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	<title>Indischer Film - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Chris1202: /* Musik */Doppelt</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Musik: &lt;/span&gt;Doppelt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{QS-FF}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background:#DDDDDD&amp;quot;| Indische Kinospielfilmproduktion&amp;lt;ref&amp;gt;Bis 1985: Ashish Rajadhyaksha, Paul Willemen: &amp;#039;&amp;#039;Encyclopaedia of Indian Cinema&amp;#039;&amp;#039;. revised edition. Oxford University Press, New Delhi 1999, S. 30–32. Ab 1995: {{Webarchiv | url=http://www.fafo.at/download/WorldFilmProduction06.pdf | wayback=20070808111556 | text=Weltfilmproduktionsbericht (Auszug)}} (PDF) Screen Digest, Juni 2006, S. 205–207, abgerufen am 3.&amp;amp;nbsp;Oktober&amp;amp;nbsp;2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://data.uis.unesco.org/?ReportId=5538 |titel=UIS Statistics |zugriff=2018-12-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
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|2012&lt;br /&gt;
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|2013&lt;br /&gt;
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|2015&lt;br /&gt;
|1.907&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Indischer Film&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden die Filmproduktionen auf dem Gebiet des heutigen Staates [[Indien]] bezeichnet. Im weiteren, entstehungshistorischen Sinn können aber auch die Produktionen des gesamten Subkontinents darunter verstanden werden. Noch vor dem US-amerikanischen Film ist der indische Film in der Anzahl seiner Jahresproduktionen weltweit führend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während für den US-amerikanischen Film die weltweite Dominanz der dortigen Filmindustrie die Ursache ist, liegen die hohen Produktionszahlen des indischen Films an dessen sprachlicher Diversität, die eher der europäischen vergleichbar ist, und an der großen Anzahl regelmäßiger Kinobesucher allein in Indien selbst bei dort günstigen Eintrittspreisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Produktionskosten sind gemessen am Weltmaßstab niedrig, doch sie steigen ebenso stetig. Eine am westlichen Vorbild orientierte Vermarktung von Stars und Filmen sorgt jedoch für hohe Besucherzahlen und guten Umsatz und Profit bei noch attraktiven Eintrittspreisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Die Anfänge 1896–1918 ===&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Films in Indien begann am 7. Juli 1896 mit der ersten [[Cinematograph]]-Aufführung von Filmen der [[Brüder Lumière]] in Watson’s Hotel in [[Bombay]]. Ab 1898 drehte der Bengale [[Hiralal Sen]] Theateraufführungen ab, doch erst im Dezember 1901 wurde die erste indische Dokumentaraufnahme eines aktuellpolitischen Ereignisses durch [[Harishchandra Sakharam Bhatavdekar]] gemacht. Neben kurzen [[Dokumentarfilm]]en entstanden in den ersten Jahren auch Theaterfilme. Es wurden Teile von Theaterstücken aus einer fixen Kameraposition abgefilmt, die dann als Pausenfüller oder im Anschluss an Vorstellungen als zusätzliche Attraktion in Theatern gezeigt wurden. Eines der ersten seiner Art, das sich auch auf Filmproduktion und Aufführung spezialisierte, war die von [[Jamshedji Framji Madan]] in [[Kalkutta|Calcutta]] gegründete [[Madan Theatre Company]] mit dem ersten festen Kino 1907. Diese Institution entwickelt sich bis gegen Ende der Stummfilmzeit zur führende Kinokette und Filmproduktion des gesamten indischen Subkontinents von [[Sri Lanka|Ceylon]] bis [[Birma]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das traditionelle indische Theater war eine Mischung aus Schauspiel, Tanz und Gesang. Dass diese dem Publikum vertrauten Komponenten später fließend in die Struktur auch der indischen Filme eingegangen sind, war deshalb nur natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beginn