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	<title>Indischer Subkontinent - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-23569-82&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-23569-82&quot;&gt;~2026-23569-82&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-23569-82&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-23569-82 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:~2025-28066-42&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:~2025-28066-42 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;~2025-28066-42&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Indian Subcontinent (orthographic projection).svg|mini|250px|Indischer Subkontinent]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Indian subcontinent drift-de.svg|mini|Chronologischer Verlauf der Verschiebung des indischen Subkontinents]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;indische Subkontinent&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.uni-muenster.de/ArabistikIslam/sammlung/indischer_subkontinent/index.html Indischer Subkontinent], Institut für Arabistik und Islamwissenschaft, Uni Münster, abgerufen am 4. April 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist die Landmasse südlich des [[Himalaya]] und ein Teil von [[Südasien]]. Der Großteil der Region wird vom [[Indien|indischen Staatsgebiet]] eingenommen, weitere Staaten mit territorialen Anteilen am [[Subkontinent]] sind [[Bangladesch]], [[Bhutan]], [[Nepal]], [[Pakistan]] und [[Sri Lanka]]. Geografisch lässt sich der indische Subkontinent auch durch die beiden Ströme [[Indus]] und [[Ganges]] als natürliche Umgrenzung beschreiben; der namengebende Indus ist mit 3180&amp;amp;nbsp;km der längste Fluss auf dem Subkontinent, er ist der wichtigste Strom in Pakistan; der Ganges (2511&amp;amp;nbsp;km lang) ist der wichtigste Fluss in Indien und Bangladesch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Indien Flüsse.PNG|Flüsse auf dem Subkontinent (hervorgehoben ist der heutige Staat [[Indien]])&lt;br /&gt;
 India 78.40398E 20.74980N.jpg|Der indische Subkontinent mit Staatsgrenzen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Region wird als „Subkontinent“ bezeichnet, weil die Landmasse nicht Teil der [[Eurasische Platte|Eurasischen Platte]] ist, sondern ein Teil der [[Indische Platte|Indischen Platte]]. In der [[Erdgeschichte]] war diese Landmasse Teil einer [[Lithosphäre]]nplatte, die sich vom Großkontinent [[Gondwana]] löste und sich von der [[Südhalbkugel]] nach Norden bewegte. Infolge der [[Kollisionsgebirge#Kollision von Kontinentalblöcken|Kollision]] mit der Eurasischen Platte [[Gebirgsbildung|faltete]] sich der Himalaya auf und es kam zu einer Landverbindung mit [[Asien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geologisch-tektonische Begrenzungen des indischen Subkontinents sind im Hauptartikel [[Geologie des indischen Subkontinents]] unter dem Kapitel [[Geologie des indischen Subkontinents#Erstreckung und tektonische Begrenzungen|Erstreckung und tektonische Begrenzungen]] dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Geologie des indischen Subkontinents}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:80%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ur Supercontinent.png|Hypothetische [[Paläogeographie]] vom Kontinent [[Ur (Kontinent)|Ur]]&lt;br /&gt;
Paleoglobe NO 1740 mya.gif|Rekonstruktion des [[Superkontinent]]s [[Columbia (Kontinent)|Columbias]] um 1740 mya&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ältesten [[Erdkruste|Krustenblöcke]] des indischen Subkontinents waren archaischen Bestandteile des ersten hypothetischen Kontinents Ur. Dieser formierte sich vor etwa drei Milliarden Jahren. Die indischen Dharwar-, Singhbhum- und Bastar-Kratone nahmen darin eine zentrale Position ein und werden zum South Indian Block zusammenfasst. Verbunden war dieser Block mit dem [[Western Australia|südwestaustralischen]] Yilgarn-Kraton und dem [[Geologie Ostantarktikas|ostantarktischen]] [[Napier-Komplex]] sowie [[afrika|südafrikanischen]] Kratonen. Die indischen Kratone mit dem Yilgarn-Kraton und dem Napier-Komplex bildeten einen zusammenhängenden Megakraton, South Indian-Westaustralia (SIWA) genannt. Dieser Megakraton zerbrach ab 2400 mya. Der South Indian Block kollidierte ab 2250 mya mit dem [[Bundelkhand-Kraton]] des North Indian Blocks, wodurch die [[Central India Tectonic Zone]] gebildet wurde. Daraus resultierte ein zusammenhängender [[Lithosphäre]]nblock, der Groß-Indien genannt wurde. Groß-Indien kann als den Kontinentalblock definiert werden, der um die subduzierten Bereiche größer war als nach der Kollision mit der Eurasischen Platte (siehe auch → [[Ostgondwana#Groß-Indien|Groß-Indien]]). Diese Prozesse können der frühen Formierungsphase des Superkontinents [[Columbia (Kontinent)|Columbia]] zugeordnet werden. Columbia zerfiel ab 1600 mya, aus dessen Fragmente sich der neue Superkontinent Rodinia bildete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In weiteren tektonischen Prozessen wurde Groß-Indien Bestandteil von Gondwana, insbesondere [[Ostgondwana]]s. Bis ca. 520 mya war er verbunden mit dem [[Ostafrikanisches Orogen|Ostafrikanischen Orogen]] einschließlich [[Entstehung von Madagaskar|Ostmadagaskars]] sowie [[Geologie Ostantarktikas|Ostantarktikas]] sowie Teilen von [[Western Australia]]. Die [[Zerfall Gondwanas#Spreizung zwischen Groß-Indien und Afrika|Spreizung zwischen Groß-Indien und Afrika]] begann mit Krustendehnung und erste [[Ozeanbodenspreizung]] ab ca. 163 mya. Um 126 mya war Groß-Indien von Afrika vollständig getrennt und damit erfolgte auch die Trennung Ostgondwanas von Westgondwana. Die Separierung Groß-Indiens von Ostantarktika, Australien, Madagaskar und den Seychellen erfolgte zwischen ca. 160, 155, 90 und 65 mya. Nach der Trennung von Madagaskar begann Groß-Indien nach Nordost zu [[Kontinentaldrift|driften]] und mit [[Laurasia]] zu kollidieren. Dabei wurde die [[Tethys (Ozean)|Neotethys]] geschlossen und der [[Indischer Ozean|Indische Ozean]] öffnete sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grundgerüst des indischen Subkontinents bilden die [[Archaikum|archaischen]] [[Kraton]]e. Diese umfassen den [[Bundelkhand-Kraton]], [[Dharwar-Kraton]], [[Bastar-Kraton]] und [[Singhbhum-Kraton]]. Die Dharwar-, Bastar- und Singhbhum-Kratone bilden eine zusammenhänge Kette, die sich vom mittleren Süden bis zum Nordosten des indischen Subkontinents erstreckt. Der Bundelkhand-Kratone liegt im mittleren Norden des indischen Subkontinents. Obwohl diese Kratone unterschiedliche geologische Merkmale aufweisen, ist ihnen der prinzipielle granitische Grundaufbau mit [[Metamorphose (Geologie)|metamorph]] überprägten [[Gneis]]en, [[TTG-Komplex]]en und [[Grünsteingürtel]]n gemeinsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren bildeten sich [[Erdkruste|Krustenblöcke]], wie der Chotanagpur-Gneiskomplex, das Shillong Plateau, jeweils im Nordosten sowie das Southern Granulite-Terran im Süden. Der [[Chotanagpur-Gneiskomplex]] war ursprünglich Bestandteil des Ur-Kontinents und wurde um ca. 2250 mya in die [[Central India Tectonic Zone]] eingegliedert und anschließend während der Entwicklungen von Columbia und [[Rodinia]] mehrfach tektonisch-thermisch überarbeitet. Das [[Shillong-Plateau]], das auch zusammengefasst als Shillong–Meghalaya Gneissic Complex bezeichnet wird, ist ein isolierter Krustenblock mit einer bis zu 1961 Meter hohen gebirgigen Hochebene. Geologisch bildet es einen von West nach Ost verlaufenen [[Horst (Geologie)|Horst]] im südlichen Himalaya-Vorlandbecken. Das [[Southern Granulite-Terran]] hatte sich südlich des Dharwar-Kratons zwischen den westlichen und östlichen [[Kontinentalrand|Kontinentalrändern]] des südlichen indischen Kontinentalblocks gebildet. Das Terran besteht im Wesentlichen aus dem Madurai Block und dem Trivandrum Block mit dem Nagaercoil-Block. Die Moyar-Bhavani-Cauvery-Suturzone trennt das Terran vom Dharwar-Kraton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutendste Gebirge im indischen Subkontinent ist der [[Himalaya]] und zugleich das höchste weltweit. Er ist durch mehrere parallel verlaufende [[Tektonik|tektonisch]]-[[Geologie|geologischen]] Strukturen gekennzeichnet. Es sind der [[Geologie des Tethys-Himalayas|Tethys-Himalaya]], der [[Geologie des Hohen Himalayas|Hohe Himalaya]], der [[Geologie des Niedrigen Himalayas|Niedrige Himalaya]] und die [[Siwaliks]]. Der Tethys-Himalayas ist charakterisiert durch eine mächtige sedimentäre Sequenz verschiedenartiger Zusammensetzung. Sie bildete sich am nördlichen Kontinentalrand Gondwanas im Bereich des damaligen indischen kontinentalen Krustenblocks im Zeitraum vom [[Kambrium]] bis zum [[Eozän]]. Das Gesteinsspektrum de hohen Himalayas setzt sich aus einer bis zu 30 km [[Mächtigkeit (Geologie)|mächtigen]] Abfolge von [[Sedimente und Sedimentgesteine#Klastische Sedimente|klastischen Sedimenten]] und [[Kristallinkomplex|kristallinen]] Gesteinspaketen zusammen. Die Sedimente lagerten sich ursprünglich zwischen dem Kambrium und dem Eozän am nördlichen [[Kontinentalrand#Passive Kontinentalränder|passiven Kontinentalrand]] des indischen Kontinentalblocks während der [[Palaeotethys]]- und der [[Tethys (Ozean)|Neotethys]]-Entwicklungen ab. Der Niedrige Himalaya besitzt ein Gesteinsspektrum, das sich überwiegend aus sedimentären und magmatischen Einheiten zusammensetzt, die vom mittleren Paläoproterozoikum bis zum [[Mesozoikum]] datieren. Sie wurden ursprünglich auf der kontinentalen Kruste des damaligen indischen Kontinentalblocks abgelagert und bilden eine [[Autochthon (Geologie)|autochthone Zone]]. Zwischen dem Eozän und dem Oligozän wurden [[Klippe (Geologie)|Klippen]] aus dem Hohen Himalaya in die [[Allochthon (Geologie)|allochthone Zone]] verschoben. Die Siwaliks bilden eine [[Vorberge (Geomorphologie)|Vorgebirgskette]] des Niedrigen Himalayas. Sie bestehen aus einer bis zu ca. 6000 m mächtigen Sequenz unterschiedlicher klastischer Sedimente, die als [[Molasse|Süßwassermolasse]] zwischen dem mittleren Miozän und dem späten [[Pleistozän]] in [[Vorlandbecken]], einem Vorläufer der [[Indus-Ganges-Brahmaputra-Ebene]], transportiert wurden. Neben dem Himalaya bildeten sich weitere Gebirge bzw. orogene Gürtel. Die bedeutendsten sind der [[Singhbhum Mobile Belt]], das [[Geologie des Aravalligebirges|Aravalligebirge]], die [[Geologie der Ostghats|Ostghats]], die [[Westghats]], das [[Satpuragebirge]] sowie das [[Vindhyagebirge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In westlich-zentralen Bereichen des indischen Subkontinents bildete der Dekkan-Trapp eine der größten [[kontinent]]alen [[Magmatische Großprovinz|magmatischen Großprovinzen]] weltweit. Er bestehen aus vielen [[Bank (Stratigraphie)|Bänken]] von erstarrtem [[Lava#Flutbasalte|Flutbasalten]], die die namengebenden [[Trapp (Geologie)|treppenartige]] Strukturen bilden. Die Entstehung des Dekkan-Trapps wird mit dem [[Zerfall Gondwanas#Zerfall Ostgondwanas|Zerfall Ostgondwanas]] und der [[Kontinentaldrift]] von Groß-Indien mit Überquerung des Réunion-[[Hotspot (Geologie)&amp;lt;Hotspots]] in Verbindung gebracht. Die [[magma]]tischen Ausbrüche ereigneten sich diskontinuierlich zwischen etwa 69 und 62 mya und erstreckten sich über die Grenze zwischen dem Ende der [[Kreide (Geologie)|Kreide]] und dem Anfang des [[Paläozän]]s. Das Gesteinsspektrum besteht überwiegend aus [[tholeiit]]ischen [[Basalt]]en, in die sedimentäre Zwischenlagen eingeschaltet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen oder innerhalb von Kratonen entstanden Sedimentbecken unterschiedlicher Lage und Größe. Es sind vor allem das Vindhyan Becken, das Marwar-Becken, das Cuddapah Becken und das Chhattisgarh Becken sowie die [[Indus-Ganges-Brahmaputra-Ebene]]. In ihnen lagerten sich verschiedenartige mächtige Sedimente ab. Das Alter dieser Becken reicht vom [[Neoarchaikum]] bis zum [[Neoproterozoikum]]. Eine Besonderheit bildet die Gondwana-Supergroup, die weitverbreitet vorkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordwesten des indischen Subkontinents bildete sich [[Thar]]-Wüste. Sie entwickelte sich vermutlich zwischen ca. 10.000 bis 8000 mya bedingt durch die Austrocknung des [[Ghaggar]]-Stromes und mehrerer Seitenflüsse infolge tektonischer Aktivitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Indian subcontinent|Indischer Subkontinent}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kontinent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Südasien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Entenküken</name></author>
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