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	<title>Inferiores Gut - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T23:37:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Inferiores_Gut&amp;diff=74915&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Vergänglichkeit: Link mit AWB</title>
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		<updated>2023-05-18T19:52:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Inferiores Gut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|inferior good}}) ist in der [[Wirtschaftswissenschaft]] ein [[Gut (Wirtschaftswissenschaft)|Gut]], dessen [[Güternachfrage]] bei einer [[Einkommen]]serhöhung sinkt. Pendant sind [[normales Gut|normale Güter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Güter können auch danach unterteilt werden, ob und inwieweit sich die Güternachfrage aufgrund des Einkommens der Konsumenten verändert. Bei einem niedrigen Einkommen ist die [[Nachfrage]] nach einem inferioren Gut hoch und steigt zunächst mit wachsendem Einkommen, um den Bedarf decken zu können. Nimmt das Einkommen weiter zu, werden inferiore Güter durch qualitativ höherwertige normale Güter ersetzt, und die Nachfrage nach preiswerteren inferioren Gütern nimmt absolut ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=FH0fBAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA49&amp;amp;dq=inferiore+g%C3%BCter+luxusg%C3%BCter&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjK28-z2Yj1AhXJ8bsIHVTBAEEQ6AF6BAgJEAE#v=onepage&amp;amp;q=inferiore%20g%C3%BCter%20luxusg%C3%BCter&amp;amp;f=false Susanne Wied-Nebbeling/Helmut Schott, &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Mikroökonomik&amp;#039;&amp;#039;, 2005, S. 49]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Fachliteratur bezeichnet ein Gut als &amp;#039;&amp;#039;inferior,&amp;#039;&amp;#039; wenn seine Nachfrage mit steigendem Einkommen (absolut) abnimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hal Varian]], &amp;#039;&amp;#039;Intermediate Microeconomics. A Modern Approach&amp;#039;&amp;#039;, 2010, S. 143 ff.; Andreu Mas-Colell/Michael Whinston/Jerry R. Green, &amp;#039;&amp;#039;Microeconomic Theory&amp;#039;&amp;#039;, 1995, S. 25 sowie [[N. Gregory Mankiw]]/Mark P. Taylor, &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der Volkswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;, 2008, S. 79 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abweichende Definitionen ==&amp;lt;!-- BEI ÄNDERUNG DER ÜBERSCHRIFT BITTE HIER {{Anker|Abweichende Definitionen}} EINFÜGEN, DA VON ANDEREN ARTIKELN AUF DIESEN ABSCHNITT VERWIESEN WIRD --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Teil der Literatur nimmt in Abweichung von vorstehender Definition andere Unterscheidungen vor:&lt;br /&gt;
; Variante 1&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Natrop, &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der Angewandten Mikroökonomie&amp;#039;&amp;#039;, Oldenbourg/München, 2006, ISBN 978-3-486-71315-2, S. 80 ff.; ebenso, aber mit Verzicht auf die Terminologie des „normalen“ Gutes: Jochen Schumann/Ulrich Meyer/Wolfgang Ströbele, &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der mikroökonomischen Theorie&amp;#039;&amp;#039;, 9. Aufl. Springer/Heidelberg u.&amp;amp;nbsp;a., 2011, ISBN 978-3-642-21225-3, S. 65 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;: Man bezeichnet ein Gut als &amp;#039;&amp;#039;relativ inferiores Gut&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;normales Gut&amp;#039;&amp;#039;), wenn die Nachfrage mit steigendem Einkommen nur &amp;#039;&amp;#039;unterproportional&amp;#039;&amp;#039; zunimmt. Man bezeichnet ein Gut als [[superiores Gut]], wenn die Nachfrage mit steigendem Einkommen &amp;#039;&amp;#039;überproportional&amp;#039;&amp;#039; zunimmt. Man bezeichnet ein Gut als &amp;#039;&amp;#039;absolut inferiores Gut,&amp;#039;&amp;#039; wenn die Nachfrage mit steigendem Einkommen absolut abnimmt.&lt;br /&gt;