des indischen Spielfilms gilt der 1912 gedrehte und am 3. Mai 1913 öffentlich uraufgeführte, [[Mythologie|mythologische]] Film &amp;#039;&amp;#039;[[Raja Harishchandra]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Dhundiraj Govind Phalke]]. Er war im Gegensatz zu den anderen Streifen nicht bloß die Abfilmung einer Theateraufführung, sondern ein originäres Werk. Der Film war ein Erfolg, da das Publikum in Film erstmals eine Geschichte zu sehen bekam, die ihnen vertraut war. Der mythologische Film dominierte die Frühzeit des indischen Kinos. Frauen traten, wie auch beim Theater, nur selten als Darsteller in Erscheinung, da der Schauspielerberuf bei Frauen in der indischen Gesellschaft noch als anrüchig angesehen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochzeit des Stummfilms 1918–1931 ===&lt;br /&gt;
Gegen 1918 gehörte Phalke zu den führenden Filmregisseuren und -produzenten, doch seine mythologischen Streifen wurden zunehmend von action-orientierten Filmen und Melodramen verdrängt. Die Filmproduktion stieg beträchtlich und das Starsystem begann sich durchzusetzen. 1918 wurde der &amp;#039;&amp;#039;Indian Cinematograph Act&amp;#039;&amp;#039; von der britischen Kolonialregierung erlassen und 1919 die Zensur eingeführt, die insbesondere Gewaltszenen herauskürzen ließ, um dem indischen Nationalismus Einhalt zu gebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden handlungsbedingt vor allem in Melodramen mehr und mehr Frauen im Film benötigt und dieser Bedarf wurde zumeist durch [[Anglo-Inder]]innen gedeckt. Der Kontrast ihrer dunklen Augen und vergleichsweise hellen Haut war für das Schwarzweißkino dieser Zeit ebenfalls vorteilhaft. Sie entsprachen dem indischen Schönheitsideal des „fair teint“, was zur Etablierung von Stars führte. Dies machte sich die indische Filmindustrie zunutze und verkaufte ihre Filme fortan unter dem Label ihrer Hauptdarsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 begann eine fruchtbare deutsch-indische Zusammenarbeit zwischen [[Franz Osten]], einem Regisseur der Münchner Filmproduktionsgesellschaft [[Emelka]], und dem Rechtsanwalt und Hobbyschauspieler [[Himansu Rai]]. Osten als Regisseur und Rai als Produzent schufen gemeinsam die drei Stummfilme &amp;#039;&amp;#039;[[Die Leuchte Asiens]]&amp;#039;&amp;#039; (1925), &amp;#039;&amp;#039;Das Grabmal einer großen Liebe&amp;#039;&amp;#039; (1928) und &amp;#039;&amp;#039;[[Schicksalswürfel]]&amp;#039;&amp;#039; (1929), die heute zu den 10 bis 12, meist nur noch fragmentarisch erhaltenen, indischen Stummfilmen aus einer Gesamtproduktion von mehr als 1268 Stummfilmen (Gesamtzahl: seit 1918 nach Zensurkarten beim [[National Film Archive of India]]) gehören. Sie hatten das historische Glück, in ausländischen Filmarchiven zu überleben, da sie für einen außerindischen Markt produziert wurden und weltweite Verbreitung fanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schauspieler:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Patience Cooper]], [[Durgadas Bannerjee]], [[Sulochana]], [[Seeta Devi]], [[Fatma Begum]], [[Zubeida]], [[Dhiren Ganguly]], [[Dinshaw Bilimoria]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regisseure:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Dhundiraj Govind Phalke]], [[Baburao Painter]], [[Dhiren Ganguly]], [[Chandulal Shah]], [[V. Shantaram]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Früher Tonfilm der 1930er und 1940er Jahre – Etablierung des Studiosystems ===&lt;br /&gt;
