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	<title>Induzierte Laktation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T02:08:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Induzierte_Laktation&amp;diff=907674&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ProloSozz: /* Einleitung */ Kosmetik</title>
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		<updated>2026-01-11T23:56:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; Kosmetik&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt; {{QS-Medizin}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Induzierte Laktation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird das gezielte Hervorrufen der Milchbildung ([[Laktation]]) ohne vorangegangene [[Schwangerschaft]] genannt. Von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Relaktation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; spricht man bei Frauen, die den Milchfluss nach einer Pause des [[Stillen]]s wieder in Gang bringen wollen. Grundsätzlich kann die Bildung der [[Muttermilch]] unabhängig von einer Schwangerschaft hervorgerufen werden – nicht nur bei jeder Frau, sondern auch bei Männern mit echter [[Gynäkomastie]]. Eine (eventuell Jahre) zurückliegende Schwangerschaft ist dazu nicht erforderlich, erleichtert aber die Induktion. Die Frau kann sich auch jenseits der [[Wechseljahre]] befinden, [[Sterilisation (Empfängnisverhütung)|sterilisiert]] sein oder eine [[Hysterektomie]] hinter sich haben. Die gezielte Induktion erfolgt in der Regel zum Stillen eines [[Adoptivkind]]es und wird dann Adoptivstillen genannt. Gelegentlich erfolgt die Induktion der Milchbildung auch aus [[Erotik|erotischen]] Gründen; siehe [[erotische Laktation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der induzierten Laktation ist die spontan auftretende [[Galactorrhoe]] abzugrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgehen ==&lt;br /&gt;
Verschiedene externe Faktoren tragen dazu bei, den [[Prolaktin]]spiegel im [[Blut]] zu erhöhen und damit die Milchbildung anzuregen. Prinzipiell reicht eine regelmäßig wiederholte mechanische Stimulation der [[Brustwarze]]n aus, um den Milchfluss in Gang zu bringen. Am wirksamsten sind Saug-/Wring-Bewegungen, wie sie ein Säugling beim Stillen ausführt. Am zweitwirksamsten ist eine Massage mit der Hand, wobei man „[[Melken|Melk]]“-Bewegungen ausführt, die das Saugen des Säuglings nachahmen. Erst die drittwirksamste Methode ist die Benutzung einer [[Milchpumpe]]. Die Stimulation sollte mindestens sechsmal am Tag für mindestens je 10 bis maximal 30 Minuten erfolgen. Je nach Anlagen und äußeren Umständen erreicht man die ersten echten Milchtropfen nach 6 Tagen bis 6 Wochen.&amp;lt;ref&amp;gt;Roland Schöbl: Erotische Laktation, Denkholz 2007, ISBN 978-3-9811894-1-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vermeidung des recht aufwendigen manuellen Prozesses greifen viele Frauen zumindest für die ersten Monate auf medikamentöse Hilfe zurück. In der Regel kommt dabei der [[Dopamin]]-[[Antagonist (Pharmakologie)|Antagonist]] [[Domperidon]] zum Einsatz.&amp;lt;ref&amp;gt;Academy of Breastfeeding Medicine: ABM-Protokolle&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Dr. Jack Newman, MD, FRCPC; Teresa Pitman: &amp;quot;The Ultimate Breastfeeding Book of Answers&amp;quot;, Prima Publishing, Roseville CA, 2000, S. 86–89.&amp;lt;/ref&amp;gt; Domperidon ist allerdings zumindest in Deutschland nicht zur Induktion der Milchbildung zugelassen. International wird der Einsatz von Domperidon zur Milchbildung stark diskutiert, da dieses Medikament einerseits sehr wirksam für diesen Zweck ist, andererseits aber ein Todesfall bei sehr hoher intravenöser Dosierung während einer Chemotherapie berichtet worden war. Zur Induktion der Milchbildung kommen demgegenüber nach Newman und Schöbl drei- bis viermal täglich 10–20&amp;amp;nbsp;mg über 3–8 Wochen zum Gebrauch. Die Mehrzahl der Frauen reagiert bei dieser Dosierung innerhalb von drei bis vier Tagen, manche innerhalb von 24 Stunden und andere innerhalb von zwei bis drei Wochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Indikationen ==&lt;br /&gt;
