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	<title>Individualrecht - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T03:19:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Individualrecht&amp;diff=2005517&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bisam: Abkürzungen korrigiert bzw. vereinheitlicht</title>
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		<updated>2025-12-21T14:15:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abkürzungen korrigiert bzw. vereinheitlicht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Individualrecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[iura singulorum]]&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet in der Moral- und Rechtsphilosophie ein Recht, das einem Individuum zukommt. Beispiele sind das Recht eines Individuums auf freie Meinungsäußerung und auch andere Freiheitsrechte sowie überhaupt die z.&amp;amp;nbsp;B. in den [[Artikel 1 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland|Artikel 1]] bis [[Artikel 19 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland|19]] des [[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland|deutschen Grundgesetzes]] formulierten Rechte, aber auch durch sonstige gesetzliche Regelungen einklagbaren Rechte wie etwa Rentenansprüche. Gegenbegriffe sind etwa „Sozialrechte“, „Kulturrechte“ oder sogenannte „ökonomische Rechte“, d.&amp;amp;nbsp;i., Rechte, deren Geltendmachung nur bei hinreichenden Ressourcen der Rechtsadressaten möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Debatten der praktischen Philosophie wird beispielsweise diskutiert, inwiefern grundsätzlich und in konkreten Typen von Konfliktfällen Individualrechte gegenüber strukturellen Gesichtspunkten zu gewichten sind, oder wie beim Konflikt zwischen Individualrechten zweier oder mehrerer Personen ein Wertvorzugsurteil begründbar ist. Dabei und darüber hinaus ist strittig, ob Individualrechte für die normative Ethik grundlegend sind, evtl. sogar als deren einzige Grundlage. Positionen, die Letzteres vertreten, etwa [[John Locke]] und sich daran anschließende, werden&amp;lt;ref&amp;gt;Z.&amp;amp;nbsp;B. bei [[Julian Nida-Rümelin]]: &amp;#039;&amp;#039;Theoretische und angewandte Ethik: Paradigmen, Begründungen, Bereiche.&amp;#039;&amp;#039; In: Ders. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Angewandte Ethik. Die Bereichsethiken und ihre theoretische Fundierung. Ein Handbuch&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 437). 2., aktualisierte Auflage. Kröner, Stuttgart 2005, ISBN 3-520-43702-3, S. 2–87.&amp;lt;/ref&amp;gt; als [[Libertarismus]] bezeichnet und abgegrenzt von Familien ethischer Theorien, die z.&amp;amp;nbsp;B. wechselseitige Verpflichtungen ([[Kontraktualismus]]), soziale Rollen und Lebensformen ([[Tugendethik]]), oberste Moralprinzipien (einige [[Deontologie|deontologische]] Theorien, etwa diejenige [[Kant]]s) oder die Handlungsfolgen hinsichtlich Nutzen, Gemeinwohlvergrößerung oder Präferenzerfüllung ([[Utilitarismus]]) für grundlegender halten. Eine [[naturrecht]]liche Begründung von Individualrechten entwickelte bereits [[Hugo Grotius]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. De jure belli ac pacis I, 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Gruppenrechte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Deryck Beyleveld: &amp;#039;&amp;#039;Individualrechte und soziale Gerechtigkeit.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ludger Honnefelder]], [[Dietmar Mieth]] u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das genetische Wissen und die Zukunft des Menschen.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2003, ISBN 978-3110176421, S. 375–388.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsphilosophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bisam</name></author>
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