Nach der Veröffentlichung des ersten Tonfilms in Indien, &amp;#039;&amp;#039;[[Alam Ara]]&amp;#039;&amp;#039;, am 14. März 1931 gab es einen Produktionsschub. Das Studiosystem gelangte zu seiner Blüte, das System von Produktion plus Vertrieb in der Hand jeweils einer einzigen Gesellschaft setzte sich als zukunftsfähig durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die führenden Firmen waren:&amp;lt;ref&amp;gt;siehe hierzu auch: Brian Shoesmith: {{Webarchiv | url=http://wwwmcc.murdoch.edu.au/ReadingRoom/hfilm/BOMBAY.html | wayback=20090916011336 | text=&amp;#039;&amp;#039;From Monopoly to Commodity: The Bombay Studios in the 1930s&amp;#039;&amp;#039;.}} In T. O’Regan, B. Shoesmith (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;History on/and/in Film&amp;#039;&amp;#039;. History &amp;amp; Film Association of Australia, Perth 1987, S. 68–75.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bombay Talkies]] (gegründet 1934 in [[Bombay]] von [[Himansu Rai]])&lt;br /&gt;
* [[New Theatres]] (gegründet 1930 in [[Kalkutta|Calcutta]] von [[B. N. Sircar]])&lt;br /&gt;
* [[Prabhat Film Company]] (gegründet 1929 in [[Kolhapur]] von [[V. Shantaram]], [[Vishnupant Damle]], [[Sheikh Fattelal]], [[Keshavrao Dhaiber]] und [[Sitarampant Kulkarni]]) und&lt;br /&gt;
* [[Ranjit Movietone]] (gegründet 1929 in Bombay von [[Chandulal Shah]] und [[Gohar Mamajiwala]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schauspieler:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Devika Rani]], [[Ashok Kumar (Schauspieler)|Ashok Kumar]], [[Durga Khote]], [[Prithviraj Kapoor]], [[K. L. Saigal]], [[Kanan Devi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regisseure:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[P. C. Barua]], [[Nitin Bose]], [[Mehboob Khan]], [[Sohrab Modi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste auf einem internationalen Filmfestival aufgeführte indische Film war &amp;#039;&amp;#039;[[Sant Tukaram]]&amp;#039;&amp;#039; (1936) von [[Vishnupant Govind Damle]] und [[Sheikh Fattelal]], der auf dem [[Internationale Filmfestspiele von Venedig|Filmfestival in Venedig]] 1937 gezeigt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://nfaipune.nic.in/venice_festival.htm |wayback=20090619084519 |text=nfaipune.nic.in |archiv-bot=2019-04-18 20:02:17 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionale Kinoproduktionen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Indianfilms bylanguage.PNG|miniatur|links|Ungefähre Verteilung der Filmproduktionen der 1990er Jahre auf die jeweiligen Sprachen]]&lt;br /&gt;
Der „indische Film“ ist ein Sammelbegriff für die einzelnen regionalsprachlichen Filmindustrien. Diese unterscheiden sich sowohl in den vorherrschenden [[Sujet]]s als auch ihren Stars voneinander. Ein Austausch untereinander hat aber immer stattgefunden. Schauspieler und Regisseure haben von Beginn an manchmal auch in Filmen anderer Sprachen mitgewirkt, oder sind gänzlich in die anderen Produktionsstrukturen gewechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hindi-Film ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background:#DDDDDD&amp;quot;| Hindi-Filmproduktionen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rajadhyaksha,Willemen.30-32&amp;quot;&amp;gt;Ashish Rajadhyaksha, Paul Willemen: &amp;#039;&amp;#039;Encyclopaedia of Indian Cinema&amp;#039;&amp;#039;. revised edition. Oxford University Press, New Delhi 1999, S. 30–32&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Anzahl&lt;br /&gt;
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Die [[Hindi-Film]]industrie hat ihr Produktionszentrum in [[Mumbai]] und ist unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Bollywood&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schauspieler:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Ashok Kumar (Schauspieler)|Ashok Kumar]], [[Raj Kapoor]], [[Dilip Kumar]], [[Dev Anand]], [[Sunil Dutt]], [[Dharmendra]], [[Nargis]], [[Nutan]], [[Waheeda Rehman]], [[Meena Kumari]], [[Rajesh Khanna]], [[Amitabh Bachchan]], [[Anupam Kher]], [[Sanjay Dutt]], [[Sridevi]], [[Rekha]], [[Shahrukh Khan]], [[Salman Khan]], [[Saif Ali Khan]], [[John Abraham (Schauspieler)|John Abraham]], [[Rani Mukherjee]], [[Preity Zinta]], [[Aamir Khan]], [[Aishwarya Rai]], [[Madhuri Dixit]], [[Kajol]], [[Kriti Sanon]], [[Janhvi