Hauptgründe ([[Indikation]]en) für eine Induzierte Laktation sind:&lt;br /&gt;
* [[Stillen]] ohne [[Schwangerschaft]] ([[Amme]]n, Adoptivmütter);&lt;br /&gt;
* Gesundheitliche Gründe, speziell zur [[Prävention]] von [[Brustkrebs]] ([[Stillen#Nutzen für die Mutter|Nutzen des Stillens]]&amp;lt;ref&amp;gt;Eine von Jenny Chang-Claude vom [[Deutsches Krebsforschungszentrum|Deutschen Krebsforschungszentrum]] in Zusammenarbeit mit den Universitäten Heidelberg, Freiburg und Kiel erstellte Studie wies die risikosenkende Wirkung der Laktation nach (Chang-Claude, J. et al., &amp;#039;&amp;#039;Breastfeeding and breast cancer risk by age 50 among women in Germany.&amp;#039;&amp;#039; Cancer, Causes &amp;amp; Control, Vol. 11, S. 687–695). In dieser Studie wurden 706 Brustkrebspatientinnen und 1.381 gesunden Kontrollpersonen untersucht. Bei einer Gesamtlaktationszeit von 7 bis 12 Monaten verringerte sich das Brustkrebs-Risiko bei den untersuchten Frauen um 14 %. Bei einer Stillzeit von 13 bis 24 Monaten sank das Risiko sogar um 42 %. Die Risiko-Minderung kam bei Frauen, welche älter als 25 Jahre sind, deutlicher zum Tragen als bei jüngeren Jahrgängen.&lt;br /&gt;
In einer US-amerikanischen Studie um Alison M. Stuebe, die 2009 im Journal „Archives of Internal Medicine“ veröffentlicht wurden die Zusammenhänge zwischen Laktation und dem Auftreten von Brustkrebs untersucht. Hierzu wurden die Daten von 60.075 Frauen ausgewertet. Es zeigte sich, dass Frauen die zuvor gestillt hatten gegenüber den Frauen, die ihren Säuglingen nicht die Brust gegeben hatten, ein um 25 Prozent verringertes Erkrankungsrisiko hatten. Frauen mit Risiko für familiären Brustkrebs können sogar noch stärker von der Milchgabe mit der Brust profitieren. Bei ihnen verringerte sich das Risiko für eine Erkrankung um bis zu 59 Prozent.&amp;lt;/ref&amp;gt;), [[Diabetes mellitus#Diabetes Typ 2|Diabetes Typ 2]], [[Osteoporose]];&lt;br /&gt;
* [[Erotische Laktation|Erotische Gründe]];&lt;br /&gt;
* [[Selbsterfahrung]] als [[Frau]];&lt;br /&gt;
* Kosmetische Gründe (natürliche Möglichkeit zur [[Brustvergrößerung|Vergrößerung]] der [[Weibliche Brust|weiblichen Brust]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
Filme, die sich mit der Thematik der induzierten Laktation beschäftigen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2013: [[Mother’s Milk (2013)|&amp;#039;&amp;#039;Mother’s Milk&amp;#039;&amp;#039;]], USA. Die junge Kim ([[Mackenzie Wiglesworth]]) wird entführt, weil sie fälschlicherweise für eine stillende Mutter gehalten wird. Als der Entführer seinen Irrtum erkennt, versucht er erst durch eine induzierte Laktation, dann durch eine Schwangerschaft sie dazu zu bringen, Milchbrüste zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20141126195639/http://www.bfmed.org/Media/Files/Protocols/Protocol%209%20-%20English%201st%20Rev.%20Jan%202011.pdf Gebrauch von Galaktogenen] (englisch; PDF; 91&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20070101061924/http://www.surrogacy.com/medres/article/lac.html &amp;#039;&amp;#039;Induced Lactation&amp;#039;&amp;#039; by Barbara Wilson-Clay, BSE, IBCLC] (englisch)&lt;br /&gt;
* Laktation. Informationen über die Milchabgabe der weiblichen Milchdrüsen. Induzierte Laktation / Relaktation [http://www.laktation.com/induzierte-laktation.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Shahirah Mohd Hassan, Zaharah Sulaiman, Tengku Alina Tengku Ismail: &amp;#039;&amp;#039;[https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8088744/pdf/MFP-16-18.pdf Experiences of women who underwent induced lactation: A literature review - PMC]&amp;#039;&amp;#039;, 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Therapeutisches Verfahren in Gynäkologie und Geburtshilfe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laktation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weibliche Brust]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ProloSozz</name></author>
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