für ein Vertrauensgut ist ein Medikament: Man weiß nicht, ob es einen gesund gemacht hat oder ob die Genesung auf andere Faktoren zurückzuführen ist; man muss dem Arzt diesbezüglich vertrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prinzipal-Agenten-Beziehungen ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Prinzipal-Agent-Theorie}}&lt;br /&gt;
Der Informationsökonomik kommt v.&amp;amp;nbsp;a. in [[Prinzipal-Agent-Theorie|Prinzipal-Agenten-Beziehungen]] eine große Rolle zu. Mit dem Setzen von Anreizen (monetär / nicht-monetär) soll der Agent dazu bewogen werden, sich im Sinne des Prinzipals zu verhalten. Der Prinzipal hat keine oder nur unvollständige Informationen über das Verhalten des Agenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Dilemma der unvollständigen Informationen heraus kommt es zu den Folgeproblemen der &amp;quot;[[Adverse Selektion]]&amp;quot; und des &amp;quot;[[Moral Hazard]]&amp;quot;. Strategien zur Lösung der Probleme sind zum einen das Signalisieren privater Informationen (Signalling) und zum anderen das Überwachen ([[Monitoring]]) des Agenten-Verhaltens. Beides verursacht Kosten. Eine andere Möglichkeit ist die des Screening. Dabei sammelt der Principal ex-ante Informationen über potenzielle Agenten. Mit Hilfe der Informationen können dann die Agenten beurteilt werden. Dies verursacht beim Principal Screening-Kosten und evtl. beim Agenten Signalling-Kosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Beispiel:&lt;br /&gt;
:Ein Unternehmen A möchte durch die Einhaltung der QS 9000-Norm &amp;#039;&amp;#039;signalisieren&amp;#039;&amp;#039;, dass seine Arbeitsweise regelmäßig überwacht und protokolliert wird. A hat mehrere direkte Wettbewerber, die vergleichbare Produkte herstellen. Ein Unternehmen B möchte Produkte kaufen, die A und seine Wettbewerber herstellen. Um sich einen Überblick über die Qualität der Anbieter auf dem Markt zu verschaffen, führt er ein &amp;quot;Screening&amp;quot; durch. D. h., er sammelt ihm zugängliche Informationen, die ihm die Beurteilung der Anbieter und ihrer Produkte ermöglicht.&lt;br /&gt;
:A &amp;#039;&amp;#039;signalisiert&amp;#039;&amp;#039; somit über die QS 9000, dass seine Produkte qualitativ überwacht werden und somit &amp;quot;besser&amp;quot; sind, als die der Wettbewerber. B führt ein &amp;#039;&amp;#039;Screening&amp;#039;&amp;#039; durch, in dem er Informationen sammelt und Unternehmen vergleicht. Dies verursacht, wie oben schon dargestellt, sowohl bei A als auch bei B Kosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnung von Wissenschaftlern, die sich mit Informationsökonomik befasst haben ==&lt;br /&gt;
2001 wurde der [[Nobelpreis]] in [[Wirtschaftswissenschaft]] an die drei Ökonomen [[George A. Akerlof]], [[A. Michael Spence]] und [[Joseph E. Stiglitz]] verliehen, welche in Teilen die moderne Informationsökonomik mitbegründet, zumindest einige bedeutendere Beiträge dazu erarbeitet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* A. Karmann: &amp;#039;&amp;#039;Prinzipal-Agent-Modelle und Risikoallokation – einige Grundprinzipien.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;WiSt – Wirtschaftswissenschaftliches Studium ({{ISSN|0340-1650}}).&amp;#039;&amp;#039; Bd. 21 (1992), S. 557–562.&lt;br /&gt;
* V. Breid: &amp;#039;&amp;#039;Aussagefähigkeit agencytheoretischer Ansätze im Hinblick auf die Verhaltenssteuerung von Entscheidungsträgern.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[Schmalenbachs] Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung ({{ISSN|0341-2687}}).&amp;#039;&amp;#039; 47. Jg., H. 9 (1995), S. 821–854.&lt;br /&gt;
* Inés Macho-Stadler, J. David Pérez-Castrillo: &amp;#039;&amp;#039;An introduction to the economics of information: incentives and contracts.&amp;#039;&amp;#039; 2. Aufl., Oxford University Press, [Oxford, New York] 2001, ISBN 978-0-19-924325-9.&lt;br /&gt;
* Joseph Stiglitz: &amp;#039;&amp;#039;The revolution of information economics: the past and the future.&amp;#039;&amp;#039; In: Kaushik Basu, David Rosenblatt, Claudia Sepúlveda (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The state of economics, the state of the world.&amp;#039;&amp;#039; MIT Press, Cambridge, Mass., [2019], ISBN 978-0-262-35347-2, S. 101–138.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/informationsoekonomik-40012 Informationsökonomik] – Definition vom Gabler Wirtschaftslexikon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4161671-6 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Informationsokonomik}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neue Institutionenökonomik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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