Kapoor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regisseure:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Guru Dutt]], [[Bimal Roy]], [[Raj Kapoor]], [[Baldev Raj Chopra]], [[Yash Chopra]], [[Mani Ratnam]], [[Ram Gopal Varma]], [[Karan Johar]], [[Hrishikesh Mukherjee]], [[Om Raut]], [[Sanjay Leela Bhansali]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tamilischer Film ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background:#DDDDDD&amp;quot;| Tamil-Filmproduktionen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rajadhyaksha,Willemen.30-32&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
Die [[Tamilischer Film|tamilische Filmindustrie]] sitzt in Kodambakkam in [[Chennai]]. Sie wird auch &amp;#039;&amp;#039;Kollywood&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schauspieler:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[M. G. Ramachandran]], [[Sivaji Ganesan]], [[Gemini Ganesan]], [[Sridevi]], [[Kamal Haasan]] [[Rajinikanth]], [[Madhavan]], [[Vijay (Schauspieler)|Vijay]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regisseure:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Mani Ratnam]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Telugu-Film ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background:#DDDDDD&amp;quot;| Telugu-Filmproduktionen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rajadhyaksha,Willemen.30-32&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Anzahl&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1955 || 24&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1965 || 50&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1975 || 88&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1985 || 198&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1995 || 168&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die [[Telugu-Film]]industrie hat ihr Zentrum in [[Hyderabad (Indien)|Hyderabad]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schauspieler:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[A. Nageswara Rao]], [[N. T. Rama Rao]], [[Anushka Shetty]], [[Prabhas]], [[Ramya Krishnan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regisseure:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[K. Viswanath]], [[T. Prakash Rao]], [[S. S. Rajamouli]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Malayalam-Film ===&lt;br /&gt;
Der [[Malayalam-Film]] kommt aus [[Thiruvananthapuram]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schauspieler:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Mammootty]], [[Gopi]], [[Mohanlal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regisseure:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Ramu Kariat]], [[Adoor Gopalakrishnan]], [[M. T. Vasudevan Nair]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kannada-Film ===&lt;br /&gt;
Die Produktionen des [[Kannada-Film]]s entstehen im Bundesstaat [[Karnataka]] in [[Bengaluru]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schauspieler:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Rajkumar]], [[Pandharibai]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regisseure:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Girish Karnad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bengalischer Film ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dena paona 1931.jpg|miniatur|Szene aus Dena Paona (1931), dem ersten bengalischen Tonfilm]]&lt;br /&gt;
Der [[Bengalischer Film|bengalische Film]] wird im Stadtteil Tollygunge in [[Kalkutta]] produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schauspieler:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Uttam Kumar]], [[Suchitra Sen]], [[Utpal Dutt]], [[Soumitra Chattopadhyay]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regisseure:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Tapan Sinha]], [[Ajoy Kar]], [[Aparna Sen]], [[Rituparno Ghosh]], [[Gautam Ghosh]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marathischer Film ===&lt;br /&gt;