; Variante 2&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Heine/Hansjörg Herr, &amp;#039;&amp;#039;Volkswirtschaftslehre. Paradigmenorientierte Einführung in die Mikro- und Makroökonomie&amp;#039;&amp;#039;, Oldenbourg/München, 2013, ISBN 978-3-486-71523-1, S. 40.&amp;lt;/ref&amp;gt;: Man bezeichnet ein Gut als &amp;#039;&amp;#039;normales Gut,&amp;#039;&amp;#039; wenn die Nachfrage mit steigendem Einkommen nur unterproportional zunimmt. Man bezeichnet ein Gut als &amp;#039;&amp;#039;superiores Gut,&amp;#039;&amp;#039; wenn die Nachfrage mit steigendem Einkommen überproportional zunimmt. Man bezeichnet ein Gut als &amp;#039;&amp;#039;inferiores Gut,&amp;#039;&amp;#039; wenn die Nachfrage mit steigendem Einkommen absolut abnimmt.&lt;br /&gt;
; Variante 3&amp;lt;ref&amp;gt;Susanne Wied-Nebbeling/Helmut Schott, &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Mikroökonomik&amp;#039;&amp;#039;, 2005, S. 48 f., ISBN 978-3-540-73868-8&amp;lt;/ref&amp;gt;: Man bezeichnet ein Gut als &amp;#039;&amp;#039;normales Gut,&amp;#039;&amp;#039; wenn die Nachfrage mit steigendem Einkommen nur unterproportional zunimmt. Man bezeichnet ein Gut als &amp;#039;&amp;#039;[[Luxusgut]],&amp;#039;&amp;#039; wenn die Nachfrage mit steigendem Einkommen überproportional zunimmt. Man bezeichnet ein Gut als &amp;#039;&amp;#039;superiores Gut,&amp;#039;&amp;#039; wenn es entweder ein normales oder ein Luxusgut ist. Man bezeichnet ein Gut als &amp;#039;&amp;#039;inferiores Gut,&amp;#039;&amp;#039; wenn die Nachfrage mit steigendem Einkommen absolut abnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einkommen ==&lt;br /&gt;
Das Einkommen spielt bei der Güternachfrage die größte Rolle. Die [[volkswirtschaftliche Kennzahl]] der [[Einkommenselastizität]] gibt dabei die prozentuale Änderung der nachgefragten Gütermenge an, die auf einer prozentualen Einkommensänderung beruht:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\text{Einkommenselastizität} = \frac{\text{Prozentuale Änderung der nachfragten Gütermenge}}{\text{Prozentuale Änderung des Einkommens}}&amp;lt;/math&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Ist die Einkommenselastizität negativ, liegt ein inferiores Gut vor. Dabei sinkt die Nachfrage, wenn das Einkommen steigt. Um eine positive Einkommenselastizität handelt es sich, wenn sowohl Einkommen als auch Nachfrage steigen; das ist bei einem normalen Gut der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer Acht bleiben die einkommensunabhängigen Güter (Einkommenselastizität = 0) wie beispielsweise [[Speisesalz]], bei denen die Nachfragemenge in keiner Abhängigkeit zum Einkommen steht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf das [[Einkommensniveau]] werden inferiore, normale und superiore Güter unterschieden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helmut Schott 2005&amp;quot;&amp;gt;Susanne Wied-Nebbeling/Helmut Schott, &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Mikroökonomik&amp;#039;&amp;#039;, 2005, S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die Arten besteht jedoch in der Fachliteratur keine einheitliche Meinung. Teilweise wird lediglich zwischen inferioren und superioren Gütern unterschieden oder zwischen inferioren und normalen Gütern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helmut Schott 2005&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inferiore Güter gibt es in nahezu allen [[Teilmarkt|Teilmärkten]] des [[Gütermarkt]]s, wo gegeneinander austauschbare [[Substitutionsgut|Substitutionsgüter]] angeboten werden. Hierzu gehören insbesondere [[Konsumgüter]] wie [[Kleidung]], [[Nahrungsmittel]], [[Transportmittel]] oder [[Verkehrsmittel]]. Inferior sind hieraus die Güter mit [[Niedrigpreispolitik|niedrigen Preisen]] wie [[Billigsortiment]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf die Einkommenselastizität ergibt sich folgende Einteilung:&amp;lt;ref&amp;gt;Susanne Wied-Nebbeling/Helmut Schott, &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Mikroökonomik&amp;#039;&amp;#039;, 2005, S. 52&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;padding:1em; vertical-align:top; border:2px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Einkommenselastizität]]&lt;br /&gt;
! [[Einkommen]]/[[Nachfrage]]&lt;br /&gt;
! [[Gut (Wirtschaftswissenschaft)|Güterart]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt; 0 (negativ) &lt;br /&gt;
