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	<title>Industrieschnee - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T01:00:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Industrieschnee&amp;diff=242217&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stachanow: /* Beschaffenheit */</title>
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		<updated>2025-12-22T10:18:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Beschaffenheit&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Redundanztext&lt;br /&gt;
|3=Dampfschwaden&lt;br /&gt;
|4=Industrieschnee&lt;br /&gt;
|5=Kühlturm#Naturzug-Nasskühlung|2=Mai 2024|1=[[Spezial:Beiträge/79.236.133.186|79.236.133.186]] 22:46, 23. Mai 2024 (CEST)}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Industrieschnee.JPG|mini|300px|Industrieschnee-Struktur]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Industrieschnee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man [[Schnee]], der durch [[Emission (Umwelt)|Emissionen]] (vor allem von [[Wasserdampf]] und [[Kondensationskern]]en) durch [[Industrie]]anlagen hervorgerufen wird. Industrieschnee ist somit ein Beispiel für eine [[anthropogen]]e, das heißt vom Menschen verursachte, lokal begrenzte Beeinflussung des Wetters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Bei sogenannten [[Inversionswetterlage]]n, wenn eine wärmere Luftschicht oberhalb einer kalten bodennahen Luftschicht liegt und dadurch einen vertikalen Luftaustausch verhindert, bleiben Emissionen aus industriellen, verkehrsbedingten und häuslichen Quellen unterhalb der warmen Schicht und können nicht abziehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dwd.de/DE/service/lexikon/begriffe/I/Inversion.html |titel=DWD Lexikon Inversion |hrsg=Deutscher Wetterdienst (DWD) |sprache=de |abruf=2025-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die hohe Anzahl an kleinen Partikeln sind damit gleichzeitig auch Kondensationskerne, um die sich Wasser sammeln kann. Wenn dann noch ausreichend Feuchte und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt vorliegen, kann feiner Schnee entstehen.  Solche Wetterlagen treten typischerweise lokal oder regional begrenzt auf und können in der Mitteleuropäischen [[Klimazone]] ([[Kühlgemäßigtes Klima]]) von etwa November bis Februar auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Voraussetzungen&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Tureček |url=https://www.zamg.ac.at/cms/de/aktuell/schon-gewusst/wetterlexikon/wetterlexikon-industrieschnee-anthropogen-verursachter-schneefall |titel=Wetterlexikon {{!}} Industrieschnee: Anthropogen verursachter Schneefall |hrsg=GeoSphere Austria (ZAMG) |datum=2021-12-31 |sprache=de |abruf=2024-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gelten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Hochnebel über großen Ballungsräumen,&lt;br /&gt;
# Verschärfung der Inversionsschicht über großen Ballungsräumen,&lt;br /&gt;
# ausreichendes Feuchte- und zusätzliches Aerosolangebot und&lt;br /&gt;
# Wind aus bestimmten Richtungen; nicht zu starke, aber [[laminare Strömung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschaffenheit ==&lt;br /&gt;
Der Schnee ist feinkörniger als normaler Schnee (Naturschnee), da er aus deutlich geringeren Höhen als dieser stammt (100 bis 200 m) und die Eiskristalle daher nicht genügend Zeit haben, sich voll auszubilden. Er ist lokal begrenzt und je nach Quelle des Wasserdampfes und der Kondensationskeime gegebenenfalls auch stärker mit Schadstoffen belastet als herkömmlicher Schnee.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rainer Schlenz |url=https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/ulm/wie-industrieschnee-einen-zuckerguss-ueber-ulm-legt-100.html  |titel=Merkwürdiges Wetterphänomen: Industrieschnee legt sich über Ulm |hrsg=SWR4 BW Studio Ulm |datum=2025-01-23 |sprache=de |abruf=2025-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Industrieschnee haftet aufgrund seiner feinen Körnung wie Reif auch noch an (und in) Objekten, die bei natürlichem Schneefall davon nicht betroffen wären, weil herkömmlicher Schnee bereits wieder abfallen (Gewicht pro Auflagefläche) oder bestimmte Stellen (Äste innerhalb von Baumkronen) nicht erreichen würde. Die Beschaffenheit des Industrieschnees wird auch, gemäß unterschiedlicher Beobachtungen, als besonders leicht und als feinkörnig beschrieben, da bei manchen Industrieschneefällen die Kristalle in Bodennähe nur noch sehr langsam zu Boden sinken und im betroffenen Gebiet einen sehr feinen, „glitzernden“ Schneefall, quasi „Schneestaub“ verursachen, ähnlich den Schneeverwehungen an Berggipfeln und -graten. Dieses Phänomen kann man besonders gut bei Nacht in Städten und bei eingeschalteter Straßenbeleuchtung beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der chemischen Analyse von Industrieschnee zeigt sich außerdem, dass Industrieschnee viel stärker durch Schadstoffe belastet ist als herkömmlicher Schnee. Dies ist durch seine anthropogene Entstehung (Einwirken von zusätzlichen Aerosolen) zu erklären.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.medienwerkstatt-online.de/lws_wissen/vorlagen/showcard.php?id=15237&amp;amp;edit=0 Industrieschnee auf www.medienwerkstatt-online.de], sehr gute Beschreibung und auch Fotos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schnee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umweltschäden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgastechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stachanow</name></author>
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