Das Zentrum der [[Marathischer Film|marathischen Filmindustrie]] war in den 1920er und 1930er Jahren in den Städten [[Kolhapur (Stadt)|Kolhapur]] und [[Pune]]. Wichtige Filmpersönlichkeiten gingen aus der [[Maharashtra Film Company]] und der [[Prahat Film Company]] hervor, darunter [[V. Shantaram]]. Heute entstehen die Produktionen größtenteils in Mumbai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oriya-Film ===&lt;br /&gt;
Zu den bekanntesten Vertretern des [[Oriya-Film]]s gehören der Regisseur [[Nitai Palit]], der Regisseur und Schauspieler [[Prashanta Nanda]] und die Schauspielerin [[Jharana Das]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Indische Filme von Auslandsindern und westlichen Regisseuren ===&lt;br /&gt;
Die Filme von Auslandsindern sind überwiegend im Ausland produziert und meist in [[Englische Sprache|englischer Sprache]]. Sie behandeln häufig Themen von [[Auslandsinder]]n oder [[Person of Indian Origin|Nicht-Indern indischer Herkunft]], aber auch politisch und soziokulturell Brisantes auf dem Subkontinent. Damit sind sie zwar keine indischen Filme im eigentlichen Sinne, doch als Randerscheinung mit Inspirationen aus dem indischen Film artverwandt. Während diese Filme in Europa und in den USA in der Rezeption durchaus wahrgenommen werden, spielen sie in Indien selbst kaum eine bis keine Rolle. Zu den bekanntesten indischstämmigen Regisseuren dieser Filme gehören [[Mira Nair]], [[Gurinder Chadha]], [[Shekhar Kapur]] und [[Deepa Mehta]] sowie der Produzent [[Ismail Merchant]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben ist Indien mit seiner Geschichte und [[Hinduismus|hinduistisch]] dominierten Kultur –&amp;amp;nbsp;wie schon bei den deutsch-indischen Produktionen der 1920er Jahre&amp;amp;nbsp;– auch eine attraktive Themenquelle für westliche Filmemacher. Gemeinsam mit Ismail Merchant drehte [[James Ivory]] seit den 1960er Jahren mehrere indienbezogene Filme. 1972 entstand in den USA die [[Hermann Hesse|Hermann-Hesse]]-Verfilmung &amp;#039;&amp;#039;[[Siddhartha (Film)|Siddhartha]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Shashi Kapoor]] in der Hauptrolle. In Indien, ausschließlich mit indischen Darstellern und in [[Bengalische Sprache|bengalischer Sprache]] wurde 2004 auch [[Florian Gallenberger]]s deutsche Produktion &amp;#039;&amp;#039;[[Schatten der Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; gedreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in beiden Arten von Filmen mit Auslandsbezug auftretenden indischen Schauspieler gehören in auffälliger Weise nicht zu den Stars des einfachen Massenunterhaltungskinos, bekannte Darsteller wie [[Shabana Azmi]], [[Kulbhushan Kharbanda]] oder [[Anupam Kher]] sind dennoch häufig zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterhaltungsfilm ==&lt;br /&gt;
Die in den 1970er und -80er Jahren aufgekommenen und als &amp;#039;&amp;#039;Masala&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten [[Unterhaltungsfilm]]e haben, gleich aus welcher Region sie kommen, viele Gemeinsamkeiten. Als tragend gilt die für gewöhnlich lange Laufzeit von zwei bis drei Stunden, unterbrochen durch eine obligatorische Pause („Intermission“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Masala&amp;#039;&amp;#039; gibt es kein eindeutiges Charakteristikum, nachdem sich ein solcher Film definieren lässt. Dennoch prägen gewisse Muster das Genre: Die Handlungsmuster sind einfach, die Erzählgeschwindigkeit langsam. Die Filme sind eine Mischung aus romantischem Melodram, Komödie und Action. Durch die Unterbrechung durch aufwendige Gesangs- und Tanzeinlagen, die unter Umständen die Handlung voranbringen, gelten die Filme auch als Musical. Die Vermischung mehrerer Elemente in einem Film gilt als markantesteste Eigenschaft des indischen Filmes.