| Einkommen steigt/Nachfrage sinkt || inferiores Gut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
| Nachfrage ist unabhängig vom Einkommen || neutrales Gut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;gt; 0 (positiv) &lt;br /&gt;
| Einkommen steigt/Nachfrage steigt || [[normales Gut]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;gt; 0 und &amp;lt; 1&lt;br /&gt;
| Einkommen steigt/Nachfrage steigt unterproportional || relativ inferiores Gut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;gt; 1 &lt;br /&gt;
| Einkommen steigt/Nachfrage steigt überproportional || [[superiores Gut]] ([[Luxusgut]])&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Charakterisierung eines Gutes als inferior oder normal ist nicht mit einem bestimmten Gut fest verknüpft, sondern stets von den äußeren Umständen (absolute Einkommenshöhe, [[Marktpreis]]e, [[Präferenz (Wirtschaftswissenschaften)|Präferenz]]en) abhängig. Dasselbe Gut kann für denselben Nachfrager inferior, superior oder normal sein. Wenn beispielsweise eine [[Arbeitskraft]] [[Karriere]] macht und durch [[Beförderung (Personalwesen)|Beförderungen]] in ein höheres Einkommensniveau aufsteigt, könnte sie anstatt [[Sekt]] nunmehr [[Champagner]] bevorzugen oder statt [[Hausmannskost]] die [[Grande Cuisine]]. Champagner ist nun für sie kein superiores Gut mehr, der frühere Sekt als normales Gut ist zum inferioren Gut geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
Bei normalen und superioren Gütern gehen der Substitutions- und Einkommenseffekt in dieselbe Richtung, bei inferioren Gütern wirken Substitutions- und Einkommenseffekt in unterschiedliche Richtungen, beim [[Giffen-Paradoxon]] (nur bei inferioren Gütern mit einer negativen Einkommenselastizität) wirken ebenfalls Substitutions- und Einkommenseffekt in unterschiedliche Richtungen, doch dominiert der Einkommenseffekt über den Substitutionseffekt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=iCUiBAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA307&amp;amp;dq=inferiore+g%C3%BCter+luxusg%C3%BCter&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjK28-z2Yj1AhXJ8bsIHVTBAEEQ6AF6BAgHEAE#v=onepage&amp;amp;q=inferiore%20g%C3%BCter%20luxusg%C3%BCter&amp;amp;f=false Werner Lachmann, &amp;#039;&amp;#039;Volkswirtschaftslehre 1: Grundlagen&amp;#039;&amp;#039;, 2006, S. 307 ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedrich Breyer: &amp;#039;&amp;#039;Mikroökonomik.&amp;#039;&amp;#039; Eine Einführung. 5. Aufl. Springer, Heidelberg u.&amp;amp;nbsp;a. 2011, ISBN 978-3-642-22150-7.&lt;br /&gt;
* Geoffrey A. Jehle und Philip J. Reny: &amp;#039;&amp;#039;Advanced Microeconomic Theory.&amp;#039;&amp;#039; 3. Aufl. Financial Times/Prentice Hall, Harlow 2011, ISBN 978-0-273-73191-7.&lt;br /&gt;
* [[Paul Krugman]] und Robin Wells: &amp;#039;&amp;#039;Volkswirtschaftslehre.&amp;#039;&amp;#039; Schäffer-Poeschel, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-7910-2339-7. [S. 153, 317 und 350.]&lt;br /&gt;
* [[N. Gregory Mankiw]] und Mark P. Taylor: &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der Volkswirtschaftslehre.&amp;#039;&amp;#039; 4. Aufl. Übersetzt von Adolf Wagner und Marco Herrmann. Schäffer-Poeschel, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-7910-2787-6.&lt;br /&gt;
* Andreu Mas-Colell, Michael Whinston und Jerry Green: &amp;#039;&amp;#039;Microeconomic Theory.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, Oxford 1995, ISBN 0-195-07340-1.&lt;br /&gt;
* [[Hal Varian]]: &amp;#039;&amp;#039;Microeconomic Analysis.&amp;#039;&amp;#039; W. W. Norton, New York und London 1992, ISBN 0-393-95735-7.&lt;br /&gt;
* [[Hal Varian]]: &amp;#039;&amp;#039;Intermediate Microeconomics.&amp;#039;&amp;#039; A Modern Approach. 8. Aufl. W. W. Norton, New York und London 2010, ISBN 978-0-393-93424-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltstheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mikroökonomie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftliche Güter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Vergänglichkeit</name></author>
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