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://filmlexikon.uni-kiel.de/doku.php/m:masalafilme-2924|abruf=2026-01-31|titel=Masala-Filme|werk=Das Lexikon der Filmbegriffe|sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Mitte der 2010er-Jahre wurden insbesondere Masalas aus südindischen Filmindustrien, insbesondere der Telugu-Filmindustrie erfolgreich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|datum=2024-12-18|sprache=en|url=https://www.pinkvilla.com/entertainment/box-office/box-office-has-bollywood-lost-art-of-making-masala-films-is-south-the-way-forward-1363295|abruf=2026-01-31|titel=Box Office: Has Bollywood lost art of making Masala Films? Is South the way forward?}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerischer Film ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bengalen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – [[Satyajit Ray]], [[Mrinal Sen]], [[Ritwik Ghatak]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tamil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – [[Balu Mahendra]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neuer Indischer Film&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – [[Shyam Benegal]] – [[Shabana Azmi]], [[Smita Patil]], [[Naseeruddin Shah]], [[Om Puri]], [[Kulbhushan Kharbanda]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;andere&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – [[Adoor Gopalakrishnan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Asha Bhosle at 18th Annual Colors Screen Awards 2012.jpg|mini|Asha Bhosle hält den [[Guinness World Records]] für 11.000 eingesungene Titel in über 20 Sprachen]]&lt;br /&gt;
Grundsätzlich wird zwischen der Hintergrund- bzw. Begleitmusik einerseits und gesungener Lieder andererseits unterschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Masala vorhandenen Tanzeinlagen werden von den Hauptdarstellern in der Regel selbst dargeboten. Ebenfalls können auch Gaststars einen [[Cameo (Medien)|Cameo-Auftritt]] im Rahmen einer solchen Szene haben. Die Lieder werden von professionellen Playbacksängern aufgenommen. Die Darsteller singen in der Regel nicht selbst, wobei es im Laufe der Zeit jedoch einzelne Ausnahmen gegeben hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|datum=2015-07-26|sprache=en-US|werk=Bollywood Bubble|url=https://www.bollywoodbubble.com/features/bollywood-stars-who-have-sung-for-themselves-in-movies/|abruf=2026-02-01|autor=Bharti Kharat|titel=Bollywood stars who have sung for themselves in movies}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Musik wird eigens für den Film komponiert und außerhalb des Films auch im Musikfernsehen ausgestrahlt. Insbesondere die Schwestern [[Lata Mangeshkar]] und [[Asha Bhosle]] haben im Laufe ihrer Karriere tausende Titel für hunderte Filme aufgenommen. In jüngerer Zeit feierten Playbacksänger wie [[Arijit Singh]], [[Rahul Vaidya]], [[Jubin Nautiyal]], [[Sunidhi Chauhan]] und [[Armaan Malik]] Erfolge. Weitere, insbesondere seit längerem erfolgreiche Playbacksänger sind bzw. waren [[Shreya Ghoshal]], [[Kishore Kumar]], [[Mohammed Rafi]], [[Mukesh (Sänger)|Mukesh]], [[Geeta Dutt]], [[Manna Dey]], [[Alka Yagnik]], [[Udit Narayan]], [[Sonu Nigam]] und [[Sukhwinder Singh (Sänger)|Sukhwinder Singh]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Arijit 5th GiMA Awards.jpg|mini|Arijit Singh gilt als einer der erfolgreichsten zeitgenössischen Playbacksänger]]&lt;br /&gt;
Erfolgreiche Komponisten aus den früheren Jahren (bis in die 1980er) sind: [[Pankaj Mullick]], [[Naushad]], [[Sachin Dev Burman]], [[Shankar-Jaikishan]], [[Ravi (Filmkomponist)|Ravi]], [[Laxmikant-Pyarelal]], [[Kalyanji-Anandji]], [[Madan Mohan]] und [[Rahul Dev Burman]]. Seit den 1990er Jahren gewannen vor allem [[Bappi Lahiri]], [[A. R. Rahman]], [[Anu Malik]] und [[Nadeem-Shravan]] an Bedeutung und Popularität. [[M. M. Keeravani]] ist Komponist des Telugu-Liedes &amp;#039;&amp;#039;[[Naatu Naatu]]&amp;#039;&amp;#039;, für das er 2023 den [[Oscar]] gewann. Es war das erste Mal, dass ein Lied aus einem indischen Film bei den Oscars ausgezeichnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|datum=2023-03-20|sprache=de|url=https://www.sueddeutsche.de/panorama/indien-oscar-gewinner-2023-naatu-naatu-tanz-deutsche-botschaft-1.5772139|abruf=2026-02-01|autor=Martin Zips|titel=&amp;quot;Naatu, Naatu&amp;quot;-Tanz: Deutsche Botschaft in Indien ehrt Oscar-Preisträger}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl Interpreten als auch Komponisten sind nicht auf eine Filmindustrie beschränkt und produzieren Musik in verschiedenen Sprachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Die Auszeichnungen für den gesamtindischen Film sind die jährlichen [[National Film Awards]]. Dabei wird in Erinnerung an den Gründungsvater des indischen Films auch der [[Dadasaheb Phalke Award]] als höchste staatliche Auszeichnung für das Lebenswerk eines indischen Filmschaffenden verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere wichtige Auszeichnungen sind die [[Filmfare Award|Filmfare Awards]] sowie die [[Zee Cine Award|Zee Cine Awards]]. Darüber hinaus existieren zahlreiche weitere regionale Auszeichnungen, wie beispielsweise die [[Filmfare Awards South]], die lediglich das Tamil-, Telugu-, Malayalam- und Kannada-Kino auszeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste [[oscar]]nominierte indische Spielfilm war [[Mehboob Khan]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Bharat Mata]]&amp;#039;&amp;#039; (1957); ebenfalls nominiert waren [[Ashutosh Gowariker]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Lagaan]]&amp;#039;&amp;#039; (2001) und die Dokumentarfilme &amp;#039;&amp;#039;[[The House That Ananda Built]]&amp;#039;&amp;#039; (1967) von [[Fali Bilimoria]] und &amp;#039;&amp;#039;[[An Encounter with Faces]]&amp;#039;&amp;#039; (1978) von [[Vidhu Vinod Chopra]]. 2023 gewann mit &amp;#039;&amp;#039;[[Naatu Naatu]]&amp;#039;&amp;#039; ein Lied aus dem Telugu-Kino einen Oscar für den [[Oscar/Bester Song|besten Song]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption in Deutschland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
Abgesehen von den ohnehin auf ein westliches Publikum zielenden deutsch-indischen Stummfilmkoproduktionen von Franz Osten und Himansu Rai, wurden die ersten indischen Filme in Deutschland Mitte der 1950er Jahre bis etwa 1960 in den Kinos der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] (DDR) gezeigt. Darunter waren &amp;#039;&amp;#039;[[Awaara]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Shri 420]]&amp;#039;&amp;#039; von Raj Kapoor, &amp;#039;&amp;#039;[[Jhansi Ki Rani]]&amp;#039;&amp;#039; von Sohrab Modi und &amp;#039;&amp;#039;[[Do Bigha Zamin]]&amp;#039;&amp;#039; von Bimal Roy. Diese und zahlreiche andere indische Unterhaltungsfilme wurden auch im [[Deutscher Fernsehfunk|DFF]]-Fernsehen ausgestrahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Deutschland|Bundesrepublik Deutschland]] fand zunächst der indische Kunstfilm im Rahmen der [[Internationale Filmfestspiele Berlin|Berlinalen]] in den 1960er Jahren Aufmerksamkeit. Die erste Fernsehausstrahlung war demgemäß auch 1967 Satyajit Rays &amp;#039;&amp;#039;[[Mahanagar]]&amp;#039;&amp;#039;, gefolgt von dessen &amp;#039;&amp;#039;[[Apu-Trilogie]]&amp;#039;&amp;#039; 1968 und &amp;#039;&amp;#039;[[Charulata]]&amp;#039;&amp;#039; 1969. Diese „Welle“ dauerte bis Mitte der 1970er Jahre an. In der DDR wurden zur gleichen Zeit ebenfalls wieder indische Unterhaltungs- und Kunstfilme in Kino und Fernsehen gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere „Welle“ indischer Filmproduktionen wurde in Ost wie West von etwa 1984 bis 1987 im Fernsehen gezeigt. Der Schwerpunkt lag dabei jeweils auf künstlerisch anspruchsvollen Filmen Shyam Benegals, Mrinal Sens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 zeigte der WDR noch eine kleine Reihe von Filmen Ritwik Ghataks und 1997 waren auf ARTE die späten Filme Satyajit Rays zu sehen, bevor es um den indischen Film wieder ruhig wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von 2016 bis 2020 und seit 2023 wieder aktive Fernsehsender [[Zee.One]] zeigt indische Film- und Serienproduktionen im deutschen Fernsehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hindi-Film ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Hindi-Film#Bollywood in Deutschland}}&lt;br /&gt;
Seit 2004 erlebte insbesondere der [[Hindi-Film]] für einige Jahre wieder ein gesteigertes Interesse in Deutschland. Seitdem strahlt das deutsche Fernsehen synchronisierte Filme aus, die meist auf [[RTL II|RTL&amp;amp;nbsp;2]] oder VOX laufen. Im Rahmen eines 24-stündigen Thementages „Indien entdecken“ zeigte aber auch [[3sat]] am 1. November 2006 gleich mehrere Bollywood-Filme, u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;[[Monsoon Wedding]]&amp;#039;&amp;#039;. Durch die Labels [[Rapid Eye Movies]] und Bollylove wurden bzw. werden ausgewählte Filme für das Heimkino veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Telugu-Film ===&lt;br /&gt;
Abseits des Hindi-Filmes fand die &amp;#039;&amp;#039;Baahubali&amp;#039;&amp;#039;-Reihe aus der [[Tollywood]]-Filmindustrie größere Aufmerksamkeit, nachdem der erste Teil &amp;#039;&amp;#039;[[Baahubali: The Beginning]]&amp;#039;&amp;#039; im April 2016 in deutschen Kinos in einer synchronisierten aber gekürzten Fassung von der [[Splendid Film]] gezeigt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=imfernsehen GmbH &amp;amp; Co KG |url=https://www.fernsehserien.de/filme/baahubali-the-beginning |titel=Baahubali |datum=2023-05-31 |sprache=de |abruf=2026-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der zweite Teil &amp;#039;&amp;#039;[[Baahubali 2: The Conclusion]]&amp;#039;&amp;#039; wurde trotz des großen Publikumserfolges in Indien zwei Jahre danach in Deutschland lediglich als [[Direct-to-Video]]-Produktion vermarktet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ashish Rajadhyaksha (Hrsg.), Paul Willemen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Encyclopaedia of Indian Cinema&amp;#039;&amp;#039;. ISBN 0-85170-669-X&lt;br /&gt;
* Emmanuel Grimaud: &amp;#039;&amp;#039;Bollywood film studio ou comment les films se font à Bombay&amp;#039;&amp;#039;. CNRS Éd., Paris 2003&lt;br /&gt;
* Emmanuel Grimaud: &amp;#039;&amp;#039;La spirale prolifique ou l’histoire du processus cinématographique dans l’Inde contemporaine&amp;#039;&amp;#039;. CNRS Éd., 2003, ISBN 2-271-06183-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mrinal Sen]]: &amp;#039;&amp;#039;[[And the Show Goes On]]&amp;#039;&amp;#039;. 1996; Filmessay über den indischen Film&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Cinema of India}}&lt;br /&gt;
* [https://www.filmdienst.de/suche/alle/alle/indien Filme mit Produktionsland Indien] im [[Lexikon des internationalen Films]], [[Filmdienst]]&lt;br /&gt;
* [http://nfaipune.nic.in/ National Film Archive of India]&lt;br /&gt;
* [http://www.nfdcindia.com/ National Film Development Corporation of India]&lt;br /&gt;
* [http://www.punjabilok.com/misc/movies/first_indian_cinema.htm The firsts in Indian cinema]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.filmtvguildindia.org/ftv/index.php?page=founder&amp;amp;PHPSESSID=5145b6f4596 | wayback=20081006053648 | text=indische Filmpioniere}} (jeweils mit Foto)&lt;br /&gt;
* [http://www.telegraphindia.com/1060116/asp/nation/story_5726330.asp Deutsche im Indischen Film] ([[Franz Osten]], [[Josef Wirsching]], [[Karl von Spreti]], [[Walter Kaufmann (Komponist)|Walter Kaufmann]], [[Willy Haas]] und [[Paul Zils]]). In: &amp;#039;&amp;#039;The Telegraph&amp;#039;&amp;#039; (Calcutta), 16. Januar 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Film in Indien| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Chris1202</name></author>
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